E-Klasse Betriebsanleitung - PDF Kostenfreier Download (2023)

Transkript

1 Disclaimer Die folgende PDF-Version der Betriebsanleitung für dieses Fahrzeugmodell bezieht sich in allen Sprachversionen nur auf die, den deutschen Vorschriften entsprechenden Fahrzeuge, die für den deutschen Markt bestimmt sind. Bitte wenden Sie sich an Ihren autorisierten Mercedes-Benz-Händler, um eine gedruckte Betriebsanleitung für andere Fahrzeugmodelle und Fahrzeugmodelljahre zu erhalten. Die PDF-Betriebsanleitung stellt die jeweils aktuellste Version dar. Etwaige Abweichungen zu Ihrem konkreten Fahrzeug könnten nicht berücksichtigt sein, da Mercedes-Benz seine Fahrzeuge ständig dem neuesten Stand der Technik anpasst, sowie Änderungen in Form und Ausstattung vornimmt. Bitte beachten Sie daher, dass diese PDF-Betriebsanleitung in keinem Fall die gedruckte Betriebsanleitung ersetzt, die mit dem Fahrzeug ausgeliefert wurde.

2 E-Klasse Betriebsanleitung

3 Darstellungsmittel * Sonderausstattung/optional G Warnhinweis H Umwelthinweis! Mögliche Fahrzeugschäden i Tipp X Handlungsanweisung YY Fortsetzungszeichen (Y Seite) Seitenverweis Anzeige Anzeige im Multifunktions-Display

4 Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Mercedes-Benz! Machen Sie sich zuerst mit Ihrem Fahrzeug vertraut und lesen Sie die Betriebsanleitung, bevor Sie losfahren. Sie haben dadurch mehr Freude an Ihrem Fahrzeug und vermeiden Gefahren für sich und andere. Sonderausstattungen sind optional und mit einem Sternsymbol * gekennzeichnet. Je nach Modell, Auftrag, Ländervariante und Verfügbarkeit kann die Ausstattung oder Produktbezeichnung Ihres Fahrzeugs unterschiedlich sein. Die Abbildungen in dieser Betriebsanleitung zeigen ein Linkslenker-Fahrzeug. Die Anordnung der Schalter, Hebel, Ablagefächer usw. weicht bei Rechtslenker-Fahrzeugen entsprechend ab. Mercedes-Benz passt seine Fahrzeuge ständig dem neuesten Stand der Technik an und behält sich deswegen Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vor. Daher können Sie aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen in dieser Betriebsanleitung keine Ansprüche ableiten. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Betriebsanleitung, Kurzübersicht, Serviceheft und ausstattungsabhängige Zusatzanleitungen sind Bestandteil des Fahrzeugs. Deshalb sollten Sie sie stets im Fahrzeug mitführen und beim Verkauf des Fahrzeugs an den neuen Besitzer weitergeben. Gute Fahrt wünscht Ihnen die Technische Redaktion der Daimler AG. i Erleben Sie wichtige Funktionen Ihres Fahrzeugs auf Deutsch und Englisch in der interaktiven Betriebsanleitung im Internet unter:

5 Inhaltsverzeichnis Stichwörter Einleitung Auf einen Blick Sicherheit Bedienen Betrieb Selbsthilfe Technische Daten

6 Stichwörter 1, 2, MATIC (Permanenter Vierradantrieb) G-TRONIC A Abbiegelicht Display-Meldung Abblendlicht Display-Meldung symmetrisches Ablage Armauflage (unter) Armauflage (vor) Cupholder Fondarmlehne Handschuhfach Mittelkonsole Mittelkonsole (hinten) Ablagen Übersicht ABS (Anti-Blockier-System) Display-Meldung , 274 Warnleuchte Abschleppen Abschleppöse abbauen anbauen Abschleppschutz Abstands-Warnfunktion Abstands-Warnleuchte Achslast, zulässige , 380, 381, 382, 383 ADAPTIVE BRAKE Adaptives Bremslicht Adaptives Dämpfungs-System siehe ADS ADS Airbag Aktivierung Beifahrer Fahrer Front PASSENGER AIRBAG OFF- Kontrollleuchte Sidebags Steuergerät System Windowbags AIRMATIC DC (Dual Control) Aktives Service-System PLUS siehe ASSYST PLUS Akustisches Warnsignal Alarm beenden EDW Ambiente-Beleuchtung einstellen (Bordcomputer) Anfahren Angurten Kinder Anhängelasten Technische Daten Anhänger 7-poliger Stecker Display-Meldung , 277, 278 Spannungsversorgung Anhängerbetrieb Anbaumaße Fahrhinweise PARKTRONIC Anhängerkupplung Pflegehinweise Anschleppen Anti-Blockier-System siehe ABS Anziehdrehmoment Armaturenbrett siehe Cockpit siehe Kombi-Instrument Aschenbecher ASSYST PLUS Audiosystem siehe separate Betriebsanleitung Auslandsreisen Außenansicht Übersicht Außenbeleuchtung Nachleuchtzeit (Bordcomputer)

7 Stichwörter Außenspiegel abblenden (automatisch) anklappen bei Verriegelung (Bordcomputer) ein-/ausklappen (automatisch) ein-/ausklappen (elektrisch) Einparkstellung Einparkstellung speichern einstellen Einstellungen speichern justieren Störung Außentemperatur-Anzeige Bordcomputer Ausstiegshilfe ein-/ausschalten (Bordcomputer). 138 AUTO-Licht Display-Meldung Automatikgetriebe Anhängerbetrieb Anzeige im Tachometer Display-Meldung Fahrhinweise Notbetrieb Parksperre manuell aufheben Programmwahltaste Schaltbereiche selbst schalten Störung B Tippschaltung Wählhebelstellungen siehe Tippschaltung BAS (Brems-Assistent-System) Batterie abklemmen anklemmen aus-/einbauen Display-Meldung Fahrzeugbatterie kontrollieren (KEYLESS-GO- Schlüssel) kontrollieren (Schlüssel) Kontrollleuchte (KEYLESS-GO- Schlüssel) , 319 Kontrollleuchte (Schlüssel) laden Spannung (Bordcomputer) Wartung (Fahrzeug) wechseln (Fernbedienung Standheizung) wechseln (KEYLESS-GO-Schlüssel) 319 wechseln (Schlüssel) Bediensystem siehe Bordcomputer Beifahrer-Airbag Beladungsrichtlinien Beleuchtung siehe Licht Benzin Mindestqualität Beschleunigung Technische Daten Betriebsstoffe Bremsflüssigkeit Kühlmittel Scheibenwaschmittel Blinker Display-Meldung , 279 Bordcomputer Display-Meldungen Menü AMG Menü Audio Menü DISTRONIC Menü DVD Menü Einstellungen Menü Meldungsspeicher Menü Navigation Menü Reiserechner Menü Standard-Anzeige Menü Telefon Menü TV Untermenü Beleuchtung Untermenü Fahrdynamischer Sitz. 139 Untermenü Fahrzeug Untermenü Heizung Untermenü Kombi-Instrument

8 Stichwörter Untermenü Komfort Untermenü Zeit/Datum Werkseinstellungen Bordwerkzeug Brems-Assistent-System siehe BAS Bremse Display-Meldung , 274 Parkbremse Warnleuchte Bremsflüssigkeit Display-Meldung Bremslicht adaptives Display-Meldung Brillenfach C CD-Spieler/CD-Wechsler bedienen (Bordcomputer) Cockpit Übersicht COMAND Bordcomputer siehe separate Betriebsanleitung Cupholder D Dach-Bedieneinheit Übersicht Dachlast, maximale , 380, 381, 382, 383 Dachträgersystem Datum einstellen (Bordcomputer) Dauerfahrlicht einstellen (Bordcomputer) Diebstahlsicherung Diesel tiefe Außentemperaturen Dieselmotor Winterbetrieb Digitaler Tachometer Display-Meldung anzeigen Service-Anzeige Symbolmeldungen Textmeldungen up (Menü AMG) DISTRONIC Abdeckung Abstands-Warnfunktion Display-Meldung Fahrhinweise Sensoren reinigen Warnleuchte Drehzahlmesser Dritte Bremsleuchte Display-Meldung Durchlademöglichkeit DVD-Audio bedienen (Bordcomputer) DVD-Video bedienen (Bordcomputer) E EASY-PACK Ablagebox EASY-PACK Fixkit EASY-PACK-SYSTEM EBV (Elektronische Bremskraft- Verteilung) Display-Meldung EDW (Einbruch-Diebstahl-Warnanlage) Alarm beenden Einbruch-Diebstahl-Warnanlage siehe EDW Einheit für Entfernungsangaben einstellen (Bordcomputer) Einparkhilfe PARKTRONIC Einparkstellung Außenspiegel speichern , 92 5

9 Stichwörter Einstellungen Speicherung abrufen werkseitig (Bordcomputer) werkseitig (KEYLESS-GO) werkseitig (Schlüssel) , 65 Einstiegshilfe ein-/ausschalten (Bordcomputer). 138 Elektrische/elektronische Geräte nachträglicher Einbau Elektrische Sicherungen Elektronische Bremskraft-Verteilung siehe EBV Elektronisches Stabilitäts-Programm siehe ESP Entriegelung innen (Zentralentriegelungstaste).. 68 Notentriegelung ESP (Elektronisches Stabilitäts- Programm) Display-Meldung , 274 ein-/ausschalten Warnleuchte , 291, 292 e-zeichen F Fahrdynamischer Sitz Sitzanpassung wählen (Bordcomputer) Fahrer-Airbag Fahrer-Sitzposition Fahrertür entriegeln (KEYLESS-GO) Fahrhinweis Anhängerbetrieb Auslandsreisen Bremsen DISTRONIC Fahren bei Nässe Wasserdurchfahrt Winter Fahrleistungen Fahrsicherheitssystem ABS ADAPTIVE BRAKE Adaptives Bremslicht BAS EBV ESP Fahrsystem MATIC AIRMATIC DC DISTRONIC HOLD PARKTRONIC SPEEDTRONIC TEMPOMAT Fahrzeug abschleppen anschleppen individuell einstellen (Bordcomputer) Notentriegelung Notverriegelung stilllegen transportieren Fahrzeugabmessungen Fahrzeugbatterie Fahrzeugelektronik Fahrzeuggewichte Fahrzeug-Ident-Nummer (FIN) , 357 Fahrzeugniveau Display-Meldung einstellen (AIRMATIC DC) Faltrad Aufbewahrungsort aufpumpen Technische Daten Fehlerspeicher siehe Menü Meldungsspeicher Fensterheber siehe Seitenscheibe Fernbedienung Batterien wechseln (Standheizung) 319 Garagentoröffner programmieren (Garagentoröffner) 217 Standheizung Fernlicht Display-Meldung

10 Stichwörter Feuerlöscher Fondlehne Display-Meldung Fondsitzbank vor-/zurückklappen , 201 Fremdstart siehe Starthilfe Frequenzen Garagentoröffner Telefon Front-Airbag Frostschutzmittelanteil , 399 Funkbetriebene Geräte Montage Funkgerät Einbau Fußmatte G Ganganzeige (Bordcomputer) Garagentor öffnen/schließen (mit Fernbedienung) Garagentoröffner Fernbedienung programmieren Frequenzen Speicher löschen Gepäckablage aus-/einbauen Gepäcknetz Beifahrerfußraum Gepäckraumzuladung, maximale , 380, 381, 382, 383 Gesamtgewicht, zulässiges , 380, 381, 382, 383 Geschwindigkeit Technische Daten Geschwindigkeitsbegrenzung SPEEDTRONIC Getränkehalter siehe Cupholder Glühbirne siehe Lampe Gurtabroller (EASY PACK Fixkit) Gurthöheneinstellung Gurtkraftbegrenzer Aktivierung Gurtstraffer Aktivierung Gurtwarner H Haltehaken (Kofferraum) Handschuhfach Handy siehe Mobiltelefon Hauptsicherungskasten Heckklappe Display-Meldung Notentriegelung öffnen/schließen (manuell) Öffnungswinkel begrenzen Heckscheibe reinigen Heckscheibenheizung Kontrollleuchte (Störung) Heckscheiben-Rollo Heckscheibenwischer Wischerblatt wechseln Heizung siehe Klimatisierung Hochdruckreiniger Höchstgeschwindigkeit Technische Daten HOLD Display-Meldung HomeLink siehe Garagentoröffner I Innenbeleuchtung Ambiente-Beleuchtung (Bordcomputer) automatische Steuerung Leseleuchten

11 Stichwörter manuelle Steuerung Nachleuchtzeit (Bordcomputer) Innenraumabsicherung Innenspiegel abblendbar (manuell) abblenden (automatisch) einstellen Instrumentenbeleuchtung Integrierter Kindersitz Intelligent Light System Display-Meldung Menü (Bordcomputer) ISOFIX-Kindersitzbefestigung K Kennzeichenbeleuchtung Display-Meldung KEYLESS-GO Batterie kontrollieren Batterie wechseln Kofferraumdeckel automatisch schließen Komfortschließung Motor starten Programmierung ändern Störung Taste Verlust des Schlüssels werkseitige Einstellung Kickdown , Kilometerzähler Tageskilometerzähler zurücksetzen Kinder angurten im Fahrzeug Rückhalteeinrichtungen Kindersicherung Heckklappe hintere Türen Seitenscheiben (hintere) Kindersitz automatische Erkennung automatische Erkennung (Störung) Empfehlungen geeignete Positionen integrierter ISOFIX Klappsitzbank heraus-/zurückklappen Klimaanlage Kontrollleuchte (Störung) siehe Klimatisierung Klimatisierung 2-ZONEN-THERMATIC ZONEN-THERMOTRONIC automatisch regeln beschlagene Scheiben ein- und ausschalten Fond Frontscheibe entfrosten Heckscheibenheizung Kühlung mit Lufttrocknung Luftdüsen einstellen Luftmenge einstellen Luftverteilung einstellen Restwärme ein- und ausschalten Standheizung/-lüftung Temperatur einstellen Temperatur einstellen (Fond) Umluftbetrieb ein- und ausschalten Umluftbetrieb mit Komfortöffnung/-schließung Kofferraum Notentriegelung öffnen/schließen (manuell) separat verriegeln Kofferraum/Laderaum öffnen/schließen (automatisch) Kofferraumdeckel Display-Meldung Kombi-Instrument Sprache wählen (Bordcomputer) Übersicht Komfortkopfstütze , 79 Komfortschließung Kontrollleuchte siehe Warn- und Kontrollleuchte

12 Stichwörter Kopfstütze ausbauen (hintere) ausgelöste NECK-PRO-Kopfstütze zurückstellen einstellen (hintere) einstellen (vordere) , 79 Komfort , 79 NECK-PRO Kraftstoff Benzin Diesel Display-Meldung Verlust Kraftstoffleitung Störung Kraftstoffverbrauch , 389 Kugelhals ausklappen einklappen Kühlmittel Display-Meldung , 276 Stand prüfen Temperatur-Anzeige Warnleuchte Zusammensetzung Kunststoffhaken Kunststoffverkleidungen reinigen L Lack-Code-Nummer Laderaumabdeckung Laderaumboden ausbauen erweitern öffnen/schließen , 197 Stauraum unterhalb Laderaumerweiterung Lampe Abblendlicht Blinklicht Display-Meldung Fernlicht Kennzeichenbeleuchtung Parklicht Standlicht Übersicht wechseln , 324 Lastverankerung Leergewicht , 380, 381, 382, 383 Lendenstütze siehe Lordosenstütze Lenkrad einstellen , 88 Einstellungen speichern Tasten (Bordcomputer) Lenkradheizung Kontrollleuchte (Störung) Lenkrad-Schaltpaddles Leuchte siehe Warn- und Kontrollleuchte Licht Abbiegelicht Abblendlicht ausschalten (Display-Meldung) Autobahnlicht Automatisches Fahrlicht Blinklicht Dauerfahrlicht Display-Meldung Fernlicht Kurvenlicht Leuchtweite Lichthupe Lichtschalter Nebellicht , 103 Nebelschlusslicht Warnblinkanlage LIM-Kontrollleuchte DISTRONIC TEMPOMAT Variable SPEEDTRONIC Lordosenstütze Luftdruck siehe Reifendruck Luftfilter Display-Meldung Luftpumpe, elektrische

13 Stichwörter M Manuelles Schaltprogramm Massage-Funktion (PULSE) Meldung siehe Display-Meldung siehe Menü Meldungsspeicher siehe Warn- und Kontrollleuchte Memory-Funktion Menü (Bordcomputer) AMG Audio DISTRONIC DVD Einstellungen Einstellungen zurücksetzen Meldungsspeicher Navigation Reiserechner Standard-Anzeige Telefon TV Übersicht der Untermenüs Mittelkonsole oben unten Mobiltelefon Ablagefach Aufnahme Display-Meldung Einbau Menü Telefon (Bordcomputer) Nachlaufzeit Rufnummerübertragung MOExtended-Notlaufsystem.. 232, 337 Motor Display-Meldung starten mit KEYLESS-GO starten mit Schlüssel Startprobleme Technische Daten unregelmäßiger Lauf Motor-Diagnose-Warnleuchte Motor-Elektronik Störung Motorhaube Display-Meldung Entriegelungshebel Haubensicherung öffnen / schließen Motor-Notstart Motornummer Motoröl Display-Meldung , 282 Einfüllöffnung Füllmengen nachfüllen Ölstand prüfen (Bordcomputer) Ölstand prüfen (Messstab) Temperatur-Anzeige (Bordcomputer) Verbrauch MP bedienen (Bordcomputer) siehe separate Betriebsanleitung Multifunktions-Display , 122 Multifunktions-Lenkrad Übersicht Multikontursitz N Nachlaufzeit (Mobiltelefon) Nachleuchtzeit Außenlicht (Bordcomputer) Innenlicht (Bordcomputer) Navigation Menü Navigation (Bordcomputer). 130 siehe separate Betriebsanleitung Nebelscheinwerfer Display-Meldung Nebelschlussleuchte Display-Meldung NECK-PRO-Kopfstütze ausgelöste zurückstellen Notbetrieb Automatikgetriebe

14 Stichwörter Notentriegelung Fahrzeug Heckklappe Kofferraum Notrad Minispare Aufbewahrungsort Technische Daten Notschlüssel Verlust Notverriegelung Fahrzeug O Öl nachfüllen Verbrauch Ölstand prüfen (Bordcomputer) prüfen (Messstab) Original-Teile P Panorama-Schiebedach anheben/absenken justieren öffnen/schließen Parkbremse Display-Meldung Parken Parklicht Display-Meldung Parksperre manuell aufheben (Automatikgetriebe) Parkstellung Außenspiegel PARKTRONIC Anhängerbetrieb ein-/ausschalten Sensoren Reichweite Störung Warnanzeige PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte , 290 Permanenter Vierradantrieb siehe 4MATIC Permanente SPEEDTRONIC Pflege Anhängevorrichtung DISTRONIC Endrohre (AMG-Fahrzeuge) Heckscheibe Hochdruckreiniger Kunststoffverkleidungen PARKTRONIC Scheinwerfer Seitenscheiben Waschanlage Präventiver Insassenschutz siehe PRE-SAFE PRE-SAFE (Präventiver Insassenschutz) Display-Meldung Programmierung ändern KEYLESS-GO-Schlüssel Schlüssel Programmwahltaste Automatikgetriebe R RACETIMER (Bordcomputer) Räder allgemeine Hinweise tauschen Technische Daten Radio Sender wechseln (Bordcomputer). 129 siehe separate Betriebsanleitung Radschrauben Anziehdrehmoment Radwechsel siehe Reifenpanne Regenschließung Schiebe-Hebe-Dach Regensensor Scheibenwischer Reichweite (Bordcomputer)

15 Stichwörter Reifen allgemeine Hinweise Laufrichtung Technische Daten Reifendruck abrufen (Bordcomputer) Display-Meldung , 283 Tabelle Tabelle (siehe Tankklappe) Reifendruckkontrolle Warnleuchte Reifendruckverlust-Warner Reifenhaftung Reifenpanne Fahrzeug vorbereiten MOExtended-Notlaufsystem TIREFIT-Kit Reifenprofil Reiserechner Menü (Bordcomputer) Reserve Display-Meldung Tank Reserverad Aufbewahrungsort Montage Technische Daten R-Taste siehe Rückstellknopf Rückfahrscheinwerfer Display-Meldung Rückhalteeinrichtungen für Kinder Rückhaltesystem Display-Meldung siehe SRS Rücklicht Display-Meldung Rückstellknopf Rückwärtsgang einlegen (Automatikgetriebe) einlegen (Schaltgetriebe) Rufnummernübertragung (Mobiltelefon) S Schaltbereiche Anzeige im Tachometer Automatikgetriebe Schaltgetriebe Schaltprogramm manuelles Scheiben reinigen Seitenscheiben Windschutzscheiben reinigen Scheibenwaschanlage Scheibenwaschbehälter Füllmenge Scheibenwaschmittel nachfüllen Scheibenwischer reinigen Störung Wischerblätter wechseln Scheinwerfer beschlagen reinigen Reinigungsanlage Scheinwerfer-Aufschaltung siehe Nachleuchtzeit Außenlicht Schiebedach siehe Panorama-Schiebedach siehe Schiebe-Hebe-Dach Schiebe-Hebe-Dach justieren Regenschließung Schlüssel Batterie kontrollieren Batterie wechseln Display-Meldung Komfortschließung Programmierung ändern Störung Verlust werkseitige Einstellung , 65 12

16 Stichwörter Schlüsselstellungen KEYLESS-GO Schlüssel Schneeketten Seitenscheibe justieren öffnen/schließen Störung Seitenscheiben reinigen Sendeleistung (maximale) Telefon/Funkgerät Sender siehe Radio Service Display-Meldung Service-Anzeige siehe ASSYST PLUS Sicherheitsgurt anlegen Höhe einstellen Warnleuchte , 296 Sicherheitsnetz Sicherheits-Rückhalte-System siehe SRS Sicherungen Sicherungs-Belegungsplan Sicherungskasten Cockpit Koffer-/Laderaum Sidebags Sitz einstellen , 78 Einstellungen speichern korrekte Fahrer-Sitzposition Sitzbelüftung Kontrollleuchte (Störung) Sitzheizung Kontrollleuchte (Störung) Sitzkissen ausbauen (Fondsitzbank) , 202 Skisack Sommeröffnung Sonnenblende Sonnenrollo Fond-Seitenscheiben Heckscheibe öffnen/schließen Spannungsversorgung (Anhänger). 246 SPEEDTRONIC Display-Meldung permanent variabel Speicherkarte bedienen (Bordcomputer) siehe separate Betriebsanleitung Spiegel Sonnenblende siehe Außen- bzw. Innenspiegel Sprache wählen (Bordcomputer) SRS (Sicherheits-Rückhalte-System) Display-Meldung Warnleuchte , 296 Standard-Anzeige (Bordcomputer). 126 Anzeige wählen Standheizung , 311 Display-Meldung einstellen (Bordcomputer) Fernbedienung Standlüftung Starthilfe Kabel Statuszeile (Bordcomputer) Anzeige wählen Stauraum Kofferraumboden (unterhalb von). 194 Laderaumboden (unterhalb von) Steckdose Cockpit Fond Stoppuhr (Bordcomputer) Störung abrufen siehe Menü Meldungsspeicher Supplemental Restraint System siehe SRS 13

17 Stichwörter T Tachometer digitaler Tachometer (Bordcomputer) Einheit einstellen (Bordcomputer). 133 Segmente Tageskilometerzähler zurücksetzen Tagfahrlicht siehe Dauerfahrlicht Tank Störung Tanken Tankinhalt Reichweite (Bordcomputer) Tankklappe öffnen / schließen Tankreserve Display-Meldung Warnleuchte Technische Daten Anhängelasten Beschleunigung Fahrzeugabmessungen Fahrzeuggewichte Geschwindigkeit Motor Räder Reifen Telefon siehe Mobiltelefon Teleskophebel Teleskopstange (EASY-PACK Fixkit) 206 Temperatur Außentemperatur Motoröl (Bordcomputer) TEMPOMAT Display-Meldung THERMATIC Kontrollleuchte (Störung) THERMOTRONIC Kontrollleuchte (Störung) Tippschaltung TIREFIT-Kit Aufbewahrungsort verwenden Transport (Fahrzeug) Tür automatische Verriegelung Display-Meldung Notentriegelung Notverriegelung öffnen (von innen) Tür-Bedieneinheit Übersicht TV bedienen (Bordcomputer) Typschilder U Uhrzeit einstellen (Bordcomputer) Umfeldbeleuchtung ein-/ausschalten (Bordcomputer). 135 Unfall Hinweise Unterlegkeil Handhabung Untermenü (Bordcomputer) Beleuchtung Fahrdynamischer Sitz Fahrzeug Heizung Kombi-Instrument Komfort Zeit/Datum up (Display-Meldung) V Variable SPEEDTRONIC Verbandstasche Verbrauchsstatistik (Bordcomputer) Verriegelung automatisch innen (Zentralverriegelungstaste).. 68 Notverriegelung

18 Stichwörter W Wagenheber Aufbewahrungsort Handhabung Wählhebel Display-Meldung Stellungen Warndreieck Warnsignal akustisch Warn- und Kontrollleuchte ABS (gelb) Bremsen (rot) DISTRONIC (rot) , 293 ESP , 291, 292 Kühlmittel LIM (DISTRONIC) LIM (TEMPOMAT) LIM (variable SPEEDTRONIC) Motor-Diagnose PASSENGER AIRBAG OFF , 290 Reifendruckkontrolle Sicherheitsgurt SRS , 296 Tankreserve Wartung Batterie Wartungsanzeige siehe ASSYST PLUS Waschanlage Wasserdurchfahrt Wegfahrsperre Windowbags Windschutzscheibe Infrarot reflektierend reinigen Winterbetrieb , 239 Winterdiesel Winterreifen Geschwindigkeit begrenzen (Bordcomputer) Wischerblätter wechseln Wischwasser Display-Meldung Wischwasserbehälter Z Zeit Rundenzeit (Bordcomputer) Uhrzeit einstellen (Bordcomputer). 134 Zentral entriegeln KEYLESS-GO , 67 Schlüssel Zentralver-/-entriegelungstaste Zentral verriegeln KEYLESS-GO , 67 Schlüssel vom Laderaum (außen) Zentralverriegelung automatische Verriegelung (Bordcomputer) Zigarettenanzünder Zurrösen

19 Einleitung Umweltschutz Umweltschutz H Umwelthinweis Die Daimler AG bekennt sich zu einem umfassenden Umweltschutz. Ziele sind der sparsame Einsatz der Ressourcen und ein schonender Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen, deren Erhaltung Mensch und Natur dient. Durch einen umweltschonenden Betrieb Ihres Fahrzeugs können auch Sie einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Kraftstoffverbrauch und Verschleiß von Motor, Getriebe, Bremsen und Reifen hängen von folgenden beiden Faktoren ab: RBetriebsbedingungen Ihres Fahrzeugs RIhre persönliche Fahrweise Beide Faktoren können Sie beeinflussen. Beachten Sie daher folgende Hinweise: Betriebsbedingungen RVermeiden Sie Kurzstrecken, sie erhöhen den Kraftstoffverbrauch. RAchten Sie auf den richtigen Reifenluftdruck. RFühren Sie keinen unnötigen Ballast mit. RÜberwachen Sie den Kraftstoffverbrauch. RNehmen Sie nicht mehr benötigte Dachgepäckträger ab. REin regelmäßig gewartetes Fahrzeug schont die Umwelt. Halten Sie deswegen die Service-Intervalle ein. RLassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, z.b. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Persönliche Fahrweise RGeben Sie beim Anlassen kein Gas. RLassen Sie den Motor nicht im Stand warm laufen. RFahren Sie vorausschauend und halten Sie ausreichend Abstand. RVermeiden Sie häufiges und starkes Beschleunigen. RSchalten Sie rechtzeitig und fahren Sie die Gänge nur zu 2 / 3 aus. RStellen Sie den Motor während verkehrsbedingter Wartezeiten ab. Altfahrzeug-Rücknahme Mercedes-Benz nimmt Ihren Mercedes-Benz zur umweltgerechten Entsorgung gemäß der Altfahrzeugrichtlinie der Europäischen Union (EU) wieder zurück. Die Altfahrzeugrichtlinie gilt entsprechend den nationalen Vorschriften für Fahrzeuge bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht. Die gesetzlichen Anforderungen an eine recycling- und verwertungsgerechte Konstruktion erfüllt Ihr Mercedes-Benz bereits seit mehreren Jahren. Zur Rücknahme der Altfahrzeuge steht Ihnen ein Netz von Rücknahmestellen und Demontagebetrieben zur Verfügung, die Ihr Fahrzeug umweltgerecht verwerten. Dabei werden die Möglichkeiten zur Fahrzeug- und Teileverwertung laufend weiterentwickelt und verbessert. Somit wird Ihr Mercedes-Benz die Erhöhung der gesetzlichen Recyclingquoten auch künftig fristgerecht erfüllen. Weitere Informationen erhalten Sie auf Ihrer nationalen Mercedes-Benz Homepage oder unter Ihrer nationalen Hotline-Nummer. 16

20 Betriebssicherheit Sicherheitshinweise G Unfall- und Verletzungsgefahr Lassen Sie alle Arbeiten am Fahrzeug, insbesondere sicherheitsrelevante Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen sowie Service-Arbeiten, immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen. Die Fachwerkstatt muss die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten haben. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. G Unfall- und Verletzungsgefahr Einige Sicherheitssysteme funktionieren nur bei laufendem Motor. Schalten Sie daher beim Fahren den Motor nicht aus. Sonst können Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs nicht mehr richtig funktionieren und dadurch Sie oder andere Personen nicht mehr wie vorgesehen schützen. Außerdem besteht die Gefahr, dass Sie die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und dadurch einen Unfall verursachen könnten. G Unfall- und Verletzungsgefahr Durch unsachgemäße Arbeiten oder Veränderungen am Fahrzeug, z. B. durch das Verlegen von Kabeln unter Verkleidungen, können Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs nicht mehr richtig funktionieren. Dadurch können die Sicherheitssysteme Sie oder andere Personen nicht mehr wie vorgesehen schützen. Außerdem besteht die Gefahr, dass Sie die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und dadurch einen Unfall verursachen könnten. Lassen Sie deshalb Arbeiten und Veränderungen am Fahrzeug, wie z. B. Ein- oder Umbauten, immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen. G Unfallgefahr Wenn Hindernisse mit hoher Geschwindigkeit überfahren werden oder das Fahrzeug im Gelände aufsetzt, kann es zu schweren Schlägen gegen Unterboden, Reifen oder Räder kommen. Dadurch könnte Ihr Fahrzeug beschädigt werden, und Sie könnten in Folge einen Unfall verursachen. Dies gilt auch für Fahrzeuge, die mit einem Unterschutz ausgestattet sind. Einleitung Betriebssicherheit Fahren Sie deshalb langsam über Hindernisse, vermeiden Sie ein Aufsetzen des Fahrzeuges im Gelände und lassen Sie gegebenenfalls Ihr Fahrzeug in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen. G Unfallgefahr Durch unsachgemäße Eingriffe an elektronischen Bauteilen und deren Software könnten diese nicht mehr funktionieren. Die elektronischen Systeme sind durch Schnittstellen miteinander vernetzt. Eingriffe in diese Elektroniksysteme verursachen unter Umständen auch Störungen an Systemen, die nicht geändert wurden. Solche Funktionsstörungen können jedoch die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeugs und damit Ihre eigene Sicherheit erheblich gefährden. Lassen Sie deshalb Arbeiten und Veränderungen an elektronischen Bauteilen immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen. Z 17

21 Einleitung Betriebssicherheit Fahrzeug-Registrierung Es kann vorkommen, dass Mercedes-Benz seine Service-Stützpunkte anleitet, an bestimmten Fahrzeugen technische Inspektionen vorzunehmen, um deren Qualität oder Sicherheit zu verbessern. Wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht bei einem autorisierten Fachhändler erworben haben und Ihr Fahrzeug noch nicht bei einem Mercedes- Benz Service-Stützpunkt untersucht wurde, ist Ihr Fahrzeug möglicherweise nicht bei Mercedes-Benz auf Sie registriert. Nur wenn Mercedes-Benz Ihre Registrierungs-Daten hat, kann Mercedes-Benz Sie über die Fahrzeug-Überprüfungen informieren. Lassen Sie Ihr Fahrzeug am besten in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt registrieren. Informieren Sie Mercedes-Benz möglichst bald über eine Änderung Ihrer Adresse oder einen Wechsel des Fahrzeughalters. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Berücksichtigen Sie folgende Informationen, wenn Sie das Fahrzeug benutzen: Rdie Sicherheitshinweise in dieser Anleitung Rdas Kapitel Technische Daten in dieser Anleitung Rdie Straßenverkehrsordnung Rdie Straßenverkehrszulassungsordnung G Verletzungsgefahr An Ihrem Fahrzeug sind verschiedene Warnhinweis-Aufkleber. Sie sollen Sie und andere Personen auf verschiedene Gefahren aufmerksam machen. Entfernen Sie daher keine Warnhinweis-Aufkleber, soweit dies nicht ausdrücklich auf dem Aufkleber steht. Wenn Sie die Warnhinweis-Aufkleber abziehen, können Sie oder andere Personen Gefahren nicht erkennen und sich deshalb verletzen. 18

22 Auf einen Blick Außenansicht Cockpit Kombi-Instrument Multifunktionslenkrad Mittelkonsole Dach-Bedieneinheit Tür-Bedieneinheit Ablagen

23 Auf einen Blick Außenansicht Außenansicht 20

24 Auf einen Blick Außenansicht Funktion Seite Funktion Seite 1 Koffer-/Laderaum Öffnen und schließen 68 Reserverad 258 Bordwerkzeug 258 Fahrzeugbatterie Hintere Lampen Heckscheibenheizung Tankklappe 222 Kraftstoff-Anforderungen Türen öffnen und schließen 64 6 Frontscheibe entfrosten 175 Scheiben reinigen Schiebe-Hebe-Dach* 182 Panorama-Schiebedach* Außenspiegel 89 Einparkhilfe* 91 9 Scheibenwischer, Betrieb 104 Wischerblätter reinigen 250 Wischerblätter wechseln 324 a Motorhaube öffnen 226 Motoröl 227 Kühlmittel 229 b Vordere Lampen 320 c Vordere Abschleppöse anbauen 346 d Reifen und Räder 231 Reifendruck prüfen 233 Reifenpanne, Reserverad- Montage 326 e Hintere Abschleppöse anbauen

25 Auf einen Blick Cockpit Cockpit 22

26 Auf einen Blick Cockpit Funktion Seite Funktion Seite Funktion Seite 1 Kombischalter mit Fernlicht 100 Blinklicht 99 Scheibenwischer 104 T-Modell: Heckscheibenwischer TEMPOMAT-Hebel für TEMPOMAT 143 DISTRONIC* 145 SPEEDTRONIC Kombi-Instrument 24 4 Multifunktionslenkrad 26 5 Hupe 6 Hebel für LINGUATRONIC*, siehe eigene Betriebsanleitung 7 Warnanzeigen für PARK- TRONIC* THERMATIC oder 4-Zonen- THERMOTRONIC* bedienen 164 Heckscheibenheizung einoder ausschalten Dach-Bedieneinheit 30 a Handschuhfach 208 b Handschuhfach öffnen 208 c d Brillenfach/Fach für Mobiltelefon öffnen 208 COMAND APS* bzw. Audio- System* bedienen, siehe jeweils eigene Betriebsanleitung e Mittelkonsole 27 f Zündschloss 75 g h Lenkrad mechanisch einstellen 87 Lenkrad elektrisch* einstellen 88 Lenkradheizung* ein- oder ausschalten 88 j Parkbremse 112 k Motorhaube öffnen 226 l Parkbremse lösen 112 m Tür-Bedieneinheit 31 n Lichtschalter 97 o Leuchtweite regulieren

27 Auf einen Blick Kombi-Instrument Kombi-Instrument 24

28 Auf einen Blick Kombi-Instrument Funktion Seite Funktion Seite Funktion Seite 1 Blinklicht-Kontrollleuchte, links 99 c Abblendlicht-Kontrollleuchte 98 n Motor-Diagnose-Warnleuchte ESP -Warnleuchte Segmente 4 Abstands-Warnleuchte* Blinklicht-Kontrollleuchte, rechts 99 6 SRS-Warnleuchte ABS-Warnleuchte Sicherheitsgurt-Warnleuchte Kühlmitteltemperatur- Anzeige 120 a Kühlmittel-Warnleuchte 294 b Fernlicht-Kontrollleuchte 100 d Drehzahlmesser 120 e Multifunktions-Display 122 f Tageskilometerzähler 120 g Je nach Einstellung im Bordcomputer 134 Außentemperatur 2 Digitaler Tachometer h Standard-Anzeige 126 j k l Automatikgetriebe*: Schaltprogramm-Anzeige 114 Kilometerzähler Automatikgetriebe*: Wählhebelstellungs-Anzeige 115 o Reifendruck-Warnleuchte* 296 p Bremsen-Warnleuchte 292 q Uhr 135 r Tankreserve-Warnleuchte 298 s Anzeige für Tankinhalt t Rückstellknopf 119 u Dieselmotor: Vorglühkontrollleuchte 110 m Tachometer 1 Bei Fahrzeugen ohne DISTRONIC* leuchtet das Symbol kurz auf, hat aber keine Funktion. 2 Fahrzeuge für Großbritannien: Es wird anstelle der Außentemperatur immer die Geschwindigkeit in km/h angezeigt. 25

29 Auf einen Blick Multifunktionslenkrad Multifunktionslenkrad Funktion Seite 1 j k Kurz drücken: Innerhalb eines Menüs vor- bzw. zurückblättern. Im Menü Audio/ TV*/DVD* einen gespeicherten Sender, einen Audiotitel oder eine Videoszene* wählen. Im Menü Telefon* zum Telefonbuch wechseln und einen Namen bzw. eine Telefonnummer wählen. j Lang drücken: Im Menü Audio/TV*/ DVD* den nächsten oder vorherigen Sender wählen und über Schnellblättern einen Audiotitel oder eine Videoszene* wählen. Funktion k Im Menü Telefon* den Schnelldurchlauf des Telefonbuchs starten. Seite 2 Multifunktions-Display æ - 4 s t 5 è ÿ Untermenüs im Menü Einstellungen wählen Werte ändern Lautstärke ändern Anruf* annehmen bzw. ablehnen oder beenden Menü wählen: vorbzw. zurückblättern 26

30 Mittelkonsole Unten Funktion Seite 1 Ablagefach öffnen oder schließen 208 Aschenbecher* öffnen oder schließen KEYLESS-GO*-Taste 75 3 Schaltgetriebe: Schalthebel 114 Automatikgetriebe*: Wählhebel Fahrzeuge mit Automatikgetriebe*: Standheizung*/ lüftung* ein- oder ausschalten PARKTRONIC* ausschalten AIRMATIC DC* einstellen 158 Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Standheizung*/ lüftung* ein- oder ausschalten 178 Funktion Mittelkonsole Seite 7 Fahrzeugniveau* einstellen DISTRONIC*: Sollabstand einstellen DISTRONIC*: Abstands- Warnfunktion ein- oder ausschalten 149 a Auf einen Blick Automatikgetriebe*: Schaltprogramm wählen

31 Auf einen Blick Mittelkonsole Oben 28

32 Auf einen Blick Mittelkonsole Funktion Seite Funktion Seite 1 Sitzheizung* links ein- oder ausschalten 84 2 Limousine: Heckscheiben- Rollo* aus- oder einfahren Limousine: Hintere Kopfstützen abklappen 80 b Fahrzeug verriegeln 68 c d Öffnungstaste für CD- Wechsler*, siehe eigene Betriebsanleitung Sitzbelüftung* links einoder ausschalten 83 4 Warnblinkanlage aus- oder einschalten PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte Fahrzeug entriegeln 68 7 ESP aus- oder einschalten 58 8 Sitzheizung* rechts einoder ausschalten 84 9 Sitzbelüftung* rechts einoder ausschalten 83 a EDW-Kontrollleuchte* 59 3 Auch bei Fahrzeugen ohne automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* geht die Kontrollleuchte kurz an, wenn Sie den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. Sie hat keine Funktion und ist kein Hinweis auf die automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*. 29

33 Auf einen Blick Dach-Bedieneinheit Dach-Bedieneinheit Funktion Seite Funktion Seite 1 ò Innenbeleuchtung hinten ein- oder ausschalten Automatische Steuerung der Innenbeleuchtung ein- oder ausschalten ð Innenbeleuchtung vorn ein- oder ausschalten X Leseleuchte rechts ein- oder ausschalten Sendetasten für Garagentoröffner* 217 a Abschleppschutz* einoder ausschalten 60 b Ambiente Beleuchtung* 103 c Innenleuchte 103 d X Leseleuchte links einoder ausschalten Schiebe-Hebe-Dach* öffnen oder schließen 182 oder Panorama-Schiebedach* öffnen oder schließen Innenraumabsicherung* ein- oder ausschalten 61 7 Innenspiegel 89 8 Leseleuchte

34 Auf einen Blick Tür-Bedieneinheit Tür-Bedieneinheit Funktion Seite 1 Tür öffnen 67 2 Sitz elektrisch* einstellen 76 3 Sitz-, Außenspiegel- und Lenkradeinstellungen speichern* 92 4 Außenspiegel einstellen 89 5 Seitenscheiben öffnen oder schließen Limousine: Kofferraumdeckel entriegeln 68 Limousine mit Heckdeckelfernschließung*: Kofferraumdeckel automatisch öffnen oder schließen 71 T Modell mit Heckdeckelfernschließung*: Heckklappe automatisch öffnen 71 31

35 Auf einen Blick Ablagen Ablagen 32

36 Auf einen Blick Ablagen Funktion Seite Funktion Seite Funktion Seite 1 Handschuhfach Ablagefach am Beifahrersitz mit Verbandstasche Türablage 4 Aschenbecher* Pompadourtasche e f g Ablagefach am Fahrersitz mit Feuerlöscher* 257 Kartenclip an der Sonnenblende 210 Ablagefach in der Mittelkonsole 208 Steckdose 213 m n o Ablagefach in der Mittelkonsole hinten 209 Steckdose 213 Cupholder in der Fondarmlehne 188 Ablage in der Fondarmlehne Türablage Aschenbecher* Gepäcknetz Zigarettenanzünder* Stauraum unter Kofferraumboden 194 h Brillenfach/Fach für Mobiltelefon Haltehaken obere Kante Kofferraum 197 j Gepäcknetz Beifahrerfußraum 192 a b Türablage Pompadourtasche c Aschenbecher* 212 d Türablage k l Ablagefach vor der Armauflage 209 Cupholder* in der Mittelkonsole 188 Ablagefach/Telefonfach unter der Armauflage

37 Auf einen Blick Ablagen Funktion Seite 1 EASY-PACK Ablagebox* Stauraum unter dem vorderen Laderaumboden Taschenhaken 4 Gepäcknetz 5 Stauraum unter dem hinteren Laderaumboden Beladewanne 7 Klappbox 8 Gepäcknetz 34

38 Sicherheit Insassensicherheit Fahrsicherheitssysteme Diebstahlsicherungen

39 Sicherheit Insassensicherheit Insassensicherheit Hinweise zur Insassensicherheit Sicherheitsgurte, ergänzt durch Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und Airbags sind aufeinander abgestimmte Rückhaltesysteme. Diese reduzieren in definierten Unfallsituationen das Verletzungsrisiko und erhöhen damit die Insassensicherheit. Dabei bieten Sicherheitsgurte und Airbags im Allgemeinen keinen Schutz vor Gegenständen, die von außen in das Fahrzeug eindringen. Damit die Rückhaltesysteme ihr Schutzpotenzial entfalten können, stellen Sie sicher, dass: Rder Sitz und die Kopfstütze richtig eingestellt sind (Y Seite 76) Rder Sicherheitsgurt richtig angelegt ist (Y Seite 93) Rsich die Airbags bei einer Auslösung frei entfalten können (Y Seite 39) Rdas Lenkrad richtig eingestellt ist (Y Seite 87) Rkeine Veränderungen an den Rückhaltesystemen vorgenommen wurden i Ein Airbag erhöht das Schutzpotenzial des angegurteten Fahrzeuginsassen und ist damit lediglich ein zusätzliches Rückhaltesystem zum Sicherheitsgurt. Airbags ersetzen auf keinen Fall die Notwendigkeit, dass alle Fahrzeuginsassen immer richtig angegurtet sein müssen. Denn zum einen wird ein Airbag nicht bei allen Unfällen aktiviert, da er in einigen Situationen kein über das Schutzpotenzial des richtig angelegten Sicherheitsgurtes hinausgehendes Schutzpotenzial entfalten würde. Zum anderen bietet ein Airbag bei Aktivierung nur dann erhöhtes Schutzpotenzial, wenn der Sicherheitsgurt richtig angelegt ist, da Rder Gurt hilft, den Fahrzeuginsassen in der besseren Position zum Airbag zu halten Rdurch den Gurt, z.b. bei einem Frontalaufprall, eine weitgehende Verlagerung des Fahrzeuginsassen entgegen der Stoßrichtung und damit das Verletzungsrisiko besser vermindert werden kann. Bei Unfällen, in denen ein Airbag aktiviert wird, bietet dieser daher nur bei richtig angelegtem Sicherheitsgurt ein über das Schutzpotenzial des Sicherheitsgurtes hinausgehendes, d.h. zusätzliches Schutzpotenzial. G Unfall- und Verletzungsgefahr Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Bei unsachgemäßer Ausführung dieser Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Es besteht Unfall- und Verletzungsgefahr. 36

40 Sicherheit Insassensicherheit G Verletzungsgefahr Veränderungen oder unsachgemäß durchgeführte Arbeiten an folgenden Teilen können dazu führen, dass das Rückhaltesystem nicht mehr bestimmungsgemäß funktioniert: RRückhaltesystem, bestehend aus Sicherheitsgurten und -verankerungen, Gurtstraffern, Gurtkraftbegrenzern, Airbags RVerkabelung Rvernetzte Elektroniksysteme Dadurch können Airbags oder Gurtstraffer z.b. bei Unfällen mit ausreichender Verzögerung ausfallen oder ungewollt aktiviert werden. Verändern Sie deshalb nie die Rückhaltesysteme. Nehmen Sie keine unsachgemäßen Eingriffe an elektronischen Bauteilen oder deren Software vor. SRS (Sicherheits-Rückhalte-System) Das SRS reduziert bei einem Unfall das Risiko, dass Insassen mit dem Fahrzeuginneren in Kontakt kommen. Darüber hinaus kann es auch die Insassenbelastungen während eines Unfalls reduzieren. Das SRS besteht aus: R1-Warnleuchte RGurtstraffer RGurtkraftbegrenzer RAirbags 1-Warnleuchte Die Funktionen des SRS werden regelmäßig überprüft, wenn Sie die Zündung einschalten und während der Motor läuft. Dadurch können Störungen frühzeitig erkannt werden. Die 1-Warnleuchte im Kombi-Instrument geht an, wenn Sie die Zündung einschalten. Sie geht spätestens wenige Sekunden nach dem Motorstart aus. G Verletzungsgefahr Wenn das SRS gestört ist, können einzelne Systeme unbeabsichtigt aktiviert werden oder bei einem Unfall mit hoher Fahrzeugverzögerung nicht auslösen. Eine Störung liegt vor, wenn die 1- Warnleuchte: Rnicht angeht, wenn Sie die Zündung einschalten Rnach einigen Sekunden nicht ausgeht, wenn der Motor läuft Rerneut angeht, wenn der Motor läuft Lassen Sie in diesem Fall das SRS umgehend durch eine qualifizierte Fachwerkstatt prüfen. Aktivierung der Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und Airbags Bei einem Aufprall bewertet das Airbag-Steuergerät wichtige physikalische Daten wie Dauer, Richtung und Stärke der Fahrzeugverzögerung oder -beschleunigung. Aufgrund dieser Bewertung löst das Airbag-Steuergerät bei einem Aufprall, mit Verzögerung in Längsrichtung, vorausschauend, in Abhängigkeit der Stärke der Fahrzeug-Verzögerung, in erster Stufe die Gurtstraffer aus. i Die vorderen Gurtstraffer können nur dann aktiviert werden, wenn die Gurt- Z 37

41 Sicherheit Insassensicherheit schloss-zunge richtig im Gurtschloss eingerastet ist. Front-Airbags werden erst dann ausgelöst, wenn eine noch höhere Fahrzeugverzögerung in Längsrichtung auftritt. Ihr Fahrzeug hat adaptive, zweistufige (Dual Stage) Front-Airbags. Wenn die erste Aktivierungsschwelle erreicht ist, füllt sich der Front- Airbag mit genügend Treibgas, um Verletzungsrisiken zu vermindern. Erst wenn innerhalb von wenigen Millisekunden aufgrund der vom Steuergerät bewerteten weiteren Fahrzeugverzögerung eine zweite Schwelle überschritten ist, wird der Front-Airbag mit der maximalen Treibgasmenge gefüllt. Kriterien zur Aktivierung von Gurtstraffern und Airbags Das Airbag-Steuergerät bewertet den zeitlichen Verlauf und die Richtung der Fahrzeugverzögerung bzw. -beschleunigung des Fahrzeugs während der ersten Kollisionsphase. Daraus wird dann die Notwendigkeit einer Gurtstraffer- bzw. Airbag-Aktivierung ermittelt. Die Aktivierungsschwellen der Gurtstraffer und Airbags sind variabel und werden an die Stärke der Fahrzeugverzögerung angepasst. Dieser Vorgang hat vorausschauenden Charakter, da die Airbag-Aktivierung noch während des Aufpralls und nicht erst am Ende erfolgen muss. i Airbags werden nicht bei allen Unfällen aktiviert. Sie werden vielmehr durch eine komplexe Sensorik und Auswertlogik gesteuert. Diese hat vorausschauenden Charakter, weil die Aktivierung noch während des Unfalls erfolgen muss und sie sich am ermittelten, zusätzlichen Schutzpotenzial für den Fahrzeuginsassen orientiert. Nicht alle Airbags werden bei einem Unfall aktiviert. Die verschiedenen Airbagsysteme arbeiten unabhängig voneinander. Jedoch ist jedes System abhängig von der, während der ersten Unfallphase vorausbestimmten Unfallart (Frontal-, Seitenaufprall und Überschlag) und Unfallschwere (insbesondere Fahrzeugverzögerung oder -beschleunigung). Fahrzeugverzögerung bzw. -beschleunigung und Kraftrichtung werden im Wesentlichen bestimmt von: Rder Kraftverteilung während des Aufpralls Rdem Kollisionswinkel Rder Verformungseigenschaft des Fahrzeugs Rder Beschaffenheit des Gegenstandes, mit dem das Fahrzeug zusammenprallt, z.b. des anderen Fahrzeugs Faktoren, die erst nach der Kollision oder im Nachhinein sichtbar oder messbar sind, geben keinen Ausschlag für eine Airbag-Auslösung. Sie sind auch kein Indiz dafür. Das Fahrzeug kann erheblich deformiert werden, z.b. an Motorhaube oder Kotflügel, ohne dass ein Airbag auslöst. Dies ist der Fall, wenn nur relativ leicht verformbare Teile getroffen werden und es nicht zur notwendigen Verzögerung kommt. Umgekehrt können Airbags auslösen, obwohl das Fahrzeug nur geringe Deformationen aufweist. Dies ist der Fall, wenn z. B. sehr steife Fahrzeugteile, wie Längsträger, getroffen werden und die Verzögerung dadurch stark genug ist. Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer Die vorderen und die äußeren Sicherheitsgurte im Fond haben Gurtstraffer.! Stecken Sie nicht die Schlosszunge des Sicherheitsgurtes in das Beifahrer-Gurtschloss, wenn der Beifahrersitz nicht 38

42 Sicherheit Insassensicherheit besetzt ist. Bei einem Unfall könnte sonst der Gurtstraffer ausgelöst werden. Wenn der Sicherheitsgurt zusätzlich mit einem Gurtkraftbegrenzer ausgestattet ist, verringert er bei einer Aktivierung die Gurtbelastung auf den Insassen. Die Gurtstraffer straffen beim Aufprall die Sicherheitsgurte, damit sie eng am Körper anliegen. i Gurtstraffer korrigieren nicht falsche Sitzpositionen oder falsch angelegte Sicherheitsgurte. Gurtstraffer ziehen Insassen nicht in Richtung der Sitzlehnen zurück. Die Gurtkraftbegrenzer der vorderen Sitzplätze sind auf die Front-Airbags abgestimmt, die einen Teil der Verzögerungskräfte übernehmen, wodurch eine großflächigere Lastverteilung stattfindet. Wenn die Zündung eingeschaltet ist, wird der Gurtstraffer aktiviert: Rnur wenn die Rückhaltesysteme funktionsbereit sind (1-Warnleuchte leuchtet nach dem Einschalten der Zündung und geht aus, wenn der Motor läuft) (Y Seite 37) Rfür jeden Dreipunkt-Gurt vorn, wenn die Schlosszunge im Gurtschloss eingerastet ist Rbei einem Frontal- und Heckaufprall, wenn das Fahrzeug bei Aufprallbeginn in Längsrichtung stark verzögert oder beschleunigt wird Rbei bestimmten Überschlagssituationen, wenn zusätzliches Schutzpotenzial ermittelt wird Wenn die Gurtstraffer auslösen, kann Pulverstaub austreten und Sie hören einen Knall, der für das Hörvermögen grundsätzlich unbedenklich ist. Die 1-Warnleuchte geht an. G Verletzungsgefahr Wenn die Gurtstraffer ausgelöst wurden, haben Sie bei einem weiteren Unfall keine zusätzliche Schutzfunktion durch die Gurtstraffer. Lassen Sie daher die ausgelösten Gurtstraffer in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneuern. Beachten Sie beim Entsorgen der Gurtstraffer die Sicherheitsvorschriften. Die Vorschriften können Sie bei jedem Mercedes- Benz Service-Stützpunkt einsehen. Airbags Der ausgelöste Airbag bremst und vermindert die Bewegung des Fahrzeuginsassen. Wenn die Airbags auslösen, kann Pulverstaub austreten und Sie hören einen Knall, der für das Hörvermögen grundsätzlich unbedenklich ist. Die 1-Warnleuchte geht an. Die Airbags sind an den Stellen eingebaut, an denen die SRS/AIRBAG-Kennzeichnung angebracht ist. G Verletzungsgefahr Airbags bieten Ihnen zusätzliches Schutzpotenzial, stellen jedoch keinen Ersatz für die Sicherheitsgurte dar. Um das Risiko schwerer oder sogar tödlicher Verletzungen durch einen sich entfaltenden Airbag zu reduzieren, beachten Sie folgende Hinweise: RFahrzeuginsassen insbesondere schwangere Frauen müssen immer richtig angegurtet sein und sich an die nahezu senkrecht eingestellte Sitzlehne zurücklehnen. Die Kopfstütze soll den Z 39

43 Sicherheit Insassensicherheit Hinterkopf etwa in Augenhöhe unterstützen. RSichern Sie Kinder unter 1,50 m Größe und unter zwölf Jahren immer in geeigneten Kinder-Rückhalteeinrichtungen. RAlle Fahrzeuginsassen müssen eine Sitzposition wählen, die so weit wie möglich vom Airbag entfernt ist. Die Sitzposition des Fahrers muss ihm dabei ein sicheres Führen des Fahrzeugs erlauben. Die Entfernung zwischen der Brust des Fahrers und der Mitte der Fahrer-Front-Airbagabdeckung sollte so groß wie möglich sein. RStellen Sie den Beifahrersitz so weit wie möglich nach hinten. Insbesondere wenn ein Kind in einer Kinder-Rückhalteeinrichtung auf diesem gesichert ist. RFahrzeuginsassen insbesondere Kinder dürfen den Kopf nie in den Bereich des Fensters lehnen, bei dem der Sidebag/Windowbag auslöst. REs dürfen keine rückwärts gerichteten Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf dem Beifahrersitz befestigt werden, wenn der Beifahrer-Front-Airbag nicht abgeschaltet ist. Der Beifahrer-Front-Airbag wird abgeschaltet, wenn auf dem Beifahrersitz eines mit automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* ausgestatteten Fahrzeugs eine Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung befestigt ist. Dabei muss die 5 PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte ständig leuchten. Wenn Ihr Fahrzeug keine automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* hat oder Ihre rückwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung keine automatische Kindersitzerkennung hat: Sichern Sie die Kinder in einer Kinder-Rückhalteeinrichtung auf einem dafür geeigneten Rücksitz. Wenn Sie auf dem Beifahrersitz eine vorwärts gerichtete Kinder- Rückhalteeinrichtung befestigen, stellen Sie den Beifahrersitz unbedingt so weit wie möglich nach hinten. RAchten Sie darauf, dass in den Taschen der Kleidungsstücke keine schweren oder scharfkantigen Gegenstände sind. RBeugen Sie sich insbesondere während der Fahrt nicht nach vorn, z. B. über die Fahrer-Front-Airbagabdeckung. RLegen Sie die Füße nicht auf das Armaturenbrett. RFassen Sie das Lenkrad nur außen am Lenkradkranz an. So kann sich der Airbag ungehindert entfalten. Wenn Sie das Lenkrad innen festhalten, könnten Sie sich verletzen, wenn der Airbag auslöst. RLehnen Sie sich nicht von innen an die Türen. RAchten Sie darauf, dass sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände zwischen den Fahrzeuginsassen und dem Wirkungsbereich der Airbags befinden. RLegen Sie keine Gegenstände zwischen Sitzlehne und Tür. RHängen Sie keine harten Gegenstände, wie z.b. Kleiderbügel an Haltegriffe oder Kleiderhaken. RBefestigen Sie keine Zubehörteile, z.b. Getränkedosenhalter an den Türen. Das Risiko von Verletzungen durch einen Airbag kann aufgrund der erforderlichen hohen Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags nicht vollständig ausgeschlossen werden. 40

44 Sicherheit Insassensicherheit G Verletzungsgefahr Die Funktion der Airbags ist nur gewährleistet, wenn Sie folgende Teile nicht überziehen und darauf keine Plaketten oder Aufkleber anbringen: RLenkrad-Polsterplatte RBeifahrer-Front-Airbagabdeckung RVordere äußere Sitzwangen G Verletzungsgefahr Nach Auslösen der Airbags sind die Airbagteile heiß. Berühren Sie sie nicht, da Sie sich sonst verbrennen können. Lassen Sie die Airbags in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneuern. Insassen sind sonst bei einem erneuten Unfall ohne Schutzfunktion der Airbags. tung einwirkende Fahrzeugverzögerungen ermittelt RHintere Türverkleidungen G Verletzungsgefahr Wenn sich ein Airbag entfaltet, wird kurzzeitig eine geringe Menge Pulverstaub frei. Der Pulverstaub könnte bei Personen mit Asthma oder Atemschwierigkeiten kurzzeitige Atembeschwerden hervorrufen. Um diese Atembeschwerden zu vermeiden, sollten Sie das Fahrzeug sofort verlassen, wenn dies ohne Gefahr möglich ist. Sie können auch das Fenster öffnen, um an frische Luft zu gelangen. Der Pulverstaub ist nicht gesundheitsschädlich und deutet auch nicht auf ein Feuer im Fahrzeug hin. Front-Airbags Die Front-Airbags sollen das Schutzpotenzial des Fahrers und Beifahrers vor Kopf- und Brustverletzungen erhöhen. Fahrer-Front-Airbag und Beifahrer-Front-Airbag werden ausgelöst: Rbei Beginn eines Unfalls mit hohen, in Längsrichtung einwirkenden Fahrzeugverzögerungen oder -beschleunigungen Rwenn vorausschauend zusätzliches Schutzpotenzial zum Sicherheitsgurt geboten werden kann Rabhängig von der Benutzung des Sicherheitsgurtes Runabhängig von weiteren Airbags im Fahrzeug Rgrundsätzlich nicht bei einem Überschlag, es sei denn, es werden hohe, in Längsrich- 1 Fahrer-Front-Airbag 2 Beifahrer-Front-Airbag Der Fahrer-Front-Airbag 1 entfaltet sich vor dem Lenkrad, der Beifahrer-Front-Airbag 2 vor und oberhalb des Handschuhfachs. Bei Fahrzeugen mit automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* wird der Beifahrer-Front-Airbag 2 nur dann aktiviert, wenn die 5 PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte an der Mittelkonsole nicht leuchtet (Y Seite 46). Das bedeutet, dass keine Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung* montiert ist oder diese nicht richtig montiert ist. Z 41

45 Sicherheit Insassensicherheit Sidebags G Verletzungsgefahr Wenn Sie Sitzbezüge verwenden wollen, empfiehlt Ihnen Mercedes-Benz aus Sicherheitsgründen nur solche zu verwenden, die für Mercedes-Benz Fahrzeuge freigegeben sind. Die Sitzbezüge müssen mit einer Sollreißnaht für Sidebags ausgestattet sein. Der Sidebag kann sonst nicht richtig ausgelöst werden und dadurch das vorgesehene Schutzpotenzial bei einem Unfall nicht bieten. Geeignete Sitzbezüge erhalten Sie z.b. bei einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Sidebags sollen bei Aktivierung das Schutzpotenzial für den Brustkorb (nicht jedoch für Kopf, Hals und Arme) der stoßzugewandten Insassen erhöhen. Beispieldarstellung Limousine 1 Sidebag vorn 2 Sidebag im Fond* Der Sidebag entfaltet sich neben der äußeren Sitzwange. Die Sidebags 1, 2 werden ausgelöst: Rauf der Seite des Aufpralls Rbei Beginn eines Unfalls mit hohen seitlich einwirkenden Fahrzeugverzögerungen oder -beschleunigungen, z.b. bei einem Seitenaufprall Runabhängig von der Benutzung des Sicherheitsgurtes Runabhängig von den Front-Airbags Runabhängig vom Gurtstraffer Rgrundsätzlich nicht bei einem Überschlag, es sei denn, es werden hohe, in Querrichtung einwirkende Fahrzeugverzögerungen und vorausschauend ein zusätzliches Schutzpotenzial zum Sicherheitsgurt ermittelt Windowbags Die Windowbags sollen das Schutzpotenzial für die Köpfe (nicht jedoch für Brust oder Arme) der stoßzugewandten Fahrzeuginsassen erhöhen. Die Windowbags sind seitlich im Dachrahmen eingebaut. Sie verlaufen von der Vordertür (A-Säule) bis zur hinteren Tür (C-Säule). Beispieldarstellung Limousine 1 Windowbag 42

46 Sicherheit Insassensicherheit Die Windowbags 1 werden ausgelöst: Rbei Beginn eines Unfalls mit hohen, in Querrichtung einwirkenden Fahrzeugverzögerungen oder -beschleunigungen Rauf der Seite des Aufpralls Runabhängig von den Front-Airbags Runabhängig davon, ob der Beifahrersitz besetzt ist oder nicht Rbei einem Überschlag, wenn vorausschauend ein zusätzliches Schutzpotenzial zum Sicherheitsgurt für die Fahrzeuginsassen ermittelt wird PRE-SAFE (Präventiver Insassenschutz) PRE-SAFE leitet in bestimmten Gefahrensituationen vorbeugende Maßnahmen zu Ihrem Schutz ein. PRE-SAFE greift ein bei RNotbremssituationen, z. B. wenn der Bremsassistent BAS eingreift Rfahrdynamisch kritischen Situationen, z.b. wenn das Fahrzeug durch Überschreiten physikalischer Grenzen stark unter- oder übersteuert. Wenn Sie schneller als etwa 30 km/h fahren, leitet PRE-SAFE in diesen Fällen folgende Maßnahmen ein: REs spannt die vorderen Gurte vor. RBei Fahrzeugen mit Memory-Funktionen*: Es stellt eine bessere Sitzposition ein, wenn der Beifahrersitz eine ungünstige Position hat. REs schließt, bis auf einen Restspalt, das Schiebe-Hebe-Dach* und die Seitenscheiben, wenn das Fahrzeug schleudert. Wenn die Gefahrensituation vorüber ist, ohne dass es zu einem Unfall kam, lockert PRE- SAFE die Gurtvorspannung. Sie können dann alle von PRE-SAFE vorgenommenen Einstellungen wieder rückgängig machen. Wenn sich die Gurte nicht lösen sollten: X Die Lehne oder den Sitz etwas zurückstellen, bis sich die Gurtspannung vermindert. Die Verriegelung löst sich. G Verletzungsgefahr Achten Sie bei der Sitzeinstellung darauf, dass sich niemand einklemmt.! Stellen Sie sicher, dass beim Bewegen der Sitze keine Gegenstände im Fußraum oder hinter den Sitzen sind. Sie können sonst die Sitze und die Gegenstände beschädigen. NECK-PRO-Kopfstütze NECK-PRO-Kopfstützen sollen das Schutzpotenzial des Fahrers und Beifahrers vor Kopfund Halsverletzungen erhöhen. Dazu werden die Kopfstützen am Fahrer- und Beifahrersitz im Falle eines Heckaufpralls in Fahrtrichtung nach vorn und oben positioniert. Dies führt zu einer besseren Abstützung des Kopfes. G Verletzungsgefahr! Wenn Sie Kopfstützenbezüge verwenden, können NECK-PRO-Kopfstützen nicht richtig auslösen. Dadurch können die NECK- PRO-Kopfstützen das vorgesehene Schutzpotenzial nicht bieten. Verwenden Sie keine Kopfstützenbezüge. Wurden bei einem Unfall NECK-PRO-Kopfstützen ausgelöst, sollten Sie die Kopfstützen am Fahrer- und Beifahrersitz wieder zurückstellen (Y Seite 317). Ausgelöste Kopfstützen erkennen Sie daran, dass sie nach vorn verstellt sind. Z 43

47 Sicherheit Insassensicherheit Kinder im Fahrzeug Wenn Sie ein Kind im Fahrzeug mitnehmen, sichern Sie es mit einer alters- und größengerechten, für Mercedes-Benz Fahrzeuge empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtung. Tun Sie dies vorzugsweise auf einem geeigneten hinteren Sitz. Gurten Sie das Kind während der Fahrt immer an. Informationen über die richtige Kinder-Rückhalteeinrichtung erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. i Für das Reinigen von Kinder-Rückhalteeinrichtungen verwenden Sie am besten Mercedes-Benz Pflegemittel. Informationen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. G Verletzungsgefahr Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück, auch wenn sie mit einer Kinder-Rückhalteeinrichtung gesichert sind. Die Kinder können sich an Teilen des Fahrzeugs verletzen. Sie können sich auch bei längerer, hoher Hitzeeinwirkung bzw. durch Kälteeinwirkung schwer oder sogar tödlich verletzen. Setzen Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht der direkten Sonneneinstrahlung aus. Die metallischen Teile der Kinder-Rückhalteeinrichtung können sich erhitzen und das Kind kann sich daran verbrennen. Wenn Kinder die Tür öffnen, können sie dadurch sich und andere verletzen. Sie können aussteigen und sich dadurch verletzen oder durch den nachfolgenden Verkehr verletzt werden. Beachten Sie auch die Hinweise zu HOLD, Informationen hierzu finden Sie im Stichwortverzeichnis. G Verletzungsgefahr Ungesichertes oder falsch positioniertes Ladegut erhöht das Verletzungsrisiko für das Kind bei: Reinem Unfall RBremsmanövern Rabrupten Richtungswechseln Führen Sie schwere und harte Gegenstände nicht ungesichert im Innenraum mit. Weitere Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis unter Beladungsrichtlinien. Kinder-Rückhalteeinrichtungen Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen die auf (Y Seite 50) aufgeführten Kinder-Rückhalteeinrichtungen zu verwenden. G Verletzungsgefahr Um das Risiko von schweren oder sogar tödlichen Verletzungen des Kindes bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln zu reduzieren: RSichern Sie Kinder unter 1,50 m Größe und unter zwölf Jahren immer in speziellen Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf einem geeigneten Fahrzeugsitz. Dies ist nötig, da die Sicherheitsgurte nicht auf Kindergröße ausgelegt sind. RSichern Sie Kinder unter zwölf Jahren nicht auf dem Beifahrersitz. Ausnahme: Das Fahrzeug hat eine automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* und das Kind ist in einer Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung gesichert. RWenn Sie auf dem Beifahrersitz eine Kinder-Rückhalteeinrichtung ohne automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* befestigen, stellen Sie den 44

48 Sicherheit Insassensicherheit Beifahrersitz unbedingt so weit wie möglich nach hinten. RBefördern Sie Kinder keinesfalls auf dem Schoß von Fahrzeuginsassen. Kinder können aufgrund der auftretenden Kräfte bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln nicht festgehalten werden. Sie würden an Teile des Innenraums stoßen und sich schwer oder sogar tödlich verletzen. G Verletzungsgefahr Wenn die Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht richtig auf einem dafür geeigneten Fahrzeug-Sitzplatz eingebaut wurde, kann sie ihre Schutzfunktion nicht erfüllen. Das Kind kann dann bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln nicht zurückgehalten werden. Dadurch kann es schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Beachten Sie daher beim Anbringen der Kinder-Rückhalteeinrichtung unbedingt die Montageanleitung des Herstellers, sowie den Verwendungsbereich. Montieren Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung vorzugsweise auf den Rücksitzen. Dort ist das Kind in der Regel besser geschützt. Die gesamte Standfläche der Kinder-Rückhalteeinrichtung muss stets auf der Sitzfläche des Sitzes aufliegen. Legen Sie deshalb niemals Gegenstände, wie z.b. Kissen, unter die Kinder-Rückhalteeinrichtung. Verwenden Sie Kinder-Rückhalteeinrichtungen nur mit dem vorgesehenen Originalbezug. Tauschen Sie beschädigte Bezüge nur gegen Originalbezüge aus. Verwenden Sie nur die für Mercedes-Benz empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtungen. Kindersitz auf dem Beifahrersitz Warnhinweis auf der Beifahrer-Sonnenblende Warnsymbol für eine rückwärts gerichtete Kinder- Rückhalteeinrichtung G Verletzungsgefahr Wenn der Beifahrer-Front-Airbag nicht abgeschaltet ist: Rkann das auf dem Beifahrersitz in einer Kinder-Rückhalteeinrichtung gesicherte Kind durch den auslösenden Beifahrer- Front-Airbag schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Insbesondere wenn es sich in unmittelbarer Nähe des Beifahrer- Front-Airbags zum Zeitpunkt der Auslösung befindet. Rdürfen Sie ein Kind nie in einer rückwärts gerichteten Kinder-Rückhalteeinrichtung auf dem Beifahrersitz sichern. Befestigen Sie eine rückwärts gerichtete Kinder- Z 45

49 Sicherheit Insassensicherheit Rückhalteeinrichtung nur auf einem dafür geeigneten Rücksitz. Rmüssen Sie den Beifahrersitz immer in die hinterste Position stellen, wenn Sie ein Kind in einer vorwärts gerichteten Kinder-Rückhalteeinrichtung auf dem Beifahrersitz sichern. Der Beifahrer-Front-Airbag ist nicht abgeschaltet: Rin Fahrzeugen ohne automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*. Rin Fahrzeugen mit automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*, wenn keine spezielle Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung auf dem Beifahrersitz montiert ist. Rin Fahrzeugen mit automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*, wenn die 5 PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte nicht leuchtet. Um dies zu verdeutlichen, ist am Cockpit sowie auf beiden Seiten der Sonnenblende auf der Beifahrerseite ein entsprechender Warnhinweis angebracht. Auskunft zu empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtungen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* Wenn Ihr Fahrzeug keine automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz hat, so ist es mit einem speziellen Aufkleber gekennzeichnet. Der Aufkleber ist auf der Beifahrerseite seitlich am Cockpit angebracht. Er ist sichtbar, wenn Sie die Beifahrertür öffnen. Die Kontrollleuchte 4 ist an der Mittelkonsole. 1 5 PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte Das Sensorsystem der automatischen Kindersitzerkennung im Beifahrersitz erkennt, ob dort ein spezieller Mercedes-Benz Kindersitz mit automatischer Kindersitzerkennung montiert ist. In diesem Fall leuchtet die 5 PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte 1. Der Beifahrer-Front-Airbag ist abgeschaltet. G Verletzungsgefahr Wenn die 5 PASSENGER AIRBAG OFF- Kontrollleuchte bei montierter Kinder- Rückhalteeinrichtung nicht leuchtet, ist der Beifahrer-Front-Airbag nicht abgeschaltet. Wenn dann der Beifahrer-Front-Airbag ausgelöst wird, kann dadurch das Kind schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Gehen Sie wie folgt vor: RVerwenden Sie keine rückwärts gerichteten Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf dem Beifahrersitz. RMontieren Sie eine rückwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung auf einem dafür geeigneten Rücksitz. oder 4 Fahrzeuge ohne automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz: Die Kontrollleuchte geht kurz an, wenn Sie den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. Sie hat aber keine Funktion und ist kein Hinweis auf die automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz. 46

50 RVerwenden Sie auf dem Beifahrersitz nur eine vorwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung. Stellen Sie dazu den Beifahrersitz in die hinterste Position. RLassen Sie die automatische Kindersitzerkennung in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen. Für eine korrekte Funktion der automatischen Kindersitzerkennung im Beifahrersitz dürfen Sie niemals Gegenstände wie z.b. Kissen unter die Kinder-Rückhalteeinrichtung legen. Die gesamte Standfläche der Kinder-Rückhalteeinrichtung muss auf der Sitzfläche des Fahrzeugsitzes aufliegen. Eine nicht korrekt eingebaute Kinder- Rückhalteeinrichtung kann bei einem Unfall nicht wie vorgesehen schützen, sondern zu Verletzungen führen. i Der Windowbag, der Sidebag und der Gurtstraffer auf der Beifahrerseite sind auch dann aktiv, wenn der Beifahrer-Front- Airbag abgeschaltet ist. G Verletzungsgefahr Legen Sie keine elektronischen Geräte auf den Beifahrersitz, wie z.b.: Reingeschaltete Notebooks RMobiltelefone RKarten mit Transponder, z. B. Skipässe oder Zutrittsberechtigungen Sicherheit Insassensicherheit Signale von elektronischen Geräten können Störungen im Sensorsystem der automatischen Kindersitzerkennung hervorrufen. Dies kann zu einer Funktionsstörung des Systems führen. Dadurch kann die 5 PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte leuchten, ohne dass ein Kindersitz mit automatischer Kindersitzerkennung montiert ist. Somit wird der Beifahrer-Airbag bei einem Unfall nicht ausgelöst. Es kann auch sein, dass die 5 PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte nicht kurz aufleuchtet, wenn Sie den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. Z 47

51 Sicherheit Insassensicherheit Geeignete Positionierung der Kinder-Rückhalteeinrichtung Limousine Gewichtsgruppen und Altersangaben Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Beifahrersitz Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Rücksitz links und rechts Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Rücksitz Mitte ohne Durchlademöglichkeit* Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Rücksitz Mitte mit Durchlademöglichkeit* Gruppe 0: bis 10 kg bis etwa 9 Monate Gruppe 0+: bis 13 kg bis etwa 18 Monate Fahrzeuge mit automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*: gemäß Empfehlung 5 Universal oder gemäß Empfehlung Universal oder gemäß Empfehlung gemäß Empfehlung Gruppe I: 9 bis 18 kg etwa 8 Monate bis 4 Jahre Universal 6 oder gemäß Empfehlung Universal oder gemäß Empfehlung Universal oder gemäß Empfehlung Universal 7 oder gemäß Empfehlung Gruppe II/III: 15 bis 36 kg etwa 3,5 bis 12 Jahre 5 Verwenden Sie nur Kinder-Rückhalteeinrichtungen mit automatischer Kindersitzerkennung. 6 Stellen Sie den Beifahrersitz in die hinterste Position. 7 Nach vorn gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtungen der Kategorie Universal. 48

52 Sicherheit Insassensicherheit T-Modell Gewichtsgruppen und Altersangaben Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Beifahrersitz Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Rücksitz links, rechts und Mitte Kinder-Rückhalteeinrichtung auf der Klappsitzbank* Gruppe 0: bis 10 kg bis etwa 9 Monate Gruppe 0+: bis 13 kg bis etwa 18 Monate Fahrzeuge mit automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*: gemäß Empfehlung 8 Universal oder gemäß Empfehlung nicht zulässig Gruppe I: 9 bis 18 kg etwa 8 Monate bis 4 Jahre Universal 9 oder gemäß Empfehlung Universal oder gemäß Empfehlung gemäß Empfehlung 10 Gruppe II/III: 15 bis 36 kg etwa 3,5 bis 12 Jahre gemäß Empfehlung 10 mit Einschränkungen: zugelassenes Gewicht 15 bis 25 kg und Alter 3,5 bis 7,5 Jahren 8 Verwenden Sie nur Kinder-Rückhalteeinrichtungen mit automatischer Kindersitzerkennung. 9 Stellen Sie den Beifahrersitz in die hinterste Position. 10 Verwenden Sie keine Reboard-Kinder-Rückhalteeinrichtungen. Z 49

53 Sicherheit Insassensicherheit Kinder-Rückhalteeinrichtungen der Kategorie Universal sind mit einem orangefarbenen Zulassungslabel gekennzeichnet. Beispieldarstellung für ein Zulassungslabel an der Kinder-Rückhalteeinrichtung Empfohlene Kinder-Rückhalteeinrichtungen Gewichtsgruppen und Altersangaben Hersteller Typ Genehmigungs-Nummer Daimler Bestell- Nummer Automatische Kindersitzerkennung Gruppe 0: bis 10 kg bis etwa 9 Monate Gruppe 0+: bis 13 kg bis etwa 18 Monate Britax-Römer BABY SAFE PLUS E A ja Britax-Römer BABY SAFE PLUS E A ja 50

54 Sicherheit Insassensicherheit Gewichtsgruppen und Altersangaben Hersteller Typ Genehmigungs-Nummer Daimler Bestell- Nummer Automatische Kindersitzerkennung Gruppe I: 9 bis 18 kg etwa 8 Monate bis 4 Jahre Gruppe II/III: 15 bis 36 kg etwa 3,5 bis 12 Jahre Britax-Römer DUO PLUS E A ja A nein 11 Britax-Römer KID E A ja A nein 11 ISOFIX*-Kindersitzbefestigung im Fond ISOFIX ist ein normiertes Befestigungssystem für spezielle Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf den Rücksitzen. Die Befestigungsbügel für zwei Kinder-Rückhalteeinrichtungen sind links und rechts an den Rücksitzen montiert. G Verletzungsgefahr Eine Kinder-Rückhalteeinrichtung, die mit der ISOFIX-Kindersitzbefestigung befestigt wurde, bietet keine ausreichende Schutzwirkung für Kinder, die mehr als 22 kg wiegen. Sichern Sie daher nur Kinder bis zu einem Körpergewicht von 22 kg in einer mit der ISOFIX-Kindersitzbefestigung befestigten Kinder-Rückhalteeinrichtung. Wiegt das Kind mehr als 22 kg, sollten Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung mit einem Dreipunkt-Sitzgurt befestigen. G Verletzungsgefahr Wenn die Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht richtig auf einem dafür geeigneten Fahrzeug-Sitzplatz eingebaut wurde, kann sie ihre Schutzfunktion nicht erfüllen. Das Kind kann dann bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln nicht zurückgehalten werden. Dadurch kann es schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Beachten Sie daher beim Anbringen der Kinder-Rückhalteeinrichtung unbedingt die Montageanleitung des 11 Stellen Sie bei Kinder-Rückhalteeinrichtungen ohne automatische Kindersitzerkennung den Beifahrersitz in die hinterste Position. Herstellers, sowie den Verwendungsbereich. Verwenden Sie auf den Rücksitzen nur die für Mercedes-Benz empfohlenen Kinder- Rückhalteeinrichtungen mit ISOFIX-Kindersitzbefestigung. Eine falsch montierte Kinder-Rückhalteeinrichtung kann sich lösen und das Kind oder andere Fahrzeuginsassen schwer oder sogar tödlich verletzen. Stellen Sie daher sicher, nachdem Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung eingebaut haben, dass die Kinder-Rückhalteeinrichtung links und rechts in den Befestigungsbügel eingerastet ist. Z 51

55 Sicherheit Insassensicherheit G Verletzungsgefahr Beachten Sie, dass beschädigte oder bei einem Unfall beanspruchte Kinder-Rückhalteeinrichtungen oder deren Befestigungssystem gegebenenfalls ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen können. Dadurch kann das darin gesicherte Kind bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Lassen Sie beschädigte oder bei einem Unfall beanspruchte Kinder-Rückhalteeinrichtungen und deren Befestigungen umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen.! Achten Sie bei der Montage der Kinder- Rückhalteeinrichtung darauf, dass Sie den Sicherheitsgurt des mittleren Sitzes nicht einklemmen. Er kann sonst beschädigt werden. 1 Befestigungsbügel Integrierter Kindersitz* Die Kindersitze sind rechts und links in den Sitzflächen der Rücksitze integriert. Sie entsprechen der gesetzlichen Vorschrift ECE R Mercedes-Benz empfiehlt den integrierten Kindersitz für Kinder von etwa zwei bis zwölf Jahren oder mit einem Körpergewicht von 12,5 bis 36 kg. Für Kinder von etwa zwei bis vier Jahren oder einem Körpergewicht von etwa 12,5 bis 18 kg benötigen Sie zwingend einen zusätzlichen Fangtisch, der für den integrierten Kindersitz zugelassen ist. G Verletzungsgefahr Um das Risiko von schweren oder sogar tödlichen Verletzungen des Kindes bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln zu reduzieren: RBeachten Sie bei der Montage des Fangtisches und zum Anlegen der Sicherheitsgurte unbedingt die Montageanleitung des Herstellers. RVerändern Sie nicht den integrierten Kindersitz und Fangtisch. RFahren Sie bei besetztem Kindersitz nur mit korrekt eingestellter Kopfstütze, so dass der Hinterkopf in Augenhöhe vom mittigen Bereich der Kopfstütze abgestützt wird. RErneuern Sie einen beschädigten oder bei einem Unfall stark beanspruchten integrierten Kindersitz oder Fangtisch. RBeachten Sie, dass Kinder unter zwei Jahren eine andere Kinder-Rückhalteeinrichtung benötigen. Auskünfte über weitere Kinder-Rückhalteeinrichtungen erhalten 52

56 Sicherheit Insassensicherheit Sie bei jedem Mercedes-Benz Service- Stützpunkt. RMuss die Rücksitzlehne des Fahrzeugs ausreichend verriegelt sein. 1 Entriegelungsgriff 2 Haken Kindersitz ausklappen X Den Entriegelungsgriff 1 nach vorn ziehen. X Den Kindersitz nach oben und hinten drücken, bis er einrastet. Kind angurten G Verletzungsgefahr Um das Risiko von schweren oder sogar tödlichen Verletzungen des Kindes bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln zu reduzieren: RMuss das Schultergurtteil des Sicherheitsgurtes ungefähr über die Schultermitte keinesfalls über den Hals des Kindes verlaufen und fest am Oberkörper anliegen. Der Beckengurt-Teil des Sicherheitsgurtes muss über das Becken nicht über den Bauch verlaufen und immer fest anliegen; Gurtband gegebenenfalls nachziehen. RSichern Sie immer nur ein Kind in der Kinder-Rückhalteeinrichtung. RMuss der Gurt durch den Haken durchgeführt sein. RDarf das Gurtband nicht eingeklemmt oder verdreht sein oder an scharfen Kanten scheuern. Beachten Sie auch die Montageanleitung des Fangtisches mit den zusätzlichen Warn- und Verletzungsgefahrenhinweisen. X Den Gurt ruckfrei aus dem Aufroller ziehen. X Den Gurt unten im Beckenbereich durch den Haken 2 führen. X Die Schlosszunge im Gurtschloss einrasten. X Wenn der integrierte Kindersitz ohne Fangtisch benutzt wird, darauf achten, dass der Gurt Rim Beckenbereich vor den Hüftknochen so tief wie möglich anliegt Rim Bereich des Beckens gespannt wird, indem Sie den Gurt vor der Brust nach oben ziehen Rstraff anliegt und über der Mitte der Schulter verläuft Rnicht verdreht wird und nicht am Hals oder unter dem Arm verläuft. X Die Kopfstütze einstellen (Y Seite 80). Kindersitz einklappen X Den Entriegelungsgriff 1 nach vorn ziehen. X Den Kindersitz in den Sitz zurück drücken, bis er einrastet. Z 53

57 Sicherheit Insassensicherheit Kindersicherungen Wenn Sie Kinder im Fahrzeug mitnehmen, können Sie spezielle Sicherungen für den Fond einschalten. Kindersicherung für hintere Türen Mit der Kindersicherung an den hinteren Türen können Sie jede Tür einzeln sichern. Eine gesicherte Tür lässt sich nicht von innen öffnen. Von außen können Sie die Tür öffnen, wenn das Fahrzeug entriegelt ist. G Unfall- und Verletzungsgefahr Aktivieren Sie die Kindersicherung der hinteren Türen und sperren Sie die Fondbedienung der Scheiben, wenn Kinder mitfahren. Die Kinder können sonst während der Fahrt Türen oder Fenster öffnen und dadurch sich und andere verletzen. Beispieldarstellung Limousine 1 Sichern 2 Entsichern X Sichern: Den Sicherungshebel nach oben 1 drücken. X Die Funktionsfähigkeit der Kindersicherung prüfen. X Entsichern: Den Sicherungshebel nach unten 2 drücken. Kindersicherung für Heckklappe (T-Modell) G Unfall- und Verletzungsgefahr Aktivieren Sie die Kindersicherung der Heckklappe und der hinteren Türen und sperren Sie die Fondbedienung der Scheiben, wenn Kinder mitfahren. Die Kinder können sonst während der Fahrt die Heckklappe, Türen oder Fenster öffnen und dadurch sich und andere verletzen. Mit der Kindersicherung an der Heckklappe können Sie verhindern, dass die Heckklappe von innen geöffnet werden kann. 1 Sichern 2 Entsichern X Sichern: Den Sicherungshebel nach links 1 drücken. X Die Funktionsfähigkeit der Kindersicherung überprüfen. X Entsichern: Den Sicherungshebel nach rechts 2 drücken. 54

58 Kindersicherung für hintere Seitenscheiben G Unfall- und Verletzungsgefahr Aktivieren Sie die Kindersicherung der hinteren Türen und sperren Sie die Fondbedienung der Scheiben, wenn Kinder mitfahren. Die Kinder können sonst während der Fahrt Türen oder Fenster öffnen und dadurch sich und andere verletzen. X Entsichern: Auf die Taste 1 drücken. Die Kontrollleuchte 2 geht aus. Sie können die hinteren Seitenscheiben mit den Schaltern im Fond bedienen. Fahrsicherheitssysteme Fahrsicherheitssysteme Übersicht Fahrsicherheitssysteme In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zu folgenden Fahrsicherheitssystemen: RABS (Anti-Blockier-System) RBAS (Brems-Assistent-System) RAdaptives Bremslicht RESP (Elektronisches Stabilitäts- Programm) REBV (Elektronische Bremskraft-Verteilung) RADAPTIVE BRAKE Sicherheit 1 Taste 2 Kontrollleuchte X Sichern: Auf die Taste 1 drücken. Die Kontrollleuchte 2 geht an. Sie können die hinteren Seitenscheiben nur noch mit den Schaltern an der Fahrertür bedienen. i Verwenden Sie bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen (M+S Reifen), gegebenenfalls mit Schneeketten. Nur so erreichen Sie die maximale Wirkung der in diesem Abschnitt beschriebenen Fahrsicherheitssysteme. G Unfallgefahr Das Unfallrisiko steigt insbesondere bei zu schnellem Fahren. Dies ist der Fall besonders in Kurven sowie auf nasser oder glatter Fahrbahn und bei zu dichtem Auffahren. Die in diesem Abschnitt beschriebenen Fahrsicherheitssysteme können dieses Z 55

59 Sicherheit Fahrsicherheitssysteme Risiko weder verringern noch physikalische Grenzen nicht außer Kraft setzen. Passen Sie daher Ihre Fahrweise immer den aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnissen an. Halten Sie ausreichenden Sicherheitsabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern sowie zu Objekten auf der Straße ein. ABS (Anti-Blockier-System) ABS regelt den Bremsdruck so, dass beim Bremsen die Räder nicht blockieren. Dadurch bleibt die Lenkfähigkeit Ihres Fahrzeugs beim Bremsen erhalten. ABS wirkt unabhängig von der Straßenbeschaffenheit ab einer Geschwindigkeit von etwa 8 km/h. Bei glatter Straße regelt ABS bereits, wenn Sie nur leicht bremsen. G Unfallgefahr Treten Sie nicht mehrfach kurz hintereinander auf das Bremspedal (Pumpen). Treten Sie fest und gleichmäßig auf die Bremse. Das Pumpen des Bremspedals reduziert die Bremswirkung. Bremsen Wenn ABS beim Bremsen regelt, spüren Sie ein Pulsieren am Bremspedal. X Wenn ABS regelt: Weiter kräftig auf das Bremspedal treten, bis die Bremssituation vorüber ist. X Bei einer Vollbremsung: Mit voller Kraft auf das Bremspedal treten. G Unfallgefahr Wenn ABS gestört ist, könnten die Räder beim Bremsen blockieren. Dadurch ist die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs beim Bremsen eingeschränkt und der Bremsweg kann sich verlängern. Wenn ABS aufgrund einer Störung abgeschaltet ist, dann sind auch BAS und ESP abgeschaltet. Die Gefahr, dass Ihr Fahrzeug ins Schleudern gerät, ist dann in bestimmten Fahrsituationen erhöht. Passen Sie Ihre Fahrweise immer den aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnissen an. BAS (Brems-Assistent-System) BAS wirkt in Notbrems-Situationen. Wenn Sie schnell auf die Bremse treten, erhöht BAS automatisch den Bremsdruck der Bremse und kann so den Bremsweg verkürzen. X So lange fest auf das Bremspedal treten, bis die Notbrems-Situation vorüber ist. ABS verhindert dabei ein Blockieren der Räder. Wenn Sie das Bremspedal lösen, funktioniert die Bremse wieder wie gewohnt. BAS wird deaktiviert. G Unfallgefahr Wenn BAS gestört ist, steht die Bremsanlage weiterhin mit voller Bremskraftverstärkung zur Verfügung. Jedoch wird in Notbrems-Situationen die Bremskraft nicht automatisch zusätzlich verstärkt und der Bremsweg kann sich verlängern. 56

60 Adaptives Bremslicht i Das adaptive Bremslicht ist nur für bestimmte Länder verfügbar. Wenn Sie oberhalb einer Geschwindigkeit von 50 km/h stark bremsen oder durch BAS unterstützt werden, blinken die Bremsleuchten in schneller Folge. Dadurch wird der nachfolgende Verkehr besonders auffällig gewarnt. Wenn Sie diese Bremsung von oberhalb 70 km/h bis zum Stillstand durchführen, dann schaltet sich die Warnblinkanlage im Stillstand automatisch ein. Bei erneuter Bremsbetätigung leuchten die Bremsleuchten wieder dauerhaft. Die Warnblinkanlage schaltet sich automatisch aus, wenn Sie wieder schneller als 10 km/h fahren. Sie können die Warnblinkanlage auch mit der Warnblinktaste ausschalten (Y Seite 100). ESP (Elektronisches Stabilitäts-Programm) ESP überwacht die Fahrstabilität und die Traktion, also die Kraftübertragung zwischen Reifen und Fahrbahn. Erkennt ESP, dass ein Fahrzeug vom Richtungswunsch des Fahrers abweicht, werden zur Stabilisierung einzelne oder mehrere Räder gezielt abgebremst. Zusätzlich wird, falls erforderlich, die Motorleistung automatisch angepasst, um das Fahrzeug innerhalb der physikalischen Grenzen auf dem gewünschten Kurs zu halten. ESP unterstützt Sie beim Anfahren auf nasser oder glatter Fahrbahn. Auch beim Bremsen kann ESP das Fahrzeug stabilisieren. Wenn ESP eingreift, blinkt die Warnleuchte v im Kombi-Instrument. G Unfallgefahr Wenn die Warnleuchte v im Kombi- Instrument blinkt, gehen Sie wie folgt vor: Sicherheit Fahrsicherheitssysteme RSchalten Sie ESP keinesfalls aus. RTreten Sie beim Anfahren das Gaspedal nur so weit wie nötig nieder. RPassen Sie Ihre Fahrweise den aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnissen an. Sonst kann das Fahrzeug ins Schleudern geraten. Wenn Sie zu schnell fahren, kann ESP das Unfallrisiko nicht verringern. ESP kann physikalische Grenzen nicht außer Kraft setzen.! Wenn das Fahrzeug mit angehobener Vorder- oder Hinterachse abgeschleppt wird, muss die Zündung ausgeschaltet sein (Schlüssel im Zündschloss in Stellung 0 oder 1). Der aktive Bremseingriff über ESP kann sonst die Bremsanlage an der Vorder- oder Hinterachse zerstören.! Fahrzeuge mit 4MATIC* dürfen nicht mit angehobener Vorder- oder Hinterachse abgeschleppt werden. i Verwenden Sie nur Räder mit den empfohlenen Reifengrößen. Nur so funktioniert ESP ordnungsgemäß. Z 57

61 Sicherheit Fahrsicherheitssysteme ESP aus- oder einschalten Sobald der Motor läuft, ist ESP automatisch aktiv. In folgenden Situationen kann es besser sein, ESP auszuschalten: Rbei Schneekettenbetrieb Rim Tiefschnee Rauf Sand oder Kies G Unfallgefahr Schalten Sie ESP ein, sobald die oben beschriebenen Situationen nicht mehr vorliegen. Sonst nimmt ESP keine Fahrzeugstabilisierung vor, wenn das Fahrzeug ins Schleudern gerät oder ein Rad durchdreht. Wenn Sie ESP ausschalten: Rverbessert ESP nicht mehr die Fahrstabilität Rwird der Motor in seinem Drehmoment nicht begrenzt und die Antriebsräder können durchdrehen. Die durchdrehenden Räder erzielen eine Fräswirkung für bessere Traktion. Rist die Traktionsregelung weiterhin aktiv Rkönnen Sie weiterhin mit Unterstützung von ESP bremsen 58 i Wenn ESP ausgeschaltet ist und ein oder mehrere Räder durchdrehen, blinkt die Warnleuchte v im Kombi-Instrument. ESP stabilisiert das Fahrzeug dann nicht. 1 ESP aus- oder einschalten X Ausschalten: Auf die Taste 1 drücken. Die Warnleuchte v im Kombi-Instrument geht an. G Unfallgefahr Wenn die Warnleuchte v im Kombi- Instrument bei laufendem Motor permanent leuchtet, ist ESP ausgeschaltet oder wegen einer Störung nicht verfügbar. Die Gefahr, dass Ihr Fahrzeug ins Schleudern gerät, ist dann in bestimmten Fahrsituationen erhöht. Passen Sie Ihre Fahrweise immer den aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnissen an. X Einschalten: Auf die Taste 1 drücken. Die Warnleuchte v im Kombi-Instrument geht aus. EBV (Elektronische Bremskraft-Verteilung) Die EBV überwacht und regelt den Bremsdruck an den Hinterrädern, um die Fahrstabilität beim Bremsen zu verbessern. G Unfallgefahr Ist die EBV gestört, steht die Bremsanlage weiterhin mit voller Bremskraftverstärkung zur Verfügung. Jedoch können die Hinterräder, z.b. bei einer Vollbremsung, blockieren. Sie können die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen. Passen Sie Ihre Fahrweise an das geänderte Fahrverhalten an.

62 ADAPTIVE BRAKE ADAPTIVE BRAKE sorgt durch erhöhte Bremssicherheit für einen erhöhten Bremskomfort. ADAPTIVE BRAKE hat neben der Bremsfunktion noch die Komfortfunktion HOLD (Y Seite 155). Weitere Informationen, siehe Fahrhinweise (Y Seite 239). Diebstahlsicherungen Wegfahrsperre Die Wegfahrsperre verhindert, dass Ihr Fahrzeug ohne passenden Schlüssel gestartet werden kann. Wegfahrsperre einschalten X Mit Schlüssel: Den Schlüssel aus dem Zündschloss abziehen. X Mit KEYLESS-GO*: Auf die KEYLESS-GO- Taste am Wählhebel drücken. Der Motor geht aus. Diebstahlsicherungen EDW* (Einbruch-Diebstahl-Warnanlage) Bei eingeschalteter Warnanlage wird ein optischer und akustischer Alarm ausgelöst durch Öffnen: Reiner Tür Reiner Tür mit dem Notschlüssel Rdes Kofferraumdeckels/der Heckklappe Rder Motorhaube Sicherheit Der Alarm geht nicht aus, auch wenn Sie die geöffnete Tür wieder schließen. Wegfahrsperre ausschalten X Mit Schlüssel: Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. X Mit KEYLESS-GO*: Zweimal auf die KEY- LESS-GO-Taste am Wählhebel drücken, ohne dabei auf die Bremse zu treten. i Wenn Sie den Motor starten, ist die Wegfahrsperre in jedem Fall ausgeschaltet. 1 Kontrollleuchte X Einschalten: Das Fahrzeug mit dem Schlüssel verriegeln. Bei Fahrzeugen mit KEYLESS-GO* auch über die Verriege- Z 59

63 Sicherheit Diebstahlsicherungen lungstasten am Türgriff/am Kofferraumdeckel/an der Heckklappe. Die Kontrollleuchte 1 blinkt. Die Warnanlage schaltet sich nach etwa 15 Sekunden ein. X Ausschalten: Das Fahrzeug mit dem Schlüssel entriegeln. Bei Fahrzeugen mit KEYLESS-GO* auch durch Öffnen der Tür/ des Kofferraumdeckels/der Heckklappe. Alarm beenden X Mit Schlüssel: Den Schlüssel in das Zündschloss stecken. Der Alarm geht aus. oder X Auf die Taste Œ oder auf dem Schlüssel drücken. Der Alarm geht aus. X Mit KEYLESS-GO*: Am Türgriff ziehen. Dabei muss der Schlüssel außerhalb des Fahrzeugs sein. Der Alarm geht aus. oder X Auf die KEYLESS-GO-Taste auf dem Wählhebel drücken. Dabei muss der Schlüssel innerhalb des Fahrzeugs sein. Der Alarm geht aus. Abschleppschutz* Bei eingeschaltetem Abschleppschutz wird ein optischer und akustischer Alarm ausgelöst, wenn sich die Neigung des Fahrzeugs ändert. Dies ist der Fall, wenn z. B. das Fahrzeug einseitig angehoben wird. Abschleppschutz einschalten X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel verriegeln. Bei Fahrzeugen mit KEYLESS-GO* auch über die Verriegelungstasten am Türgriff/am Kofferraumdeckel/an der Heckklappe. Der Abschleppschutz schaltet sich nach etwa 30 Sekunden ein. Abschleppschutz ausschalten Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit dem Schlüssel oder mit KEYLESS-GO* entriegeln, schaltet sich der Abschleppschutz automatisch aus. Um einen Fehlalarm zu vermeiden, schalten Sie den Abschleppschutz manuell aus, wenn Sie Ihr Fahrzeug: Rtransportieren Rverladen, z. B. Fähre oder Autotransporter Rauf bewegtem Untergrund abstellen, z. B. Etagengaragen 1 Abschleppschutz ausschalten 2 Kontrollleuchte 60

64 X Den Schlüssel aus dem Zündschloss abziehen. X Auf die Taste 1 drücken. Die Kontrollleuchte 2 geht kurz an. X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel verriegeln. Bei Fahrzeugen mit KEYLESS-GO* auch über die Verriegelungstasten am Türgriff/am Kofferraumdeckel/an der Heckklappe. Der Abschleppschutz bleibt so lange ausgeschaltet, bis das Fahrzeug erneut entund wieder verriegelt wird. Innenraumabsicherung* Bei eingeschalteter Innenraumabsicherung wird ein optischer und akustischer Alarm ausgelöst, wenn eine Bewegung im Innenraum erkannt wird. Dies ist der Fall wenn z. B. jemand die Seitenscheiben Ihres Fahrzeugs einschlägt oder in den Innenraum greift. Innenraumabsicherung einschalten X Sicherstellen, dass Rdie Seitenscheiben geschlossen sind RSchiebe-Hebe-Dach*/Panorama-Schiebedach* geschlossen ist Rkeine Gegenstände, wie z. B. Maskottchen, am Innenspiegel oder an den Dach- Haltegriffen hängen. Dadurch vermeiden Sie einen Fehlalarm. X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel verriegeln. Bei Fahrzeugen mit KEYLESS-GO* auch über die Verriegelungstasten am Türgriff/am Kofferraumdeckel/an der Heckklappe. Die Innenraumabsicherung schaltet sich nach etwa 30 Sekunden ein. Innenraumabsicherung ausschalten Um einen Fehlalarm zu vermeiden, schalten Sie die Innenraumabsicherung aus, wenn Sie Ihr Fahrzeug verriegeln und RPersonen oder Tiere im Fahrzeug bleiben Rdie Seitenscheiben geöffnet bleiben Rdas Schiebe-Hebe-Dach*/Panorama- Schiebedach* geöffnet bleibt. Diebstahlsicherungen 1 Innenraumabsicherung ausschalten 2 Kontrollleuchte X Den Schlüssel aus den Zündschloss ziehen. X Auf die Taste 1 drücken. Die Kontrollleuchte 2 blinkt kurz. Sicherheit X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel verriegeln. Bei Fahrzeugen mit KEYLESS-GO* auch über die Verriegelungstasten am Türgriff/am Kofferraumdeckel/an der Heckklappe. Die Innenraumabsicherung bleibt so lange ausgeschaltet, bis das Fahrzeug erneut ent- und wieder verriegelt wird. Z 61

65 62

66 Bedienen Öffnen und Schließen Schlüsselstellungen Sitze Lenkrad Spiegel Memory-Funktionen* Sicherheitsgurte Licht Scheibenwischer Seitenscheiben Fahren und Parken Getriebe Kombi-Instrument Bordcomputer Fahrsysteme Klimatisierung Schiebedach Beladen und Verstauen Nützliches

67 Bedienen Öffnen und Schließen Öffnen und Schließen Schlüssel Zur Fahrzeugausstattung gehören zwei Schlüssel mit Fernbedienung. In jedem Schlüssel steckt ein Notschlüssel. Der Schlüssel ver- und entriegelt bei werkseitiger Einstellung zentral: Rdie Türen Rden Kofferraumdeckel/die Heckklappe Rdie Tankklappe G Unfallgefahr Wenn Sie Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen, könnten diese Rauch eine verriegelte Tür von innen öffnen Rdas Fahrzeug mit einem im Fahrzeug belassenen Schlüssel starten Rdie Feststellbremse lösen Dadurch könnten sie sich und andere Personen gefährden. Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Nehmen Sie den Schlüssel auch dann mit, wenn Sie das Fahrzeug nur kurzzeitig verlassen. 1 j Fahrzeug verriegeln 2 i Kofferraumdeckel/Heckklappe entriegeln* 3 k Fahrzeug entriegeln 4 Batterie-Kontrollleuchte i Sie können mit dem Schlüssel auch die Seitenscheiben und das Schiebe-Hebe- Dach*/das Panorama-Schiebedach* öffnen und schließen. Öffnen können Sie diese mit Hilfe der Sommeröffnung (Y Seite 107). Schließen können Sie sie mit Hilfe der Komfortschließung (Y Seite 108). Werkseitige Einstellung X Zentral entriegeln: Auf die Taste k drücken. Die Blinker blinken einmal. Die Sicherungsstifte an den Türen fahren hoch. Die Einbruch-Diebstahl-Warnanlage* ist ausgeschaltet. Bei Dunkelheit geht zusätzlich die Umfeldbeleuchtung an, wenn sie über den Bordcomputer eingeschaltet ist. i Wenn Sie nach dem Entriegeln des Fahrzeugs weder eine Tür noch den Kofferraumdeckel/die Heckklappe öffnen, verriegelt sich das Fahrzeug nach etwa 40 Sekunden wieder automatisch. X Zentral verriegeln: Auf die Taste j drücken. Die Blinker blinken dreimal bei geschlossenen Türen und geschlossenem Kofferraumdeckel/geschlossener Heckklappe. Die Sicherungsstifte an den Türen fahren herunter. Die Einbruch-Diebstahl-Warnanlage* und die Wegfahrsperre sind eingeschaltet. 64

68 Bedienen Öffnen und Schließen Individuelle Einstellung Sie können die Einstellung des Schließsystems so ändern, dass ein Druck auf die Taste k nur die Fahrertür und die Tankklappe entriegelt. Dies kann nützlich sein, wenn Sie viel alleine unterwegs sind. X Einstellung ändern: Etwa sechs Sekunden gleichzeitig auf die Tasten k und j drücken, bis die Batterie-Kontrollleuchte zweimal blinkt. Jetzt funktioniert der Schlüssel wie folgt: X Fahrertür entriegeln: Einmal auf die Taste k drücken. X Zentral entriegeln: Zweimal auf die Taste k drücken. KEYLESS-GO-Schlüssel* Zur Sonderausstattung Ihres Fahrzeugs gehören zwei KEYLESS-GO-Schlüssel. Mit KEY- LESS-GO können Sie Ihr Fahrzeug ver- oder entriegeln und starten, hierzu müssen Sie lediglich den KEYLESS-GO-Schlüssel bei sich tragen. Beim Berühren der entsprechenden Sensorflächen an den Fahrzeuggriffen stellt KEYLESS-GO eine Funkverbindung zwischen dem Fahrzeug und dem Schlüssel her. Wenn Sie die Innenflächen der Türgriffe oder die Taste im Griff der Heckklappe (T-Modell) berühren, entriegelt Ihr Fahrzeug bei werkseitiger Einstellung zentral: Rdie Türen Rden Kofferraumdeckel/die Heckklappe gültiger KEYLESS-GO-Schlüssel im Fahrzeug ist und sie auf die KEYLESS-GO-Taste auf dem Wählhebel drücken. Dadurch könnten sie sich und andere Personen gefährden. Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Stellen Sie den Motor ab und nehmen Sie den KEYLESS- GO-Schlüssel auch dann mit, wenn Sie das Fahrzeug nur kurzzeitig verlassen. X Zentral verriegeln: Auf die Taste j drücken. Werkseitige Einstellung wiederherstellen X Etwa sechs Sekunden gleichzeitig auf die Tasten k und j drücken, bis die Batterie-Kontrollleuchte zweimal blinkt. Rdie Tankklappe Auch während des Motorstarts und während der Fahrt prüft KEYLESS-GO durch kurzzeitige Funkverbindungen, ob sich ein gültiger KEY- LESS-GO-Schlüssel im Fahrzeug befindet. G Unfallgefahr Wenn Sie Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen, könnten diese auch eine verriegelte Tür von innen öffnen. Oder sie könnten das Fahrzeug starten, wenn ein 1 j Fahrzeug verriegeln 2 i Kofferraumdeckel/Heckklappe entriegeln* 3 k Fahrzeug entriegeln 4 Batterie-Kontrollleuchte i Sie können mit dem KEYLESS-GO-Schlüssel auch die Seitenscheiben und das Z 65

69 Bedienen Öffnen und Schließen Schiebe-Hebe-Dach*/das Panorama- Schiebedach* öffnen und schließen. Öffnen können Sie diese mit Hilfe der Sommeröffnung (Y Seite 107). Schließen können Sie sie mit Hilfe der Komfortschließung (Y Seite 108). i Wenn das Fahrzeug längere Zeit abgestellt war, müssen Sie am Türgriff ziehen, um die KEYLESS-GO-Funktionen zu aktivieren. Wichtige Hinweise RWenn Sie den KEYLESS-GO-Schlüssel vom Fahrzeug entfernen, z. B. mit einem Gepäck- oder Kleidungsstück, können Sie das Fahrzeug nicht mehr verriegeln oder starten. RWenn Sie den KEYLESS-GO-Schlüssel bei laufendem Motor aus dem Fahrzeug entfernen, z. B. wenn der Beifahrer mit dem KEYLESS-GO-Schlüssel aussteigt, sehen Sie beim Anfahren im Multifunktions-Display die Meldung Schlüssel nicht erkannt. RWenn der KEYLESS-GO-Schlüssel im Fahrzeug liegt, kann es jederzeit gestartet werden. Wenn Sie den KEYLESS-GO-Schlüssel 66 im Fahrzeug vergessen haben, sehen Sie beim Verriegeln im Multifunktions-Display die Meldung Schlüssel im Fahrzeug erkannt. Werkseitige Einstellung X Zentral entriegeln: Am Türgriff ziehen. Die Blinker blinken einmal. Die Sicherungsstifte an den Türen fahren hoch. Die Einbruch-Diebstahl-Warnanlage* ist ausgeschaltet. Bei Dunkelheit geht zusätzlich die Umfeldbeleuchtung an, wenn sie über den Bordcomputer eingeschaltet ist. i Wenn Sie nach dem Entriegeln des Fahrzeugs weder eine Tür noch den Kofferraumdeckel/die Heckklappe öffnen, verriegelt sich das Fahrzeug nach etwa 40 Sekunden wieder automatisch. i Das Fahrzeug kann sich unbeabsichtigt entriegeln. Dies kann passieren, wenn der KEYLESS-GO-Schlüssel maximal einen Meter entfernt ist und der Türgriff von einem Wasserschwall getroffen wird. Ebenfalls kann dies passieren, wenn Sie den Türgriff säubern. 1 Verriegelungstaste am Türgriff X Zentral verriegeln: Auf die Verriegelungstaste 1 am Türgriff drücken, dabei die Innenfläche des Türgriffs nicht berühren. Die Blinker blinken dreimal. Die Sicherungsstifte an den Türen fahren herunter. Die Einbruch-Diebstahl-Warnanlage* und die Wegfahrsperre sind eingeschaltet. Individuelle Einstellung Sie können die Einstellung des Schließsystems ändern. Wenn Sie nun die Innenfläche des Türgriffs auf der Fahrerseite berühren, entriegeln Sie nur die Fahrertür und die Tankklappe. Dies kann nützlich sein, wenn Sie viel alleine unterwegs sind.

70 X Einstellung ändern: Etwa sechs Sekunden gleichzeitig auf die Tasten k und j drücken, bis die Batterie-Kontrollleuchte zweimal blinkt. Jetzt funktioniert der KEYLESS-GO-Schlüssel wie folgt: X Fahrertür entriegeln: Am Türgriff der Fahrertür ziehen. X Zentral entriegeln: Am Türgriff der Beifahrertür oder der hinteren Türen ziehen. X Zentral verriegeln (Limousine): Auf die Verriegelungstaste 1 am Türgriff drücken, dabei die Innenfläche des Türgriffs nicht berühren. X Zentral verriegeln (T-Modell): Auf die Verriegelungstaste am Türgriff oder an der Heckklappe drücken. Vom Laderaum aus zentral verriegeln* (T-Modell) i Wenn das Fahrzeug bei geöffneter Heckklappe zentral verriegelt wurde, wird die Heckklappe nach dem Schließen automatisch verriegelt. i Wenn Sie den KEYLESS-GO-Schlüssel im Fahrzeug abgelegt haben, lässt sich die Heckklappe nicht verriegeln. Öffnen und Schließen Vom Kofferraum/Laderaum aus verriegeln (Fahrzeuge mit Heckdeckelfernschließung*) Bei Fahrzeugen mit KEYLESS-GO und Heckdeckelfernschließung* können Sie den Kofferraumdeckel/die Heckklappe automatisch schließen und dabei das Fahrzeug zentral verriegeln (Y Seite 73). Türen von innen öffnen Bedienen Sie können auch eine verriegelte Tür jederzeit von innen öffnen. Werkseitige Einstellung wiederherstellen X Etwa sechs Sekunden gleichzeitig auf die Tasten k und j drücken, bis die Batterie-Kontrollleuchte zweimal blinkt. 1 Verriegelungstaste an der Heckklappe X Auf die Verriegelungstaste 1 über der Kennzeichenvertiefung an der Heckklappe drücken. Das Fahrzeug verriegelt zentral. 1 Sicherungsstift 2 Türgriff innen Z 67

71 Bedienen Öffnen und Schließen X Am Türgriff 2 ziehen. Bei einer verriegelten Tür fährt der Sicherungsstift 1 hoch. Die Tür ist entriegelt und kann geöffnet werden. Automatische Verriegelung Nach dem Anfahren verriegelt das Fahrzeug automatisch. Die automatische Verriegelung können Sie mit dem Bordcomputer ausschalten (Y Seite 137). i Das Fahrzeug verriegelt automatisch, wenn die Zündung eingeschaltet ist und sich die Räder drehen. Sie können sich deshalb beim Anschieben des Fahrzeugs oder auf dem Prüfstand aussperren. 68 Von innen ver- und entriegeln Sie können das Fahrzeug von innen zentral ver- oder entriegeln. Dies kann nützlich sein, wenn Sie z.b. die Beifahrertür von innen entriegeln oder das Fahrzeug vor dem Anfahren verriegeln möchten. G Unfallgefahr Lassen Sie Kinder nicht allein im Fahrzeug. Sie könnten eine verriegelte Tür auch von innen öffnen und dadurch sich und andere gefährden. 1 Entriegelungstaste 2 Verriegelungstaste X Entriegeln: Auf die Taste 1 drücken. X Verriegeln: Auf die Taste 2 drücken. Kofferraum/Laderaum (Fahrzeuge ohne Heckdeckelfernschließung*) G Vergiftungsgefahr Wenn der Motor läuft und der Kofferraumdeckel/die Heckklappe geöffnet ist, können Abgase in den Innenraum eindringen. Dadurch könnten Sie sich vergiften. Achten Sie deshalb darauf, dass der Kofferraumdeckel/die Heckklappe immer geschlossen ist, wenn der Motor läuft. G Unfallgefahr T-Modell: Lassen Sie Kinder nicht allein im Fahrzeug. Sie könnten die Heckklappe von innen öffnen und dadurch sich und andere gefährden.! Der Kofferraumdeckel/die Heckklappe schwenkt beim Öffnen nach oben und nach hinten aus. Achten Sie deshalb darauf, dass genügend Platz über und hinter dem Kofferraumdeckel/der Heckklappe ist. Von außen öffnen Sie können den Kofferraumdeckel/die Heckklappe erst öffnen, wenn Sie ihn/sie entriegelt haben.

72 Bedienen Öffnen und Schließen X Zentral entriegeln: Auf die Taste k des Schlüssels drücken. X Am Griff 1 ziehen. X Den Kofferraumdeckel/die Heckklappe anheben. Limousine 1 Griff Von außen mit dem Schlüssel öffnen (Limousine) Sie können den Kofferraumdeckel mit dem Schlüssel gleichzeitig entriegeln und öffnen, wenn das Fahrzeug steht. X So lange auf die Taste i des Schlüssels drücken, bis sich der Kofferraumdeckel öffnet. Von außen schließen G Verletzungsgefahr Achten Sie beim Schließen des Kofferraumdeckels/der Heckklappe darauf, dass sich niemand einklemmt. Limousine 1 Griffmulde i Lassen Sie den Schlüssel nicht im Kofferraum/Laderaum liegen. Sie könnten sich sonst aussperren. T-Modell 1 Griffmulde T-Modell 1 Griff Z 69

73 Bedienen Öffnen und Schließen X Den Kofferraumdeckel/die Heckklappe an der Griffmulde 1 herunterziehen. X Gegebenenfalls das Fahrzeug mit der Taste j des Schlüssels oder mit KEY- LESS-GO* verriegeln. Von innen öffnen (Limousine) Sie können den Kofferraum vom Fahrerplatz aus gleichzeitig entriegeln und öffnen, wenn das Fahrzeug steht. X An der Fernentriegelungstaste 1 ziehen, bis sich der Kofferraumdeckel öffnet. Die Kontrollleuchte in der Taste leuchtet, bis der Kofferraum wieder geschlossen wird. Heckklappe von innen öffnen (T-Modell mit Klappsitzbank*)! Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen nach oben und nach hinten aus. Achten Sie deshalb darauf, dass genügend Platz über und hinter der Heckklappe ist. i Sie können die Heckklappe nur dann von innen öffnen, wenn sie nicht durch die Kindersicherung gesichert ist (Y Seite 54). 1 Griff 2 Verriegelungsschieber X Oben am Griff 1 ziehen. X Die Heckklappe nach oben schwenken. i Wenn Sie den Verriegelungsschieber 2 im Griff nach rechts schieben, lässt sich die Heckklappe nicht von außen öffnen. 1 Fernentriegelungstaste Kofferraum separat verriegeln (Limousine) Sie können den Kofferraum separat verriegeln. 12 Wenn Sie anschließend das Fahrzeug zentral entriegeln, bleibt der Kofferraum verriegelt und kann nicht geöffnet werden. 12 Nicht in allen Ländern verfügbar. 70

74 Bedienen Öffnen und Schließen X Den Kofferraumdeckel schließen. X Den Notschlüssel aus dem Schlüssel entnehmen (Y Seite 314). $ Grundstellung % Separat verriegeln X Den Notschlüssel bis zum Anschlag ins Kofferraumschloss schieben. X Den Notschlüssel im Uhrzeigersinn auf Stellung % drehen. X Den Notschlüssel abziehen. Kofferraum/Laderaum (Fahrzeuge mit Heckdeckelfernschließung*) Die Heckdeckelfernschließung* öffnet und schließt den Kofferraumdeckel/die Heckklappe automatisch. Sie können den automatischen Öffnungs- und Schließvorgang jederzeit anhalten: RLimousine: durch Drücken oder Ziehen an der Fernbedientaste am Fahrerplatz T-Modell: durch erneutes Ziehen der Fernbedientaste am Fahrerplatz Rdurch Drücken auf die Taste i des Schlüssels Rdurch Ziehen am Griff des Kofferraumdeckels/der Heckklappe Rdurch Drücken auf die Schließtaste im Kofferraumdeckel/in der Heckklappe Bei T-Modellen hören Sie einen Signalton, während sich die Heckklappe öffnet oder schließt. G Vergiftungsgefahr Wenn der Motor läuft und der Kofferraumdeckel/die Heckklappe geöffnet ist, können Abgase in den Innenraum eindringen. Dadurch könnten Sie sich vergiften. Achten Sie deshalb darauf, dass der Kofferraumdeckel/die Heckklappe immer geschlossen ist, wenn der Motor läuft. G Unfallgefahr T-Modell: Lassen Sie Kinder nicht allein im Fahrzeug. Sie könnten die Heckklappe von innen öffnen und dadurch sich und andere gefährden.! Der Kofferraumdeckel/die Heckklappe schwenkt beim Öffnen nach oben und nach hinten aus. Achten Sie deshalb darauf, dass genügend Platz über und hinter dem Kofferraumdeckel/der Heckklappe ist. Von außen öffnen Sie können den Kofferraumdeckel/die Heckklappe erst öffnen, wenn Sie ihn/sie entriegelt haben. X Zentral entriegeln: Auf die Taste k des Schlüssels drücken. Z 71

75 Bedienen Öffnen und Schließen Von außen mit dem Schlüssel öffnen X So lange auf die Taste i des Schlüssels drücken, bis sich der Kofferraumdeckel/ die Heckklappe öffnet. Limousine 1 Griff Von außen schließen (ohne KEYLESS- GO*) Sie können den Kofferraumdeckel/die Heckklappe von außen mit der Schließtaste im Kofferraumdeckel/in der Heckklappe schließen. G Verletzungsgefahr Überwachen Sie den Schließvorgang des Kofferraumdeckels/der Heckklappe, damit niemand eingeklemmt wird. Um den Schließvorgang anzuhalten, drücken Sie erneut auf die Schließtaste im Kofferraumdeckel/in der Heckklappe oder drücken Sie auf die Taste i des Schlüssels. Limousine 1 Schließtaste T-Modell 1 Griff X Am Griff 1 ziehen. Der Kofferraumdeckel/die Heckklappe öffnet sich. 72 i Lassen Sie den Schlüssel nicht im Kofferraum/Laderaum liegen. Sie könnten sich sonst aussperren. T-Modell 1 Schließtaste X Auf die Schließtaste 1 drücken. Der Kofferraumdeckel/die Heckklappe schließt sich automatisch.

76 Bedienen Öffnen und Schließen Von außen schließen und zentral verriegeln (mit KEYLESS-GO*) X Schließen: Auf die Schließtaste 1 drücken. Sie können den Kofferraumdeckel/die Heckklappe von außen mit der Schließtaste im Kofferraumdeckel/in der Heckklappe schließen oder mit der KEYLESS-GO-Taste* schließen und gleichzeitig das Fahrzeug zentral verriegeln. G Verletzungsgefahr Überwachen Sie den Schließvorgang des Kofferraumdeckels/der Heckklappe, damit niemand eingeklemmt wird. Um den Schließvorgang anzuhalten, drücken Sie erneut auf die Schließtaste im Kofferraumdeckel/in der Heckklappe oder drücken Sie auf die Taste i des Schlüssels. i Lassen Sie den Schlüssel nicht im Kofferraum/Laderaum liegen. Sie könnten sich sonst aussperren. Limousine 1 Schließtaste 2 KEYLESS-GO-Taste* T-Modell 1 Schließtaste 2 KEYLESS-GO-Taste* X Schließen und zentral verriegeln: Auf die KEYLESS-GO-Taste* 2 drücken. i Wenn ein KEYLESS-GO-Schlüssel* im Kofferraum/Laderaum abgelegt wird, lässt sich der Kofferraumdeckel/die Heckklappe nicht verriegeln. Von innen öffnen und schließen Limousine: Sie können den Kofferraumdeckel vom Fahrerplatz aus öffnen und schließen, wenn das Fahrzeug steht. T-Modell: Sie können die Heckklappe vom Fahrerplatz aus öffnen, wenn das Fahrzeug steht. Limousine: G Verletzungsgefahr Überwachen Sie den Schließvorgang des Kofferraumdeckels, damit niemand eingeklemmt wird. Um den Schließvorgang anzuhalten, lassen Sie die Fernbedientaste los. Z 73

77 Bedienen Öffnen und Schließen Limousine 1 Fernbedientaste T-Modell 1 Fernbedientaste 13 Nicht in allen Ländern verfügbar. 74 X Öffnen: An der Fernbedientaste 1 ziehen, bis sich der Kofferraumdeckel/die Heckklappe öffnet. X Schließen (Limousine): Auf die Fernbedientaste 1 drücken, bis der Kofferraumdeckel geschlossen ist. Öffnungswinkel der Heckklappe begrenzen* (T-Modell) Sie können den Öffnungswinkel der Heckklappe im Bereich der oberen Öffnungshälfte begrenzen. Dies kann z.b. nützlich sein, wenn über der Heckklappe nicht genügend Platz ist. Einschalten X Heckklappe öffnen: Am Griff ziehen. X Öffnungsvorgang abbrechen: Erneut am Griff ziehen. X Die Heckklappe von Hand in die gewünschte Position bringen. X Die Schließtaste in der Heckklappe drücken und gedrückt halten, bis Sie einen kurzen Signalton hören. Die Öffnungswinkelbegrenzung ist eingeschaltet. Die Heckklappe hält nun beim Öffnen in der gespeicherten Position an. i Wenn Sie keinen Signalton hören, konnte die Position nicht gespeichert werden. Öffnen Sie die Heckklappe ein wenig und drücken Sie erneut auf die Schließtaste, bis Sie den Signalton hören. Ausschalten X Auf die Schließtaste in der Heckklappe drücken, bis Sie zwei kurze Signaltöne hören. Heckklappe von innen öffnen (T-Modell mit Klappsitzbank*) Bei T-Modellen mit Klappsitzbank* können Sie die Heckklappe von innen öffnen (Y Seite 70). Kofferraum separat verriegeln (Limousine) Sie können den Kofferraum separat verriegeln (Y Seite 70). 13

78 Schlüsselstellungen Schlüssel Zündschloss } Schlüssel abziehen $ Stromversorgung für einige Verbraucher, wie z. B. Scheibenwischer % Zündung (Stromversorgung für alle Verbraucher) und Fahrstellung & Starten KEYLESS-GO* Wenn Sie nacheinander auf die KEYLESS-GO- Taste drücken, ohne auf die Bremse zu treten, entspricht dies den verschiedenen Stellungen des Schlüssels im Zündschloss. Wenn Sie auf die Bremse treten und auf die KEYLESS-GO-Taste drücken, startet der Motor sofort. i Damit Sie den Motor mit der KEYLESS- GO-Taste starten können, muss der KEY- LESS-GO-Schlüssel im Fahrzeug sein. i Wenn ein Schlüssel im Zündschloss steckt, hat dieser Vorrang vor der KEY- LESS-GO-Funktion. Bedienen Schlüsselstellungen Wenn noch nicht auf die KEYLESS-GO- Taste 1 gedrückt wurde, bedeutet dies abgezogener Schlüssel bzw. Stellung 0. X Stellung 1: Einmal auf die KEYLESS-GO- Taste 1 drücken. Nun können Sie z.b. den Scheibenwischer einschalten. i Wenn Sie von dieser Stellung aus zweimal auf die KEYLESS-GO-Taste 1 drücken, ist die Stromversorgung wieder ausgeschaltet. X Stellung 2 (Zündung): Zweimal auf die KEYLESS-GO-Taste 1 drücken. i Wenn Sie von dieser Stellung aus einmal auf die KEYLESS-GO-Taste 1 drücken, ist die Stromversorgung wieder ausgeschaltet. 1 KEYLESS-GO-Taste Z 75

79 Bedienen Sitze Sitze Was Sie beachten sollten Informationen zum Umklappen der Fondsitzbank finden Sie im Abschnitt: RDurchlademöglichkeit Fondsitzanlage, Limousine (Y Seite 198) RLaderaumerweiterung, T Modell (Y Seite 200) Je nach Fahrzeugausstattung können Sie die Sitze entweder mechanisch/elektrisch oder elektrisch* einstellen. G Verletzungsgefahr Die Sitze können bei abgezogenem Schlüssel eingestellt werden. Lassen Sie Kinder deshalb nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Sie können sich beim Verstellen der Sitze einklemmen. G Unfallgefahr Stellen Sie den Fahrersitz nur bei stehendem Fahrzeug ein. Sie werden sonst vom Verkehrsgeschehen abgelenkt und können durch die Sitzbewegung die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. Dadurch können Sie einen Unfall verursachen. G Verletzungsgefahr Achten Sie bei der Sitzeinstellung darauf, dass sich niemand einklemmt. Beachten Sie die Hinweise zum Airbag-System. Sichern Sie Kinder wie empfohlen, siehe Kapitel Kinder im Fahrzeug.! Stellen Sie sicher, dass beim Bewegen der Sitze keine Gegenstände im Fußraum und hinter den Sitzen sind. Sie könnten sonst die Sitze und die Gegenstände beschädigen. i Die Kopfstützen der Vordersitze sind mit dem NECK-PRO-System ausgestattet (Y Seite 43). Deshalb können die Kopfstützen an den Vordersitzen nicht ausgebaut werden. Die Kopfstützen der Rücksitze können konstruktionsbedingt nicht in allen Ausführungen ausgebaut werden (Y Seite 81). Für weitere Informationen wenden Sie sich an Ihren Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Sitz mechanisch und elektrisch einstellen 1 Sitzkissenneigung 2 Sitzhöhe 3 Neigung der Sitzlehne 4 Sitzlängsrichtung 76

80 Bedienen Sitze Sitzlängsrichtung X Den Hebel 4 anheben und den Sitz voroder zurückschieben. X Den Hebel 4 wieder loslassen. Der Sitz muss hörbar einrasten. Neigung der Sitzlehne X Die Taste in Pfeilrichtung 3 vor- oder zurückschieben. Höhe der Kopfstütze G Verletzungsgefahr Achten Sie darauf, dass Ihr Hinterkopf in Augenhöhe vom mittigen Bereich der Kopfstütze abgestützt wird. Wenn Ihr Kopf nicht richtig durch die Kopfstütze abgestützt wird, könnten Sie sich bei Unfällen am Hals schwer verletzen. Fahren Sie niemals ohne eingerastete und eingestellte Kopfstütze. Abstand der Kopfstütze Sitzhöhe X Die Taste in Pfeilrichtung 2 nach oben oder unten schieben. Sitzkissenneigung Stellen Sie die Neigung so ein, dass die Oberschenkel leicht unterstützt werden. X Die Taste in Pfeilrichtung 1 nach oben oder unten schieben. 1 Entriegelungsknopf X Höher: Die Kopfstütze nach oben in die gewünschte Position ziehen. X Tiefer: Den Entriegelungsknopf 1 in Pfeilrichtung drücken und die Kopfstütze nach unten in die gewünschte Position drücken. X Das Polster der Kopfstütze in Pfeilrichtung ziehen oder drücken. Komfortkopfstütze* G Verletzungsgefahr Fassen Sie beim Zurückklappen der Seitenwangen nicht zwischen die Seitenwange und den Polsterträger. Sie könnten sich sonst einklemmen. Z 77

81 Bedienen Sitze Sitz elektrisch* einstellen i Bei T Modell mit Memory-Funktion* bzw. Limousine mit Durchlademöglichkeit* und Memory-Funktion*: Wenn Sie die Sitzlehne im Fond nach vorn klappen, wird der Beifahrersitz zur Kollisionsvermeidung gegebenenfalls etwas nach vorn gefahren. 1 Seitenwangen einstellen 2 Kopfstütze vor- und zurückstellen X Seitenwangen einstellen: Rechte und/ oder linke Seitenwange 1 in die gewünschte Position ziehen oder drücken. X Kopfstütze vor- und zurückstellen: Die Kopfstütze in Pfeilrichtung 2 ziehen oder schieben. 1 Höhe der Kopfstütze 2 Sitzkissenneigung 3 Sitzhöhe 4 Sitzlängsrichtung 5 Neigung der Sitzlehne i Wenn PRE-SAFE aktiviert wurde, wird der Beifahrersitz bei Fahrzeugen mit Memory-Funktion* in eine bessere Position eingestellt, sofern er zuvor ungünstig eingestellt war. Sitzlängsrichtung X Die Taste in Pfeilrichtung 4 vor- oder zurückschieben. Sitzhöhe X Die Taste in Pfeilrichtung 3 nach oben oder unten schieben. Sitzkissenneigung Stellen Sie die Neigung so ein, dass die Oberschenkel leicht unterstützt werden. X Die Taste in Pfeilrichtung 2 nach oben oder unten schieben. Neigung der Sitzlehne X Die Taste in Pfeilrichtung 5 vor- oder zurückschieben. 78

(Video) Life Hack. Star Diagnosis (DAS Xentry) for $12 / Xentry Diagnostics Program via MINI VCI Cord

82 Höhe der Kopfstütze G Verletzungsgefahr Achten Sie darauf, dass Ihr Hinterkopf in Augenhöhe vom mittigen Bereich der Kopfstütze abgestützt wird. Wenn Ihr Kopf nicht richtig durch die Kopfstütze abgestützt wird, könnten Sie sich bei Unfällen am Hals schwer verletzen. Fahren Sie niemals ohne eingerastete und eingestellte Kopfstütze. X Die Taste in Pfeilrichtung 1 nach oben oder unten schieben. Komfortkopfstütze* G Verletzungsgefahr Fassen Sie beim Zurückklappen der Seitenwangen nicht zwischen die Seitenwange und den Polsterträger. Sie könnten sich sonst einklemmen. Lordosenstütze Bedienen Sitze Zur Unterstützung der Wirbelsäule können Sie die Lehnenwölbung des Fahrersitzes einstellen. Abstand der Kopfstütze 1 Seitenwangen einstellen 2 Kopfstütze vor- und zurückstellen 1 Einstellhebel X Den Einstellhebel 1 in Pfeilrichtung bewegen, bis die gewünschte Lehnenwölbung erreicht ist. X Das Polster der Kopfstütze in Pfeilrichtung ziehen oder drücken. X Seitenwangen einstellen: Rechte und/ oder linke Seitenwange 1 in die gewünschte Position ziehen oder drücken. X Kopfstütze vor- und zurückstellen: Die Kopfstütze in Pfeilrichtung 2 ziehen oder schieben. Z 79

83 Bedienen Sitze Hintere Kopfstützen G Verletzungsgefahr Befördern Sie Insassen nur auf Sitzen mit eingebauten Kopfstützen. Ziehen Sie die Kopfstütze eines besetzten Sitzplatzes aus der Ablageposition in die Benutzungsstellung nach oben. Dadurch reduzieren Sie das Verletzungsrisiko für die Insassen bei einem Unfall. Kopfstützen von vorn abklappen (Limousine) Kopfstütze vom Fond aus abklappen (T-Modell) Kopfstütze aufstellen X Die Kopfstütze in Pfeilrichtung ziehen, bis sie einrastet. 1 Taste Fondkopfstützen abklappen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 ist. X Auf die Taste 1 drücken. 1 Entriegelungsknopf X Auf den Entriegelungsknopf 1 drücken. Höhe der Kopfstütze einstellen (T-Modell) G Verletzungsgefahr Achten Sie darauf, dass Ihr Hinterkopf in Augenhöhe vom mittigen Bereich der Kopfstütze abgestützt wird. Wenn Ihr Kopf nicht richtig durch die Kopfstütze abgestützt wird, könnten Sie sich bei Unfällen am Hals schwer verletzen. Fahren Sie niemals ohne eingerastete und eingestellte Kopfstütze. 80

84 Bedienen Sitze 1 Entriegelungsknopf 1 Entriegelungsknopf 1 Entriegelungen der Fondkopfstützen Wenn die Kopfstütze ganz eingeschoben ist, zunächst den Entriegelungsknopf 1 drücken. X Höher: Die Kopfstütze nach oben ziehen, bis die gewünschte Position erreicht ist. X Tiefer: Auf den Entriegelungsknopf 1 drücken und die Kopfstütze nach unten drücken, bis die gewünschte Position erreicht ist. Neigung der Kopfstütze einstellen (T-Modell) Stellen Sie die Kopfstütze so ein, dass sie möglichst nah am Kopf ist. Sie können die beiden äußeren Kopfstützen in zwei Positionen einrasten. X Auf den Entriegelungsknopf 1 drücken und die Kopfstütze in die gewünschte Position schwenken. Kopfstützen aus- und einbauen G Verletzungsgefahr Befördern Sie Insassen nur auf Sitzen mit eingebauten Kopfstützen. Dadurch wird das Verletzungsrisiko für die Mitfahrer im Fond bei einem Unfall reduziert. Limousine* Die Entriegelungen sind auf der Rückseite der Sitzlehne im Fond. X Ausbauen: Die Sitzlehne vorklappen (Y Seite 198). X Die Kopfstütze vorklappen. X Auf die Entriegelungen 1 drücken und die Kopfstützen aus den Führungen herausziehen. X Die Rückenlehne wieder zurückklappen, bis sie einrastet. i Beim Einbau darauf achten, dass am mittleren Sitz die dafür vorgesehene Kopfstütze montiert wird. Sie ist mit dem Buchstaben M an den Außenseiten der Befestigungsbügel gekennzeichnet. Darauf achten, dass die Kopfstützen vollständig einrasten. Z 81

85 Bedienen Sitze X Einbauen: Die Kopfstütze an den Führungen ansetzen und eindrücken. T-Modell montiert wird. Sie ist an den kürzeren Führungsstangen zu erkennen. X Einbauen: Kopfstütze so ansetzen, dass die Rasterung des Bügels in Fahrtrichtung links ist. X Kopfstütze nach unten drücken, bis sie hörbar einrastet. 1 Entriegelungsknopf i Zum Ausbau der äußeren Kopfstützen müssen Sie die Kopfstütze kräftig nach oben ziehen. X Ausbauen: Die Kopfstütze bis zum Anschlag nach oben herausziehen. X Auf den Entriegelungsknopf 1 drücken und die Kopfstütze aus den Führungen herausziehen. i Beim Einbau darauf achten, dass am mittleren Sitz die dafür vorgesehene Kopfstütze 82 Multikontursitz* Zur Unterstützung der Wirbelsäule können Sie die Lehnenkontur einstellen. Mechanisch und elektrisch einstellbarer Vordersitz 1 Seitenbacken der Lehne 2 Lehnenwölbung Rückenbereich 3 Lehnenwölbung Lendenbereich 4 Oberschenkelauflage Elektrisch einstellbarer Vordersitz* 1 Seitenbacken der Lehne 2 Lehnenwölbung Rückenbereich 3 Lehnenwölbung Lendenbereich 4 Oberschenkelauflage Lehnenkontur einstellen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 1 ist. X Mit dem Schalter 4 die Oberschenkelauflage in die gewünschte Position einstellen. X Mit den Tasten æ oder ç die Lehnenwölbung so einstellen, dass sie sich der Rückenkontur anpasst. X Den Punkt der größten Lehnenwölbung über die Taste 3 in den Lendenbereich

86 und mit der Taste 2 in den Rückenbereich verschieben. X Die Seitenbacken mit der Taste 1 so einstellen, dass der Seitenhalt gut ist. Fahrdynamischer Sitz* Beim fahrdynamischen Sitz passt sich die Seitenführung der Lehne automatisch an die momentane Fahrweise an. Die Seitenführung können Sie im Bordcomputer schwach oder stark einstellen (Y Seite 132). 5 Lehnenwölbung Lendenbereich 6 Sitzkissentiefe X Ein- oder ausschalten: Auf die Taste 1 drücken. Die Kontrollleuchte in der Taste geht an oder aus. Im Multifunktions-Display erscheint beim Einschalten für fünf Sekunden die Anzeige Fahrdynamische Sitzanpassung. Massage-Funktion (PULSE) Mit der Massage-Funktion können Sie während einer längeren Fahrt Verspannungen vorbeugen. X Auf die Taste 3 drücken. Die Kontrollleuchte in der Taste geht an. Die Luftpolster im Lendenwirbelbereich pulsieren für etwa fünf Minuten. Sitzbelüftung* Sitze Die drei blauen Kontrollleuchten in den Tasten zeigen an, welche Stufe der Belüftung Sie gewählt haben. 1 Sitzbelüftung Bedienen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 1 oder 2 ist. X Einschalten: So oft auf die Taste 1 drücken, bis die gewünschte Lüftungsstufe eingestellt ist. 1 Fahrdynamischer Sitz ein- oder ausschalten 2 Seitenbacken der Lehne 3 Massage-Funktion 4 Lehnenwölbung Rückenbereich i Wenn Sie mit dem Schlüssel die Seitenscheiben und das Schiebedach* öffnen (Y Seite 107), stellt sich die Sitzbelüftung des Fahrersitzes automatisch auf die höchste Stufe ein. Z 83

87 Bedienen Sitze X Ausschalten: So oft auf die Taste 1 drücken, bis alle Kontrollleuchten aus sind. i Wenn die Fahrzeug-Batteriespannung zu gering ist, kann sich die Sitzbelüftung ausschalten. Sitzheizung* Die drei roten Kontrollleuchten in der Taste zeigen an, welche Stufe der Heizung Sie gewählt haben. 1 Sitzheizung Vordersitze 1 Sitzheizung Fondsitze i Aus Stufe 3 wird nach etwa fünf Minuten automatisch auf Stufe 2 zurückgeschaltet. Aus Stufe 2 wird nach etwa zehn Minuten automatisch auf Stufe 1 zurückgeschaltet. Aus Stufe 1 wird nach etwa 20 Minuten automatisch abgeschaltet. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 1 oder 2 ist. X Einschalten: So oft auf die Taste 1 drücken, bis die gewünschte Heizstufe eingestellt ist. X Ausschalten: So oft auf die Taste 1 drücken, bis alle Kontrollleuchten aus sind. i Wenn die Fahrzeug-Batteriespannung zu niedrig ist, kann sich die Sitzheizung abschalten. Klappsitzbank im Laderaum* (T- Modell) i Die Klappsitzbank im Laderaum ist nur für Personen mit einer Körpergröße von höchstens 1,40 m und max. 50 kg Gewicht zugelassen. Sichern Sie Kinder wie empfohlen (Y Seite 44). Wenn Sie die Klappsitzbank benutzen, muss das Doppelrollo eingebaut sein. G Verletzungsgefahr Wenn Sie die Klappsitzbank im Laderaum nutzen, müssen die Rückenlehnen der Fondsitzbank aufgestellt und verriegelt sein. Fahren Sie nur, wenn die Kopfstütze in der Klappsitzbank richtig eingestellt ist. Stellen Sie die Kopfstütze so ein, dass der Hinterkopf etwa in Augenhöhe abgestützt wird. Dadurch kann das Verletzungsrisiko des Kindes bei einem Unfall reduziert werden. 84

88 Bedienen Sitze Stellen Sie sicher, dass der Sicherheitsgurt korrekt am Körper anliegt und im Gurtschloss eingerastet ist. Klappsitzbank herausklappen G Verletzungsgefahr Tauschen Sie beschädigte Bezüge nur gegen Originalbezüge aus. Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Dies gilt auch dann, wenn sie mit einer Kinder-Rückhalteeinrichtung gesichert sind. Achten Sie darauf, dass Gepäckstücke und andere Gegenstände ausreichend gesichert sind. Das Ladegut kann sonst Personen bei starkem Bremsen, bei einer schnellen Richtungsänderung oder bei einem Unfall verletzen. 1 Entriegelungsgriff der Rückenlehne 2 Entriegelungsgriff des Sitzkissens X Sicherstellen, dass die Rückenlehnen der Fondsitzbank aufgestellt und verriegelt sind. i Um auf der Klappsitzbank bequemer zu sitzen, können Sie die Rückenlehne der Fondsitzbank in eine steilere Position stellen (Y Seite 200). X Den Griff des Doppelrollos nach oben stellen (Y Seite 203). X Den Entriegelungsgriff 1 ziehen und die Rückenlehne der Klappsitzbank nach oben klappen. 3 Halterungen für Sicherheitsgurte X Die Sicherheitsgurte in die Halterungen 3 einhängen. X Den Entriegelungsgriff 2 ziehen und das Sitzkissen der Klappsitzbank in Sitzposition klappen. X Das Sitzkissen ganz nach unten drücken, bis die Rückenlehne richtig eingerastet ist. X Die Kopfstützen nach oben klappen. Sitzkissen aus- und einbauen i Wenn Sie den Laderaumboden, z.b. bei einer Reifenpanne, anheben wollen, müssen Sie das Sitzkissen ausbauen. Z 85

89 Bedienen Sitze X Einbauen: Das Sitzkissen 2 leicht schräg von hinten 3 in die Sitzführungen 1 einführen. X Das Sitzkissen 2 in die Ausgangsstellung 4 zurückklappen, bis es einrastet. Klappsitzbank zurückklappen 1 Sitzführungen 2 Sitzkissen X Ausbauen: Das Sitzkissen 2 nach oben klappen und aus den Sitzführungen 1 nehmen. 1 Lasche 2 Rückenlehne X Das Sitzkissen an der Lasche 1 nach oben ziehen und in die Ausgangsstellung zurückklappen, bis es einrastet. 1 Entriegelungsknopf an der Unterseite der Kopfstütze X Den Entriegelungsknopf 1 drücken und die Kopfstützen nach unten klappen.! Um Beschädigungen zu vermeiden, müssen Sie die Kopfstützen ganz in ihre Führungen einschieben und die Gurtschlösser in ihren Führungen einrasten. 86

90 1 Entriegelung 2 Rückenlehne X Auf die Entriegelung 1 drücken und die Kopfstützen ganz einschieben. X Die Rückenlehne 2 der Klappsitzbank in die Ausgangsstellung zurückklappen, bis sie einrastet. Lenkrad Was Sie beachten sollten Je nach Fahrzeugausstattung können Sie das Lenkrad entweder mechanisch oder elektrisch* einstellen. G Verletzungsgefahr Das elektrisch einstellbare Lenkrad* kann bei abgezogenem Schlüssel eingestellt werden. Lassen Sie Kinder deshalb nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug, weil sie sich durch das Einstellen des Lenkrads einklemmen können. G Unfallgefahr Stellen Sie das Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug ein und fahren Sie immer erst nach Verriegelung der Lenkradverstellung an. Sonst könnten Sie mit einer geöffneten Lenkradverstellung fahren und durch eine unvorhergesehene Verstellung des Lenkrads kurzzeitig vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden und einen Unfall verursachen. Die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs bleibt jedoch stets vollständig erhalten. Lenkrad Rdas Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen erreichen RIhre Beine frei bewegen können Ralle Anzeigen im Kombi-Instrument gut sehen können. Lenkrad mechanisch einstellen 1 Entriegelungsgriff 2 Höhe der Lenksäule 3 Längsrichtung der Lenksäule Bedienen Achten Sie bei der Lenkrad-Einstellung darauf, dass Sie Z 87

91 Bedienen Lenkrad X Den Griff 1 ganz herausziehen. Die Lenksäule ist entriegelt. X Die gewünschte Lenkrad-Position einstellen. X Den Griff 1 ganz hineindrücken, bis er vollständig einrastet. Das Lenkrad ist fixiert. Lenkrad elektrisch* einstellen 1 Längsrichtung der Lenksäule 2 Höhe der Lenksäule X Den Hebel in Pfeilrichtung 1 oder 2 drücken, bis die gewünschte Lenkrad-Position erreicht ist. Weitere Informationen finden Sie unter: 88 REin- und Ausstiegshilfe (Y Seite 88) REinstellungen speichern (Y Seite 92) Lenkradheizung* 1 Lenkradheizung einschalten 2 Lenkradheizung ausschalten 3 Kontrollleuchte X Ein- oder ausschalten: Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 2 ist. X Den Hebel in Pfeilrichtung 1 oder 2 drehen. Die Kontrollleuchte 3 geht an oder aus. i Die Lenkradheizung schaltet sich nicht automatisch ab. Ein- und Ausstiegshilfe* Die Ein- und Ausstiegshilfe erleichtert Ihnen das Ein- und Aussteigen. Das Lenkrad schwenkt nach oben, wenn Sie Rden Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen Rdie Fahrertür öffnen, wobei der Schlüssel im Zündschloss stecken oder in Stellung 1 sein muss. Wenn Sie den Schlüssel bei geschlossener Fahrertür ins Zündschloss stecken, wird je nach Einstellung das Lenkrad in die zuletzt eingestellte Position gefahren. G Verletzungsgefahr Stellen Sie sicher, dass sich niemand einklemmt, wenn Sie die Ein- und Ausstiegshilfe aktivieren. Bei Gefahr des Einklemmens brechen Sie den Verstellvorgang ab. Zum Abbrechen Rbewegen Sie den Lenksäuleneinstellschalter Rdrücken Sie auf eine Positionstaste der Memory-Funktion. Die Lenksäule bleibt sofort stehen. Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Sie könnten die Fahrertür öffnen

92 und dadurch unbeabsichtigt die Einstiegshilfe aktivieren und sich dabei einklemmen. Die letzte Fahrposition von Ihrer Lenkrad-Einstellung wird gespeichert, wenn Sie die Zündung ausschalten oder eine Memoryposition speichern (Y Seite 92). Die Ein- und Ausstiegshilfe können Sie über den Bordcomputer ein- und ausschalten (Y Seite 138). Spiegel Innenspiegel X Den Innenspiegel manuell so einstellen, dass Sie das Verkehrsgeschehen gut überblicken können. Manuell abblendbarer Innenspiegel Außenspiegel Bedienen Spiegel G Unfallgefahr Die Außenspiegel bilden verkleinert ab. Die Objekte sind in Wirklichkeit näher als es scheint. Sie könnten die Distanz zu hinter Ihnen fahrenden Fahrzeugen falsch einschätzen und einen Unfall verursachen, z. B. beim Fahrspurwechsel. Vergewissern Sie sich deshalb über den tatsächlichen Abstand zu hinter Ihnen fahrenden Fahrzeugen durch einen Blick über Ihre Schulter. Durch die gewölbten Außenspiegel haben Sie ein erweitertes Sichtfeld. Bei niedrigen Außentemperaturen werden die Außenspiegel automatisch beheizt. 1 Abblendhebel X Abblenden: Den Abblendhebel 1 nach vorn oder nach hinten klappen. Z 89

93 Bedienen Spiegel Außenspiegel einstellen Außenspiegel elektrisch ein- oder ausklappen* Außenspiegel justieren Wenn die Batterie abgeklemmt oder entladen war, müssen Sie die Außenspiegel neu justieren. Sonst klappen die Außenspiegel nicht an, wenn Sie im Bordcomputer die Funktion Anklappen der Außenspiegel bei Verriegelung ausgewählt haben (Y Seite 139). X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 1 ist. X Kurz auf die Taste 1 drücken. 1 Linker Außenspiegel 2 Einstelltaste 3 Rechter Außenspiegel X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 1 oder 2 ist. X Auf die Taste 3 für den rechten Außenspiegel oder auf die Taste 1 für den linken Außenspiegel drücken. X Auf die Einstelltaste 2 oben, unten, rechts oder links drücken, bis der Außenspiegel so eingestellt ist, dass Sie das Verkehrsgeschehen gut überblicken können. 1 Außenspiegel ein- oder ausklappen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 1 oder 2 ist. X Kurz auf die Taste 1 drücken. Beide Außenspiegel klappen ein oder aus. i Wenn Sie schneller als 47 km/h fahren, können Sie die Außenspiegel nicht mehr einklappen. Achten Sie darauf, dass die Außenspiegel während der Fahrt immer ganz ausgeklappt sind, sonst können sie vibrieren. Außenspiegel automatisch ein- oder ausklappen* Wenn die Funktion Anklappen der Außenspiegel bei Verriegelung über den Bordcomputer eingeschaltet ist (Y Seite 139), Rklappen die Außenspiegel automatisch ein, sobald Sie das Fahrzeug von außen verriegeln Rklappen die Außenspiegel automatisch wieder aus, sobald Sie das Fahrzeug entriegeln und anschließend die Fahrer- oder die Beifahrertür öffnen. i Wenn Sie die Funktion eingeschaltet haben und die Außenspiegel mit der Taste 1 einklappen, werden sie nicht automa- 90

94 tisch ausgeklappt. Die Außenspiegel können Sie dann nur mit der Taste 1 ausklappen. Automatisch abblendende Spiegel* Der Innen- und der Außenspiegel auf der Fahrerseite blenden automatisch ab, wenn gleichzeitig die Zündung eingeschaltet ist und einfallendes Scheinwerferlicht auf den Sensor im Innenspiegel trifft. Die Spiegel blenden nicht ab, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist und die Innenbeleuchtung eingeschaltet ist. G Unfallgefahr Wenn einfallendes Scheinwerferlicht nicht auf den Sensor im Innenspiegel treffen kann, z. B. wenn das Heckscheiben-Rollo* ausgefahren ist, blenden die Spiegel nicht automatisch ab. Einfallendes Licht könnte Sie blenden. Dadurch könnten Sie das Verkehrsgeschehen nicht mehr beobachten und einen Unfall verursachen. Verstellen Sie in diesem Fall den Innenspiegel manuell. Einparkhilfe* Sobald Sie den Rückwärtsgang einlegen, schwenkt der Außenspiegel auf der Beifahrerseite in die Einparkstellung. 1 Außenspiegel auf der Fahrerseite 2 Außenspiegel auf der Beifahrerseite X Sicherstellen, dass die Einparkstellung des Außenspiegels auf der Beifahrerseite mit der Memory-Funktion gespeichert ist (Y Seite 92). X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 2 ist. Bedienen Spiegel X Sicherstellen, dass die Taste 2 für den Außenspiegel auf der Beifahrerseite gedrückt ist. X Den Rückwärtsgang einlegen. Der Außenspiegel auf der Beifahrerseite schwenkt in die gespeicherte Einparkposition. Der Außenspiegel auf der Beifahrerseite schwenkt in seine ursprüngliche Position zurück: Rsobald Sie schneller als 10 km/h fahren Retwa zehn Sekunden, nachdem Sie den Rückwärtsgang herausgenommen haben Rwenn Sie auf die Taste 1 für den Außenspiegel auf der Fahrerseite drücken. Z 91

95 Bedienen Memory-Funktionen* Memory-Funktionen* Einstellungen speichern Mit der Memory-Taste können Sie bis zu drei unterschiedliche Einstellungen speichern. Auf einem Speicherplatz werden folgende Einstellungen gespeichert: RSitz-, Lehnen- und Kopfstützenposition RFahrdynamischer Sitz*: Aktivierung/Deaktivierung RFahrerseite: Lenkradposition RFahrerseite: Außenspiegelposition auf Fahrer- und Beifahrerseite G Verletzungsgefahr Die Memory-Funktion kann bei abgezogenem Schlüssel benutzt werden. Lassen Sie Kinder deshalb nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Sonst können sie sich beim Verstellen der Sitze oder des Lenkrads einklemmen. G Unfallgefahr Benutzen Sie die Memory-Funktion auf der Fahrerseite nur, wenn das Fahrzeug steht. Sie könnten sonst abgelenkt werden, wenn sich Lenkrad und Sitz von selbst bewegen, und einen Unfall verursachen. 1 Speicherpositionstasten 1, 2, 3 2 Memory-Taste M X Den Sitz einstellen (Y Seite 76). X Auf der Fahrerseite das Lenkrad (Y Seite 87) und die Spiegel einstellen (Y Seite 89). X Auf die Memory-Taste M 2 drücken. X Innerhalb von drei Sekunden auf eine der Speicherpositions-Tasten 1, 2 oder 3 1 drücken. Die Einstellungen sind auf der gewählten Speicherposition gespeichert und ein Quittierungston ertönt. Speicherung abrufen G Unfallgefahr Benutzen Sie die Memory-Funktion auf der Fahrerseite nur, wenn das Fahrzeug steht. Sie könnten sonst abgelenkt werden, wenn sich Lenkrad und Sitz von selbst bewegen, und einen Unfall verursachen. X So lange auf die entsprechende Speicherpositions-Taste 1, 2 oder 3 drücken, bis Sitz, Lenkrad und Spiegel in der gespeicherten Position sind. i Wenn Sie die Speicherpositions-Taste loslassen, bricht die Einstellung sofort ab. Einparkstellung speichern Zum leichteren Einparken können Sie den Beifahrer-Außenspiegel so einstellen, dass Sie das rechte hintere Rad sehen, sobald Sie den Rückwärtsgang einlegen. Mit der Memory-Taste können Sie eine Einparkstellung des Beifahrer-Außenspiegels speichern. Wie Sie die Einparkstellung benutzen können, finden Sie im Abschnitt Einparkhilfe (Y Seite 91). 92

96 Bedienen Sicherheitsgurte 1 Außenspiegel auf der Fahrerseite 2 Einstelltaste 3 Außenspiegel auf der Beifahrerseite 4 Memory-Taste M X Sicherstellen, dass das Fahrzeug steht und der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 2 ist. X Auf die Taste 3 für den Außenspiegel auf der Beifahrerseite drücken. X Mit der Einstelltaste 2 den Außenspiegel so einstellen, dass in ihm das hintere Rad und die Bordsteinkante sichtbar sind. X Auf die Memory-Taste M 4 drücken. X Innerhalb von drei Sekunden auf einen der Pfeile der Einstelltaste 2 drücken. Die Einparkstellung ist gespeichert, wenn sich der Außenspiegel nicht verstellt. i Wenn sich der Außenspiegel verstellt, wiederholen Sie die Schritte. Nach der Speicherung können Sie den Außenspiegel wieder einstellen. Sicherheitsgurte Angurten Die Sicherheitsgurte reduzieren bei einem Aufprall am wirksamsten die Bewegung der Fahrzeuginsassen. Dadurch sinkt das Risiko, dass Insassen mit dem Fahrzeuginnenraum in Kontakt kommen. G Verletzungsgefahr Wenn Sie den Sicherheitsgurt nicht richtig anlegen oder nicht richtig im Gurtschloss einrasten, kann er seine Schutzfunktion nicht bestimmungsgemäß entfalten. Sie können sich dann unter Umständen schwer oder sogar tödlich verletzen. Stellen Sie deshalb sicher, dass immer alle Insassen insbesondere auch schwangere Frauen richtig angegurtet sind. RDer Sicherheitsgurt muss eng und unverdreht am Körper anliegen. Vermeiden Sie deshalb auftragende Kleidung (z.b. Wintermantel). Der Schultergurtteil muss über die Schultermitte keinesfalls über den Hals oder unter dem Arm verlaufen und gut am Oberkörper anliegen. Der Beckengurt muss immer fest und möglichst tief am Becken, das bedeutet in der Hüftbeuge nicht jedoch Z 93

97 Bedienen Sicherheitsgurte am Bauch oder Unterleib anliegen. Drücken Sie das Gurtband gegebenenfalls etwas nach unten und ziehen Sie es in Aufrollrichtung nach. RFühren Sie das Gurtband nicht über scharfe oder leicht brechende Gegenstände. Tun Sie dies insbesondere dann nicht, wenn sich diese Gegenstände an oder in Ihrer Kleidung befinden, z.b. Brillen, Stifte, Schlüssel etc. Das Gurtband könnte beschädigt werden und bei einem Unfall reißen und Sie oder andere Fahrzeuginsassen könnten sich verletzen. RMit einem Sicherheitsgurt darf jeweils nur eine Person angegurtet werden. Befördern Sie ein Kind keinesfalls auf dem Schoß eines Insassen. Das Kind kann während eines Unfalls, Bremsmanövers oder abrupten Richtungswechsels nicht mehr festgehalten werden. Dabei können das Kind und andere Insassen schwer oder sogar tödlich verletzt werden. RPersonen unter 1,50 m Größe können die Sicherheitsgurte nicht richtig anlegen. Sichern Sie Personen unter 1,50 m Größe daher in besonderen, geeigneten Rückhaltesystemen. RKinder unter 1,50 m Größe und jünger als 12 Jahre können die Sicherheitsgurte nicht richtig anlegen. Sichern Sie sie deshalb immer in geeigneten Kinderrückhaltesystemen auf geeigneten Fahrzeugsitzen. Weitere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung im Kapitel Sicherheit Kinder im Fahrzeug. Beachten Sie die Montageanleitung des Herstellers der Kinderrückhaltesysteme. RGurten Sie keinesfalls Gegenstände zusammen mit einer Person an. G Verletzungsgefahr Wenn die Rückenlehne nicht in nahezu senkrechter Position steht, bietet der Sicherheitsgurt nicht den bestimmungsgemäßen Rückhalteschutz. Dadurch können Sie sich unter Umständen schwer oder sogar tödlich verletzen. Stellen Sie vor Fahrtantritt sicher, dass der Sitz richtig eingestellt ist und die Rückenlehne nahezu senkrecht steht. G Verletzungsgefahr Ein verschmutzter, beschädigter, bei einem Unfall beanspruchter oder veränderter Sicherheitsgurt kann sein Schutzpotenzial nicht wie vorgesehen entfalten. Dadurch können Sie sich unter Umständen schwer oder sogar tödlich verletzen. Überprüfen Sie daher regelmäßig, dass die Sicherheitsgurte nicht beschädigt und nicht verschmutzt sind. Lassen Sie beschädigte oder bei einem Unfall beanspruchte Sicherheitsgurte immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneuern. Wählen Sie eine Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge für die erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen aus Sicherheitsgründen nur Sicherheitsgurte zu verwenden, die Mercedes-Benz speziell für Ihr Fahrzeug freigegeben hat. 94

98 1 Gurtumlenkpunkt 2 Schlosszunge 3 Gurtschloss 4 Lösetaste Gurt anlegen X Den Sitz einstellen und die Rückenlehne nahezu senkrecht stellen (Y Seite 76). X Den Gurt ruckfrei durch den Gurtumlenkpunkt 1 ziehen. X Den Gurt unverdreht über die Mitte der Schulter führen. X Die Schlosszunge 2 im Gurtschloss 3 einrasten. X Falls nötig, den Gurt auf die der Körpergröße entsprechende Höhe einstellen (Y Seite 96). X Falls nötig, den Gurt vor der Brust nach oben ziehen, damit der Gurt eng am Körper anliegt. Gurt ablegen X Die Lösetaste 4 drücken und die Schlosszunge 2 zum Gurtumlenkpunkt 1 zurückführen. Bedienen Sicherheitsgurte Gurtwarner für Fahrer und Beifahrer Die Sicherheitsgurt-Warnleuchte < im Kombi-Instrument macht Sie darauf aufmerksam, alle Insassen anzugurten. Die Sicherheitsgurt-Warnleuchte < kann dauerhaft leuchten oder blinken. Zusätzlich kann ein Warnton ertönen. Die Sicherheitsgurt-Warnleuchte < und der Warnton gehen aus, sobald Fahrer und Beifahrer angegurtet sind. Nur für bestimmte Länder: Unabhängig davon, ob Fahrer und Beifahrer bereits angegurtet sind, leuchtet die Sicherheitsgurt- Warnleuchte < nach jedem Motorstart für sechs Sekunden. Danach geht die Sicherheitsgurt-Warnleuchte < aus, wenn Fahrer und Beifahrer bereits angegurtet sind. i Weitere Informationen zur Sicherheitsgurt-Warnleuchte < (Y Seite 296). Z 95

99 Bedienen Sicherheitsgurte Gurthöheneinstellung An folgenden Sitzen können Sie die Gurthöhe einstellen: RFahrersitz RBeifahrersitz RRücksitze außen Stellen Sie die Höhe so ein, dass der obere Gurtteil über der Mitte der Schulter verläuft. 1 Entriegelungstaste X Höher stellen: Den Gurtumlenkpunkt nach oben schieben. Der Gurtumlenkpunkt rastet in verschiedenen Positionen ein. X Tiefer stellen: Auf die Entriegelungstaste 1 drücken und gedrückt halten. X Den Gurtumlenkpunkt nach unten schieben. X Die Entriegelungstaste 1 loslassen und sicherstellen, dass der Gurtumlenkpunkt einrastet. Korrekte Fahrer-Sitzposition 1 Lenkrad 2 Sicherheitsgurt 3 Sitz G Unfallgefahr Stellen Sie den Fahrersitz nur bei stehendem Fahrzeug ein. Sie werden sonst vom Verkehrsgeschehen abgelenkt und können durch die Sitzbewegung die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. Dadurch können Sie einen Unfall verursachen. G Unfallgefahr Stellen Sie das Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug ein und fahren Sie immer erst nach Verriegelung der Lenkradverstellung an. Sonst könnten Sie mit einer geöffneten Lenkradverstellung fahren und durch eine unvorhergesehene Verstellung des Lenkrads kurzzeitig vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden und einen Unfall verursachen. Die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs bleibt jedoch stets vollständig erhalten. X Prüfen, ob der Sitz 3 und die Kopfstütze richtig eingestellt sind (Y Seite 76). 96

100 Dabei beachten, dass Sie: Rso weit wie möglich vom Fahrer-Front- Airbag entfernt sind Reine normale, aufrechte Sitzposition einnehmen Rden Sicherheitsgurt richtig anlegen können Rdie Rückenlehne in eine nahezu aufrechte Position gestellt haben Rdie Sitzflächenneigung so eingestellt haben, dass Ihre Oberschenkel leicht gestützt werden Rdie Pedale gut durchtreten können Rdie Kopfstütze so eingestellt haben, dass Ihr Hinterkopf in Augenhöhe vom mittigen Bereich der Kopfstütze abgestützt wird X Prüfen, ob das Lenkrad 1 richtig eingestellt ist (Y Seite 87). Dabei beachten, dass Sie: Rdas Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen erreichen können Rdie Beine frei bewegen können Ralle Anzeigen im Kombi-Instrument gut sehen können X Prüfen, ob der Sicherheitsgurt 2 richtig angelegt ist (Y Seite 93). Dabei muss er: Reng am Körper anliegen Rüber die Schultermitte verlaufen Rim Beckenbereich in der Hüftbeuge verlaufen Licht Lichtschalter Bedienen Licht Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, aus Sicherheitsgründen auch bei Tag mit Licht zu fahren. In einzelnen Ländern sind durch gesetzliche Bestimmungen und freiwillige Festlegungen Abweichungen in der Bedienung möglich. In diesen Ländern wird das Abblendlicht nach dem Starten des Fahrzeugmotors automatisch eingeschaltet. i Wenn Sie in Länder fahren, in denen auf der anderen Straßenseite als im Zulassungsland gefahren wird, kann der Gegenverkehr durch das asymmetrische Abblendlicht geblendet werden. Lassen Sie die Scheinwerfer für diese Länder auf symmetrisches Abblendlicht umstellen. Informationen hierzu erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Z 97

101 Bedienen Licht $ a Linkes Parklicht % g Rechtes Parklicht & M Licht aus/dauerfahrlicht ( U Automatisches Fahrlicht/Dauerfahrlicht ) C Standlicht, Kennzeichen- und Instrumentenbeleuchtung * B Abblendlicht oder Fernlicht, Nebellicht. Nebelschlusslicht i Die Außenbeleuchtung schaltet sich automatisch ab, wenn Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen oder die Fahrertür bei ausgeschalteter Zündung (Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0) öffnen.! Schalten Sie das Stand- oder Parklicht aus, wenn Sie das Fahrzeug verlassen. So verhindern Sie, dass die Batterie entladen wird. Abblendlicht X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht oder der Motor läuft. X Einschalten: Den Lichtschalter auf B drehen. Abblendlicht, Standlicht und Kennzeichenbeleuchtung werden eingeschaltet. Die grüne Abblendlicht-Kontrollleuchte im Kombiinstrument geht an. Dauerfahrlicht In Ländern, in denen das Dauerfahrlicht nicht gesetzlich gefordert wird, können Sie diese Einstellung über den Bordcomputer anpassen. Sie können die Funktion Dauerfahrlicht über den Bordcomputer ein- oder ausschalten (Y Seite 135). X Einschalten: Den Lichtschalter auf M oder U drehen. Abblendlicht, Standlicht und Kennzeichenbeleuchtung sind bei laufendem Motor eingeschaltet. i Wenn Sie den Lichtschalter auf eine andere Stellung als M oder U drehen, schaltet sich das entsprechende Licht ein. Automatisches Fahrlicht Standlicht, Abblendlicht und Kennzeichenbeleuchtung schalten sich abhängig von der Umgebungshelligkeit automatisch ein oder aus. G Unfallgefahr Wenn der Lichtschalter auf U steht, schaltet sich das Licht bei Nebel nicht automatisch ein. Dadurch können Sie sich und andere gefährden. Drehen Sie deshalb den Lichtschalter bei Dunkelheit oder Nebel auf B. Die automatische Fahrlichtschaltung ist nur ein Hilfsmittel. Die Verantwortung für die Fahrzeugbeleuchtung liegt bei Ihnen. 98

102 G Unfallgefahr Drehen Sie den Lichtschalter bei Dunkelheit oder Nebel zügig von U auf B. Sie könnten sonst durch eine kurzzeitige Unterbrechung des Fahrlichts einen Unfall verursachen. X Einschalten: Den Lichtschalter auf U drehen. Das Standlicht wird automatisch ein- oder ausgeschaltet, wenn der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 steht. Abblendlicht, Standlicht und Kennzeichenbeleuchtung werden automatisch eingeschaltet, wenn der Motor läuft. Wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist, leuchtet die grüne Abblendlicht-Kontrollleuchte im Kombiinstrument. Nebellicht/Nebelschlusslicht G Unfallgefahr Drehen Sie den Lichtschalter bei Verdacht auf Nebel vor Fahrtbeginn auf B. Sie könnten sonst nicht gesehen werden und dadurch sich und andere gefährden. G Unfallgefahr Drehen Sie den Lichtschalter bei Dunkelheit oder Nebel zügig von U auf B. Sie könnten sonst durch eine kurzzeitige Unterbrechung des Fahrlichts einen Unfall verursachen. Wenn der Lichtschalter auf U steht, können Sie das Nebellicht und das Nebelschlusslicht nicht einschalten. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Nebellicht einschalten: Den Lichtschalter auf B oder C drehen. X Den Lichtschalter bis zum ersten Rastpunkt herausziehen. Die grüne Kontrollleuchte beim Lichtschalter geht an. X Nebelschlusslicht einschalten: Den Lichtschalter auf B oder C drehen. X Den Lichtschalter bis zum zweiten Rastpunkt herausziehen. Die gelbe Kontrollleuchte beim Lichtschalter geht an. Licht X Nebellicht/Nebelschlusslicht ausschalten: Den Lichtschalter bis zum Anschlag hineindrücken. Die entsprechende Kontrollleuchte geht aus. Kombischalter (Blinklicht, Fernlicht und Lichthupe) Blinklicht Kombischalter 1 Rechtes Blinklicht 2 Linkes Blinklicht Bedienen Z 99

103 Bedienen Licht X Einschalten: Den Kombischalter in Pfeilrichtung 1 oder 2 drücken. Die Kontrollleuchte K oder L im Kombiinstrument blinkt. i Wenn Sie nur kurz blinken wollen, tippen Sie den Kombischalter kurz in die entsprechende Richtung an. Das entsprechende Blinklicht blinkt dreimal. Fernlicht/Lichthupe Kombischalter 1 Fernlicht 2 Lichthupe Fernlicht X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht oder der Motor läuft. X Den Lichtschalter auf B oder U 14 drehen. X Einschalten: Den Kombischalter in Pfeilrichtung 1 drücken. Die Fernlicht-Kontrollleuchte A im Kombiinstrument geht an. X Ausschalten: Den Kombischalter in seine Ausgangsstellung zurückziehen. Die Fernlicht-Kontrollleuchte A im Kombiinstrument geht aus. Lichthupe X Einschalten: Den Kombischalter kurz in Pfeilrichtung 2 ziehen. Warnblinkanlage Mittelkonsole 1 Warnblinktaste X Einschalten: Auf die Warnblinktaste 1 drücken. Alle Blinklichter blinken. Wenn Sie nun einen Blinker setzen, blinken nur die Blinklichter auf der entsprechenden Fahrzeugseite. X Ausschalten: Auf die Warnblinktaste 1 drücken. 14 Das Fernlicht schaltet sich in Stellung U nur bei Dunkelheit ein. 100

104 Leuchtweite regulieren (Fahrzeuge mit Halogen-Scheinwerfer) Mit der Leuchtweitenregulierung passen Sie den Lichtkegel der Scheinwerfer dem Beladungszustand Ihres Fahrzeugs an. Sie können die Leuchtweite nur einstellen, wenn der Motor läuft. Stellung Beladung 2 Vorder- und Rücksitze besetzt, Kofferraum beladen 3 Fahrersitz oder beide Vordersitze besetzt, Kofferraum beladen Stellung Beladung Licht -1 Vorder- und Rücksitze besetzt oder Vorder- und Rücksitze besetzt, Laderaum beladen 0 Vordersitze besetzt Bedienen 1 Fahrersitz besetzt, Laderaum beladen X Das Einstellrad 1 für die Leuchtweite auf die Stellung drehen, die dem Beladungszustand des Fahrzeugs entspricht. Limousine 1 Einstellrad Leuchtweite Stellung Beladung 0 Vordersitze besetzt 1 Vorder- und Rücksitze besetzt T Modell 1 Einstellrad Leuchtweite Z 101

105 Bedienen Licht Scheinwerfer-Reinigungsanlage* Die Scheinwerfer werden automatisch gereinigt, wenn Sie bei eingeschaltetem Licht und laufendem Motor die Funktion Wischen mit Scheibenwischwasser fünfmal betätigen. Beim Ausschalten der Zündung wird die Automatik zurückgesetzt und es wird von Neuem gezählt. Intelligent Light System* (Fahrzeuge mit Bi-Xenon-Scheinwerfern*) Das Intelligent Light System passt die Beleuchtung der Frontscheinwerfer an die jeweilige Fahrsituation an, sodass die Straße besser ausgeleuchtet wird. i Das Intelligent Light System ist nur bei Dunkelheit aktiv. Das Intelligent Light System besteht aus Raktivem Kurvenlicht RAbbiegelicht RAutobahnlicht Rerweitertem Nebellicht 102 Aktives Kurvenlicht Für das aktive Kurvenlicht schwenkt das Abblendlicht horizontal. Der Schwenkwinkel passt sich an die jeweilige Fahrsituation an. Im Stand ist das aktive Kurvenlicht nicht aktiv. Abbiegelicht Spezielle Scheinwerfer leuchten beim Abbiegen den Bereich aus, in den Sie fahren. Wenn Sie langsamer als 40 km/h fahren, wird das Abbiegelicht sowohl durch den Blinker als auch durch einen Lenkradeinschlag eingeschaltet. Wenn Sie schneller als 40 km/h fahren, ist das Abbiegelicht ausgeschaltet. Einschalten X Sicherstellen, dass der Motor läuft. X Das Abblendlicht einschalten. X Die Nebelscheinwerfer ausschalten. X Den Blinker einschalten. Das Abbiegelicht auf der Seite des Blinkers geht an, auch wenn Sie nach dem Blinken das Lenkrad in die entgegengesetzte Richtung einschlagen. oder X Das Lenkrad in die gewünschte Richtung drehen. Im Vorwärtsgang: Das Abbiegelicht der kurveninneren Fahrzeugseite geht an. Im Rückwärtsgang: Das Abbiegelicht der kurvenäußeren Fahrzeugseite geht an. Ausschalten X Das Lenkrad in die Geradeausstellung drehen. Der Blinker geht aus. Das Abbiegelicht kann noch kurze Zeit nachleuchten. oder X Den Blinker ausschalten. Das Abbiegelicht kann noch kurze Zeit nachleuchten. Das Abbiegelicht wird nach spätestens drei Minuten automatisch ausgeschaltet. Autobahnlicht Das Autobahnlicht verbessert die Ausleuchtung der Straße durch RRegeln der Helligkeit RAnpassen der Leuchtweite Das Autobahnlicht wird aktiviert, wenn Sie schneller als 110 km/h fahren und mindes-

106 tens 1000 mohne starken Lenkeinschlag fahren. Erweitertes Nebellicht Das erweiterte Nebellicht verringert die Eigenblendung und verbessert die Ausleuchtung des Fahrbahnrands. X Einschalten: Das Nebelschlusslicht einschalten. Die Nebelscheinwerfer und das Nebelschlusslicht sind eingeschaltet. Das erweiterte Nebellicht ist aktiv, wenn Sie langsamer als 70 km/h fahren. X Ausschalten: Das Nebelschlusslicht ausschalten. i Das erweiterte Nebellicht schaltet automatisch ab, wenn Sie schneller als 100 km/h fahren. Innenbeleuchtung Vordere Dachbedieneinheit Vordere Dachbedieneinheit 1 X Linke Leseleuchte ein-/ausschalten 2 ò Hintere Innenbeleuchtung ein-/ausschalten 3 Automatische Steuerung ein-/ausschalten 4 X Rechte Leseleuchte ein-/ausschalten 5 ð Vordere Innenbeleuchtung ein-/ ausschalten Automatische Steuerung X Ein- oder ausschalten: Auf die Taste drücken. Licht Die Innenbeleuchtung schaltet sich bei Dunkelheit ein, wenn Sie: Rdas Fahrzeug entriegeln Reine Tür öffnen Rden Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen Die Innenbeleuchtung schaltet sich verzögert wieder aus. Die Nachleuchtzeit können Sie über den Bordcomputer einstellen. i Wenn eine Tür geöffnet bleibt, schaltet sich die Innenbeleuchtung nach etwa fünf Minuten aus. Manuelle Steuerung Vordere Innenbeleuchtung X Ein- oder ausschalten: Auf die Taste ð drücken. Hintere Innenbeleuchtung X Ein- oder ausschalten: Auf die Taste drücken. Bedienen Z 103

107 Bedienen Scheibenwischer Vordere Leseleuchten X Ein- oder ausschalten: Auf die Taste X drücken. Scheibenwischer Scheibenwischer ein- und ausschalten V Intervallwischen hoch (hohe Empfindlichkeit des Regensensors) Hintere Dachbedieneinheit u Dauerwischen langsam t Dauerwischen schnell Hintere Dachbedieneinheit 1 X Linke Leseleuchte ein-/ausschalten 2 X Rechte Leseleuchte ein-/ausschalten Hintere Leseleuchten X Ein- oder ausschalten: Auf die Taste X drücken. Kombischalter 1 Scheibenwischer einschalten 2 Einmalwischen/Wischen mit Scheibenwischwasser Schalterstellungen: M U Scheibenwischer aus Intervallwischen niedrig (niedrige Empfindlichkeit des Regensensors)! Wenn die Windschutzscheibe bei trockener Witterung verschmutzt wird, kann sich der Scheibenwischer unbeabsichtigt einschalten. Dadurch können die Wischergummis oder die Windschutzscheibe beschädigt werden. Schalten Sie daher den Scheibenwischer bei trockener Witterung aus. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 oder 2 steht. Unterschiedliche Stellungen des Scheibenwischers stellen Sie wie folgt ein: Einmalwischen X Kurz auf den Kombischalter in Pfeilrichtung 2 bis zum Druckpunkt drücken. 104

108 Wischen mit Scheibenwischwasser X Auf den Kombischalter in Pfeilrichtung 2 über den Druckpunkt hinaus drücken. Intervallwischen/Regensensor X Den Kombischalter in Pfeilrichtung 1 je nach Regenintensität auf Stellung U oder V drehen. Der Regensensor ist aktiviert. Je nach Niederschlag stellt sich automatisch die passende Wischfrequenz ein. Dauerwischen X Den Kombischalter in Pfeilrichtung 1 je nach Regenintensität auf Stellung u oder t drehen. Heckscheibenwischer (T-Modell) Kombischalter 1 Schalter % Wischen mit Scheibenwischwasser & Intervallwischen einschalten ( Intervallwischen ausschalten ) Wischen mit Scheibenwischwasser Bedienen Scheibenwischer Wischen mit Scheibenwischwasser X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 steht. X Den Schalter 1 auf Stellung % oder ) drehen und dort so lange halten, bis die Heckscheibe sauber ist. Nach Loslassen des Schalters wird die Heckscheibe noch etwa fünf Sekunden lang gewischt. Scheibenwischer ausschalten X Den Kombischalter auf Stellung M drehen. Intervallwischen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 steht. X Einschalten: Den Schalter 1 auf Stellung & drehen. X Ausschalten: Den Schalter 1 auf Stellung ( drehen. Z 105

109 Bedienen Seitenscheiben Seitenscheiben Seitenscheiben öffnen und schließen G Verletzungsgefahr Achten Sie beim Öffnen der Seitenscheiben darauf, dass sich niemand zwischen Seitenscheibe und Türrahmen einklemmt. Halten Sie keine Körperteile während des Öffnungsvorgangs an die Seitenscheibe. Durch die Abwärtsbewegung der Seitenscheibe könnten diese zwischen Seitenscheibe und Türrahmen eingezogen oder eingeklemmt werden. Bei Gefahr lassen Sie den Schalter los oder ziehen Sie den Schalter nach oben, um die Seitenscheibe wieder zu schließen. G Verletzungsgefahr Achten Sie beim Schließen der Seitenscheiben darauf, dass sich niemand einklemmt. Bei Gefahr lassen Sie den Schalter los oder drücken Sie erneut auf den Schalter, um die Seitenscheibe wieder zu öffnen. G Verletzungsgefahr Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Nehmen Sie den Schlüssel immer mit, auch wenn Sie das Fahrzeug nur kurzzeitig verlassen. G Verletzungsgefahr Lassen Sie Kinder auch dann nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück, wenn sie mit einer Kinder-Rückhalteeinrichtung gesichert sind. Die Kinder können Rsich an Teilen des Fahrzeugs schwer oder sogar tödlich verletzen Rsich bei längerer, hoher Hitzeeinwirkung oder durch Kälteeinwirkung schwer oder sogar tödlich verletzen Wenn Kinder eine Tür öffnen, können sie Rdadurch andere Personen schwer oder sogar tödlich verletzen Raussteigen und sich dadurch verletzen oder durch den nachfolgenden Verkehr schwer oder sogar tödlich verletzt werden Aktivieren Sie die Kindersicherungen, wenn Kinder mitfahren. Die Kinder können sonst während der Fahrt Türen oder Fenster öffnen und dadurch sich oder andere verletzen. i Sie können die Seitenscheiben auch von außen öffnen mit der Sommeröffnung (Y Seite 107) oder schließen mit der Komfortschließung (Y Seite 108). i Die Bedienung der hinteren Seitenscheiben können Sie vom Fahrersitz aus sperren (Y Seite 44). i Wenn PRE-SAFE aktiviert wurde, schließen sich die Seitenscheiben automatisch, bleiben aber einen Spalt geöffnet. Die Schalter für alle Seitenscheiben sind an der Fahrertür. Zusätzlich ist an jeder Tür ein Schalter für die jeweilige Seitenscheibe. Schalter an der Fahrertür 1 Vorn links 2 Vorn rechts 3 Hinten rechts 4 Hinten links 106

110 Bedienen Seitenscheiben X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. i Sie können die Seitenscheiben in Schlüsselstellung 0 oder bei abgezogenem Schlüssel noch bis zum Öffnen der Fahreroder Beifahrertür bedienen, jedoch nur bis maximal fünf Minuten. X Öffnen oder schließen: Den entsprechenden Schalter bis zum Druckpunkt nach unten drücken oder nach oben ziehen, bis die Seitenscheibe die gewünschte Position erreicht hat. X Vollständig öffnen oder schließen: Den entsprechenden Schalter über den Druckpunkt hinweg nach unten drücken oder nach oben ziehen und loslassen. X Stoppen: Den entsprechenden Schalter kurz nach unten drücken oder nach oben ziehen. Schließen mit erhöhter Schließkraft und ohne Einklemmschutz G Verletzungsgefahr Achten Sie darauf, dass sich beim Schließen einer Seitenscheibe mit erhöhter Schließkraft oder ohne Einklemmschutz niemand einklemmt und sich dabei schwere oder sogar tödliche Verletzungen zuzieht. Wenn eine Seitenscheibe beim Schließen blockiert und sich wieder ein wenig öffnet: X Unmittelbar nach dem Blockieren erneut den entsprechenden Schalter so lange nach oben ziehen, bis die Seitenscheibe geschlossen ist. Die Seitenscheibe wird mit erhöhter Schließkraft geschlossen. Wenn die Seitenscheibe erneut blockiert und sich wieder ein wenig öffnet: X Unmittelbar nach dem Blockieren erneut den entsprechenden Schalter so lange nach oben ziehen, bis die Seitenscheibe geschlossen ist. Die Seitenscheibe wird ohne Einklemmschutz geschlossen. Scheiben justieren Sie müssen jede Seitenscheibe neu justieren, wenn die Batterie abgeklemmt oder entladen war. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X So lange den entsprechenden Schalter nach oben ziehen, bis die Scheibe geschlossen ist, und den Schalter für etwa eine Sekunde gezogen halten. Sommeröffnung Sie können das Fahrzeug vor der Fahrt lüften. Dazu werden mit dem Schlüssel gleichzeitig Rdie Seitenscheiben geöffnet Rdas Schiebe-Hebe-Dach* oder das Panorama-Schiebedach* und die Sonnenrollos* geöffnet Rdie Sitzbelüftung* eingeschaltet i Die Funktion Sommeröffnung können Sie nur mit dem Schlüssel auslösen. Z 107

111 Bedienen Seitenscheiben X Die Spitze des Schlüssels auf den Griff der Fahrertür richten. X Das Fahrzeug mit der Taste k entriegeln. X Die Taste k so lange gedrückt halten, bis die Seitenscheiben und das Schiebe- Hebe-Dach* oder das Panorama-Schiebedach* die gewünschte Position erreicht haben. Wenn die Sonnenrollos* des Panorama- Schiebedachs* geschlossen sind, öffnen sich zuerst die Sonnenrollos*. X Erneut die Taste k so lange gedrückt halten, bis das Panorama-Schiebedach* die gewünschte Position erreicht hat. Komfortschließung Wenn Sie das Fahrzeug verriegeln, können Sie gleichzeitig die Seitenscheiben und das Schiebe-Hebe-Dach* oder das Panorama- Schiebedach* schließen. Bei Fahrzeugen mit Panorama-Schiebedach* können Sie anschließend die Sonnenrollos* schließen. G Verletzungsgefahr Achten Sie bei der Komfortschließung darauf, dass sich niemand einklemmt. Bei Gefahr gehen Sie wie folgt vor: Mit Schlüssel: RLassen Sie die Taste j los. RDrücken Sie so lange auf die Taste k, bis sich die Seitenscheiben und das Schiebe-Hebe-Dach* oder das Panorama-Schiebedach* wieder öffnen. Mit KEYLESS-GO*: RLassen Sie die Verriegelungstaste am Türgriff los. RZiehen Sie sofort am Türgriff und halten Sie ihn gezogen. Die Seitenscheiben und das Schiebe- Hebe-Dach* oder das Panorama-Schiebedach* öffnen sich. Mit dem Schlüssel X Die Spitze des Schlüssels auf den Griff der Fahrertür richten. X Das Fahrzeug mit der Taste j verriegeln. X Die Taste so lange gedrückt halten, bis die Seitenscheiben und das Schiebe-Hebe- 108

112 Dach* oder das Panorama-Schiebedach* vollständig geschlossen sind. X Prüfen, ob alle Seitenscheiben und das Schiebe-Hebe-Dach* oder das Panorama- Schiebedach* geschlossen sind. Bei Fahrzeugen mit Panorama-Schiebedach*: X Die Taste j erneut so lange gedrückt halten, bis sich die Sonnenrollos* des Panorama-Schiebedachs* schließen. Mit KEYLESS-GO* Panorama-Schiebedach* vollständig geschlossen sind. X Prüfen, ob alle Seitenscheiben und das Schiebe-Hebe-Dach* oder das Panorama- Schiebedach* geschlossen sind. Bei Fahrzeugen mit Panorama-Schiebedach*: X Die Verriegelungstaste 1 am Türgriff erneut so lange gedrückt halten, bis sich die Sonnenrollos* des Panorama-Schiebedachs* schließen. Fahren und Parken Starten Bedienen Fahren und Parken G Unfallgefahr Legen Sie keine Gegenstände in den Fahrerfußraum. Achten Sie bei Verwendung der Fußmatte oder des Teppichs im Fahrerfußraum auf ausreichenden Freiraum für die Pedale und eine sichere Befestigung. Bei plötzlichen Fahr- oder Bremsmanövern könnten die Gegenstände sonst zwischen die Pedale geraten. Sie könnten dann nicht mehr wie vorgesehen bremsen, kuppeln oder beschleunigen. Dies kann zu Unfällen bzw. zu Verletzungen führen. G Vergiftungsgefahr Lassen Sie den Motor nie in geschlossenen Räumen laufen. Die Abgase enthalten giftiges Kohlenmonoxid. Das Einatmen von Abgasen ist gesundheitsschädlich und kann zu Bewusstlosigkeit und zum Tod führen. 1 Verriegelungstaste am Türgriff X Die Verriegelungstaste 1 am Türgriff so lange gedrückt halten, bis die Seitenscheiben und das Schiebe-Hebe-Dach* oder das! Geben Sie während des Startens kein Gas. i Wenn Sie während des Startens auf die Bremse treten, ist der Pedalweg unge- 109 Z

113 Bedienen Fahren und Parken wöhnlich lang und der Pedalwiderstand gering. Schaltgetriebe X Den Leerlauf einlegen. X Auf die Parkbremse treten (Y Seite 112). Weitere Informationen zum Schaltgetriebe (Y Seite 114). Automatikgetriebe* P Parkstellung (Wählhebelsperre) R Rückwärtsgang N Leerlauf D Fahrstellung X Vor dem Starten sicherstellen, dass P eingelegt ist. i Sie können den Motor auch starten, wenn der Wählhebel auf N steht. Weitere Informationen zum Automatikgetriebe (Y Seite 114). Starten mit Schlüssel i Fahrzeuge mit Automatikgetriebe*: Sie können auch die Tipp-Startfunktion nutzen. Drehen Sie dazu den Schlüssel auf Stellung 3 und lassen Sie ihn gleich wieder los. Der Motor startet dann automatisch. X Benzinmotor starten: Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 3 (Y Seite 75) drehen und loslassen, sobald der Motor läuft. X Dieselmotor starten: Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 (Y Seite 75) drehen. Die Vorglüh-Kontrollleuchte q im Kombi-Instrument geht an. X Wenn die Vorglüh-Kontrollleuchte q erlischt, den Schlüssel auf Stellung 3 (Y Seite 75) drehen und loslassen. Der Motor startet automatisch. i Wenn der Motor warm ist, können Sie ohne Vorglühen starten. Starten mit KEYLESS-GO* G Verletzungsgefahr Mit einem gültigen KEYLESS-GO-Schlüssel* können Sie Ihr Fahrzeug starten. Lassen Sie Kinder deshalb nicht unbeaufsich- 110

114 Bedienen Fahren und Parken tigt im Fahrzeug. Nehmen Sie den KEYLESS-GO-Schlüssel* immer mit, auch wenn Sie das Fahrzeug nur kurzzeitig verlassen. Mit der KEYLESS-GO-Taste können Sie Ihr Fahrzeug starten, ohne den Schlüssel ins Zündschloss zu stecken. Die KEYLESS-GO-Taste ist am Wählhebel. X Auf das Bremspedal treten. Die Wählhebelsperre ist aufgehoben. X Benzinmotor: Einmal auf die KEYLESS-GO- Taste 1 drücken. Der Motor startet automatisch. X Dieselmotor: Einmal auf die KEYLESS-GO- Taste 1 drücken. Der Motor glüht vor und startet automatisch. i Wenn der Motor warm ist, können Sie ohne Vorglühen starten: X So lange auf die KEYLESS-GO-Taste 1 drücken, bis der Motor läuft.! AMG-Fahrzeuge: Bei niedrigen Motortemperaturen (unter + 20 C) wird zum Schutz des Motors die Maximaldrehzahl begrenzt. Vermeiden Sie bei kaltem Motor Volllastbetrieb, um den Motor zu schonen und Komforteinbußen zu vermeiden. i Nach dem Anfahren verriegelt das Fahrzeug automatisch zentral. Die Sicherungsstifte an den Türen fahren herunter. Sie können von innen jederzeit die Türen öffnen. Sie können die automatische Türverriegelung auch ausschalten (Y Seite 137). Schaltgetriebe 1 KEYLESS-GO-Taste Anfahren! Fahren Sie den Motor zügig warm. Nutzen Sie seine volle Leistung erst nach Erreichen der Betriebstemperatur. Schalten Sie nur bei stehendem Fahrzeug in den Rückwärtsgang. Wenn Sie auf rutschigem Untergrund anfahren, lassen Sie die Antriebsräder möglichst nicht durchdrehen. Sie können sonst den Antriebsstrang beschädigen. X Das Kupplungspedal durchtreten. X Den ersten Gang oder den Rückwärtsgang einlegen. X Am Lösegriff der Parkbremse ziehen, um so die Parkbremse zu lösen. X Das Kupplungspedal langsam loslassen und Gas geben.! Schalten Sie rechtzeitig und lassen Sie die Räder möglichst nicht durchdrehen. Sie können sonst Ihr Fahrzeug beschädigen. Z 111

115 Bedienen Fahren und Parken Automatikgetriebe* i Sie können den Wählhebel nur in die gewünschte Stellung bringen, wenn Sie auf das Bremspedal treten. Nur dann ist die Wählhebelsperre aufgehoben. X Auf das Bremspedal treten und es gedrückt halten. X Am Lösegriff der Parkbremse ziehen, um so die Parkbremse zu lösen. X Den Wählhebel auf Stellung D oder R stellen. i Warten Sie vor dem Anfahren den Schaltvorgang vollständig ab. X Das Bremspedal loslassen. X Vorsichtig Gas geben. i Nach einem Kaltstart schaltet das Getriebe bei höherer Drehzahl. Dadurch erreicht der Katalysator früher seine Betriebstemperatur. Parken G Unfallgefahr Ziehen Sie den Schlüssel erst aus dem Zündschloss, wenn das Fahrzeug steht, da Sie bei abgezogenem Schlüssel das Fahrzeug nicht mehr lenken können. Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Sie könnten die Parkbremse lösen. Dadurch kann es zu einem Unfall mit Verletzungs- oder Todesfolge kommen. G Brandgefahr Achten Sie darauf, dass die Abgasanlage keinesfalls mit leicht brennbaren Materialien in Berührung kommt, z. B. mit trockenem Gras oder Benzin. Sonst könnte sich das brennbare Material entzünden und das Fahrzeug in Brand setzen. Parkbremse 1 Lösegriff 2 Parkbremse X Lösen: Auf das Bremspedal treten und es gedrückt halten. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe* ist die Wählhebelsperre aufgehoben. X Am Lösegriff 1 ziehen. X Die Kontrollleuchte 3 im Kombi-Instrument geht aus. 112

116 X Feststellen: Fest auf die Parkbremse 2 treten. Wenn der Motor läuft, ist die Kontrollleuchte 3 im Kombi-Instrument an. i Drehen Sie an starken Steigungen oder Gefällen die Vorderräder Richtung Bordsteinkante. Motor abstellen G Unfallgefahr Wenn der Motor nicht läuft, fehlt die Servo- Unterstützung für Lenkung und Bremse. Sie müssen dann erheblich mehr Kraft beim Lenken und Bremsen einsetzen. Dadurch könnten Sie einen Unfall verursachen und sich und andere verletzen. Schalten Sie den Motor während der Fahrt nicht ab. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe* X Den Wählhebel auf P stellen. Mit Schlüssel X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 (Y Seite 75) drehen und abziehen. Die Wegfahrsperre ist eingeschaltet. Mit KEYLESS-GO* X Auf die KEYLESS-GO-Taste drücken und gedrückt halten (Y Seite 75). Der Motor und alle Leuchten im Kombi- Instrument gehen aus (Y Seite 24). Getriebe Einleitung Getriebe Bedienen Getriebe G Unfallgefahr Die Bewegungsfreiheit der Pedale darf durch nichts eingeschränkt werden. Halten Sie den Fahrerfußraum immer frei von Gegenständen. Achten Sie bei Fußmatten oder Teppichen auf ausreichenden Freiraum zu den Pedalen und eine sichere Befestigung. G Unfallgefahr Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten die Haftung verlieren und das Fahrzeug könnte ins Schleudern geraten. Sie könnten die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und dadurch einen Unfall verursachen. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe X Den ersten Gang oder den Rückwärtsgang einlegen. X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 (Y Seite 75) drehen und abziehen. Die Wegfahrsperre ist eingeschaltet. Z 113

117 Bedienen Getriebe Schaltgetriebe Rückwärtsgang einlegen! Schalten Sie nur bei stehendem Fahrzeug in den Rückwärtsgang, sonst können Sie das Getriebe beschädigen.! Während Sie in der Gangebene zwischen 5 und 6 schalten, müssen Sie unbedingt den Schalthebel nach rechts drücken. Sonst können Sie versehentlich in den 3. oder 4. Gang schalten und das Getriebe beschädigen. Überschreiten Sie keinesfalls die Höchstgeschwindigkeiten in den einzelnen Gängen. Wenn Sie bei zu hoher Geschwindigkeit zurückschalten (Bremsschaltung), kann dies zum Überdrehen des Motors und dadurch zu einem Motorschaden führen. X Den Schalthebel mit Schwung nach links über den spürbaren Widerstand und dann nach vorn schieben. Automatikgetriebe* 1 Wählhebelstellung 2 Schaltprogramm (S/C) oder (S/C/M)* Der aktuelle Schaltbereich und das Schaltprogramm (S/C) oder (S/C/M)* stehen im Display des Tachometers. In der Wählhebelstellung D können Sie die Schaltung des Automatikgetriebes beeinflussen, indem Sie: Rden Schaltbereich einschränken Rselbst das Schalten übernehmen 114

118 Bedienen Getriebe Wählhebelstellungen ì í Parksperre Sichert das abgestellte Fahrzeug gegen Wegrollen. Stellen Sie den Wählhebel nur bei stehendem Fahrzeug auf P. i Sie können den Schlüssel nur abziehen, wenn der Wählhebel auf P steht. Bei abgezogenem Schlüssel ist der Wählhebel auf P blockiert. Rückwärtsgang Stellen Sie den Wählhebel nur bei stehendem Fahrzeug auf R. ë ê Tippschaltung Neutral Leerlauf Wenn Sie die Bremsen lösen, können Sie das Fahrzeug frei bewegen, z. B. schieben oder abschleppen. Stellen Sie den Wählhebel während der Fahrt nicht auf N. Sonst kann das Automatikgetriebe beschädigt werden. Wenn ESP abgeschaltet oder gestört ist: Stellen Sie den Wählhebel nur auf N, wenn das Fahrzeug zu schleudern droht, z.b. bei glatter Straße. Drive Fahren Das Automatikgetriebe schaltet automatisch. Alle Vorwärtsgänge stehen zur Verfügung. In der Wählhebelstellung D können Sie die Gänge auch beim Automatikgetriebe selbst schalten. X Hochschalten: Den Wählhebel nach rechts in Richtung D+ tippen. Abhängig vom Schaltprogramm schaltet das Automatikgetriebe in den nächsthöheren Gang. Zusätzlich ist damit der Schaltbereich erweitert. X Zurückschalten: Den Wählhebel nach links in Richtung D tippen. Abhängig vom eingelegten Gang schaltet das Automatikgetriebe in den nächstniedrigeren Gang. Zusätzlich ist damit der Schaltbereich begrenzt. i Wenn Sie bei zu hoher Geschwindigkeit den Wählhebel in Richtung D drücken, schaltet das Automatikgetriebe nicht zurück, damit der Motor nicht überdreht. X Schaltbereich wieder freigeben: Den Wählhebel so lange in Richtung D+ drücken, bis im Display wieder D steht. Das Automatikgetriebe wechselt vom aktuellen Schaltbereich direkt zu D. X Günstigsten Schaltbereich wählen: Den Wählhebel nach links in Richtung D drücken und gedrückt halten. Das Automatikgetriebe wechselt in den Schaltbereich, von dem aus das Fahrzeug Z 115

119 Bedienen Getriebe günstig beschleunigt oder verzögert werden kann. Dazu schaltet das Automatikgetriebe um einen oder mehrere Gänge zurück. ç Bremswirkung des Motors nutzen im Gefälle und für Fahrten Rauf steilen Pässen Rim Gebirge S Sport C Comfort für alle normalen Fahrsituationen für Komfortbetrieb Schaltbereiche In Wählhebelstellung D können Sie den Schaltbereich für das Automatikgetriebe begrenzen oder freigeben. X Den Wählhebel nach rechts in Richtung D+ oder nach links in Richtung D tippen. Der eingestellte Schaltbereich steht im Display. Das Automatikgetriebe schaltet nur bis zum jeweiligen Gang. i Wenn die maximale Motordrehzahl des Schaltbereichs erreicht ist und Sie weiterhin Gas geben, schaltet das Automatikgetriebe auch bei begrenztem Schaltbereich hoch, damit der Motor nicht überdreht. è Fahrsituation In der Stellung können Sie die Bremswirkung des Motors nutzen. æ Runter erschwerten Betriebsbedingungen Bremswirkung des Motors nutzen bei extremem Gefälle und langen Passabfahrten. Programmwahltaste 1 Programmwahltaste! Tippen Sie auf die Programmwahltaste 1 nur in den Wählhebelstellungen P, N oder D. X Auf die Programmwahltaste 1 tippen, bis im Display des Tachometers der Buchstabe (S/C) des gewünschten Schaltprogramms erscheint. Der Komfortbetrieb C hat folgende Eigenschaften: RDie Traktion wird erhöht. Dadurch hat das Fahrzeug z. B. auf glatten Straßen eine verbesserte Fahrstabilität. RDas Automatikgetriebe schaltet früher hoch. Das Fahrzeug fährt dadurch in niedrigeren Drehzahlbereichen und die Räder drehen nicht so leicht durch. 116

120 Bedienen Getriebe Fahrhinweise Gaspedalstellung Ihre Fahrweise beeinflusst das Schalten des Automatikgetriebes Rwenig Gas: frühes Hochschalten Rviel Gas: spätes Hochschalten Kickdown Verwenden Sie den Kickdown, wenn Sie maximal beschleunigen wollen: X Das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus durchtreten. Das Automatikgetriebe schaltet abhängig von der Motordrehzahl in einen niedrigeren Gang. X Wenn die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist, weniger beschleunigen. Das Automatikgetriebe schaltet wieder hoch. Anhängerbetrieb X An Steigungen den Motor im mittleren Drehzahlbereich laufen lassen. X Je nach Steigung oder Gefälle in den Schaltbereich 3 oder 2 zurückschalten (Y Seite 116), auch bei eingeschaltetem TEMPOMAT*. Lenkrad-Schaltpaddles* und manuelles Schaltprogramm* Lenkrad-Schaltpaddles Sie können die Gänge wahlweise mit den Lenkrad-Schaltpaddles oder mit dem Wählhebel schalten. 1 Linkes Paddle: Zurückschalten 2 Rechtes Paddle: Hochschalten Hochschalten X Am rechten Paddle 2 ziehen. Das Automatikgetriebe schaltet in den nächsthöheren Gang. Wenn Sie nicht im manuellen Schaltprogramm M fahren, erweitern Sie damit den Schaltbereich. Zurückschalten G Unfallgefahr Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann ins Schleudern geraten. X Am linken Paddle 1 ziehen. Das Automatikgetriebe schaltet in den nächstniedrigeren Gang. Wenn Sie nicht im manuellen Schaltprogramm M fahren, begrenzen Sie damit den Schaltbereich. i Wenn der Wählhebel auf P, N oder R steht, können Sie nicht mit den Lenkrad- Schaltpaddles schalten. Wenn das manuelle Schaltprogramm M gewählt ist und Sie den Motor erneut starten, wechselt das Automatikgetriebe in ein automatisches Schaltprogramm. Wenn das automatische Schaltprogramm S oder C Z 117

121 Bedienen Getriebe gewählt ist, bleibt das Automatikgetriebe auch nach erneutem Motorstart im entsprechenden Schaltprogramm. Manuelles Schaltprogramm Im manuellen Schaltprogramm M können Sie die Gänge mit den Lenkrad-Schaltpaddles oder mit dem Wählhebel selbst schalten. Das manuelle Schaltprogramm M können Sie mit der Programmwahltaste wählen. 1 Programmwahltaste S Sport C Comfort M Manual für alle normalen Fahrsituationen für Komfortbetrieb für manuelles Schalten X Einschalten: Auf die Programmwahltaste 1 tippen, bis im Display M steht. Steht der Wählhebel auf D, können Sie die Gänge nacheinander hoch- oder zurückschalten. Im Display steht der jeweils gewählte und eingelegte Gang. Hochschalten X Den Wählhebel nach rechts in Richtung D+ tippen oder X am rechten Lenkrad-Schaltpaddle ziehen (Y Seite 117). Das Automatikgetriebe schaltet in den nächsthöheren Gang. Fahrzeuge mit AMG-Motoren! Im manuellen Schaltprogramm M schaltet das Automatikgetriebe auch beim Erreichen der Abregeldrehzahl des Motors nicht selbst hoch. Wenn der Motor die Abregeldrehzahl erreicht, wird die Benzinzufuhr unterbrochen, um das Überdrehen des Motors zu vermeiden. Achten Sie unbedingt selbst darauf, dass die Motordrehzahl nicht den roten Bereich im Drehzahlmesser erreicht. Sonst besteht die Gefahr eines Motorschadens. X Einen Gang hochschalten, wenn im Display statt M das Hochschalt-Symbol ^ steht. Bei eingeschalteter AMG-Anzeige wechselt die Displayfarbe auf rot und hinter der Ganganzeige wird mit UP zum Hochschalten aufgefordert. Zurückschalten G Unfallgefahr Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann ins Schleudern geraten. X Den Wählhebel nach links in Richtung D- tippen oder 118

122 Bedienen Kombi-Instrument X am linken Lenkrad-Schaltpaddle ziehen (Y Seite 117). Das Automatikgetriebe schaltet in den nächstniedrigeren Gang. i Wenn Sie maximal beschleunigen wollen, ziehen Sie das linke Lenkrad-Schaltpaddle so lange, bis das Getriebe, abhängig von der Geschwindigkeit, den optimalen Gang wählt. Kickdown i Bei Fahrzeugen mit AMG-Motoren ist der Kickdown im manuellen Schaltprogramm M nicht möglich. Wenn Sie maximal beschleunigen wollen, können Sie auch im manuellen Schaltprogramm M den Kickdown verwenden: X Das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus durchtreten. Das Automatikgetriebe schaltet abhängig von der Motordrehzahl in einen niedrigeren Gang. i Während des Kickdowns ist das Schalten mit den Lenkrad-Schaltpaddles nicht möglich. Kombi-Instrument Was Sie beachten sollten Eine Gesamtansicht des Kombi-Instruments finden Sie im Kapitel Auf einen Blick (Y Seite 24). G Unfallgefahr Wenn das Kombi-Instrument oder das Multifunktions-Display ausgefallen ist, können keine Display-Meldungen mehr angezeigt werden. Sie können dadurch Informationen zum Fahrzustand wie Geschwindigkeit, Außentemperatur, Warn-/Kontrollleuchten, Display-Meldungen und den Ausfall von Systemen nicht erkennen. Das Fahrverhalten kann beeinträchtigt sein. Passen Sie Ihre Fahrweise und Geschwindigkeit entsprechend an. Setzen Sie sich sofort mit einer qualifizierten Fachwerkstatt in Verbindung, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten besitzt. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Multifunktions-Display aktivieren X Die Zündung einschalten. 1 Rückstellknopf Das Multifunktions-Display ist auch eingeschaltet, wenn Sie Rauf den Rückstellknopf 1 drücken Reine Tür öffnen Rdas Licht einschalten Z 119

123 Bedienen Kombi-Instrument Instrumentenbeleuchtung einstellen X Heller oder dunkler: Den Rückstellknopf 1 nach rechts oder links drehen. Kühlmitteltemperatur-Anzeige Die Kühlmitteltemperatur-Anzeige ist rechts im Kombi-Instrument. Im normalen Fahrbetrieb und bei vorschriftsmäßiger Korrosions- und Frostschutzmittelfüllung darf die Anzeige bis auf 120 ansteigen. Bei hohen Außentemperaturen und Bergfahrten darf die Kühlmitteltemperatur bis zum Skalenende ansteigen. Tageskilometerzähler zurücksetzen X Menü Standard-Anzeige wählen (Y Seite 126). X Den Rückstellknopf 1 so lange gedrückt halten, bis der Tageskilometerzähler zurückgesetzt ist. Tachometer mit Segmenten Die Segmente im Tachometer zeigen Ihnen an, welcher Geschwindigkeitsbereich zur Verfügung steht. TEMPOMAT eingeschaltet: Die Segmente leuchten von der gespeicherten Geschwindigkeit bis zur Höchstgeschwindigkeit. DISTRONIC* eingeschaltet: Es leuchten ein oder zwei Segmente im Bereich der gespeicherten Geschwindigkeit. Variable SPEEDTRONIC eingeschaltet: Die Segmente leuchten vom Skalenanfang bis zur gewählten Geschwindigkeitsbegrenzung. Drehzahlmesser Die rote Markierung im Drehzahlmesser kennzeichnet den Überdrehzahlbereich des Motors. Bei Erreichen der roten Markierung wird die Kraftstoffzufuhr zum Schutz des Motors unterbrochen.! Fahren Sie nicht im Überdrehzahlbereich. Sie beschädigen sonst den Motor. H Umwelthinweis Vermeiden Sie hohe Drehzahlen. Sie treiben damit den Verbrauch Ihres Fahrzeugs unnötig in die Höhe und belasten die Umwelt durch vermehrten Schadstoffausstoß. Außentemperatur-Anzeige G Unfallgefahr Bei Temperaturen dicht über dem Gefrierpunkt kann die Straße, besonders in Waldschneisen oder auf Brücken, vereist sein. Bei nicht angepasster Fahrweise könnte dadurch das Fahrzeug ins Schleudern geraten. Passen Sie daher Ihre Fahrweise und Geschwindigkeit immer an die Witterungsverhältnisse an. 120

124 Veränderungen der Außentemperatur werden erst verzögert angezeigt. Bordcomputer Was Sie beachten sollten Der Bordcomputer ist aktiviert, sobald Sie den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 drehen. Mit dem Bordcomputer können Sie Informationen zu Ihrem Fahrzeug abrufen und Einstellungen vornehmen. Sie können den nächsten Service-Termin abfragen, die Sprache für die Anzeigen im Kombi-Instrument wählen und weitere Funktionen einstellen. G Unfallgefahr Bedienen Sie den Bordcomputer nur, wenn das Verkehrsgeschehen es zulässt. Sie werden sonst zu sehr abgelenkt und könnten so einen Unfall verursachen. Der Bordcomputer zeigt die Informationen im Multifunktions-Display an. Multifunktionslenkrad Bedienen Bordcomputer Mit den Tasten am Multifunktions-Lenkrad steuern Sie die Anzeige im Multifunktions- Display und die Einstellungen im Bordcomputer. Z 121

125 Bedienen Bordcomputer 1 Multifunktions-Display 2 æ ç 3 s t 4 è ÿ RUntermenüs im Menü Einstellungen... wählen RWerte ändern RLautstärke ändern Anruf* annehmen bzw. ablehnen oder beenden Menü wählen: vor- bzw. zurückblättern 5 j k j k Kurz drücken: Innerhalb eines Menüs vor- bzw. zurückblättern. Im Menü Audio/TV*/DVD* einen gespeicherten Sender, einen Audiotitel oder eine Videoszene* wählen. Im Menü Telefon* zum Telefonbuch wechseln und einen Namen bzw. eine Telefonnummer wählen. Lang drücken: Im Menü Audio/TV*/DVD* den nächsten oder vorherigen Sender wählen und über Schnellblättern einen Audiotitel wählen. Im Menü Telefon* den Schnelldurchlauf des Telefonbuchs starten. In den Menüs sind jeweils mehrere Funktionen thematisch zusammengefasst. Zum Beispiel finden Sie im Menü Audio/ TV*/DVD* Funktionen, um Radio oder CD- Spieler zu bedienen. Mit einer Funktion rufen Sie Informationen ab oder verändern Einstellungen für Ihr Fahrzeug. Die Anordnung der Menüs sowie der Funktionen in einem Menü können Sie sich wie einen Kreis vorstellen: X Taste è oder ÿ wiederholt drücken, um die Menüs nacheinander aufzurufen. X Taste j oder k wiederholt drücken, um die Funktionen innerhalb eines Menüs nacheinander aufzurufen. Im Unterschied zu den anderen Menüs finden Sie im Menü Einstellungen... Untermenüs (Y Seite 132). Die Anzahl der Menüs hängt von der Sonderausstattung Ihres Fahrzeugs ab. Multifunktions-Display Das Multifunktions-Display zeigt Ihnen Werte und Einstellungen sowie eventuelle Display- Meldungen an. 122

126 Bedienen Bordcomputer 2 Statuszeile mit Außentemperatur oder Geschwindigkeit (Y Seite 134) 3 Tageskilometerzähler 1 Anzeigebereich der Menüs oder Untermenüs Z 123

127 Bedienen Bordcomputer Menüs und Untermenüs 124

128 Bedienen Bordcomputer Funktion 1 Menü Standard-Anzeige (Y Seite 126) RDigitaler Tachometer 15 (Y Seite 126) RAußentemperatur 15 (Y Seite 126) RService-Anzeige ASSYST PLUS (Y Seite 247) RMotorölstand* (Y Seite 227) RReifendruckverlust-Warner (Y Seite 234) oder Reifendruckkontrolle* (Y Seite 235) 2 Menü AMG* (Y Seite 126) Funktion 3 Menü Audio/TV*/DVD* (Y Seite 129) RRadiosender (Y Seite 129) RAudiolaufwerk oder -datenträger (Y Seite 129) RTV* (Y Seite 130) RDVD-Video* (Y Seite 130) 4 Menü Navigation* (Y Seite 130) 5 Menü DISTRONIC* (Abstandsanzeige) (Y Seite 145) 6 Menü Meldungsspeicher 16 (Störund Warnmeldungen) (Y Seite 131) 7 Menü Einstellungen (Y Seite 132) RAuf Werkseinstellungen zurücksetzen (Y Seite 132) RUntermenü wählen (Y Seite 132) Funktion 8 Menü Reiserechner RVerbrauchsstatistik (Y Seite 140) RReichweite (Y Seite 140) 9 Menü Telefon* (Y Seite 141) So sehen die Anzeigen aus, wenn Sie durch die Menüs blättern. Die Oberbegriffe der tabellarischen Übersicht erleichtern die Orientierung. Sie werden aber nicht immer im Multifunktions-Display angezeigt. Die Display-Anzeigen der Menüs Audio, Navigation* und Telefon* unterscheiden sich geringfügig in Fahrzeugen mit Audiosystem und COMAND APS*. Die Beispiele in dieser Betriebsanleitung gelten für Fahrzeuge mit COMAND APS*. 15 Die Reihenfolge des digitalen Tachometers und der Außentemperatur ist abhängig von der Einstellung im Untermenü Anzeige Grundbild. 16 Das Menü ist nur sichtbar, wenn eine Display-Meldung vorliegt. Z 125

129 Bedienen Bordcomputer Menü Standard-Anzeige i Menü-Übersicht siehe (Y Seite 124). Verwenden Sie die Tasten am Multifunktionslenkrad. X Mit è oder die Standard-Anzeige wählen. Standard-Anzeige 1 Außentemperatur 2 Tageskilometerzähler Anstelle der Außentemperatur 1 können Sie sich den digitalen Tachometer 17 anzeigen lassen (Y Seite 134). Mit j oder k können Sie folgende Funktionen im Menü Standard-Anzeige wählen: RDigitaler Tachometer 18 RService-Anzeige ASSYST PLUS (Y Seite 247) RMotorölstand* (Y Seite 227) RAußentemperatur 18 RReifendruckverlust-Warner (Y Seite 234) oder Reifendruckkontrolle* (Y Seite 235) Digitalen Tachometer oder Außentemperatur anzeigen Im Untermenü Anzeige Grundbild (Y Seite 134) stellen Sie ein, ob als erste Funktion im Menü Standard-Anzeige der digitale Tachometer oder die Außentemperatur sichtbar ist. X Mit è oder die Standard-Anzeige wählen. X Mit j oder k den digitalen Tachometer oder die Außentemperatur wählen. Beispieldarstellung digitaler Tachometer 1 Digitaler Tachometer 2 Statuszeile mit Außentemperatur 3 Tageskilometerzähler Menü AMG* Diese Funktion haben nur AMG-Fahrzeuge. i Menü-Übersicht siehe (Y Seite 124). Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions- Lenkrad. X Mit è oder das Menü AMG wählen. 17 Fahrzeuge für Großbritannien: Die Außentemperatur wird immer angezeigt. 18 Die Reihenfolge des digitalen Tachometers und der Außentemperatur ist abhängig von der Einstellung im Untermenü Anzeige Grundbild. 126

130 Bedienen Bordcomputer 1 Ganganzeige 2 Hochschalthinweis 3 Motoröltemperatur Wenn der Motor im manuellen Schaltprogramm den Überdrehzahlbereich erreicht, wird das Menü rot angezeigt. Zusätzlich sehen Sie den Hochschalthinweis up 2. Der Hochschalthinweis up 2 blendet andere Anzeigen im Multifunktions-Display aus, bis Sie geschaltet haben. Die Anzeige der Motoröltemperatur blinkt, wenn die Motoröltemperatur noch keine 80 erreicht hat. Vermeiden Sie während dieser Zeit das Fahren mit voller Motorleistung. Bordnetzspannung anzeigen X Mit è oder das Menü AMG wählen. X So oft j drücken, bis die Bordnetzspannung erscheint. 1 Ganganzeige 2 Bordnetzspannung RACETIMER Der RACETIMER ermöglicht das Speichern von Zeitmessungen. Solange Sie sich den RACETIMER anzeigen lassen, können Sie nicht mit den Tasten æ und ç die Lautstärke regulieren. X Mit è oder das Menü AMG wählen. X So oft j drücken, bis der RACETIMER erscheint. 1 Ganganzeige 2 RACETIMER 3 Runde Sie können den RACETIMER starten, wenn der Motor läuft oder der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Starten: Mit æ den RACETIMER starten. X Zwischenzeit anzeigen: Mit ç die Zwischenzeit aufrufen. Die Zwischenzeit wird 5 Sekunden lang angezeigt. X Stoppen: Mit æ den RACETIMER stoppen. Wenn Sie das Fahrzeug anhalten und den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 drehen, unterbricht der RACETIMER die Zeitmessung. Wenn Sie den Schlüssel auf Stellung 2 oder 3 drehen und anschließend æ drücken, wird die Zeitmessung fortgesetzt. 127 Z

131 Bedienen Bordcomputer Rundenzeit speichern und neue Runde starten Sie können maximal neun Runden speichern. X Während der Zeitmessung mit ç die Zwischenzeit aufrufen. Die Zwischenzeit wird 5 Sekunden lang angezeigt. X Innerhalb von 5 Sekunden erneut ç drücken. Die angezeigte Zwischenzeit wird als Rundenzeit gespeichert. Die Zeitmessung für eine neue Runde startet. Die Zeitmessung der neuen Runde läuft seit dem Aufruf der Zwischenzeit. 1 Ganganzeige 2 RACETIMER 3 Schnellste Rundenzeit (Best Lap) 4 Runde Aktuelle Runde zurücksetzen X Mit æ den RACETIMER stoppen. X Mit ç die Rundenzeit auf 0 zurücksetzen. Alle Runden löschen Wenn Sie den Motor abgestellt haben, wird der RACETIMER nach 30 Sekunden auf 0 zurückgesetzt. Alle Runden werden gelöscht. Eine einzelne gespeicherte Runde können Sie nicht löschen. X Mit æ den RACETIMER stoppen. X Zweimal auf den Rückstellknopf links am Kombi-Instrument drücken. X Mit æ den RACETIMER starten. Alle Runden werden gelöscht. Gesamtauswertung Diese Funktion gibt es nur, wenn Sie mindestens eine Runde gespeichert und den RACE- TIMER gestoppt haben. X Mit è oder das Menü AMG wählen. X So oft j drücken, bis die Gesamtauswertung erscheint. 1 Gesamtauswertung RACETIMER 2 Gesamtfahrzeit 3 Höchstgeschwindigkeit 4 Gesamtfahrstrecke 5 Durchschnittsgeschwindigkeit Rundenauswertung Diese Funktion gibt es nur, wenn Sie mindestens zwei Runden gespeichert und den RACE- TIMER gestoppt haben. X Mit è oder das Menü AMG wählen. X So oft j drücken, bis eine Rundenauswertung erscheint. Jede Runde wird in einem eigenen Untermenü angezeigt. Die schnellste Runde erkennen Sie am blinkenden Symbol

132 Bedienen Bordcomputer Radiosender wählen Neue Sender können Sie nur mit dem Audiosystem oder COMAND APS* speichern. Beachten Sie hierzu die separate Betriebsanleitung. 1 Runde 2 Rundenzeit 3 Höchstgeschwindigkeit der Runde 4 Rundenlänge 5 Durchschnittsgeschwindigkeit der Runde X Mit j oder k eine andere Rundenauswertung wählen. Menü Audio/TV*/DVD* Mit den Funktionen im Menü Audio/TV/ DVD bedienen Sie das Audiosystem oder COMAND APS*. Wenn das Audiosystem oder COMAND APS* ausgeschaltet ist, steht im Multifunktions-Display die Meldung AUDIO aus. i Menü-Übersicht siehe (Y Seite 124). Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions- Lenkrad. X Das Audiosystem oder COMAND APS* einschalten und Radio wählen (siehe separate Betriebsanleitung). X Mit è oder das Menü Audio/TV/ DVD wählen. X Einen gespeicherten Sender wählen: Kurz auf j oder k drücken. X Einen Sender aus der Senderliste wählen: Länger auf j oder k drücken. X Einen Sender mit dem Sendersuchlauf wählen (nur, wenn keine Senderliste empfangen wird): Länger auf j oder k drücken. 1 Frequenzband (Speicherplatznummer nur, wenn der Sender gespeichert ist) 2 Sender i DAB*-Radiobetrieb 19 (Digital Audio Broadcasting) siehe separate Betriebsanleitung. Audiolaufwerk oder -datenträger* bedienen Je nach Ausstattung können Sie Audiodateien von verschiedenen Audiolaufwerken oder -datenträgern wiedergeben. X Das Audiosystem oder COMAND APS* einschalten und Audiolaufwerk oder -datenträger wählen (siehe separate Betriebsanleitung). X Mit è oder das Menü Audio/TV/ DVD wählen. Z 19 Nur für bestimmte Länder. 129

133 Bedienen Bordcomputer X Nächsten oder vorherigen Titel wählen: Kurz auf j oder k drücken. X Einen Titel aus der Titelliste wählen (Schnellblättern): Länger auf j oder k drücken. X Einen Sender aus der Senderliste wählen: Länger auf j oder k drücken. X Einen Sender mit dem Sendersuchlauf wählen (nur, wenn COMAND keine Senderliste empfängt): Länger auf j oder k drücken. 1 Datenträgernummer (nur bei DVD-Wechsler*) 2 Aktuelle Szene Beispiel 1 Aktuelle CD (bei CD-/DVD-Wechsler*) 2 Aktueller Titel Im Audio-AUX-Betrieb wird der aktuelle Titel nicht angezeigt. TV* bedienen X COMAND einschalten und TV wählen (siehe separate Betriebsanleitung). X Mit è oder das Menü Audio/TV/ DVD wählen. X Einen gespeicherten Sender wählen: Kurz auf j oder k drücken. 1 Funktion (Speicherplatznummer nur, wenn der Sender gespeichert ist) 2 Aktueller Sender DVD-Video* bedienen X COMAND einschalten und DVD-Video wählen (siehe separate Betriebsanleitung). X Mit è oder das Menü Audio/TV/ DVD wählen. X Mit j oder k eine Szene wählen. Menü Navigation* Im Menü Navigation zeigt das Multifunktions-Display die Navigationshinweise des Navigationssystems. i Menü-Übersicht siehe (Y Seite 124). Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions- Lenkrad. X Das Audiosystem oder COMAND APS* einschalten (siehe separate Betriebsanleitung). X Mit è oder das Menü Navigation wählen. 130

134 Zielführung nicht aktiv Im Multifunktions-Display sehen Sie die Fahrtrichtung und den Straßennamen, falls dieser dem System bekannt ist. 1 Fahrtrichtung 2 Straßenname Zielführung aktiv Im Multifunktions-Display sehen Sie z. B. folgende Anzeige: Menü DISTRONIC* Im Menü DISTRONIC können Sie die aktuellen Einstellungen für die DISTRONIC (Y Seite 145) ablesen. i Menü-Übersicht siehe (Y Seite 124). Menü Meldungsspeicher Im Menü Meldungsspeicher können Sie aufgetretene Display-Meldungen abfragen. Das Menü Meldungsspeicher sehen Sie nur, wenn Display-Meldungen vorliegen. G Unfallgefahr Der Bordcomputer erfasst und zeigt nur Meldungen und Warnungen von bestimmten Systemen. Achten Sie deswegen darauf, dass Ihr Fahrzeug stets betriebssicher ist. Sie könnten sonst durch ein nicht betriebssicheres Fahrzeug einen Unfall verursachen. Wenn Sie die Zündung ausschalten, löschen Sie den Meldungsspeicher bis auf einige Display-Meldungen mit hoher Priorität. Der Bordcomputer löscht diese Display-Meldungen erst, wenn die Ursachen für die Display- Meldungen behoben sind. Bordcomputer i Menü-Übersicht siehe (Y Seite 124). Display-Meldungen anzeigen Bedienen Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions- Lenkrad. X So oft è oder drücken, bis entweder das ursprüngliche Menü erscheint oder das Menü Meldungsspeicher. Wenn das Menü Meldungsspeicher nicht sichtbar ist, gibt es keine Display-Meldungen. Wenn Display-Meldungen vorliegen, steht im Multifunktions-Display z.b.: 2 Meldungen. X Mit j oder k eine Display-Meldung aufrufen. Sie blättern der Reihe nach durch die Display-Meldungen. Die möglichen Display- Meldungen finden Sie im Kapitel Selbsthilfe (Y Seite 261). Z 131

135 Bedienen Bordcomputer Menü Einstellungen Im Menü Einstellungen... finden Sie zwei Funktionen: Die Funktion Zurücksetzen: Rückstellknopf 3 Sekunden drücken, mit der Sie die meisten Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurücksetzen können. Außerdem finden Sie Untermenüs, mit denen Sie Ihr Fahrzeug individuell einstellen können. i Menü-Übersicht siehe (Y Seite 124). Verwenden Sie die Tasten am Multifunktionslenkrad. Auf Werkseinstellungen zurücksetzen Aus Sicherheitsgründen werden nicht alle Funktionen zurückgesetzt: Die permanente SPEEDTRONIC kann ausschließlich im Menü Fahrzeug eingestellt werden. Die Funktion Lichtschaltung Fahrlicht im Untermenü Beleuchtung wird nur zurückgesetzt, wenn das Fahrzeug steht. X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Etwa 3 Sekunden auf den Rückstellknopf links am Kombi-Instrument drücken. Im Multifunktions-Display erscheint die Aufforderung, zur Bestätigung erneut auf den Rückstellknopf zu drücken. X Erneut auf den Rückstellknopf drücken. Die Funktionen der meisten Untermenüs werden auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. oder X Wenn die Einstellungen erhalten bleiben sollen, kein zweites Mal auf den Rückstellknopf drücken. Nach etwa 5 Sekunden sehen Sie wieder das Menü Einstellungen... Untermenüs im Menü Einstellungen X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. Sie sehen die Sammlung der Untermenüs. Es sind mehr Untermenüs vorhanden, als gleichzeitig angezeigt werden. X Mit æ oder ç ein Untermenü wählen. Die Auswahlmarkierung steht auf dem ausgewählten Untermenü. X Mit j die Funktion innerhalb eines Untermenüs wählen. X Mit æ oder ç die Einstellung ändern. Die geänderte Einstellung ist gespeichert. X Um eine andere Anzeige zu wählen, è oder ÿ drücken. Die folgenden Tabellen zeigen, was Sie in den einzelnen Untermenüs einstellen können. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den angegebenen Seiten. 132

136 Untermenü Kombi-Instrument REntfernungseinheit (Y Seite 133) RSprache (Y Seite 134) RAnzeige für Statuszeile (Y Seite 134) RGrundbild (Standard-Anzeige) (Y Seite 134) Untermenü Zeit/Datum 20 RUhrzeit und Datum einstellen (Y Seite 134) Untermenü Beleuchtung RDauerfahrlicht (Y Seite 135) RUmfeldbeleuchtung (Y Seite 135) RAmbiente-Beleuchtung* (Y Seite 136) RNachleuchtzeit Außenlicht (Y Seite 136) RNachleuchtzeit Innenlicht (Y Seite 136) RIntelligent Light System* (Y Seite 137) Untermenü Fahrzeug RPermanente SPEEDTRONIC (Y Seite 154) RAutomatische Verriegelung (Y Seite 137) Untermenü Heizung* REinschaltzeitpunkt der Standheizung* wählen (Y Seite 137) REinschaltzeitpunkt der Standheizung* ändern (Y Seite 138) Untermenü Komfort* REin- und Ausstiegshilfe* (Y Seite 138) RSpiegel anklappen bei Verriegelung* (Y Seite 139) Bordcomputer Untermenü Fahrdynamischer Sitz* REinstellung für Fahrer- und Beifahrersitz (Y Seite 139) Entfernungseinheit wählen Die gewählte Entfernungseinheit gilt für Rden Kilometerzähler und den Tageskilometerzähler Rden Reiserechner Rden digitalen Tachometer 21 Rden TEMPOMAT Rdie SPEEDTRONIC Rdie DISTRONIC* Bedienen X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Kombi-Instr. wählen. 20 In Fahrzeugen mit Audio 50 APS* oder COMAND APS* ist diese Funktion nicht vorhanden. 21 Fahrzeuge für Großbritannien: Der digitale Tachometer zeigt immer km/h an. Z 133

137 Bedienen Bordcomputer X Mit j Anzeigeeinheit Tacho / Wegstrecke wählen. X Mit æ oder ç die Entfernungseinheit km (Kilometer) oder Meilen wählen. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Sprache wählen X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Kombi-Instr. wählen. X Mit j Sprache wählen. X Mit æ oder ç die gewünschte Sprache wählen. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Anzeige für Statuszeile wählen Fahrzeuge für Großbritannien: Diese Funktion ist nicht vorhanden. X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Kombi-Instr. wählen. X Mit j Anzeige Statuszeile wählen. X Mit æ oder ç die Anzeige in der Statuszeile wählen: Außentemperatur (Außentemp.) oder Geschwindigkeit (Geschwind.). X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Grundbild (Standard-Anzeige) wählen Fahrzeuge für Großbritannien: Diese Funktion ist nicht vorhanden. Abhängig von der Einstellung sehen Sie im Menü Standard-Anzeige zuerst den digitalen Tachometer oder die Außentemperatur. Wenn Sie durch das Menü Standard- Anzeige blättern, sehen Sie die nicht gewählte Anzeige (Y Seite 126). X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Kombi-Instr. wählen. X Mit j Anzeige Grundbild wählen. X Mit æ oder ç die Anzeige im Grundbild wählen: Außentemperatur (Außentemp.) oder Geschwindigkeit (Geschwind.). X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Uhrzeit und Datum einstellen Ihr Fahrzeug kann mit einem der folgenden Audiosysteme ausgestattet sein: A: Audio 20 B: Audio 50 APS* C: COMAND APS* X Anhand der separaten Betriebsanleitung feststellen, mit welchem Audiosystem Ihr Fahrzeug ausgestattet ist. 134

138 Bedienen Bordcomputer Je nach Audiosystem werden Uhrzeit und Datum vom GPS-Satelliten empfangen und können dann nicht im Bordcomputer eingestellt werden, siehe folgende Tabelle. Einstellen im Bordcomputer Autom. Empfang vom GPS- Satelliten X A B C X X Datum einstellen X Mit j Datum Tag einstellen (bzw. Datum Monat einstellen oder Datum Jahr einstellen) wählen. X Mit æ oder ç die Werte einstellen. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Dauerfahrlicht einstellen X Mit æ oder ç das Untermenü Beleuchtung wählen. X Mit j Lichtschaltung Fahrlicht wählen. X Mit æ oder ç die Lichtschaltung für das Fahrlicht (Dauerfahrlicht) auf manuell oder Dauer einstellen. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Zeit / Datum wählen. Uhrzeit einstellen X Mit j Uhrzeit Stunden Setzen mit R-Taste (bzw. Uhrzeit Minuten Setzen mit R-Taste) wählen. X Mit æ oder ç einen Wert einstellen. X Den Rückstellknopf links am Kombi-Instrument drücken. Die eingestellte Uhrzeit ist gespeichert. Wenn Sie Dauerfahrlicht eingestellt haben und der Lichtschalter auf M oder U steht, leuchten bei laufendem Motor automatisch Standlicht, Abblendlicht und Kennzeichenbeleuchtung. Wenn Sie den Lichtschalter auf eine andere Position drehen, schaltet sich das entsprechende Licht ein. Stellen Sie sicher, dass der Lichtschalter auf B oder U steht, wenn Sie das Dauerfahrlicht bei Dunkelheit während der Fahrt ausschalten. In Ländern, in denen Dauerfahrlicht Pflicht ist, ist die Werkseinstellung Dauer. X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. Umfeldbeleuchtung ein- oder ausschalten Wenn Sie die Umfeldbeleuchtung einschalten, leuchten bei Dunkelheit nach dem Entriegeln mit dem Schlüssel Rdas Standlicht Rdas Rücklicht Rdie Kennzeichenbeleuchtung Rdie Nebelscheinwerfer Die Umfeldbeleuchtung schaltet sich automatisch aus: nach 40 Sekunden oder wenn Sie die Fahrertür öffnen. Z 135

139 Bedienen Bordcomputer X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Beleuchtung wählen. X Mit j Funktion Umfeldbeleuchtung wählen. X Mit æ oder ç die Funktion Umfeldbeleuchtung ein- oder ausschalten. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Ambiente-Beleuchtung* einstellen X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Beleuchtung wählen. X Mit j Ambientes Licht wählen. X Mit æ oder ç die Helligkeit auf einer Skala von 0 (aus) bis 5 (hell) einstellen. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Nachleuchtzeit Außenlicht ein- oder ausschalten Mit der Funktion Scheinwerfer-Aufschaltung stellen Sie ein, ob das Außenlicht bei Dunkelheit nach dem Schließen der Türen noch 15 Sekunden leuchten soll. Wenn Sie nach dem Abstellen des Motors keine Tür öffnen oder eine geöffnete Tür nicht schließen, geht das Außenlicht nach 60 Sekunden aus. Wenn Sie die Nachleuchtzeit eingestellt und den Motor abgestellt haben, leuchten Rdas Standlicht Rdas Rücklicht Rdie Kennzeichenbeleuchtung Rdie Nebelscheinwerfer X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Beleuchtung wählen. X Mit j Scheinwerfer-Aufschaltung wählen. X Mit æ oder ç die Scheinwerfer- Aufschaltung ein- oder ausschalten. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Um die Nachleuchtzeit vorübergehend auszuschalten: X Vor dem Verlassen des Fahrzeugs den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 drehen. X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 und zurück auf Stellung 0 drehen. Die Nachleuchtzeit ist ausgeschaltet. Sobald Sie den Motor erneut starten, ist sie wieder eingeschaltet. Nachleuchtzeit Innenlicht ein- oder ausschalten Mit der Funktion Nachleuchtzeit Innenlicht stellen Sie ein, ob das Innenlicht bei Dunkelheit nach dem Abziehen des Schlüssels aus dem Zündschloss noch 10 Sekunden leuchten soll. 136

140 Bedienen Bordcomputer X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j Intelligent Light System wählen. X Mit æ oder ç die Automatische Türverriegelung ein- oder ausschalten. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Intelligent Light System ein- oder ausschalten. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. X Mit æ oder ç das Untermenü Beleuchtung wählen. X Mit j Nachleuchtzeit Innenlicht wählen. X Mit æ oder ç die Nachleuchtzeit Innenlicht ein- oder ausschalten. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Intelligent Light System* ein- oder ausschalten Mit der Funktion Intelligent Light System stellen Sie ein, ob das Autobahnlicht, das Kurvenlicht und das erweiterte Nebellicht aktiviert sind. X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Beleuchtung wählen. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Automatische Verriegelung ein- oder ausschalten Mit der Funktion Automatische Türverriegelung stellen Sie ein, ob Ihr Fahrzeug ab einer Geschwindigkeit von etwa 15 km/h zentral verriegelt. i Weitere Informationen zur automatischen Verriegelung siehe (Y Seite 68). X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Fahrzeug wählen. X Mit j Automatische Türverriegelung wählen. Einschaltzeitpunkt der Standheizung* wählen Diese Funktion ist nur vorhanden, wenn das Fahrzeug eine Standheizung hat. Mit der Funktion Standheizung haben Sie die Wahl zwischen drei Einschaltzeitpunkten. Mit den weiteren Funktionen im Untermenü Heizung stellen Sie die exakte Zeit des Einschaltens ein. Die Standheizung übernimmt die Temperatureinstellung der THERMATIC oder der 4- Zonen-THERMOTRONIC*. Die minimale/ maximale Temperatureinstellung für die Standheizung beträgt 20 bzw. 24. Ausschalten können Sie die Standheizung mit der Taste für die Standheizung an der Mittelkonsole oder mit der Fernbedienung. Nach 50 Minuten schaltet sich die Standheizung automatisch aus. Diesen Zeitraum können Sie ändern lassen. Wenden Sie sich dazu an eine qualifizierte Fachwerkstatt, z. B. an einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Z 137

141 Bedienen Bordcomputer G Brand- und Vergiftungsgefahr Durch den Betrieb der Standheizung entstehen giftige, heiße Abgase. Beim Tanken entstehende Kraftstoffdämpfe könnten sich an der heißen Abgasanlage entzünden. Schalten Sie die Standheizung nicht ein an Tankstellen oder in geschlossenen Räumen ohne Absaugung wie in einer Garage. Sie gefährden sonst sich und andere. Die Funktion Standheizung können Sie direkt aufrufen. X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 oder 2 drehen. X Auf die Taste der Standheizung an der Mittelkonsole drücken (Y Seite 179). oder X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Heizung wählen. X Mit j Standheizung wählen. X Mit æ oder ç einen der drei Einschaltzeitpunkte oder Vorwahl aus (Standheizung ausgeschaltet) wählen. Wenn ein Einschaltzeitpunkt gewählt wird, leuchtet auf der Taste für die Standheizung die gelbe Kontrollleuchte. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Einschaltzeitpunkt der Standheizung* ändern Diese Funktion wird nur angezeigt, wenn Sie einen Einschaltzeitpunkt ausgewählt haben. Hier geben Sie den Zeitpunkt an, zu dem sich die Standheizung einschaltet. X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Heizung wählen. X Mit j Einschaltzeit X Stunden einstellen wählen. X Mit æ oder ç die Stunde einstellen. X Mit j Einschaltzeit X Minuten einstellen wählen. X Mit æ oder ç die Minute einstellen. Nach dem Wechsel in ein anderes Menü wird die eingestellte Uhrzeit gespeichert. Die gelbe Kontrollleuchte auf der Taste für die Standheizung an der Mittelkonsole leuchtet. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Ein- und Ausstiegshilfe* ein- oder ausschalten i Weitere Informationen zur Ein- und Ausstiegshilfe siehe (Y Seite 88). G Verletzungsgefahr Wenn die Ein- und Ausstiegshilfe aktiv ist, bewegt sich das Lenkrad. Insassen könnten dadurch eingeklemmt werden. Achten Sie vor dem Aktivieren der Ein- und Ausstiegshilfe darauf, dass sich niemand einklemmen kann. Lassen Sie Kinder auch dann nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück, wenn sie mit einer Kinder-Rückhalteeinrichtung gesichert sind. Die Kinder könnten die Fah- 138

142 Bedienen Bordcomputer rertür öffnen und dadurch unbeabsichtigt die Ein- und Ausstiegshilfe aktivieren und sich dabei einklemmen. X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Komfort wählen. X Mit j Funktion Einstiegshilfe wählen. X Mit æ oder ç die Funktion Einstiegshilfe ein- oder ausschalten. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Anklappen der Außenspiegel bei Verriegelung* ein- oder ausschalten Mit der Funktion Spiegel anklappen bei Verriegelung legen Sie fest, ob die Außenspiegel angeklappt werden, wenn Sie das Fahrzeug verriegeln. Wenn Sie die Zündung einschalten, klappen die Außenspiegel wieder aus. Wenn Sie die Funktion eingeschaltet haben und die Außenspiegel mit der Taste an der Tür anklappen (Y Seite 91), werden sie nicht automatisch ausgeklappt. Die Außenspiegel können dann nur mit der Taste an der Tür ausgeklappt werden. X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Komfort wählen. X Mit j Spiegel anklappen bei Verriegelung wählen. X Mit æ oder ç Spiegel anklappen bei Verriegelung ein- oder ausschalten. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Einstellung für fahrdynamischen Sitz* wählen i Weitere Informationen zum fahrdynamischen Sitz siehe (Y Seite 83). X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen. X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Fahrdynamische Sitzanpassung wählen. X Mit j Fahrdynamische Sitzanpg. Fahrer oder Fahrdynamische Sitzanpg. Beifahrer wählen. X Mit æ oder ç die gewünschte Sitzanpassung wählen: schwach für eine komfortable Sitzabstimmung oder stark für eine sportliche Sitzabstimmung. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Z 139

143 Bedienen Bordcomputer Menü Reiserechner Im Menü Reiserechner können Sie statistische Daten Ihres Fahrzeugs abfragen oder zurücksetzen. i Sie können die Entfernungseinheit km oder Meilen wählen (Y Seite 133). i Menü-Übersicht siehe (Y Seite 124). Verwenden Sie die Tasten am Multifunktionslenkrad. Verbrauchsstatistik ab Start Die Werte beziehen sich auf den Fahrtbeginn. X Mit è oder Ab Start wählen. 1 Kilometer 2 Zeit 3 Durchschnittsgeschwindigkeit 4 Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch Wenn Sie das Fahrzeug länger als 4 Stunden abstellen, wird die Verbrauchsstatistik Ab Start zurückgesetzt (Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 oder abgezogen). Wenn Sie während dieser Zeit den Schlüssel noch einmal auf Stellung 1 oder 2 drehen, werden die Werte nicht zurückgesetzt. Verbrauchsstatistik ab letztem Rücksetzen Die Werte beziehen sich auf das letzte Zurücksetzen dieser Funktion. X Mit è oder Ab Start wählen. X Mit j oder k Ab Reset wählen. 1 Kilometer 2 Zeit 3 Durchschnittsgeschwindigkeit 4 Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch Verbrauchsstatistik zurücksetzen X Mit è oder Ab Start wählen. X Mit j oder k die Funktion wählen, die Sie zurücksetzen wollen. X Auf den Rückstellknopf links am Kombi- Instrument drücken, bis die Werte auf 0 zurückgesetzt sind. Nach 9999 Stunden oder Kilometern wird die Verbrauchsstatistik Ab Reset automatisch zurückgesetzt. Reichweite abfragen X Mit è oder Ab Start wählen. X Mit j oder k Reichweite wählen. Im Multifunktions-Display erscheint die ungefähre Reichweite, die sich aus der aktuellen Tankfüllung und Fahrweise ergibt. Wenn nur noch wenig Kraftstoff im Tank ist, wird statt der Reichweite ein tankendes Fahrzeug angezeigt. 140

144 Menü Telefon* Funktionen und Display-Anzeigen sind abhängig von den Sonderausstattungen im Fahrzeug. Sie können Ihr Mobiltelefon in die Mobiltelefon-Aufnahme*einsetzen (Y Seite 214), oder eine Bluetooth-Verbindung zum Audiosystem oder COMAND APS* herstellen (siehe separate Betriebsanleitung). G Unfallgefahr Beachten Sie beim Betrieb von Mobiltelefonen im Fahrzeug die gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in dem Sie sich momentan aufhalten. Ist die Bedienung von Mobiltelefonen während der Fahrt gesetzlich zugelassen, so bedienen Sie diese nur, wenn es die Verkehrssituation zulässt. Sie könnten sonst vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden, einen Unfall verursachen und sich und andere verletzen. i Menü-Übersicht siehe (Y Seite 124). Verwenden Sie die Tasten am Multifunktionslenkrad. X Mobiltelefon und Audiosystem oder COMAND APS* einschalten (siehe hierzu die separaten Betriebsanleitungen). X Mit è oder das Menü Telefon wählen. Mobiltelefon an PIN noch nicht eingegeben Wenn Sie das Mobiltelefon in die Mobiltelefon-Aufnahme* eingesetzt haben, erscheint im Multifunktions-Display die Meldung PIN eingeben:. X Die PIN über Mobiltelefon, LINGUA- TRONIC*, Audiosystem oder COMAND APS* eingeben. Das Mobiltelefon sucht sich ein Netz. Mobiltelefon empfangsbereit Das Multifunktions-Display zeigt Bereit oder den Namen des GSM-Netzbetreibers an. Wenn die Bereitschaftsanzeige ausgeht, ist Ihr Fahrzeug außerhalb des Sende- und Empfangsbereichs. Stattdessen wird No Service im Multifunktions-Display angezeigt. Anruf annehmen Bordcomputer Wenn Sie angerufen werden und im Menü Telefon sind, sehen Sie im Multifunktions- Display z.b. die folgende Meldung: X Mit s den Anruf annehmen. Anruf ablehnen oder beenden X Auf die Taste t drücken. Bedienen Nummer aus Telefonbuch wählen Wenn Ihr Mobiltelefon empfangsbereit ist, können Sie jederzeit eine Nummer aus dem Telefonbuch suchen und wählen. Neue Nummern können Sie über das Mobiltelefon in das Telefonbuch eintragen. Beachten Sie hierzu die separate Betriebsanleitung. Z 141

145 Bedienen Fahrsysteme X Mit è oder das Menü Telefon wählen. X Mit j oder k zum Telefonbuch wechseln. X Mit j oder k den gesuchten Namen wählen. Um das Telefonbuch schneller zu durchsuchen, die Taste j oder k länger als 1 Sekunde gedrückt halten. X Mit s den Wählvorgang starten. Im Multifunktions-Display erscheint die Meldung Rufaufbau... Die gewählte Nummer wird im Wahlwiederholspeicher gespeichert. Wenn eine Verbindung zustande kommt, erscheint im Multifunktions-Display der Name, wenn er im Telefonbuch gespeichert ist, oder weiterhin die gewählte Nummer. oder X Wenn Sie nicht telefonieren möchten, auf die Taste t drücken. Wahl wiederholen Der Bordcomputer speichert die zuletzt gewählten Telefonnummern. X Mit è oder das Menü Telefon wählen. X Mit s zur zuletzt gewählten Nummer im Wahlwiederholspeicher wechseln. X Mit j oder k den gesuchten Namen oder die gesuchte Nummer wählen. X Mit s den Wählvorgang starten. Fahrsysteme Übersicht Fahrsysteme Auf den folgenden Seiten sind die Fahrsysteme Ihres Fahrzeugs beschrieben: RTEMPOMAT, DISTRONIC* und SPEED- TRONIC, mit denen Sie die Geschwindigkeit Ihres Fahrzeugs steuern RHOLD, das Sie beim Anfahren, besonders am Berg, entlastet RFahrzeugniveau-Einstellung und AIRMATIC DC*, mit denen Sie das Fahrwerk Ihres Fahrzeugs regulieren R4MATIC* (Permanenter Vierradantrieb), für optimale Traktion RPARKTRONIC*, die Sie beim Einparken unterstützt Die Fahrsicherheitssysteme ABS, BAS, adaptives Bremslicht, ESP, EBV (elektronische Bremskraft-Verteilung) und ADAPTIVE BRAKE sind im Kapitel Fahrsicherheitssysteme (Y Seite 55) beschrieben. 142

146 Bedienen Fahrsysteme TEMPOMAT Der TEMPOMAT hält für Sie die Geschwindigkeit. Er bremst selbsttätig, um die eingestellte Geschwindigkeit nicht zu überschreiten. Bei langem und steilem Gefälle, insbesondere bei beladenem Fahrzeug und bei Fahrten mit Anhänger, müssen Sie frühzeitig in einen kleineren Gang schalten bzw. bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe* den Schaltbereich 1, 2 oder 3 wählen. Sie nutzen so die Bremswirkung des Motors. Dadurch entlasten Sie die Bremsanlage und vermeiden, dass die Bremsen überhitzen und zu schnell verschleißen. G Unfallgefahr Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann ins Schleudern geraten. Setzen Sie den TEMPOMAT dann ein, wenn Sie längere Zeit mit gleich bleibender Geschwindigkeit fahren können. Sie können jede Geschwindigkeit über 30 km/h einstellen. G Unfallgefahr Der TEMPOMAT kann nicht Straßen- und Verkehrsverhältnisse berücksichtigen. Achten Sie auch bei eingeschaltetem TEM- POMAT stets auf das Verkehrsgeschehen. Der TEMPOMAT ist nur ein Hilfsmittel, das Sie beim Fahren unterstützen soll. Die Verantwortung für die gefahrene Geschwindigkeit und rechtzeitiges Bremsen liegt bei Ihnen. G Unfallgefahr Benutzen Sie den TEMPOMAT nicht: Rin Verkehrssituationen, die das Fahren bei konstanter Geschwindigkeit nicht erlauben (z.b. starker Verkehr oder kurvenreiche Straßen). Sie könnten sonst einen Unfall verursachen. Rauf glatten Straßen. Die Antriebsräder könnten durch Bremsen oder Beschleunigen die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann schleudern. Rbei schlechter Sicht, z. B. durch Nebel, starken Regen oder Schnee. TEMPOMAT-Anzeige im Tachometer Bei eingeschaltetem TEMPOMAT leuchten im Multifunktions-Display die Segmente von der gespeicherten Geschwindigkeit bis zur Höchstgeschwindigkeit. 1 Segmente TEMPOMAT-Hebel Mit dem TEMPOMAT-Hebel bedienen Sie den TEMPOMAT und die variable SPEEDTRONIC. Die LIM-Kontrollleuchte am TEMPOMAT- Hebel zeigt Ihnen an, welches System Sie gewählt haben: RLIM-Kontrollleuchte aus: TEMPOMAT ist gewählt RLIM-Kontrollleuchte an: Variable SPEEDTRONIC ist gewählt Z 143

147 Bedienen Fahrsysteme 1 Aktuelle oder höhere Geschwindigkeit speichern 2 LIM-Kontrollleuchte 3 Aktuelle Geschwindigkeit speichern oder zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit abrufen 4 Aktuelle oder niedrigere Geschwindigkeit speichern 5 Zwischen TEMPOMAT und variabler SPEEDTRONIC wechseln 6 TEMPOMAT ausschalten TEMPOMAT wählen X Prüfen, ob die LIM-Kontrollleuchte 2 aus ist. Wenn ja, ist der TEMPOMAT bereits gewählt. Wenn nein, den TEMPOMAT-Hebel in Pfeilrichtung 5 drücken. Die LIM-Kontrollleuchte 2 im TEMPOMAT- Hebel ist aus. Der TEMPOMAT ist gewählt. Aktuelle Geschwindigkeit speichern und halten Sie können die aktuelle Geschwindigkeit speichern, wenn Sie über 30 km/h fahren und ESP eingeschaltet ist (Y Seite 57). X Das Fahrzeug auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen. X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben 1 oder unten 4 tippen. X Den Fuß vom Gaspedal nehmen. Der TEMPOMAT ist eingeschaltet. Das Fahrzeug hält automatisch die gespeicherte Geschwindigkeit. i An einer Steigung kann es sein, dass der TEMPOMAT die Geschwindigkeit nicht halten kann. Lässt die Steigung nach, regelt sich die gespeicherte Geschwindigkeit wieder ein. Im Gefälle hält der TEMPOMAT die Geschwindigkeit durch automatisches Bremsen. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: RFahren Sie immer mit ausreichender, aber nicht zu hoher Drehzahl. RSchalten Sie rechtzeitig. RSchalten Sie möglichst nicht mehrere Gänge zurück. Aktuelle Geschwindigkeit speichern oder zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit abrufen G Unfallgefahr Rufen Sie die gespeicherte Geschwindigkeit nur ab, wenn sie Ihnen bekannt ist und die aktuelle Situation es zulässt. Sonst können plötzliches Beschleunigen oder Abbremsen Sie und andere gefährden. X Den TEMPOMAT-Hebel kurz zu sich herziehen 3. X Den Fuß vom Gaspedal nehmen. Der TEMPOMAT ist eingeschaltet und übernimmt bei erstmaliger Aktivierung die aktuelle Geschwindigkeit oder regelt auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit. 144

148 Bedienen Fahrsysteme Geschwindigkeit einstellen X Den TEMPOMAT-Hebel nach oben 1 für eine höhere Geschwindigkeit oder unten 4 für eine niedrigere Geschwindigkeit drücken. X Den TEMPOMAT-Hebel so lange gedrückt halten, bis die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist. X Den TEMPOMAT-Hebel loslassen. Die neue Geschwindigkeit ist gespeichert. i Durch Gasgeben schalten Sie den TEM- POMAT nicht aus. Wenn Sie z.b. zum Überholen kurzfristig beschleunigen, regelt der TEMPOMAT hinterher wieder auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit. i Das Verlangsamen des Fahrzeugs mit dem TEMPOMAT-Hebel wird durch automatisches Bremsen unterstützt. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe*: Bei längeren Gefällstrecken schaltet zusätzlich das Automatikgetriebe zurück. Feineinstellung in 1-km/h-Schritten X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben 1 für eine höhere Geschwindigkeit oder kurz nach unten 4 für eine niedrigere Geschwindigkeit tippen. Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit erhöht bzw. verringert sich. TEMPOMAT ausschalten Sie haben mehrere Möglichkeiten, den TEM- POMAT auszuschalten: X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach vorn 6 tippen. oder X Bremsen oder X Den TEMPOMAT-Hebel kurz in Pfeilrichtung 5 drücken. Die variable SPEEDTRONIC ist gewählt. Die LIM-Kontrollleuchte 2 im TEMPOMAT- Hebel ist an. Der TEMPOMAT schaltet sich automatisch aus, wenn: RSie auf die Parkbremse treten RSie langsamer als 30 km/h fahren RESP regelt oder Sie ESP ausschalten RSie bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe* den Wählhebel während der Fahrt auf N stellen Wenn sich der TEMPOMAT ausschaltet, hören Sie einen Signalton. Im Multifunktions-Display sehen Sie für etwa fünf Sekunden die Meldung TEMPOMAT aus. i Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit wird gelöscht, wenn Sie den Motor abstellen. DISTRONIC* Die DISTRONIC regelt die Geschwindigkeit und hält für Sie automatisch den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug. Sie bremst selbsttätig, um die eingestellte Geschwindigkeit nicht zu überschreiten. Bei langem und steilem Gefälle, insbesondere bei beladenem Fahrzeug und bei Fahrten mit Anhänger, müssen Sie den Schaltbereich 1, 2 oder 3 wählen. Sie nutzen so die Bremswirkung des Motors. Dadurch entlasten Sie die Bremsanlage und vermeiden, dass die Bremsen überhitzen und zu schnell verschleißen. Z 145

149 Bedienen Fahrsysteme G Unfallgefahr Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann ins Schleudern geraten. G Unfallgefahr Die DISTRONIC ist nur ein Hilfsmittel, das Sie beim Fahren unterstützen soll. Die Verantwortung für den Abstand zu anderen Fahrzeugen, für die gefahrene Geschwindigkeit und für rechtzeitiges Bremsen liegt bei Ihnen. Die DISTRONIC reagiert nicht auf: RFußgänger Rstehende Hindernisse auf der Fahrbahn, z.b. haltende oder parkende Fahrzeuge Rentgegenkommende Fahrzeuge und Querverkehr Die DISTRONIC erkennt möglicherweise vorausfahrende schmale Fahrzeuge nicht, z.b. Motorräder und versetzt fahrende Fahrzeuge. Achten Sie deshalb auch bei eingeschalteter DISTRONIC stets auf das Verkehrsgeschehen. Sie könnten sonst Gefahren zu spät erkennen, einen Unfall verursachen und sich und andere verletzen. Wenn die DISTRONIC ein langsameres Fahrzeug vor Ihnen erkennt, bremst sie Ihr Fahrzeug ab und hält den von Ihnen gewählten Abstand ein. G Unfallgefahr Die DISTRONIC kann Straßen- und Verkehrsverhältnisse nicht erkennen. Schalten Sie die DISTRONIC aus oder nicht ein, wenn sie das vorausfahrende Fahrzeug nicht oder nicht mehr erkennt. Dies ist insbesondere der Fall: Rvor Kurven Rauf Abbiegespuren Rbeim Wechsel auf eine Spur mit schnellerem Verkehr Rbei komplexen Fahrsituationen oder bei verschwenkten Fahrspuren, wie z. B. Autobahnbaustellen Die DISTRONIC behält ansonsten die Geschwindigkeit bei oder beschleunigt auf die eingestellte Geschwindigkeit. Die DISTRONIC kann Witterungsverhältnisse nicht berücksichtigen. Schalten Sie die DISTRONIC aus oder nicht ein: RBei Glätte, Schnee und Eis. Die Räder können beim Bremsen oder Beschleunigen die Haftung verlieren. Das Fahrzeug kann ins Schleudern geraten. RBei verschmutzten Sensoren oder schlechter Sicht, z. B. durch Schnee, Regen oder Nebel. Die Abstandsregelung kann beeinträchtigt sein. Achten Sie auch bei eingeschalteter DISTRONIC stets auf das Verkehrsgeschehen. Sie könnten sonst Gefahren zu spät erkennen, einen Unfall verursachen und sich und andere verletzen. Wenn Ihnen kein Fahrzeug vorausfährt, funktioniert die DISTRONIC wie der TEMPOMAT. Die DISTRONIC funktioniert im Geschwindigkeitsbereich zwischen 30 km/h und 180 km/h. G Unfallgefahr Die DISTRONIC bremst Ihr Fahrzeug je nach Fahrgeschwindigkeit mit maximal 2 m/s 2 ab. Dies entspricht etwa 20 % der maximalen Bremsleistung Ihres Fahrzeuges. Wenn diese Bremsleistung nicht ausreicht, müssen Sie zusätzlich bremsen. Wenn die DISTRONIC eine Auffahr-Gefahr mit einem vorausfahrenden Fahrzeug erkennt, ertönt ein Intervall-Warnton. Zusätzlich leuchtet die Abstands-Warn- 146

150 Bedienen Fahrsysteme leuchte l im Kombi-Instrument auf. Bremsen Sie dann, um ein Auffahren zu verhindern! TEMPOMAT-Hebel Mit dem TEMPOMAT-Hebel bedienen Sie die DISTRONIC und die variable SPEEDTRONIC. Die LIM-Kontrollleuchte am TEMPOMAT- Hebel zeigt Ihnen an, welches System Sie gewählt haben: RLIM-Kontrollleuchte aus: DISTRONIC ist gewählt RLIM-Kontrollleuchte an: Variable SPEEDTRONIC ist gewählt 1 Aktuelle oder höhere Geschwindigkeit speichern 2 LIM-Kontrollleuchte 3 Aktuelle Geschwindigkeit speichern oder zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit abrufen 4 Aktuelle oder niedrigere Geschwindigkeit speichern 5 Zwischen DISTRONIC und variabler SPEEDTRONIC wechseln 6 DISTRONIC ausschalten DISTRONIC wählen X Prüfen, ob die LIM-Kontrollleuchte 2 aus ist. Wenn ja, ist die DISTRONIC bereits gewählt. Wenn nein, den TEMPOMAT-Hebel in Pfeilrichtung 5 drücken. Die LIM-Kontrollleuchte 2 im TEMPOMAT- Hebel ist aus. Die DISTRONIC ist gewählt. DISTRONIC einschalten, aktuelle Geschwindigkeit speichern und halten Wenn sich die DISTRONIC nach dem Drücken des TEMPOMAT-Hebels nicht eingeschaltet hat, sehen Sie im Multifunktions-Display die Meldung Sie können die DISTRONIC in folgenden Fällen nicht einschalten: Rwenn Sie langsamer als 30 km/h oder schneller als 180 km/h fahren Rwenn Sie bremsen Rwenn Sie die Parkbremse getreten haben Rwenn ESP ausgeschaltet ist Rwenn der Wählhebel*auf Stellung P, R oder N steht Rbis zu zwei Minuten nach dem Motorstart X Das Fahrzeug auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen. X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben 1 oder unten 4 tippen. X Den Fuß vom Gaspedal nehmen. Die DISTRONIC ist eingeschaltet. Das Fahrzeug hält so lange die gespeicherte Geschwindigkeit, bis der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu gering wird. i Wenn Sie das Gaspedal nicht vollständig loslassen, steht im Multifunktions-Display die Meldung DISTRONIC passiv. Der Abstand zu einem langsameren vorausfahrenden Fahrzeug wird dann nicht eingestellt. Sie fahren dann mit der Geschwin- Z 147

151 Bedienen Fahrsysteme digkeit, die Sie mit dem Gaspedal vorgeben. Geschwindigkeit einstellen X Den TEMPOMAT-Hebel nach oben 1 für eine höhere Geschwindigkeit oder unten 4 für eine niedrigere Geschwindigkeit drücken. X Den TEMPOMAT-Hebel so lange gedrückt halten, bis die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist. X Den TEMPOMAT-Hebel loslassen. Die neue Geschwindigkeit ist gespeichert. i Das Verlangsamen des Fahrzeugs mit dem TEMPOMAT-Hebel wird durch automatisches Bremsen unterstützt. Bei längeren Gefällstrecken schaltet zusätzlich das Automatikgetriebe* zurück. Einstellung in 10-km/h-Schritten X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben 1 für eine höhere Geschwindigkeit oder kurz nach unten 4 für eine niedrigere Geschwindigkeit tippen. Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit erhöht bzw. verringert sich. 148 Feineinstellung in 1-km/h-Schritten X Schneller: Den TEMPOMAT-Hebel kurz zu sich herziehen 3. oder X Den TEMPOMAT-Hebel so lange zu sich herziehen 3, bis die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist. Aktuelle Geschwindigkeit speichern oder zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit abrufen G Unfallgefahr Rufen Sie die gespeicherte Geschwindigkeit nur ab, wenn sie Ihnen bekannt ist und die aktuelle Situation es zulässt. Sonst können plötzliches Beschleunigen oder Abbremsen Sie und andere gefährden. X Den TEMPOMAT-Hebel kurz zu sich herziehen 3. X Den Fuß vom Gaspedal nehmen. Die DISTRONIC ist eingeschaltet und übernimmt bei erstmaliger Aktivierung die aktuelle Geschwindigkeit oder regelt auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit. Sollabstand für DISTRONIC einstellen Sie können den Sollabstand für die DISTRONIC einstellen, indem Sie den Zeitbereich zwischen einer und zwei Sekunden variieren. Damit legen Sie fest, welchen Abstand die DISTRONIC, abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit, zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten soll. Sie können den Abstand im Multifunktions-Display ablesen (Y Seite 150). 1 Abstands-Warnfunktion ein- oder ausschalten 2 Kontrollleuchte 3 Sollabstand einstellen

152 Bedienen Fahrsysteme Sollabstand einstellen X Vergrößern: Einstellrad 3 in Richtung drehen. Die DISTRONIC hält einen größeren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. X Verkleinern: Einstellrad 3 in Richtung drehen. Die DISTRONIC hält einen kleineren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. i Stellen Sie sicher, dass Sie den gesetzlich geforderten Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten. Passen Sie den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug gegebenenfalls an. Abstands-Warnfunktion Diese Funktion warnt Sie auch bei ausgeschalteter DISTRONIC ab einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h, wenn: Rüber mehrere Sekunden der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug für die gefahrene Geschwindigkeit zu gering ist. Die Abstands-Warnleuchte l im Kombi- Instrument leuchtet dann auf. RSie sich einem vorausfahrenden Fahrzeug sehr schnell nähern. Sie hören dann einen Intervall-Warnton und die Abstands-Warnleuchte l im Kombi-Instrument leuchtet auf. Sie müssen selbst bremsen, um den richtigen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten und ein Auffahren zu vermeiden. G Unfallgefahr Beobachten Sie die Verkehrssituation besonders aufmerksam, wenn die Abstands-Warnleuchte l im Kombi- Instrument leuchtet oder ein Intervall- Warnton ertönt. Bremsen Sie gegebenenfalls oder weichen Sie einem Hindernis aus. i Die DISTRONIC erkennt komplexe Verkehrssituationen nicht immer eindeutig. Sie erhalten dann eine falsche oder gar keine Abstandswarnung. X Ein- oder ausschalten: Auf die Taste 1 drücken. Nach dem Einschalten leuchtet die Kontrollleuchte 2 in der Taste und im Multifunktions-Display wird ein Lautsprecher- Symbol angezeigt. Nach dem Ausschalten ist die Kontrollleuchte 2 in der Taste aus und im Multifunktions-Display wird kein Lautsprecher- Symbol angezeigt. DISTRONIC-Anzeigen im Tachometer 1 Gespeicherte Geschwindigkeit Wenn Sie die DISTRONIC einschalten, leuchten ein oder zwei Segmente im Bereich der gespeicherten Geschwindigkeit. i Die angezeigte Geschwindigkeit im Tachometer kann konstruktionsbedingt von der gespeicherten Geschwindigkeit der DISTRONIC abweichen. Z 149

153 Bedienen Fahrsysteme Ausgeschaltete DISTRONIC Bei ausgeschalteter DISTRONIC sehen Sie im Multifunktions-Display die Standard-Anzeige der DISTRONIC. 1 Anzeige für eingeschaltete DISTRONIC 1 Segmente Wenn die DISTRONIC ein vorausfahrendes Fahrzeug erkennt, leuchten die Segmente von der Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs bis zur gespeicherten Geschwindigkeit. Menü DISTRONIC im Bordcomputer Im Menü DISTRONIC können Sie die aktuellen Einstellungen für die DISTRONIC ablesen. Die Anzeige im Multifunktions-Display ist abhängig davon, ob die DISTRONIC und die Abstands-Warnfunktion ein- oder ausgeschaltet sind. X So oft auf die Taste è oder ÿ drücken, bis eine der beiden folgenden Anzeigen im Multifunktions-Display sichtbar ist. 1 Vorausfahrendes Fahrzeug, wenn erkannt 2 Abstandsskala, aktuelle Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug ablesbar 3 Soll-Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, einstellbar 4 Eigenes Fahrzeug 5 Symbol für eingeschaltete Abstands- Warnfunktion Eingeschaltete DISTRONIC Wenn Sie die DISTRONIC einschalten, sehen Sie im Multifunktions-Display für etwa fünf Sekunden die eingestellte Geschwindigkeit. Bei eingeschalteter DISTRONIC sehen Sie im Multifunktions-Display dann folgende Anzeige: DISTRONIC ausschalten 1 DISTRONIC ausschalten 2 LIM-Kontrollleuchte 3 Zwischen DISTRONIC und variabler SPEEDTRONIC wechseln 150

154 Sie haben mehrere Möglichkeiten, die DISTRONIC auszuschalten: X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach vorn 1 tippen. oder X Bremsen oder X Den TEMPOMAT-Hebel kurz in Pfeilrichtung 3 drücken. Die variable SPEEDTRONIC ist gewählt. Die LIM-Kontrollleuchte 2 im TEMPOMAT- Hebel ist an. i Im Multifunktions-Display sehen Sie für etwa fünf Sekunden die Meldung DISTRONIC aus. Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit wird gelöscht, wenn Sie den Motor abstellen. i Durch Gasgeben schalten Sie die DISTRONIC nicht aus. Wenn Sie zum Überholen kurzfristig beschleunigen, regelt die DISTRONIC hinterher wieder auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit. Die DISTRONIC schaltet sich automatisch aus, wenn: RSie auf die Parkbremse treten RSie langsamer als 30 km/h fahren RESP regelt oder Sie ESP ausschalten RSie den Wählhebel*während der Fahrt auf N stellen Wenn sich die DISTRONIC ausschaltet, hören Sie einen Signalton. Im Multifunktions-Display sehen Sie für etwa fünf Sekunden die Meldung DISTRONIC aus. Tipps zum Fahren mit DISTRONIC Nachfolgend sind einige Verkehrssituationen beschrieben, bei denen Sie besonders aufmerksam sein müssen. Bremsen Sie in solchen Situationen gegebenenfalls. Die DISTRONIC wird dann ausgeschaltet. Fahrsysteme Kurven, Kurvenein- und -ausfahrten Die DISTRONIC kann im Bereich von Kurven Fahrzeuge nur eingeschränkt erkennen. Ihr Fahrzeug kann dann unerwartet oder verspätet bremsen. Versetzte Fahrweise Bedienen Z 151

155 Bedienen Fahrsysteme Die DISTRONIC kann versetzt fahrende Fahrzeuge eventuell nicht erkennen. Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug wird zu klein. Spurwechsel anderer Fahrzeuge Die DISTRONIC erkennt das einscherende Fahrzeug noch nicht. Der Abstand zum einscherenden Fahrzeug wird zu klein. Schmale Fahrzeuge Die DISTRONIC erkennt das vorausfahrende Fahrzeug am Fahrbahnrand wegen dessen geringerer Breite noch nicht. Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug wird zu klein. SPEEDTRONIC Die SPEEDTRONIC bremst selbsttätig, damit Sie eine eingestellte Geschwindigkeit nicht überschreiten. Bei langem und steilem Gefälle, insbesondere bei beladenem Fahrzeug und bei Fahrten mit Anhänger, müssen Sie frühzeitig in einen kleineren Gang schalten bzw. bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe* den Schaltbereich 1, 2 oder 3 wählen. Sie nutzen so die Bremswirkung des Motors. Dadurch entlasten Sie die Bremsanlage und vermeiden, dass die Bremsen überhitzen und zu schnell verschleißen. Müssen Sie zusätzlich bremsen, betätigen Sie das Bremspedal nicht dauerhaft, sondern in Intervallen. G Unfallgefahr Betätigen Sie während der Fahrt die Bremse niemals dauerhaft, z.b. Schleifenlassen durch andauernden leichten Pedaldruck. Dies führt zu einer Überhitzung der Bremsanlage, einem längeren Bremsweg und kann den vollständigen Verlust der Bremswirkung zur Folge haben. G Unfallgefahr Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann ins Schleudern geraten. Die Geschwindigkeit können Sie variabel oder permanent begrenzen: RVariabel für Geschwindigkeitsbeschränkungen, z.b. in geschlossenen Ortschaften RPermanent für langfristige Geschwindigkeitsbeschränkungen, z. B. für den Winterreifenbetrieb (Y Seite 154) 152

156 Bedienen Fahrsysteme G Unfallgefahr Die SPEEDTRONIC ist nur ein Hilfsmittel, das Sie beim Fahren unterstützen soll. Die Verantwortung für die gefahrene Geschwindigkeit und rechtzeitiges Bremsen liegt bei Ihnen. i Die angezeigte Geschwindigkeit im Tachometer kann geringfügig von der gespeicherten Geschwindigkeitsbeschränkung abweichen. Variable SPEEDTRONIC Mit dem TEMPOMAT-Hebel bedienen Sie den TEMPOMAT oder die DISTRONIC* und die variable SPEEDTRONIC. Die LIM-Kontrollleuchte am TEMPOMAT- Hebel zeigt Ihnen an, welches System Sie gewählt haben: RLIM-Kontrollleuchte aus: TEMPOMAT oder DISTRONIC* ist gewählt RLIM-Kontrollleuchte an: Variable SPEEDTRONIC ist gewählt Sie können bei laufendem Motor mit dem TEMPOMAT-Hebel auf jede Geschwindigkeit ab 30 km/h begrenzen. 1 Aktuelle oder höhere Geschwindigkeit speichern 2 LIM-Kontrollleuchte 3 Aktuelle Geschwindigkeit speichern oder zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit abrufen oder Feineinstellung in 1-km/h- Schritten 4 Aktuelle oder niedrigere Geschwindigkeit speichern 5 Zwischen TEMPOMAT, DISTRONIC* und variabler SPEEDTRONIC wechseln 6 Variable SPEEDTRONIC ausschalten Variable SPEEDTRONIC wählen X Prüfen, ob die LIM-Kontrollleuchte 2 an ist. Wenn ja, ist die variable SPEEDTRONIC bereits gewählt. Wenn nein, den TEMPOMAT-Hebel in Pfeilrichtung 5 drücken. Die LIM-Kontrollleuchte 2 im TEMPOMAT- Hebel ist an. Die variable SPEEDTRONIC ist gewählt. G Unfallgefahr Machen Sie bei einem Fahrerwechsel auf die gespeicherte Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam. Nutzen Sie die variable SPEEDTRONIC nur, wenn Sie nicht plötzlich schneller fahren müssen, als es die gespeicherte Geschwindigkeitsbegrenzung zulässt. Sie können sonst einen Unfall verursachen. Die gespeicherte Geschwindigkeitsbegrenzung können Sie nur dann überschreiten, wenn Sie die variable SPEEDTRONIC ausschalten: Rmit dem TEMPOMAT-Hebel Rwenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus durchtreten (Kickdown) Sie können die variable SPEEDTRONIC nicht durch Bremsen abschalten. Z 153

157 Bedienen Fahrsysteme Aktuelle Geschwindigkeit speichern Sie können bei laufendem Motor mit dem TEMPOMAT-Hebel auf jede Geschwindigkeit ab 30 km/h begrenzen. X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben 1 oder unten 4 tippen. Die aktuelle Geschwindigkeit wird gespeichert. Im Multifunktions-Display sehen Sie die gespeicherte Geschwindigkeit, z.b. LIM km/h. Im Tachometer leuchten die Segmente vom Skalenanfang bis zur gespeicherten Geschwindigkeit. Aktuelle Geschwindigkeit speichern oder zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit abrufen G Unfallgefahr Rufen Sie die gespeicherte Geschwindigkeit nur ab, wenn sie Ihnen bekannt ist und die aktuelle Situation es zulässt. Sonst kann plötzliches Abbremsen Sie und andere gefährden. X Den TEMPOMAT-Hebel kurz zu sich herziehen Einstellung in 10-km/h-Schritten X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben 1 für eine höhere Geschwindigkeit oder kurz nach unten 4 für eine niedrigere Geschwindigkeit tippen. oder X Den TEMPOMAT-Hebel so lange gedrückt halten, bis die gewünschte Geschwindigkeit eingestellt ist. Nach oben 1 für eine höhere Geschwindigkeit oder nach unten 4 für eine niedrigere Geschwindigkeit. Feineinstellung in 1-km/h-Schritten X Höhere Geschwindigkeit: Den TEMPO- MAT-Hebel kurz zu sich herziehen 3. oder X Den TEMPOMAT-Hebel so lange zu sich herziehen 3, bis die gewünschte Geschwindigkeit eingestellt ist. Variable SPEEDTRONIC ausschalten Sie haben mehrere Möglichkeiten, die variable SPEEDTRONIC auszuschalten: X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach vorn 6 tippen. oder X Den TEMPOMAT-Hebel kurz in Pfeilrichtung 5 drücken. Die LIM-Kontrollleuchte 2 im TEMPOMAT- Hebel geht aus. Die variable SPEEDTRONIC ist ausgeschaltet. Der TEMPOMAT oder die DISTRONIC* ist gewählt. Die variable SPEEDTRONIC schaltet sich automatisch aus, wenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus durchtreten (Kickdown). Sie wird nur dann ausgeschaltet, wenn dabei Ihre aktuell gefahrene Geschwindigkeit nicht mehr als 20 km/h von der gespeicherten Geschwindigkeit abweicht. Dabei hören Sie einen Signalton. G Unfallgefahr Sie können die variable SPEEDTRONIC nicht durch Bremsen ausschalten. i Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit wird gelöscht, wenn Sie den Motor abstellen. Permanente SPEEDTRONIC i Die permanente SPEEDTRONIC ist nur für bestimmte Länder verfügbar.

158 Mit dem Bordcomputer können Sie die Geschwindigkeit permanent auf einen Wert zwischen160 km/h (z.b. für Winterreifenbetrieb) und der Höchstgeschwindigkeit begrenzen. Kurz bevor Sie die gespeicherte Geschwindigkeit erreichen, wird diese im Multifunktions-Display angezeigt. Die gespeicherte Geschwindigkeitsbegrenzung können Sie auch dann nicht überschreiten, wenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus durchtreten (Kickdown). Permanente SPEEDTRONIC einstellen X Mit è oder das Menü Einstellungen... wählen (Y Seite 132). X Mit j in die Untermenü-Auswahl wechseln. X Mit æ oder ç das Untermenü Fahrzeug wählen. X Mit j Begrenzung (Winterreifen) wählen. X Mit der Taste æ oder ç die gewünschte Einstellung wählen. Zur Wahl stehen: Raus Die permanente SPEEDTRONIC ist ausgeschaltet. REine Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen 240 km/h und 160 km/h in Zehnerschritten. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. HOLD Fahrsysteme HOLD entlastet Sie auf Wunsch Rbeim Anfahren, besonders am Berg Rbeim Rangieren am Berg Rbei Wartezeiten im Verkehr. Das Fahrzeug wird gehalten, ohne dass Sie auf die Bremse treten müssen. Wenn Sie zum Anfahren Gas geben, wird die Bremswirkung aufgehoben und HOLD ausgeschaltet. Einschaltbedingungen Sie können HOLD einschalten, wenn Rdas Fahrzeug steht Rder Motor läuft Rdie Fahrertür geschlossen ist Rdie Parkbremse nicht betätigt ist Rdie Motorhaube geschlossen ist Bedienen Rbei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe* der Wählhebel auf D, R oder N steht. Z 155

159 Bedienen Fahrsysteme HOLD einschalten X Sicherstellen, dass die Einschaltbedingungen erfüllt sind. X Auf die Bremse treten. X Die Bremse weiter zügig durchtreten, bis die Anzeige HOLD im Multifunktions-Display erscheint. HOLD ist eingeschaltet. Sie können das Bremspedal loslassen. i Wurde HOLD nicht bei der ersten Bremspedalbetätigung eingeschaltet, warten Sie kurz und versuchen Sie es erneut. G Unfallgefahr Wenn HOLD eingeschaltet ist, wird das Fahrzeug gebremst. Schalten Sie daher HOLD aus, wenn das Fahrzeug geschleppt werden soll (z.b. in der Waschstraße oder beim Abschleppen). 156 HOLD ausschalten HOLD wird ausgeschaltet, wenn RSie Gas geben. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe* nur wenn der Wählhebel auf D oder R steht. RSie bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe* den Wählhebel auf P stellen. RSie die Bremse vollständig lösen und erneut mit einem bestimmten Druck betätigen, bis die Anzeige HOLD im Multifunktions-Display ausgeht. G Unfallgefahr Verlassen Sie niemals bei eingeschaltetem HOLD das Fahrzeug! HOLD darf auch niemals von einem Mitfahrer oder von außerhalb des Fahrzeugs bedient oder ausgeschaltet werden. HOLD ersetzt nicht die Parkbremse und darf nicht zum Parken verwendet werden. Die Bremswirkung von HOLD wird aufgehoben und das Fahrzeug kann losrollen, wenn RHOLD durch Betätigung des Gaspedals oder des Bremspedals ausgeschaltet wird Reine Störung im System oder in der Spannungsversorgung, z. B. Batterie-Ausfall, vorliegt Ran der Elektrik im Motorraum, der Batterie oder an den Sicherungen manipuliert wird Rdie Batterie abgeklemmt wird. G Unfallgefahr Wenn Sie das Fahrzeug verlassen oder abstellen, schalten Sie HOLD aus und sichern Sie das Fahrzeug gegen Wegrollen. Sie sehen im Multifunktions-Display eine Warnmeldung, wenn bei eingeschaltetem HOLD Rdie Fahrertür geöffnet wird und Sie den Sicherheitsgurt lösen Rdie Zündung ausgeschaltet wird Rdie Motorhaube geöffnet wird. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Sofort bremsen X Sofort fest auf die Bremse treten, bis die Warnmeldung im Multifunktions-Display

160 Bedienen Fahrsysteme ausgeht. Dadurch wird HOLD ausgeschaltet. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe*: Gangwahlhebel in Parkposition X Den Wählhebel auf P stellen, um das Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern. HOLD wird ausgeschaltet. Die Warnmeldung im Multifunktions-Display geht aus. Sie hören zusätzlich einen regelmäßigen Hupton, wenn Sie bei eingeschaltetem HOLD Rden Motor abstellen und die Fahrertür öffnen Rdie Motorhaube öffnen. Multifunktions-Display ausgeht, oder stellen Sie bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe* den Wählhebel auf P. Dadurch wird HOLD ausgeschaltet. AIRMATIC DC* Fahrzeugniveau Ihr Fahrzeug reguliert automatisch seine Höhe, um den Benzinverbrauch zu verringern und die Fahrsicherheit zu verbessern. Folgende Fahrzeugniveaus sind möglich: RNormal Fahrzeughöhe manuell einstellen Wählen Sie die Einstellung Normal für normalen Straßenzustand und Erhöht für Schneeketten-Betrieb oder für sehr schlechte Straßenzustände. G Verletzungsgefahr Stellen Sie sicher, dass sich niemand am Radlauf oder unter dem Fahrzeug aufhält, wenn Sie Ihr Fahrzeug im Stand absenken. Sonst kann sich jemand Körperteile einklemmen. Der Hupton macht Sie auf das mit eingeschaltetem HOLD abgestellte Fahrzeug aufmerksam. Der Hupton wird intensiver, wenn Sie versuchen das Fahrzeug zu verriegeln. Das Fahrzeug wird nicht verriegelt, bis HOLD ausgeschaltet ist. i Wenn die Zündung ausgeschaltet wurde, kann der Motor erst nach dem Ausschalten von HOLD wieder gestartet werden. Tritt bei eingeschaltetem HOLD ein Fehler im System oder in der Spannungsversorgung auf, erscheint im Multifunktions-Display die Meldung Sofort bremsen. Treten Sie sofort fest auf die Bremse, bis die Warnmeldung im RErhöht RAbgesenkt Die Fahrzeugniveaus Normal und Erhöht können Sie manuell einstellen. Das Fahrzeugniveau Abgesenkt wird automatisch eingestellt: Rbei Geschwindigkeiten über 140 km/h Rwenn Sie die Sportliche Abstimmung I oder II gewählt haben (Y Seite 158) 1 Fahrzeugniveau einstellen 2 Kontrollleuchte Z 157

161 Bedienen Fahrsysteme Erhöhtes Niveau einstellen X Den Motor starten. Wenn die Kontrollleuchte 2 aus ist: X Auf die Taste 1 drücken. Die Kontrollleuchte 2 leuchtet auf. Das Fahrzeug stellt sich auf erhöhtes Niveau ein. Im Multifunktions-Display erscheint die Meldung: Fahrzeug hebt an Normales Niveau einstellen X Den Motor starten. Wenn die Kontrollleuchte 2 an ist: X Auf die Taste 1 drücken. Die Kontrollleuchte 2 geht aus. Das Fahrzeug stellt sich auf normale Höhe ein. i Die Einstellung erhöhtes Niveau wird gelöscht, wenn: RSie über etwa 120 km/h fahren Rdie Geschwindigkeit etwa 5 Minuten zwischen 80 km/h und 120 km/h beträgt Wenn Sie nicht in diesen Geschwindigkeitsbereichen fahren, bleibt das erhöhte Niveau gespeichert, auch wenn der Schlüssel aus dem Zündschloss abgezogen wird. Komfort- oder Sportabstimmung Die AIRMATIC DC (Dual Control) besteht aus zwei Komponenten, dem Adaptiven-Dämpfungs-System (ADS) und der Federhärte-Einstellung. Das ADS regelt automatisch die optimale Dämpfung für den jeweiligen Fahrzustand. Parallel hierzu wird die Federhärte zwischen den Stufen Komfort und Sport geschaltet. Die Abstimmung von Dämpfung und Federhärte ist abhängig von: RIhrer Fahrweise Rder Straßenbeschaffenheit RIhrer individuellen Auswahl Ihre Auswahl bleibt gespeichert, auch wenn Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss abziehen. 1 Dämpfungsprogramm wählen 2 Kontrollleuchten X Den Motor starten. Sportliche Abstimmung I X Einmal auf die Taste 1 drücken. Eine Kontrollleuchte 2 geht an. Das Fahrzeugniveau wird um 10 mm abgesenkt. Sportliche Abstimmung II X Zweimal auf die Taste 1 drücken. Zwei Kontrollleuchten 2 gehen an. Das Fahrzeugniveau wird um 15 mm abgesenkt. 158

162 Komfortable Abstimmung X So oft auf die Taste 1 drücken, bis die Kontrollleuchten 2 ausgehen. Anzeige im Multifunktions-Display Nachdem Sie ein Dämpfungsprogramm gewählt haben, erscheint im Multifunktions- Display für etwa fünf Sekunden die entsprechende Meldung, zum Beispiel: 4MATIC* (Permanenter Vierradantrieb) Die 4MATIC sorgt für permanenten Antrieb aller vier Räder. Zusammen mit ESP verbessert sie die Traktion Ihres Fahrzeugs, wenn ein Antriebsrad wegen zu geringer Fahrbahnhaftung durchdreht. G Unfallgefahr Wenn Sie zu schnell fahren, kann die 4MATIC das Unfallrisiko nicht verringern. Wenn ein Antriebsrad wegen zu geringer Fahrbahnhaftung durchdreht: RTreten Sie beim Anfahren das Gaspedal nur so weit wie nötig nieder. RNehmen Sie beim Fahren das Gas weg. RPassen Sie Ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen an. i Bei winterlichen Straßenverhältnissen erreichen Sie die maximale Wirkung der 4MATIC nur, wenn Sie Winterreifen (M+S-Reifen) verwenden, gegebenenfalls mit Schneeketten. PARKTRONIC* Bedienen Fahrsysteme G Unfallgefahr Die PARKTRONIC ist nur ein Hilfsmittel und erkennt möglicherweise nicht alle Hindernisse. Es kann Ihre Aufmerksamkeit nicht ersetzen. Sie tragen stets die Verantwortung für die Sicherheit und müssen weiterhin beim Einparken und Rangieren auf Ihre unmittelbare Umgebung achten. Sie gefährden sonst sich und andere. G Verletzungsgefahr Stellen Sie sicher, dass sich keine Personen oder Tiere im Rangierbereich aufhalten. Sie könnten sie sonst verletzen. Die PARKTRONIC ist eine elektronische Einparkhilfe. Sie zeigt Ihnen den Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und einem Hindernis optisch und akustisch an. Die PARKTRONIC ist automatisch aktiviert, wenn Sie die Zündung einschalten und die Parkbremse lösen. Bei Geschwindigkeiten über 18 km/h schaltet sich die PARKTRONIC ab. Bei niedrigerer Geschwindigkeit schaltet sie sich wieder ein. Die PARKTRONIC überwacht mit sechs Sensoren in der vorderen und vier Sensoren in 159 Z

163 Bedienen Fahrsysteme der hinteren Stoßstange das Umfeld Ihres Fahrzeugs. Vordere Sensoren Mitte ca. 100 cm Ecken ca. 60 cm Hintere Sensoren Mitte ca. 120 cm Seitenansicht, Beispieldarstellung Limousine Ecken ca. 80 cm 1 Sensoren in der vorderen Stoßstange Reichweite der Sensoren Die Sensoren müssen frei von Schmutz, Eis oder Schneematsch sein, sonst können sie nicht korrekt funktionieren. Reinigen Sie die Sensoren regelmäßig, ohne sie zu zerkratzen oder zu beschädigen. Draufsicht, Beispieldarstellung Limousine! Achten Sie beim Einparken besonders auf Objekte, die unter- oder oberhalb der Sensoren sind, z. B. Blumentöpfe oder Anhängerdeichseln. Die PARKTRONIC erkennt solche Objekte im Nahbereich nicht. Sie können sonst das Fahrzeug oder die Objekte beschädigen. Ultraschallquellen, wie z.b. eine Waschanlage, die Druckluftbremse von Lastkraftwagen oder ein Presslufthammer, können die PARKTRONIC stören. 160

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164 Bedienen Fahrsysteme Mindestabstand Schaltgetriebe: Mitte ca. 20 cm Schalthebel im Warnanzeige Ecken ca. 15 cm Wenn in diesem Bereich ein Hindernis ist, leuchten alle Warnanzeigen und Sie hören einen Warnton. Wenn Sie den Mindestabstand unterschreiten, wird der Abstand eventuell nicht mehr angezeigt. Warnanzeigen Die Warnanzeigen zeigen den Abstand zwischen Sensor und Hindernis an. Die Warnanzeige für den Frontbereich ist auf dem Cockpit über den mittleren Luftdüsen. Die Warnanzeige für den Heckbereich ist im Fond am Dachhimmel. Warnanzeige Frontbereich 1 Linke Fahrzeugseite 2 Rechte Fahrzeugseite 3 Kontrollsegmente Die Warnanzeige ist für jede Fahrzeugseite in fünf gelbe und zwei rote Segmente eingeteilt. Leuchten die gelben Kontrollsegmente 3 auf, ist die PARKTRONIC messbereit. Die Schalt- oder Wählhebelstellung* bestimmt, welche Warnanzeige aktiv ist: Vorwärtsgang oder Leerlauf Rückwärtsgang Automatikgetriebe*: Wählhebel auf D R oder N P Frontbereich aktiv Heck- und Frontbereich aktiv Warnanzeige Frontbereich aktiv Heck- und Frontbereich aktiv keine aktiv Wenn Sie sich mit dem Fahrzeug einem Hindernis nähern, leuchten je nach Abstand ein oder mehrere Segmente. Z 161

165 Bedienen Klimatisierung Ab dem Rsechsten Segment hören Sie einen Intervall-Warnton für etwa zwei Sekunden Rsiebten Segment hören Sie einen Warnton für etwa zwei Sekunden. Sie haben den Mindestabstand erreicht. PARKTRONIC aus- oder einschalten Anhängerbetrieb* Wenn Sie die elektrische Verbindung zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Anhänger hergestellt haben, ist die PARKTRONIC für den Heckbereich deaktiviert.! Klappen Sie den Kugelhals ein, wenn Sie die Anhängevorrichtung nicht benötigen. Der minimale Erfassungsbereich der PARK- TRONIC zu einem Hindernis bezieht sich auf die Stoßstange und nicht auf den Kugelhals. 1 PARKTRONIC aus- oder einschalten 2 Kontrollleuchte Wenn die Kontrollleuchte 2 an ist, ist die PARKTRONIC ausgeschaltet. i Die PARKTRONIC wird automatisch eingeschaltet, wenn Sie den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. 162

166 Bedienen Klimatisierung Klimatisierung Übersicht Klimatisierungssysteme Das Fahrzeug ist mit einem der folgenden Klimatisierungssysteme ausgestattet: 2-ZONEN-THERMATIC 4-ZONEN-THERMOTRONIC* Fondklimaanlage* 22 Die Klimatisierungsautomatik 2-ZONEN- THERMATIC ist eine Kombination aus einem automatisch arbeitenden Heizungs- und Belüftungssystem und einer Kühlanlage. Die Komfortklimatisierungsautomatik 4-ZONEN-THERMOTRONIC ist eine Kombination aus einem automatisch arbeitenden Heizungs- und Belüftungssystem und einer Kühlanlage. Die Klimatisierung kann für jede Raumzone getrennt geregelt werden. Die Fondklimaanlage ermöglicht eine separate Temperaturregelung im Fondbereich. 22 Fondklimaanlage nur in Verbindung mit 4-ZONEN-THERMOTRONIC 163 Z

167 Bedienen Klimatisierung Allgemeine Hinweise Die 2-ZONEN-THERMATIC reguliert die Temperatur des Fahrzeuginnenraums und filtert unerwünschte Stoffe aus der Luft. Die 4-ZONEN-THERMOTRONIC* reguliert die Temperatur und Luftfeuchtigkeit des Fahrzeuginnenraums und filtert unerwünschte Stoffe aus der Luft. Die 2-ZONEN-THERMATIC/4-ZONEN-THER- MOTRONIC* ist nur betriebsbereit, wenn der Motor läuft. Sie funktioniert nur dann optimal, wenn Sie mit geschlossenen Seitenscheiben und geschlossenem Schiebe-Hebe-Dach*/ Panorama-Schiebedach* fahren. i Lüften Sie bei warmer Witterung das Fahrzeug für kurze Zeit durch, z.b. mit der Sommeröffnung (Y Seite 107). So beschleunigen Sie den Abkühlvorgang und die gewünschte Innenraumtemperatur wird schneller erreicht. i Der eingebaute Filter filtert Staubpartikel weitgehend und Blütenpollen vollständig heraus. Ein zugesetzter Filter reduziert die Luftzufuhrmenge in den Innenraum. Beachten Sie deshalb das Wechselintervall des Filters, welches im Serviceheft angegeben ist. Da es von Umwelteinflüssen abhängt, wie z.b. starker Luftverschmutzung, kann es kürzer sein als im Serviceheft angegeben. G Unfallgefahr Halten Sie sich an die empfohlenen Einstellungen auf den folgenden Seiten. Sonst können die Scheiben beschlagen. Dadurch könnten Sie das Verkehrsgeschehen nicht mehr beobachten und einen Unfall verursachen. 164

168 Bedienen Klimatisierung Übersicht Funktionen Klimatisierungssystem 2-ZONEN-THERMATIC Funktion Empfehlung/Hinweis 1 Temperatur einstellen links i Stellen Sie die Temperatur auf 22. (Y Seite 171) 2 y Frontscheibe entfrosten i Nutzen Sie die Funktion Entfrosten nur kurzzeitig, bis die beschlagene Frontscheibe wieder frei ist. (Y Seite 175) 3 Q Luftmenge erhöhen (Y Seite 175) Z 165

169 Bedienen Klimatisierung Funktion Empfehlung/Hinweis 4 Display 5 Luftverteilung einstellen (Y Seite 174) 6 Heckscheibenheizung ein-/ausschalten i Bei sehr niedrigen Temperaturen geht die Heckscheibenheizung erst an, wenn der Innenraum angewärmt ist. (Y Seite 176) 7 Temperatur einstellen rechts i Stellen Sie die Temperatur auf 22. (Y Seite 171) 8 T Restwärme ein-/ausschalten i Nachdem Sie die Zündung ausgeschaltet haben, können Sie mit der Restwärme den Innenraum heizen oder belüften. 9 2 Kühlung mit Lufttrocknung ein-/ausschalten i Schalten Sie die Kühlung mit Lufttrocknung ein. Die Kontrollleuchte auf der Taste 2 geht an. (Y Seite 178) (Y Seite 170) a ª Luftverteilung einstellen (Y Seite 174) b THERMATIC ein-/ausschalten i Schalten Sie die THERMATIC ein. Das Display geht an. (Y Seite 169) c Luftmenge verringern (Y Seite 175) 166

170 Bedienen Klimatisierung Funktion Empfehlung/Hinweis d, Umluftbetrieb ein-/ausschalten i Nutzen Sie diese Betriebsart nur kurzzeitig, z. B. in einem Tunnel. Ansonsten können die Scheiben beschlagen, da keine Frischluft angesaugt wird. e U Klimatisierung automatisch regeln i Schalten Sie die Klimatisierungsautomatik ein. Im Display steht AUTO. (Y Seite 177) (Y Seite 171) 4-ZONEN-THERMOTRONIC* Z 167

171 Bedienen Klimatisierung Funktion Empfehlung/Hinweis 1 Luftverteilung einstellen links (Y Seite 174) 2 y Frontscheibe entfrosten i Nutzen Sie die Funktion Entfrosten nur kurzzeitig, bis die beschlagene Frontscheibe wieder frei ist. (Y Seite 175) 3 $ Temperatur erhöhen links i Stellen Sie die Temperatur auf 22. (Y Seite 171) 4 Display 5 $ Temperatur erhöhen rechts i Stellen Sie die Temperatur auf 22. (Y Seite 171) 6 Heckscheibenheizung ein-/ausschalten i Bei sehr niedrigen Temperaturen geht die Heckscheibenheizung erst an, wenn der Innenraum angewärmt ist. (Y Seite 176) 7 Luftverteilung einstellen rechts (Y Seite 174) 8 U Klimatisierung automatisch regeln rechts i Schalten Sie die automatische Klimatisierung ein. Die Kontrollleuchte auf der Taste U geht an. 9 2 Kühlung mit Lufttrocknung ein-/ausschalten i Schalten Sie die Kühlung mit Lufttrocknung ein. Die Kontrollleuchte auf der Taste 2 geht an. (Y Seite 171) (Y Seite 170) a % Temperatur verringern rechts i Stellen Sie die Temperatur auf 22. (Y Seite 171) b Fondklimaanlage über 4-ZONEN-THERMOTRONIC bedienen (Y Seite 172) 168

172 Bedienen Klimatisierung Funktion Empfehlung/Hinweis c Q Luftmenge erhöhen (Y Seite 175) d 4-Zonen-THERMOTRONIC ein-/ausschalten i Schalten Sie die 4-ZONEN-THERMOTRONIC ein. Das Display geht an. (Y Seite 169) e Luftmenge verringern (Y Seite 175) f T Restwärme ein-/ausschalten i Nachdem Sie die Zündung ausgeschaltet haben, können Sie mit der Restwärme den Innenraum heizen oder belüften. (Y Seite 178) g % Temperatur verringern links i Stellen Sie die Temperatur auf 22. (Y Seite 171) h, Umluftbetrieb ein-/ausschalten i Nutzen Sie diese Betriebsart nur kurzzeitig, z. B. in einem Tunnel. Ansonsten können die Scheiben beschlagen, da keine Frischluft angesaugt wird. j U Klimatisierung automatisch regeln links i Schalten Sie die automatische Klimatisierung ein. Die Kontrollleuchte auf der Taste U geht an. (Y Seite 177) (Y Seite 171) Z 169

173 Bedienen Klimatisierung Fondklimaanlage* 1 $ Temperatur erhöhen links 2 Display 3 $ Temperatur erhöhen rechts 4 % Temperatur verringern rechts 5 % Temperatur verringern links Klimatisierung ein- und ausschalten i Wenn Sie die Klimatisierung ausschalten, ist die Luftzufuhr und -zirkulation abgeschaltet. Wählen Sie diese Einstellung nur kurzzeitig, sonst können die Scheiben beschlagen. i Schalten Sie die Klimatisierung bevorzugt über die Taste U ein. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Einschalten: Auf die Taste drücken. Das Display geht an. Die vorherigen Einstellungen werden wieder wirksam. X Ausschalten: Auf die Taste drücken. Im Display steht 0 23 /OFF 24. i Zum Einschalten können Sie auch auf eine andere Taste drücken, außer auf die Tasten und T. Kühlung mit Lufttrocknung ein- und ausschalten Die Funktion Kühlung mit Lufttrocknung ist bei laufendem Motor betriebsbereit. Die Innenraumluft des Fahrzeugs wird entsprechend der gewählten Temperatur gekühlt und getrocknet. Somit können die Scheiben nicht beschlagen. G Unfallgefahr Wenn Sie die Funktion Kühlung mit Lufttrocknung ausschalten, wird die Innenraumluft des Fahrzeugs nicht gekühlt (bei warmer Witterung) und nicht getrocknet. Die Scheiben können schneller beschlagen. Dadurch können Sie das Verkehrsgeschehen nicht mehr beobachten und einen Unfall verursachen. H Umwelthinweis Die Kühlung verwendet das Kältemittel R134A. Dieses Kältemittel schädigt nicht die Ozonschicht. i An der Unterseite des Fahrzeugs kann im Kühlbetrieb Kondenswasser austreten. 23 Fahrzeuge mit 2-ZONEN-THERMATIC 24 Fahrzeuge mit 4-ZONEN-THERMOTRONIC* 170

174 Bedienen Klimatisierung X Einschalten: Auf die Taste œ drücken. Die Kontrollleuchte auf der Taste œ geht an. X Ausschalten: Auf die Taste œ drücken. Die Kontrollleuchte auf der Taste œ geht aus. Die Kühlung mit Lufttrocknung schaltet sich verzögert aus. i Die Kühlung mit Lufttrocknung im Fond ist nur aktiv, wenn die Kühlung mit Lufttrocknung der 4-ZONEN-THERMOTRONIC* eingeschaltet ist. Klimatisierung automatisch regeln Im Automatikbetrieb wird die eingestellte Temperatur vollautomatisch konstant gehalten. Dazu werden die Temperatur der ausströmenden Luft, die Luftmenge und die Luftverteilung selbsttätig verändert. Der Automatikbetrieb funktioniert optimal, wenn die Funktion Kühlung mit Lufttrocknung eingeschaltet ist. Bei Bedarf kann die Kühlung mit Lufttrocknung ausgeschaltet werden. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Die gewünschte Temperatur einstellen. X Einschalten: Auf die Taste U drücken. Die Anzeige AUTO für die Luftverteilung und die Luftmenge im Display geht an. Die Kontrollleuchte 25 auf der Taste U geht an. Luftmenge und Luftverteilung werden automatisch geregelt. X Ausschalten: Auf die Taste Q oder drücken. Die Anzeige AUTO für die Luftmenge im Display geht aus. Die automatische Regelung für die Luftmenge wird ausgeschaltet und entsprechend der gewählten Einstellung gesteuert. Die automatische Regelung für die Luftverteilung bleibt eingeschaltet. oder X nur 2-ZONEN-THERMATIC: Auf die Taste oder ª für die Luftverteilung drücken. Die Anzeige AUTO für die Luftverteilung im Display geht aus. Die automatische Regelung für die Luftverteilung wird ausgeschaltet und entsprechend der gewählten Einstellung gesteuert. Die automatische Regelung für die Luftmenge bleibt eingeschaltet. oder X nur 4-ZONEN-THERMOTRONIC*: Das Einstellrad für die Luftverteilung 1 oder 7 auf das gewünschte Symbol drehen (Y Seite 167). Die Kontrollleuchte auf der Taste U geht aus. Die automatische Regelung für die Luftverteilung wird ausgeschaltet und entsprechend der gewählten Einstellung gesteuert. Die automatische Regelung für die Luftmenge bleibt eingeschaltet. Temperatur einstellen 2-ZONEN-THERMATIC: Sie können die Temperatur für die Fahrer- und Beifahrerseite einzeln einstellen. Z 25 Fahrzeuge mit 4-ZONEN-THERMOTRONIC* 171

175 Bedienen Klimatisierung Klimazonen der 4-ZONEN-THERMOTRONIC* 4-ZONEN-THERMOTRONIC*: Sie können die Temperatur für jede der vier Klimazonen einzeln einstellen. Sie können die Temperatur für die Fahrer- und Beifahrerseite sowie für die linke und rechte Fondseite einzeln einstellen. Temperatur Front über 2-ZONEN-THER- MATIC einstellen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Erhöhen/verringern: Die Einstellräder 1 und 7 im oder gegen den Uhrzeigersinn drehen (Y Seite 165). Die Temperatur nur in kleinen Schritten verändern. Bei 22 beginnen. 172 Temperatur Front über 4-ZONEN-THER- MOTRONIC* einstellen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Erhöhen/verringern: Auf die Taste $ oder % drücken. Die Temperatur nur in kleinen Schritten verändern. Bei 22 beginnen. Die eingestellte Temperatur wird im Display der 4-Zonen-THERMOTRONIC* angezeigt. Temperatur Fond über 4-ZONEN-THER- MOTRONIC* einstellen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Auf die Taste drücken. Die Anzeige im Display der 4-Zonen-THER- MOTRONIC* wechselt auf Fondklimatisierung. X Erhöhen/verringern: Auf die Taste $ oder % drücken. Die Temperatur nur in kleinen Schritten verändern. Bei 22 beginnen. Die eingestellte Temperatur wird im Display der 4-Zonen-THERMOTRONIC* angezeigt. Etwa fünf Sekunden nach dem letzten Tastendruck wechselt die Anzeige im Display der 4-Zonen-THERMOTRONIC* in die Normalanzeige zurück. i Um in die Normalanzeige zurückzukehren, können Sie auch erneut auf die Taste drücken. Temperatur Fond über Fondklimaanlage* einstellen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Erhöhen/verringern: Auf die Taste $ oder % drücken. Die Temperatur nur in kleinen Schritten verändern. Bei 22 beginnen.

176 Luftdüsen einstellen G Verletzungsgefahr Aus den Luftdüsen kann sehr heiße oder sehr kalte Luft austreten. Dadurch kann es in unmittelbarer Nähe der Luftdüsen zu Verbrennungen bzw. Erfrierungen der ungeschützten Haut kommen. Halten Sie keine ungeschützten Körperteile in die Nähe der Luftdüsen. Leiten Sie gegebenenfalls den Luftstrom in einen anderen Bereich des Fahrzeuginnenraums. Damit die Luft ungehindert durch die Luftdüsen strömen kann, beachten Sie folgende Hinweise: RHalten Sie den Lufteintritt zwischen der Motorhaube und der Frontscheibe frei von Ablagerungen, z.b. Eis oder Schnee, um die Frischluftzufuhr in den Fahrzeuginnenraum zu gewährleisten. RHalten Sie Düsen, Be- und Entlüftungsgitter im Fahrzeuginnenraum immer frei. i Stellen Sie für eine zugarme Belüftung die Schiebegriffe der Luftdüsen mittig. Mitteldüsen einstellen Mitteldüsen 1 Linke Mitteldüse 2 Rechte Mitteldüse 3 Einstellrad rechte Mitteldüse 4 Einstellrad linke Mitteldüse X Öffnen/schließen: Die Einstellräder 3 und 4 nach oben oder unten drehen. Seitendüsen einstellen Seitendüsen 1 Entfrosterdüse Seitenscheibe 2 Seitendüse 3 Einstellrad Seitendüse Bedienen Klimatisierung X Öffnen/schließen: Das Einstellrad 3 nach oben oder unten drehen. i Die Entfrosterdüse 1 ist nie ganz geschlossen, auch dann nicht, wenn die Seitendüse 2 geschlossen ist. Z 173

177 Bedienen Klimatisierung Fonddüsen einstellen Fond-Seitendüsen* einstellen Luftverteilung einstellen 2-ZONEN-THERMATIC Die Symbole für die Luftverteilung haben folgende Bedeutung: Symbol Bedeutung b Lenkt Luft in den gesamten Innenraum Fondklimatisierung 1 Linke Fonddüse 2 Rechte Fonddüse 3 Einstellrad rechte Fonddüse 4 Bedieneinheit Fondklimaanlage* 26 5 Einstellrad linke Fonddüse Fond-Seitendüsen 1 Einstellrad Fond-Seitendüse 2 Fond-Seitendüse X Öffnen/schließen: Das Einstellrad 1 nach rechts oder links drehen. c Z X Lenkt Luft durch die Entfroster-, die Mittel- und Seitendüsen Lenkt Luft durch die Entfrosterdüsen Lenkt Luft durch die Entfrosterund die Fußraumdüsen vorn und hinten X Öffnen/schließen: Die Einstellräder 3 oder 5 nach oben oder unten drehen. a Lenkt Luft durch die Mittel- und die Seitendüsen 26 Fondklimaanlage* nur in Verbindung mit 4-ZONEN-THERMOTRONIC* 174

178 Bedienen Klimatisierung Symbol Y Ú Bedeutung Lenkt Luft durch die Fußraumdüsen vorn und hinten Lenkt Luft durch die Mittel-, die Seiten- und die Fußraumdüsen vorn und hinten Die Symbole für die Luftverteilung haben folgende Bedeutung: Symbol Z a Bedeutung Lenkt Luft durch die Mittel-, die Seiten- und Entfrosterdüsen Lenkt Luft durch die Mittel- und die Seitendüsen Luftmenge einstellen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Erhöhen/verringern: Auf die Taste Q oder drücken. Frontscheibe entfrosten X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X So oft auf die Taste oder ª drücken, bis im Display der 2-ZONEN-THER- MATIC das gewünschte Symbol steht. 4-ZONEN-THERMOTRONIC* Sie können die Luftverteilung für die Fahrerund Beifahrerseite einzeln einstellen. X Y Lenkt Luft in den gesamten Innenraum Lenkt Luft durch die Mittel-, die Seiten- und die Fußraumdüsen vorn und hinten X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Die Einstellräder 1 oder 7 auf das entsprechende Symbol drehen (Y Seite 167). Die Einstellräder können auch auf den Bereich zwischen zwei Symbolen gedreht werden. i Wählen Sie die Funktion Entfrosten nur so lange, bis die Frontscheibe wieder frei ist. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Einschalten: Auf die Taste y drücken. Die Kontrollleuchte auf der Taste y geht an. Die Anlage schaltet in folgende Funktionen: RKühlung mit Lufttrocknung ein RLuftmenge hoch 27 RTemperatur hoch 27 RLuftverteilung in Richtung Frontscheibe und vordere Seitenscheiben RUmluftbetrieb aus Z 27 in Abhängigkeit von der Außentemperatur 175

179 Bedienen Klimatisierung X Ausschalten: Auf die Taste y drücken. Die Kontrollleuchte auf der Taste y geht aus. Die vorherigen Einstellungen werden wieder wirksam. Die Kühlung mit Lufttrocknung bleibt eingeschaltet. Der Umluftbetrieb bleibt ausgeschaltet. oder X Auf die Taste U drücken. Die Kontrollleuchte auf der Taste y geht aus. Die Luftmenge und Luftverteilung werden automatisch geregelt. oder X 2-ZONEN-THERMATIC: Die Einstellräder 1 oder 7 im oder gegen den Uhrzeigersinn drehen (Y Seite 165). oder X 2-ZONEN-THERMATIC: Auf die Taste Q oder drücken. Beschlag auf Scheiben entfernen Innen beschlagene Scheiben X Die Funktion Kühlung mit Lufttrocknung einschalten. X Den Automatikbetrieb einschalten. X Wenn die Scheiben weiterhin beschlagen: Die Funktion Entfrosten einschalten. Außen beschlagene Scheiben X Den Scheibenwischer einschalten. X 2-ZONEN-THERMATIC: Auf die Taste oder ª drücken, bis die Anzeige a, Ú oder Y im Display angezeigt wird. X 4-ZONEN-THERMOTRONIC*: Das Einstellrad für die Luftverteilung auf das Symbol Y oder a drehen. i Wählen Sie diese Einstellung nur so lange, bis die Frontscheibe wieder frei ist. Heckscheibenheizung ein- und ausschalten G Unfallgefahr Stellen Sie vor Fahrtantritt sicher, dass alle Scheiben frei von Eis und Schnee sind. Sonst können Sie durch die verminderte Sicht das Verkehrsgeschehen nicht mehr überblicken und einen Unfall verursachen. i Bei sehr niedrigen Temperaturen geht die Heckscheibenheizung erst an, wenn der Innenraum angewärmt ist. i Die Heckscheibenheizung verbraucht viel Strom. Schalten Sie sie deshalb aus, sobald die Heckscheibe frei ist. Die Heckscheibenheizung schaltet sich sonst erst nach sechs bis zwanzig Minuten automatisch ab. i Wenn die Batteriespannung zu niedrig ist, kann sich die Heckscheibenheizung abschalten. i Limousine: Im oberen Bereich der Heckscheibe befinden sich Antennendrähte, deshalb wird dieser Bereich nicht beheizt. 176

180 Bedienen Klimatisierung X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Auf die Taste drücken. Die Kontrollleuchte auf der Taste geht an oder aus. Umluftbetrieb ein- und ausschalten Bei unangenehmen Gerüchen in der Außenluft können Sie die Frischluftzufuhr vorübergehend abschalten. Dann wird nur die Innenraumluft umgewälzt. G Unfallgefahr Schalten Sie bei niedrigen Außentemperaturen nur kurzzeitig auf Umluftbetrieb. Sonst können die Scheiben beschlagen und die verminderte Sicht kann Sie und andere gefährden. Dadurch könnten Sie das Verkehrsgeschehen nicht mehr beobachten und einen Unfall verursachen. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Einschalten: Auf die Taste, drücken. Die Kontrollleuchte auf der Taste, geht an. i Der Umluftbetrieb schaltet sich bei hohen Außentemperaturen automatisch ein. Die Kontrollleuchte auf der Taste, ist bei automatisch eingeschaltetem Umluftbetrieb nicht an. Nach etwa 30 Minuten wird Außenluft zugemischt. X Ausschalten: Auf die Taste, drücken. Die Kontrollleuchte auf der Taste, geht aus. i Der Umluftbetrieb schaltet sich automatisch aus Rnach ungefähr fünf Minuten bei Außentemperaturen unter etwa 5 Rnach ungefähr fünf Minuten, wenn die Kühlung mit Lufttrocknung ausgeschaltet ist Rnach ungefähr 30 Minuten bei Außentemperaturen über etwa 5 Umluftbetrieb mit Komfortöffnung/-schließung G Verletzungsgefahr Achten Sie beim Öffnen und Schließen der Seitenscheiben darauf, dass sich niemand zwischen Seitenscheibe und Türrahmen einklemmt. Halten Sie keine Körperteile oder Gegenstände während des Scheibenlaufs an die Seitenscheibe. Durch die Bewegung der Seitenscheibe könnten diese zwischen Seitenscheibe und Türrahmen eingezogen oder eingeklemmt werden. Bei Gefahr betätigen Sie die Taste, erneut. Betätigen Sie gegebenenfalls den Schalter zum Stoppen, Öffnen oder Schließen der Seitenscheibe in Gegenrichtung. Achten Sie beim Öffnen und Schließen des Schiebe-Hebe-Dachs*/Panorama-Schiebedachs* darauf, dass sich niemand einklemmt. Bei Gefahr betätigen Sie die Taste, erneut. Drücken Sie gegebenenfalls auf den Schalter zum Stoppen, Öffnen oder Schließen des Schiebe-Hebe- Dachs*/Panorama-Schiebedachs* in Gegenrichtung. X Komfortschließung: So lange auf die Taste, drücken, bis die Seitenschei- Z 177

181 Bedienen Klimatisierung ben und das Schiebe-Hebe-Dach*/Panorama-Schiebedach* geschlossen sind. Die Kontrollleuchte auf der Taste, geht an. Der Umluftbetrieb wird eingeschaltet. X Komfortöffnung: So lange auf die Taste, drücken, bis die Seitenscheiben und das Schiebe-Hebe-Dach*/Panorama-Schiebedach* die ursprüngliche Position erreicht haben. Die Kontrollleuchte auf der Taste, geht aus. Der Umluftbetrieb wird ausgeschaltet. i Wenn Sie nach einer Komfortschließung die Seitenscheiben oder das Schiebe- Hebe-Dach*/Panorama-Schiebedach* manuell öffnen, bleiben sie bei der Komfortöffnung in dieser Position. Restwärme ein- und ausschalten Wenn Sie den Motor abgestellt haben, können Sie mit der Restwärme des Motors das stehende Fahrzeug noch bis zu 30 Minuten heizen. Die Heizdauer hängt von der eingestellten Innenraumtemperatur ab. i Unabhängig von der eingestellten Luftmenge läuft das Gebläse auf niedriger Stufe. i Wenn Sie die Funktion Restwärme bei hohen Temperaturen einschalten, schaltet sich nur die Lüftung ein. Das Gebläse läuft auf mittlerer Stufe. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 steht oder abgezogen ist. X Einschalten: Auf die Taste T drücken. Die Anzeige REST im Display geht an. X Ausschalten: Auf die Taste T drücken. Die Anzeige REST im Display geht aus. i Die Restwärme wird automatisch nach etwa 30 Minuten abgeschaltet oder wenn Rdie Zündung eingeschaltet wird Rdie Batteriespannung abfällt Standheizung/-lüftung* ein- und ausschalten G Vergiftungsgefahr Beim Betrieb der Standheizung entstehen Abgase. Wenn Sie diese Abgase einatmen, können Sie sich vergiften. Schalten Sie deshalb die Standheizung in geschlossenen Räumen ohne Absaugung aus, z.b. in der Garage. G Brandgefahr Beim Betrieb der Standheizung können Teile des Fahrzeugs sehr heiß werden und leichtentzündliche Stoffe in Brand setzen, z.b. Kraftstoffe. Der Betrieb der Standheizung ist deshalb an Tankstellen oder beim Betanken Ihres Fahrzeugs verboten. Schalten Sie daher die Standheizung an Tankstellen aus. Die Standheizung beheizt die Luft des Fahrzeuginnenraums auf eine Temperatur zwischen 20 und 24, ohne auf die Wärmeabgabe des laufenden Motors angewiesen zu sein. Die Standheizung wird direkt aus dem Tank mit dem Kraftstoff des Fahrzeugs betrieben. Deswegen muss der Tank mindestens bis zum Reservestand gefüllt sein, damit die Standheizung funktioniert. 178

182 Die Standheizung oder -lüftung passt sich Änderungen der Außentemperatur und der Witterung automatisch an. Deshalb kann es vorkommen, dass die Standheizung vom Lüftungs- in den Heizbetrieb oder vom Heiz- in den Lüftungsbetrieb umschaltet. Mit der Standlüftung können Sie die Luft des Fahrzeuginnenraums nicht unter die Außentemperatur abkühlen. Vor dem Einschalten X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Die Temperatur auf einen Wert zwischen 20 und 24 einstellen. Die Standheizung oder -lüftung kann auch eingeschaltet werden, wenn die Klimatisierung manuell geregelt wird. Ein optimales Raumklima erhalten Sie, wenn der Automatikbetrieb eingestellt ist. Stellen Sie die gewünschte Temperatur in diesem Bereich ein. Wenn Sie höhere Temperaturen einstellen, wird auf 24 beheizt. Wenn Sie niedrigere Temperaturen einstellen, wird auf 20 beheizt. Standheizung/-lüftung ein- oder ausschalten Ein- oder ausschalten können Sie die Standheizung/-lüftung entweder über die Taste an der Mittelkonsole oder über die Fernbedienung. Über den Bordcomputer können Sie bis zu drei Abfahrtszeitpunkte festlegen, von denen Sie jeweils einen vorwählen können (Y Seite 138). Taste an der Mittelkonsole Mittelkonsole (Schaltgetriebe) 1 Standheizung/-lüftung Mittelkonsole (Automatikgetriebe*) 1 Standheizung/-lüftung Klimatisierung Die Kontrollleuchten auf der Taste können blau, rot oder gelb aufleuchten. Rblau: Standlüftung ist eingeschaltet Rrot: Standheizung ist eingeschaltet Bedienen Rgelb: Abfahrtszeitpunkt ist vorgewählt Standheizung/-lüftung einschalten Wenn der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 oder 2 steht: X Länger als zwei Sekunden auf die Taste 1 drücken. Die rote oder blaue Kontrollleuchte auf der Taste 1 geht an. Wenn der Schlüssel aus dem Zündschloss abgezogen ist oder auf Stellung 0 steht: 179 Z

183 Bedienen Klimatisierung X Kurz auf die Taste 1 drücken. Die rote oder blaue Kontrollleuchte auf der Taste 1 geht an. Standheizung/-lüftung ausschalten X Kurz auf die Taste 1 drücken. Die rote oder blaue Kontrollleuchte auf der Taste 1 geht aus. Fernbedienung Zur Fahrzeugausstattung gehört eine Fernbedienung. Je Fahrzeug können Sie noch zwei weitere Fernbedienungen nutzen. Wenden Sie sich für weitere Informationen an eine qualifizierte Fachwerkstatt, z.b. an einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die maximale Reichweite der Fernbedienung beträgt etwa 300 Meter. Die Reichweite kann sich reduzieren durch: RFunkstörquellen Rmassive Hindernisse zwischen Fernbedienung und Fahrzeug Rungünstige Position der Fernbedienung zum Fahrzeug RSenden aus geschlossenen Räumen i Sie erzielen eine optimale Reichweite, wenn Sie die Fernbedienung beim Senden senkrecht nach oben halten. i Wenn die Batterien der Fernbedienung schwach sind, erscheint im Display rechts ein Batteriesymbol. Tauschen Sie die Batterien der Fernbedienung aus (Y Seite 319). i Weitere Informationen zur Standheizung finden Sie im Kapitel Selbsthilfe (Y Seite 311). Fernbedienung Standheizung 1 Display 2 Status prüfen 3 OFF Standheizung/-lüftung aus 4 ON Standheizung/-lüftung ein 5 Status prüfen Mit der Fernbedienung können Sie Rdie Standheizung/-lüftung ein- oder ausschalten Rden Status der Standheizung/-lüftung prüfen Standheizung/-lüftung einschalten X Auf die Taste ON drücken. Folgende Displayanzeigen sind möglich: Anzeige Bedeutung Die Standheizung/-lüftung ist eingeschaltet. Bei der Standheizung/-lüftung ist ein Fehler aufgetreten. Die vom System gewählte Funktion Heizen bzw. Lüften steht nicht zur Verfügung. Die Fahrzeugbatterie ist nicht ausreichend geladen oder das System selbst ist defekt. 180

184 Die Signalübertragung zwischen Sender und Fahrzeug ist gestört. Das Heizsystem hat eine Störung oder der Tank ist nicht ausreichend gefüllt. Die Standheizung funktioniert nicht. Die Standlüftung funktioniert weiterhin. Standheizung/-lüftung ausschalten Nach 50 Minuten schaltet sich die Standheizung automatisch aus. i Diesen Zeitraum können Sie ändern lassen. Wenden Sie sich dazu an eine qualifizierte Fachwerkstatt, z. B. an einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. X Auf die Taste OFF drücken. Folgende Displayanzeigen sind möglich: Anzeige Bedeutung Die Standheizung/-lüftung ist ausgeschaltet. Die Signalübertragung zwischen Sender und Fahrzeug ist gestört. Status der Standheizung prüfen X Auf die Taste p oder o drücken. Folgende Displayanzeigen sind möglich: Anzeige Bedeutung Die Standheizung/-lüftung ist ausgeschaltet. Bedienen Klimatisierung Bei der Standheizung/-lüftung ist ein Fehler aufgetreten. Die vom System gewählte Funktion Heizen bzw. Lüften steht nicht zur Verfügung. Die Fahrzeugbatterie ist nicht ausreichend geladen oder das System selbst ist defekt. Die Signalübertragung zwischen Sender und Fahrzeug ist gestört. Die Standlüftung ist eingeschaltet. Die Zahl im Display zeigt die Restlaufzeit (in Minuten) der Standlüftung. Die Standheizung ist eingeschaltet. Die Zahl im Display zeigt die Restlaufzeit (in Minuten) der Standheizung. Z 181

185 Bedienen Schiebedach Schiebedach Schiebe-Hebe-Dach* G Verletzungsgefahr Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Sie könnten das Schiebe-Hebe- Dach bedienen und sich dabei verletzen. Nehmen Sie den Schlüssel immer mit, auch wenn Sie das Fahrzeug nur kurzzeitig verlassen. G Verletzungsgefahr Achten Sie beim Öffnen und Schließen des Schiebe-Hebe-Dachs darauf, dass sich niemand einklemmt. Bei Gefahr lassen Sie den Schalter los und drücken Sie den Schalter kurz in eine beliebige Richtung, um das Schiebe-Hebe-Dach zu stoppen. G Verletzungsgefahr Das Glas des Schiebe-Hebe-Dachs kann bei einem Unfall zerbrechen. Wenn Sie nicht angegurtet sind, besteht die Gefahr, dass Sie bei einem Überschlag durch die freie Öffnung herausgeschleudert werden. Gurten Sie sich daher immer an, um Verletzungsrisiken zu reduzieren. 182! Öffnen Sie das Schiebe-Hebe-Dach nur, wenn es frei von Schnee und Eis ist. Sonst kann es zu Funktionsstörungen kommen. Lassen Sie keine Gegenstände aus dem Schiebe-Hebe-Dach ragen. Die Dichtleisten könnten beschädigt werden. i Bei offenem Schiebe-Hebe-Dach können neben den üblichen Fahrtwindgeräuschen auch Resonanzgeräusche entstehen. Diese sind bedingt durch geringe Druckschwankungen im Innenraum. Verändern Sie die Stellung des Schiebe- Hebe-Dachs oder öffnen Sie eine Seitenscheibe leicht, um diese Geräusche zu vermindern oder zu beseitigen. i Sie können das Schiebe-Hebe-Dach auch von außen mit der Sommeröffnung öffnen (Y Seite 107) oder mit der Komfortschließung schließen (Y Seite 108). i Wenn PRE-SAFE aktiviert wurde, schließt sich das Schiebe-Hebe-Dach automatisch, bleibt aber einen Spalt geöffnet. 1 Öffnen 2 Schließen/Absenken 3 Anheben X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. Öffnen X Manuell öffnen: Den Schalter so lange in Pfeilrichtung 1 drücken, bis das Schiebe- Hebe-Dach und die Abdeckung die gewünschte Position erreicht haben. X Vollständig öffnen: Den Schalter kurz über den Druckpunkt hinweg in Pfeilrichtung 1 drücken und loslassen. X Stoppen: Den Schalter in eine beliebige Richtung drücken oder ziehen.

186 Bedienen Schiebedach Schließen X Manuell schließen: Den Schalter so lange in Pfeilrichtung 2 ziehen, bis das Schiebe- Hebe-Dach die gewünschte Position erreicht hat. X Vollständig schließen: Den Schalter kurz über den Druckpunkt hinweg in Pfeilrichtung 2 ziehen und loslassen. X Stoppen: Den Schalter in eine beliebige Richtung drücken oder ziehen. X Gegebenenfalls die Abdeckung von Hand schließen (Y Seite 184). in Pfeilrichtung 2 ziehen, bis das Schiebe- Hebe-Dach geschlossen ist. Das Schiebe-Hebe-Dach wird mit erhöhter Schließkraft geschlossen. Wenn das Schiebe-Hebe-Dach erneut blockiert: X Unmittelbar nach dem Blockieren erneut den Schalter so lange bis zum Druckpunkt in Pfeilrichtung 2 ziehen, bis das Schiebe- Hebe-Dach geschlossen ist. Das Schiebe-Hebe-Dach wird ohne Einklemmschutz geschlossen. Absenken und schließen X Manuell absenken: Den Schalter so lange in Pfeilrichtung 2 ziehen, bis das Schiebe- Hebe-Dach die gewünschte Position erreicht hat. X Vollständig absenken: Den Schalter kurz über den Druckpunkt hinweg in Pfeilrichtung 2 ziehen und loslassen. X Stoppen: Den Schalter in eine beliebige Richtung drücken oder ziehen. Regenschließung* Schließen mit erhöhter Schließkraft und ohne Einklemmschutz G Verletzungsgefahr Achten Sie darauf, dass sich beim Schließen des Schiebe-Hebe-Dachs mit erhöhter Schließkraft oder ohne Einklemmschutz niemand einklemmt und sich dabei schwere oder sogar tödliche Verletzungen zuzieht. Wenn das Schiebe-Hebe-Dach beim Schließen blockiert: X Unmittelbar nach dem Blockieren erneut den Schalter so lange bis zum Druckpunkt Anheben Zum Lüften können Sie das Schiebe-Hebe- Dach hinten anheben. X Manuell anheben: Den Schalter so lange in Pfeilrichtung 3 drücken, bis das Schiebe-Hebe-Dach die gewünschte Position erreicht hat. X Vollständig anheben: Den Schalter kurz über den Druckpunkt hinweg in Pfeilrichtung 3 drücken und loslassen. X Stoppen: Den Schalter in eine beliebige Richtung drücken oder ziehen. Das Schiebe-Hebe-Dach schließt sich automatisch Rbei einsetzendem Regen Rbei extremen Außentemperaturen Rnach 12 Stunden Rbei Störungen in der Spannungsversorgung Anschließend hebt sich das Schiebe-Hebe- Dach hinten an, um den Innenraum weiterhin zu belüften. i Wenn sich das Schiebe-Hebe-Dach mit der Regenschließung schließt und dabei blockiert wird, öffnet es sich wieder ein Z 183

187 Bedienen Schiebedach Stück. Danach ist die Regenschließung deaktiviert. i Das Schiebe-Hebe-Dach schließt sich nicht, wenn Res hinten angehoben ist Res blockiert ist Rkein Regen auf die Windschutzscheibe fällt (z. B. weil das Fahrzeug unter einer Brücke oder in einem Carport steht) Abdeckung öffnen und schließen Die Abdeckung dient als Sonnenschutz. Wenn Sie das Schiebe-Hebe-Dach öffnen, fährt die Abdeckung mit nach hinten. Wenn das Schiebe-Hebe-Dach geschlossen oder hinten angehoben ist, können Sie die Abdeckung von Hand öffnen oder schließen. Schiebe-Hebe-Dach justieren Justieren Sie das Schiebe-Hebe-Dach neu, wenn sich das Schiebe-Hebe-Dach nur ruckweise öffnen lässt, oder wenn die Batterie abgeklemmt oder entladen war: X Im Hauptsicherungskasten (Y Seite 350) die Sicherung für das Schiebe-Hebe-Dach herausnehmen. X Die Sicherung wieder einsetzen. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Den Schalter so lange in Pfeilrichtung 3 drücken, bis das Schiebe-Hebe-Dach hinten vollständig angehoben ist. X Den Schalter eine weitere Sekunde gedrückt halten. X Prüfen, ob sich das Schiebe-Hebe-Dach wieder vollständig öffnen oder schließen lässt (Y Seite 182). X Wenn dies nicht der Fall ist, eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Panorama-Schiebedach mit Sonnenrollo* Panorama-Schiebedach G Verletzungsgefahr Achten Sie beim Schließen des Panorama- Schiebedachs darauf, dass sich niemand einklemmt. Bei Gefahr lassen Sie den Schalter los und drücken Sie den Schalter kurz in eine beliebige Richtung, um das Panorama-Schiebedach zu stoppen. G Verletzungsgefahr Das Glas des Panorama-Schiebedachs kann bei einem Unfall zerbrechen. Wenn Sie nicht angegurtet sind, besteht die Gefahr, dass Sie bei einem Überschlag durch die freie Öffnung herausgeschleudert werden. Gurten Sie sich daher immer an, um Verletzungsrisiken zu reduzieren.! Öffnen Sie das Panorama-Schiebedach nur, wenn es frei von Schnee und Eis ist. Sonst kann es zu Funktionsstörungen kommen. Lassen Sie keine Gegenstände aus dem Panorama-Schiebedach ragen. Die Dichtleisten könnten beschädigt werden. 184

188 i Bei offenem Panorama-Schiebedach können neben den üblichen Fahrtwindgeräuschen auch Resonanzgeräusche entstehen. Diese sind bedingt durch geringe Druckschwankungen im Innenraum. Verändern Sie die Stellung des Panorama- Schiebedaches oder öffnen Sie ein Seitenfenster leicht, um diese Geräusche zu vermindern oder zu beseitigen. i Sie können das Panorama-Schiebedach auch von außen mit der Sommeröffnung öffnen (Y Seite 107) oder mit der Komfortschließung schließen (Y Seite 108). i Wenn PRE-SAFE aktiviert wurde, schließt sich das Panorama-Schiebedach automatisch, bleibt aber einen Spalt geöffnet. Der Schalter ist an der Dachbedieneinheit vorn. 1 Öffnen 2 Schließen 3 Anheben 4 Absenken X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. Öffnen Schiebedach X Manuell öffnen: Den Schalter so lange in Pfeilrichtung 1 drücken, bis das Panorama-Schiebedach die gewünschte Position erreicht hat. X Vollständig öffnen: Den Schalter kurz über den Druckpunkt hinweg in Pfeilrichtung 1 drücken und loslassen. X Stoppen: Den Schalter in eine beliebige Richtung drücken oder ziehen. Schließen X Den Schalter so lange in Pfeilrichtung 2 drücken, bis das Panorama-Schiebedach die gewünschte Position erreicht hat. Anheben Zum Lüften können Sie das Panorama-Schiebedach hinten anheben. X Den Schalter hinten so lange in Pfeilrichtung 3 drücken, bis das Panorama-Schiebedach die gewünschte Position erreicht hat. Absenken und schließen Bedienen X Den Schalter hinten so lange in Pfeilrichtung 4 ziehen, bis sich das Panorama- Schiebedach hinten abgesenkt hat und vollständig geschlossen ist. Z 185

189 Bedienen Schiebedach Sonnenrollos Die Sonnenrollos dienen als Sonnenschutz. Sie können die beiden Sonnenrollos nur bei geschlossenem Panorama-Schiebedach gleichzeitig öffnen oder schließen. G Verletzungsgefahr Achten Sie beim Öffnen und Schließen der Sonnenrollos darauf, dass niemand eingeklemmt wird. Der Schalter ist an der Dachbedieneinheit. Dachbedieneinheit vorn 1 Sonnenrollo öffnen/panorama-schiebedach öffnen 2 Panorama-Schiebedach schließen/sonnenrollo schließen Dachbedieneinheit hinten 1 Sonnenrollo schließen 2 Sonnenrollo öffnen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. Öffnen X An der Dachbedieneinheit vorn den Schalter so lange in Pfeilrichtung 1 ziehen, bis die Sonnenrollos die gewünschte Position erreicht haben. oder X An der Dachbedieneinheit hinten den Schalter so lange in Pfeilrichtung 2 drücken, bis die Sonnenrollos die gewünschte Position erreicht haben. Die Sonnenrollos öffnen sich vollständig, wenn Sie: X An der Dachbedieneinheit vorn den Schalter über den Druckpunkt hinaus in Pfeilrichtung 1 ziehen. oder X An der Dachbedieneinheit hinten den Schalter über den Druckpunkt hinaus in Pfeilrichtung 2 drücken. X Stoppen: Einen der Schalter in eine beliebige Richtung drücken oder ziehen. Schließen X An der Dachbedieneinheit vorn den Schalter so lange in Pfeilrichtung 2 drücken, bis die Sonnenrollos die gewünschte Position erreicht haben. oder X An der Dachbedieneinheit hinten den Schalter so lange in Pfeilrichtung 1 ziehen, bis die Sonnenrollos die gewünschte Position erreicht haben. 186

190 Panorama-Schiebedach und Sonnenrollos justieren Justieren Sie das Panorama-Schiebedach und die Sonnenrollos neu, wenn sich das Panorama-Schiebedach nur ruckweise öffnen lässt oder wenn die Batterie abgeklemmt oder entladen war. X Im Hauptsicherungskasten die Sicherung für das Panorama-Schiebedach herausnehmen (Y Seite 350). X Die Sicherung wieder einsetzen. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Die Sonnenrollos ganz schließen. X Den Schalter eine weitere Sekunde gedrückt halten. X Die Sonnenrollos ganz öffnen. X Den Schalter eine weitere Sekunde gedrückt halten. X Das Panorama-Schiebedach vollständig anheben. X Den Schalter eine weitere Sekunde gedrückt halten. X Den Schalter eine weitere Sekunde gedrückt halten. X Prüfen, ob sich das Panorama-Schiebedach wieder vollständig öffnen lässt (Y Seite 185). X Wenn dies nicht der Fall sein sollte, eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Beladen und Verstauen Cupholder Beladen und Verstauen G Verletzungsgefahr Lassen Sie den Cupholder während der Fahrt geschlossen. Sonst können Sie und andere von umherschleudernden Gegenständen verletzt werden, wenn Sie Rstark bremsen Rdie Richtung schnell ändern Reinen Unfall haben. Bedienen Setzen Sie nur passende und verschließbare Behälter ein. Die Getränke könnten sonst überschwappen. Vermeiden Sie heiße Getränke. Sie könnten sich sonst verbrühen. X Das Panorama-Schiebedach ganz schließen. Z 187

191 Bedienen Beladen und Verstauen Cupholder* in der Mittelkonsole Cupholder in der Fondarmlehne X Öffnen: Vorn auf den Cupholder drücken. Der Cupholder ist entriegelt. X Den Cupholder bis zum Anschlag herausziehen. X Öffnen: Den Cupholder an der Markierung antippen. Der Cupholder fährt selbsttätig aus. i Sie können den Cupholder zum Reinigen herausnehmen. Reinigen Sie ihn nur mit klarem, lauwarmen Wasser. Achten Sie beim Einsetzen darauf, dass Sie den Cupholder in die Führungen einstecken. X Öffnen: Vorn auf den Cupholder drücken. Der Cupholder fährt selbsttätig aus. Cupholder in der Klappsitzbank* Dachträgersystem* G Unfall- und Verletzungsgefahr Ein unsachgemäß befestigtes Dachträgersystem, Skihalter oder eine Dachladung können sich vom Fahrzeug lösen. Diese umherschleudernden Gegenstände können Sie und andere verletzen oder einen Unfall verursachen. Beachten Sie die Montageanleitung des Dachträger-Herstellers und des Skihalter-Herstellers zur Installation und zu speziellen Gebrauchshinweisen. Die Dachbeladung führt zur Erhöhung des Schwerpunkts des Fahrzeugs und damit zur Veränderung des Fahrverhaltens. Beachten Sie unbedingt die maximale Dachlast von 100 kg. Passen Sie Ihre Fahrweise immer den aktuellen Straßen-, Straßenverkehrsund Witterungsverhältnissen an und fahren Sie besonders vorsichtig, wenn Sie mit beladenem Dach fahren. 188

192 ! Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, nur für Mercedes-Benz geprüfte und freigegebene Dachträgersysteme zu verwenden. Diese helfen Fahrzeugschäden zu vermeiden. Verstauen Sie das Ladegut so auf dem Dachträger, dass das Fahrzeug auch während der Fahrt nicht beschädigt wird. Beachten Sie, je nach Fahrzeugausstattung, dass Sie Rdas Schiebe-Hebe-Dach* vollständig anheben können Rdas Panorama-Schiebedach*vollständig öffnen können Rden Kofferraumdeckel oder die Heckklappe vollständig öffnen können. T-Modell X Das Dachträgersystem an der Dachreling befestigen. Die Montageanleitung des Herstellers beachten. Limousine 1 Abdeckungen X Die Abdeckungen 1 nach oben klappen. X Das Dachträgersystem nur an den Befestigungspunkten unter den Abdeckungen 1 befestigen. Die Montageanleitung des Herstellers beachten. Skisack* Beladen und Verstauen G Verletzungsgefahr In dem Skisack können Sie maximal vier Paar Ski transportieren. Beladen Sie den Skisack nicht mit ungeeignetem Ladegut. Wenn der Skisack beladen ist, müssen Sie ihn stets befestigen. Bei einem Unfall kann sonst jemand verletzt werden. Skisack entfalten und Skier einladen 1 Abdeckung 2 Entriegelungen Bedienen X Die Fondarmlehne herunterklappen. X Die Entriegelungen 2 zusammendrücken und die Abdeckung 1 herunterklappen. Z 189

193 Bedienen Beladen und Verstauen X Die Skier vom Koffer- oder Laderaum aus in den Skisack schieben. 1 Skisack X Den Skisack 1 in den Innenraum ziehen. Der Skisack entfaltet sich. X Den Kofferraumdeckel oder die Heckklappe öffnen. Beispieldarstellung Limousine 1 Entriegelungstaste X Auf die Entriegelungstaste 1 drücken. Die Klappe öffnet sich nach unten. 1 Zurrgurt X Den Zurrgurt 1 am losen Ende straff ziehen, bis die Skier im Skisack fixiert sind. Skisack 190

194 Bedienen Beladen und Verstauen 1 Haken 2 Bügel X Den Haken 1 in den Bügel 2 einhängen. X Den Zurrgurt am losen Ende straff ziehen. Skier entnehmen und Skisack zusammenfalten X Die beiden Zurrgurte lösen. X Den Haken am Bügel aushängen. X Die Skier aus dem Skisack nehmen. X Die Klappe im Koffer- oder Laderaum schließen. X Den Skisack glatt ziehen und zusammenlegen. X Den Skisack in die Fondlehne stecken. X Die Abdeckung hochklappen. i Limousine: Die Klappe im Kofferraum sollten Sie immer schließen, wenn Sie den Skisack nicht benötigen. So können Sie den Zugriff von Unbefugten vom Innenraum zum Kofferraum verwehren. Skisack ausbauen Sie können den Skisack ausbauen, wenn Sie ihn reinigen oder trocknen wollen. X Den Kofferraumdeckel oder die Heckklappe öffnen. 1 Taste 2 Klappe 3 Arretierung 4 Rahmen des Skisacks X Auf die Taste 1 drücken. Die Klappe 2 öffnet sich nach unten. X Die Arretierung 3 nach innen drücken und den Rahmen 4 mit dem Skisack herausziehen. i Sie können den Skisack auch ausbauen, wenn Sie die Rückenlehne der Fondsitzbank vorgeklappt haben. G Vergiftungsgefahr Limousine: Fahren Sie bei ausgebautem Skisack nur mit geschlossenem Kofferraumdeckel. Es können sonst Abgase in den Innenraum eindringen. 191 Z

195 Bedienen Beladen und Verstauen Gepäcknetz im Beifahrerfußraum G Verletzungsgefahr Legen Sie nur leichtes Ladegut in das Gepäcknetz. Transportieren Sie darin keine schweren, scharfkantigen und zerbrechlichen Gegenstände. Bei einem Unfall kann das Gepäcknetz das Ladegut nicht ausreichend sichern. Es können sonst Abgase in den Innenraum eindringen und Sie vergiften. Das Fahrverhalten eines beladenen Fahrzeugs ist abhängig von der Lastverteilung. Beladen Sie deshalb Ihr Fahrzeug den Abbildungen entsprechend. Beladungsrichtlinien G Verletzungsgefahr Sichern und positionieren Sie Ladegut wie in den Beladungsrichtlinien beschrieben. Das Ladegut kann Sie sonst bei starkem Bremsen, bei einer schnellen Richtungsänderung oder bei einem Unfall verletzen. Dies gilt auch für ausgebaute Sitze. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Lasten verankern. Auch wenn Sie alle Beladungsrichtlinien befolgen, erhöht die Zuladung das Verletzungsrisiko bei Unfällen. G Vergiftungsgefahr Halten Sie im Fahrbetrieb den Kofferraumdeckel oder die Heckklappe geschlossen. Lastverteilung Limousine Lastverteilung T-Modell Beachten und befolgen Sie beim Laden und Transportieren von Ladegut folgende Hinweise: RÜberschreiten Sie mit der Zuladung einschließlich Personen nicht das zulässige Gesamtgewicht und die zulässigen Achslasten des Fahrzeugs. RSchieben Sie schweres Ladegut so weit wie möglich nach vorn und verstauen Sie es möglichst weit unten im Koffer- oder Laderaum. RLaden Sie nicht über die Oberkante der Rückenlehnen. RLegen Sie das Ladegut immer an den Rückenlehnen der Fond- oder Vordersitze an. 192

196 RBeladen Sie den zusätzlichen Ladeboden im Kofferraum nur bis max. 20 kg. RSichern Sie Ihr Ladegut mit ausreichend reißfesten und scheuerbeständigen Zurrmitteln. Polstern Sie scharfe Kanten ab. i Zurrmittel erhalten Sie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z.b. in einem Mercedes- Benz Service-Stützpunkt. RWenn die Fondsitze nicht besetzt sind, stecken Sie die Schlosszunge der äußeren Sicherheitsgurte über Kreuz jeweils in das gegenüberliegende Gurtschloss. Dadurch kann die Rückhaltewirkung der Fondsitzlehnen gesteigert werden. Lasten verankern Kunststoffhaken (Limousine) Bei Fahrzeugen ohne Durchlademöglichkeit Fondsitzanlage* sind am Kofferraumboden vier Kunststoffhaken angebracht. An diesen können Sie eine Gepäckfixierung einhängen, die als Zubehör erhältlich ist. Zurrösen* G Verletzungsgefahr Belasten Sie die Zurrösen gleichmäßig. Sonst können Sie und andere von umherschleuderndem Ladegut verletzt werden, wenn Sie Rstark bremsen Rdie Richtung schnell ändern Reinen Unfall haben. Beachten Sie dazu die Beladungsrichtlinien. Beachten Sie folgende Hinweise zum Verankern von Lasten: RSichern Sie die Ladung an den Zurrösen. Bedienen Beladen und Verstauen als Verrutschsicherung für leichtes Ladegut gedacht. RFühren Sie die Zurrmittel nicht über scharfe Kanten oder Ecken. RPolstern Sie scharfe Kanten ab. Koffer- oder Laderaum Im Koffer- bzw. Laderaum sind vier Zurrösen angebracht. Limousine mit Durchlademöglichkeit Fondsitzanlage* 1 Zurrösen RVerwenden Sie zum Verzurren keine elastischen Bänder oder Netze. Diese sind nur Z 193

197 Bedienen Beladen und Verstauen T-Modell 1 Zurrösen Stauraum unter dem Kofferraumboden (Limousine) Im Stauraum sind TIREFIT, das Bordwerkzeug usw. untergebracht. 1 Griff X Öffnen: Den Griff 1 ziehen und den Kofferraumboden nach oben klappen. Stauraum unter dem Laderaumboden (T-Modell) G Verletzungsgefahr Führen Sie schwere und harte Gegenstände nicht ungesichert unter dem Laderaumboden mit, wenn er geöffnet ist. Umherschleudernde Gegenstände können Sie und andere sonst bei starkem Bremsen, bei einer schnellen Richtungsänderung oder bei einem Unfall verletzen. Fahrzeuge ohne Klappsitzbank* Unter dem hinteren Laderaumboden sind TIREFIT, das Bordwerkzeug usw. untergebracht. Unter dem vorderen Laderaumboden befindet sich eine Beladewanne und eine Klappbox. 1 Verriegelung X Die Verriegelung 1 nach unten in Pfeilrichtung klappen. 194

198 Bedienen Beladen und Verstauen Laderaumboden öffnen und schließen Öffnen Vorderen Laderaumboden schließen X Den vorderen Laderaumboden 1 nach unten klappen. X Den vorderen Laderaumboden 1 am Griff 3 nach unten drücken, bis er verriegelt. Hinteren Laderaumboden schließen 1 Vorderer Laderaumboden 2 Hinterer Laderaumboden 3 Griff X Heckklappe öffnen. X Die Riffelung (Pfeil) am Griff 3 nach unten drücken. Der Griff klappt nach oben. X Den vorderen Laderaumboden 1 oder hinterer Laderaumboden 2 am Griff 3 nach oben klappen, bis er senkrecht steht. 2 Hinterer Laderaumboden 4 Arretieren 5 Taschenhaken 6 Gasdruckfeder X Den hinteren Laderaumboden 2 etwas nach vorn drücken 4. Die Gasdruckfeder 6 verrastet, dadurch ist der hintere Laderaumboden 2 arretiert. i Sie können Gegenstände bei geöffnetem Laderaumboden transportieren und leichte Gepäckstücke an die Taschenhaken 5 hängen. 6 Gasdruckfeder 7 Entriegelungstaste X Die Entriegelungstaste 7 drücken und den hinteren Laderaumboden 2 nach unten klappen. X Den hinteren Laderaumboden 2 am Griff 3 nach unten drücken, bis er verriegelt. Z 195

199 Bedienen Beladen und Verstauen Hinteren Laderaumboden ausbauen 1 Anheben 2 Hinterer Laderaumboden 3 Halter 4 Ausfahren 5 Gasdruckfeder 6 Entriegelungsschieber X Den hinteren Laderaumboden 2 öffnen (Y Seite 195). X Den Entriegelungsschieber 6 nach oben schieben und die Gasdruckfeder 5 nach links vom Bolzen abnehmen. X Die Gasdruckfeder 5 in den Halter 3 drücken. X Den hinteren Laderaumboden 2 in fast senkrechte Stellung bringen (85 Stellung). i Der hintere Laderaumboden 2 kann nur in der 85 Stellung nach oben aus dem linken Zapfen ausgefahren werden. X Den hinteren Laderaumboden 2 oben fassen, auf der linken Seite anheben 1 und nach links aus dem rechten Zapfen ausfahren 4. Laderaumboden erweitern X Den hinteren Laderaumboden ausbauen (Y Seite 196). X Den vorderen Laderaumboden öffnen (Y Seite 195). 2 Beladewanne 3 Klappbox 4 Querbrücke 5 Entriegelungsschieber X Die Beladewanne 2 entnehmen. X Den Entriegelungsschieber 5 bis zum Anschlag nach rechts schieben und die Querbrücke 4 auf der linken Seite nach oben drücken. X Die Querbrücke 4 nach links von der Führungszunge abziehen und entnehmen. 1 Vorderer Laderaumboden 4 Querbrücke 6 Halter Vorderer Laderaumboden

200 X Die Querbrücke 4 verstauen. Dazu die Querbrücke 4 in die beiden Halter 6 am vorderen Laderaumboden 1 einsetzen. i Zum Entnehmen der Querbrücke 4 müssen Sie die beiden Halter 6 entriegeln. Dazu müssen Sie die Laschen unten am Halter 6 nach vorn drücken. i Sie können die Beladewanne 2 unter dem hinteren oder dem vorderen Laderaumboden einsetzen. Fahrzeuge mit Klappsitzbank* Im Stauraum sind TIREFIT, das Bordwerkzeug usw. untergebracht. Laderaumboden öffnen 1 Griff 2 Laderaumboden X Das Sitzkissen der Klappsitzbank ausbauen (Y Seite 85). X Den Griff 1 ziehen und den Laderaumboden 2 nach oben klappen. Laderaumboden schließen X Den Laderaumboden 2 nach unten klappen und nach unten drücken, bis er verriegelt. Beladen und Verstauen Haltehaken im Kofferraum (Limousine) An der oberen Kante des Kofferraums ist ein Haken, an dem Sie Ladegut einhängen können, z. B. Taschen. 1 Lasche 2 Haltehaken Bedienen X Den Haltehaken 2 an der Lasche 1 herunterziehen. Z 197

201 Bedienen Beladen und Verstauen Durchlademöglichkeit Fondsitzanlage* (Limousine) Zur Vergrößerung des Kofferraums können Sie die Fondsitzanlage links und rechts umklappen. Bei langem Ladegut können Sie die Sitzkissen der Fondsitzbank ausbauen (Y Seite 200). G Verletzungsgefahr Führen Sie schwere und harte Gegenstände nicht ungesichert im Innen- oder Kofferraum mit. Insassen könnten sonst durch umherschleudernde Gegenstände verletzt werden, bei Rstarkem Bremsen Reiner Richtungsänderung Reinem Unfall. G Vergiftungsgefahr Fahren Sie nur mit geschlossenem Kofferraumdeckel. Es können sonst Abgase in den Innenraum gelangen. Fondsitzbank vorklappen! Bevor Sie die Rückenlehne vorklappen, müssen Sie immer zuerst das Sitzkissen entriegeln und hochklappen. Sie können 198 sonst die Polsterung der Rückenlehne beschädigen. 1 Entriegelung i Wenn der Fahrer- oder Beifahrersitz für große Personen eingestellt ist, kann es notwendig sein, die Sitze zum Vorklappen der Rückenlehnen etwas nach vorn zu verschieben. i Fahrzeuge mit Memory-Funktion*: Wird ein oder beide Teile der Fondsitzlehne nach vorn geklappt, wird der jeweilige Vordersitz zur Kollisionsvermeidung etwas nach vorn gefahren und die Lehne steiler gestellt. X An der Entriegelung 1 ziehen. Das Sitzkissen springt etwas nach oben. 1 Sitzkissen 2 Rückenlehne X Hinter das Sitzkissen 1 greifen und das Sitzkissen nach vorn klappen. i Wenn Personen auf dem mittleren Fondsitzplatz mitfahren sollen, müssen Sie Rwährend Sie die rechte Rückenlehne nach vorn schwenken, das mittlere Gurtschloss nach innen drücken oder Rfalls die rechte Rückenlehne schon nach vorn geschwenkt ist, das mittlere Gurtschloss wieder nach oben klappen. i Sie können das Sitzkissen auch ausbauen (Y Seite 200).

202 Beladen und Verstauen Fondsitzbank zurückklappen Bedienen! Bevor Sie die linke Rückenlehne nach vorn klappen, stellen Sie sicher, dass sich das mittlere Gurtschloss unter der rechten Rückenlehne befindet. Klappen Sie gegebenenfalls dazu das Gurtschloss in Pfeilrichtung unter die nach vorn geschwenkte Rückenlehne. Sonst kann das Gurtschloss oder die Rückenlehne beschädigt werden. X Den Kofferraum öffnen. X Am rechten oder linken Entriegelungsgriff der Rückenlehne ziehen. Die entsprechende Rückenlehne ist entriegelt und die Kopfstützen klappen ab. X Die Rückenlehne 2 nach vorn klappen.! Achten Sie darauf, dass die Kopfstützen ganz in die Taschen des Sitzkissens passen. So verhindern Sie eine Beschädigung der Rückenlehnen beim Beladen. 1 Sitzkissen 2 Rückenlehne X Die Rückenlehne 2 nach hinten schwenken, bis sie einrastet. X Das Sitzkissen 1 nach hinten schwenken. X Das Sitzkissen 1 vorn in der Mitte nach unten drücken, bis es hörbar einrastet. X Gegebenenfalls die Kopfstütze hochklappen und einstellen (Y Seite 80). G Verletzungsgefahr Achten Sie auf die vollständige Verriegelung der Rückenlehne und der Sitzkissen. Z 199

203 Bedienen Beladen und Verstauen Sitzkissen ausbauen Durch den Ausbau der Sitzkissen der Fondsitzbank erhalten Sie eine größere Ladefläche. X Sicherstellen, dass die Sitzkissen vorgeklappt (Y Seite 198) und die Kopfstützen ausgebaut sind (Y Seite 81). 1 Entriegelungshebel 2 Stecker für Sitzheizung*! Bei Fahrzeugen mit Sitzheizung im Fond* muss vor dem Ausbau des Sitzkissens der elektrische Kontakt auf der Kissenunterseite getrennt werden. X Die Steckverbindung an der oberen Längsseite zusammendrücken und den Stecker 2 der Sitzheizung aus dem Sitzkissen herausziehen. i Führen Sie beim Wiedereinsetzen des Kissens die Steckverbindung zusammen, bis der Stecker einrastet. X An dem Entriegelungshebel 1 des Sitzkissens ziehen und das Sitzkissen nach oben herausnehmen.! Lassen Sie das Scharnier des Sitzkissens in dieser Position. Wenn Sie es zurückklappen, könnten Sie die Polsterung beschädigen. X Die Rückenlehne nach vorn klappen. Laderaumerweiterung (T-Modell) Zur Vergrößerung des Laderaums können Sie die Fondsitzanlage links und rechts umklappen. Ist das Doppelrollo mit der Laderaumabdeckung und dem Sicherheitsnetz eingebaut, können Sie nur die rechte Rückenlehne einzeln umklappen oder beide Rückenlehnen umklappen, wenn Sie zuerst die rechte Rückenlehne umklappen. G Verletzungsgefahr Führen Sie schwere und harte Gegenstände nicht ungesichert im Innen- oder Laderaum mit. Umherschleudernde Gegenstände können Sie und andere sonst bei starkem Bremsen, bei einer schnellen Richtungsänderung oder bei einem Unfall verletzen. Wenn Sie die Laderaumerweiterung nutzen, müssen Sie immer die Sitzkissen umklappen und das Sicherheitsnetz einhängen. G Vergiftungsgefahr Fahren Sie nur mit geschlossener Heckklappe. Es können sonst Abgase in den Innenraum gelangen. 200

204 Bedienen Beladen und Verstauen Fondsitzbank vorklappen X Den Entriegelungsgriff 1 des Sitzkissens ziehen. Das Sitzkissen 2 ist entriegelt. X Das Sitzkissen 2 nach oben klappen. oder Rfalls die rechte Rückenlehne schon nach vorn geschwenkt ist, das mittlere Gurtschloss wieder nach oben klappen. 1 Entriegelungsgriff des Sitzkissens 2 Sitzkissen i Wenn der Fahrer- oder Beifahrersitz für große Personen eingestellt ist, kann es notwendig sein, die Sitze zum Vorklappen der Rückenlehnen etwas nach vorn zu verschieben. i Fahrzeuge mit Memory-Funktion*: Wird eine oder beide Teile der Fondsitzlehne nach vorn geklappt, wird der jeweilige Vordersitz zur Kollisionsvermeidung etwas nach vorn gefahren und die Lehne steiler gestellt. i Sie können das Sitzkissen auch ausbauen (Y Seite 202). 1 Halter für den Sicherheitsgurt X Den Sicherheitsgurt in den Halter 1 einführen. i Wenn Personen auf dem mittleren Fondsitzplatz mitfahren sollen, müssen Sie, Rwährend Sie die rechte Rückenlehne nach vorn schwenken, das mittlere Gurtschloss nach innen drücken! Bevor Sie die Rückenlehnen nach vorn klappen, stellen Sie sicher: Rdass sich das mittlere Gurtschloss unter der rechten Rückenlehne befindet. Sonst kann das Gurtschloss oder die Rückenlehne beschädigt werden Rdass die Kopfstützen abgeklappt und ganz eingeschoben sind, bevor Sie die Rückenlehnen vorklappen. Sonst können die Kopfstützen an den hochgestellten Fondsitzkissen anstoßen oder beschädigt werden. X Die Kopfstützen abklappen (Y Seite 80). X Die beiden äußeren Kopfstützen ganz einschieben (Y Seite 80). Z 201

205 Bedienen Beladen und Verstauen Fondsitzbank zurückklappen Sitzkissen ausbauen Durch den Ausbau der Sitzkissen der Fondsitzbank erhalten Sie eine größere Ladefläche. X Sicherstellen, dass die Sitzkissen vorgeklappt sind (Y Seite 201). 1 Entriegelungshebel der Rückenlehne 2 Rückenlehne X Den linken oder rechten Entriegelungshebel 1 der Rückenlehne nach oben ziehen. Die entsprechende Rückenlehne 2 ist entriegelt. X Die Rückenlehne 2 nach vorn klappen Sitzkissen 2 Rückenlehne X Die Rückenlehne 2 nach hinten schwenken, bis sie einrastet. X Das Sitzkissen 1 nach hinten schwenken. X Das Sitzkissen 1 vorn in der Mitte nach unten drücken, bis es hörbar einrastet. X Gegebenenfalls die Kopfstütze hochklappen und einstellen (Y Seite 80). G Verletzungsgefahr Achten Sie auf die vollständige Verriegelung der Rückenlehne und der Sitzkissen. 1 Entriegelungshebel 2 Stecker für Sitzheizung*! Bei Fahrzeugen mit Sitzheizung im Fond* muss vor dem Ausbau des Sitzkissens der elektrische Kontakt auf der Kissenunterseite getrennt werden. X Die Steckverbindung an der oberen Längsseite zusammendrücken und den Stecker 2 der Sitzheizung aus dem Sitzkissen herausziehen.

206 Bedienen Beladen und Verstauen i Führen Sie beim Wiedereinsetzen des Sitzkissens die Steckverbindung zusammen, bis der Stecker einrastet. Rückenlehnenposition einstellen X Den Entriegelungshebel 1 des linken Sitzes nach oben ziehen und die Rückenlehne 2 nach vorn klappen. X An dem Entriegelungshebel 1 des Sitzkissens ziehen und das Sitzkissen nach oben herausnehmen.! Lassen Sie das Scharnier des Sitzkissens in dieser Position. Wenn Sie es zurückklappen, könnten Sie die Polsterung beschädigen. X Den Entriegelungshebel 1 bei ausgerasteter Rückenlehne 2 erneut nach oben ziehen. X Die Rückenlehnen 2 des linken und rechten Sitzes zurückklappen, bis sie einrasten. Die Rückenlehnen 2 stehen in der zweiten Position. X Die Rückenlehne nach vorn klappen (Y Seite 201). 1 Entriegelungshebel der Rückenlehne 2 Rückenlehne i Sie können die Rückenlehnen in eine zweite, aufrechte Position stellen. Dies ermöglicht bei Bedarf ein größeres Ladevolumen oder einen besseren Sitzkomfort auf der Klappsitzbank. X Den Entriegelungshebel 1 des rechten Sitzes nach oben ziehen und die Rückenlehne 2 nach vorn klappen. X Den Entriegelungshebel 1 bei ausgerasteter Rückenlehne 2 erneut nach oben ziehen. Laderaumabdeckung und Sicherheitsnetz (T-Modell) Die Laderaumabdeckung und das Sicherheitsnetz sind als Doppelrollo an der Rückenlehne der Fondsitzbank angebracht. Sicherheitsnetz G Verletzungsgefahr Das Sicherheitsnetz kann keine schweren Lasten zurückhalten. Verzurren Sie deshalb stets das Ladegut. Unzureichend gesicherte Gegenstände können Sie sonst bei starkem Bremsen, einer schnellen Richtungsänderung oder Z 203

207 Bedienen Beladen und Verstauen einem Unfall durch Umherschleudern verletzen. 1 Sicherheitsnetz 2 Halterungen für Sicherheitsnetz X Das Sicherheitsnetz 1 nach oben ziehen und in den Halterungen 2 einhängen. i Sie können das Sicherheitsnetz auch bei umgeklappter Fondsitzlehne benutzen. Hängen Sie dann das Sicherheitsnetz in die vorderen Halterungen ein. Laderaumabdeckung Beim Öffnen oder Schließen der Heckklappe entriegelt die Laderaumabdeckung selbstständig und wird automatisch angehoben oder abgesenkt. Sie müssen deshalb die Laderaumabdeckung vor dem Be- und Entladen nicht aufrollen.! Achten Sie beim Beladen des Fahrzeuges darauf, dass Sie den Laderaum nicht über die Unterkante der Seitenscheiben hinaus beladen. Beim Schließen der Heckklappe kann das Doppelrollo sonst beschädigt werden. Legen Sie keine Gegenstände auf der Laderaumabdeckung ab. Laderaumabdeckung aufrollen 1 Haltegriff 2 Laderaumabdeckung X Die Laderaumabdeckung 2 am Haltegriff 1 nach unten in die waagerechte Position ziehen. X Die Laderaumabdeckung 2 links und rechts aus den Verankerungen aushängen. Dazu die Laderaumabdeckung 2 etwas nach hinten ziehen und absenken. X Die Laderaumabdeckung 2 loslassen Die Laderaumabdeckung 2 rollt sich von allein auf. Laderaumabdeckung herausziehen X Die Laderaumabdeckung 2 bis zum Einrasten nach hinten herausziehen. Doppelrollo ausbauen X Das Sicherheitsnetz und die Laderaumabdeckung 2 einrollen. X Beide Sitzkissen des Rücksitzes nach vorn klappen (Y Seite 201). X Zuerst die rechte und dann die linke Rückenlehne des Rücksitzes nach vorn klappen (Y Seite 201). X Das Doppelrollo nach links aus der Verankerung an der Rückenlehne schieben und abnehmen. 204

208 Bedienen Beladen und Verstauen EASY-PACK-SYSTEM* Einsetzen der Befestigung in die Ladegutschiene L Entnehmen des Befestigungselements. EASY PACK Fixkit* Sie erhalten das EASY PACK Fixkit mit Zubehör, um Ihren Kofferraum/Laderaum variabel zu nutzen. Sie können das Fixkit in der mitgelieferten Tasche aufbewahren. i T-Modell: Bei Fahrzeugen mit Ablagebox* im Laderaum können Sie die Tasche und die Teleskopstange in der Ablagebox unterbringen. Dargestellt T-Modell 1 Ladegutschiene 2 Befestigungselement S Verschieben des Befestigungselements zum nächsten Einrastpunkt. X Das Befestigungselement 2 auf L drehen. X Das Befestigungselement 2 in die Ladegutschiene 1 einsetzen. X Das Befestigungselement 2 auf drehen, bis es deutlich spürbar in der Ladegutschiene 1 einrastet. Einsetzen der Zurröse in die Befestigung Dargestellt T-Modell 1 Ladegutschienen Sie können das Befestigungselement 2 in der Ladegutschiene 1 auf verschiedene Einrastpunkte schieben und fixieren. Diese Einrastpunkte sind entlang der Ladegutschiene 1 im Abstand von 5 cm angeordnet und mit Markierungen versehen. Sie können das Befestigungselement der Ladegutschiene in vier Stellungen drehen: Verriegeln des Befestigungselements. N Lösen der Zurröse, des Gurtabrollers oder der Teleskopstange. 1 Zurröse 2 Befestigungselement Z 205

209 Bedienen Beladen und Verstauen G Verletzungsgefahr Belasten Sie die Zurrösen gleichmäßig. Beachten Sie dazu die Beladungsrichtlinien. X Das Befestigungselement 2 in der Ladegutschiene auf N drehen. X Die Zurröse 1 in das Befestigungselement 2 einsetzen. X Das Befestigungselement 2 auf drehen, bis es deutlich spürbar in der Ladegutschiene einrastet. Gurtabroller Dargestellt T-Modell 1 Gurtabroller 2 Befestigungselement 3 Verriegelungsknopf i Mit dem Gurtabroller können Sie leichtes Ladegut gegen die Seitenwand des Kofferraums/Laderaums spannen und somit gegen Verrutschen sichern. X Zwei Befestigungselemente 2 in eine Ladegutschiene einsetzen. X Die Befestigungselemente 2 in der Ladegutschiene auf N drehen. X Den Gurtabroller 3 in die Befestigungselemente 2 einsetzen. X Das Befestigungselement 2 auf drehen, bis es deutlich spürbar in der Ladegutschiene einrastet. X Auf den Verriegelungsknopf 1 des Gurtabrollers drücken und das Sicherungsnetz in Pfeilrichtung herausziehen. X Das Ladegut zwischen Sicherungsnetz und Seitenwand des Kofferraums/Laderaums einsetzen. X Mit einer Hand auf den Verriegelungsknopf 3 des Gurtabrollers drücken. X Mit der anderen Hand das Netz langsam an das Ladegut lassen, bis es verspannt ist. Teleskopstange Dargestellt T-Modell 1 Teleskopstange 2 Befestigungselement i Mit der Teleskopstange können Sie Ladegut gegen die Rücksitze spannen und gegen Verrutschen sichern. X In jede Ladegutschiene ein Befestigungselement 2 einsetzen. X Die Befestigungselemente 2 in der Ladegutschiene auf N drehen. 206

210 Bedienen Beladen und Verstauen X Die Teleskopstange 1 in die Befestigungselemente 2 einsetzen. i Das Doppelrollo begrenzt die Ablagebox 1 zusätzlich von oben. X Das Befestigungselement 2 auf drehen, bis es deutlich spürbar in der Ladegutschiene einrastet. Ablagebox beladen X Die Rückenlehne 3 nach vorn klappen (Y Seite 200). EASY PACK Ablagebox* (T-Modell) G Verletzungsgefahr Wenn Sie die Ablagebox im Laderaum nutzen, müssen die Rückenlehnen der davor stehenden Sitze vollständig nach hinten eingerastet sein und das Doppelrollo muss eingebaut sein. Beladen Sie die Ablagebox mit max. 20 kg, da sie sich sonst bei einem Unfall oder bei plötzlichem starken Bremsen lösen und Sie oder Insassen verletzen kann. 1 Ablagebox 2 Laderaumboden 3 Rückenlehnen der Fondsitze 4 Rasthaken Ablagebox einbauen X Die zwei Rückenlehnen 3 nach vorn klappen (Y Seite 200). X Die Ablagebox 1 durch eine der Fondtüren so in den Laderaum einführen, dass die Öffnung in Fahrtrichtung zeigt. X Die Rasthaken 4 der Ablagebox 1 in den Spalt zwischen Rückenlehne 3 und Laderaumboden drücken. X Die Rückenlehnen 3 zurückklappen (Y Seite 202). X Die Ablagebox 1 durch die Öffnung an der Vorderseite beladen. i Die Ablagebox 1 im Laderaum wird durch die Rücksitzbank verschlossen und dient zur Aufnahme von max. 20 kg Ladegut. X Die Rückenlehnen 3 zurückklappen (Y Seite 202). Ablagebox ausbauen X Die zwei Rückenlehnen 3 nach vorn klappen (Y Seite 200). X Die Ablagebox 1 mit den Rasthaken 4 nach vorn aus den Befestigungen schieben. X Die Ablagebox 1 seitlich durch eine Fondtür entnehmen. X Die Rückenlehnen 3 zurückklappen (Y Seite 202). Z 207

211 Bedienen Beladen und Verstauen Ablagen G Verletzungsgefahr Wenn Sie Gegenstände in den Ablagen mitnehmen, müssen die Ablagefächer geschlossen sein. Gepäcknetze können schweres Gepäck nicht ausreichend sichern. Sie und andere können sonst von umherschleudernden Gegenständen verletzt werden, wenn Sie Rstark bremsen Rdie Richtung schnell ändern Reinen Unfall haben. Scharfkantige und zerbrechliche Gegenstände dürfen nicht im Gepäcknetz transportiert werden. Transportieren Sie keine harten Gegenstände in den Pompadourtaschen. Es dürfen keine Gegenstände über die Pompadourtaschen hinausragen. i Eine Übersicht der Ablagen finden Sie auf (Y Seite 32). Handschuhfach 1 Brillenfach/Fach für Mobiltelefon 2 Öffnungstaste für Handschuhfach Das Handschuhfach kann mit dem Notschlüssel ent- und verriegelt werden (Y Seite 314). X Öffnen: Auf die Öffnungstaste 2 drücken. X Schließen: Den Deckel nach oben klappen. Brillenfach/Fach für Mobiltelefon X Öffnen: Das Fach 1 antippen. X Schließen: Das Fach 1 einschieben, bis es einrastet. Ablagefach in der Mittelkonsole 1 Deckel 2 Einlegematte X Öffnen: Gegen die Markierung unten am Deckel 1 tippen. Das Ablagefach öffnet sich. i Die Einlegematte 2 können Sie zum Reinigen herausnehmen. 208

212 Ablagefach vor der Armauflage X Einsatz herausnehmen: Den Einsatz am Griff 1 herausziehen. Bedienen Beladen und Verstauen Ablagefach in der Mittelkonsole hinten Ablagefach/Telefonfach unter der Armauflage X Öffnen: Den Deckel hinten an der Markierung antippen. Der Deckel klappt auf. 1 Griff X Öffnen: Am Griff 1 ziehen. X Öffnen: Das Ablagefach oben antippen. Das Ablagefach fährt selbsttätig aus. Ablage in der Fondarmlehne 1 Griff Z 209

213 Bedienen Nützliches X Öffnen: Den Griff nach oben drücken und die Armauflage nach oben aufklappen. Nützliches Sonnenblenden G Unfallgefahr Lassen Sie die Spiegel der Sonnenblenden während der Fahrt abgedeckt. Sonst kann blendendes Licht dazu führen, dass Sie den Verkehr nicht richtig wahrnehmen können und einen Unfall verursachen. Spiegel in der Sonnenblende Die Spiegelleuchte* 1 funktioniert nur, wenn die Sonnenblende in der Halterung 2 eingerastet und die Spiegelabdeckung 5 nach oben geklappt ist. Blendung von der Seite 1 Spiegelleuchte* 2 Halterung 3 Halteklipp, z. B. für Parkticket 4 Kosmetikspiegel 5 Spiegelabdeckung 1 Sonnenblende 2 Zusatzsonnenblende* 3 Halterung X Die Sonnenblende 1 nach unten klappen. X Die Sonnenblende 1 aus der Halterung 3 herausziehen. X Die Sonnenblende 1 zur Seite schwenken. 210

214 X Die Sonnenblende 1 bei Bedarf horizontal verschieben. X Die Zusatzsonnenblende* 2 an der Frontscheibe nach unten klappen. Sonnenschutz-Rollos* für die Fond- Seitenscheiben schlagartig zurückschnappen. Sie können sonst die Aufrollautomatik beschädigen.! Wenn Sie mit eingehängtem Sonnenschutz-Rollo und gleichzeitig geöffnetem Fenster fahren, kann das Sonnenschutz- Rollo bei hohen Geschwindigkeiten, z.b. bei Autobahnfahrten, aus den Halterungen springen und schlagartig zurückschnappen. Die Aufrollautomatik könnte dadurch beschädigt werden. Schließen Sie deshalb entweder das Fenster oder fahren Sie das Sonnenschutz-Rollo ein, bevor Sie mit hohen Geschwindigkeiten fahren. Bedienen Nützliches! Achten Sie darauf, dass sich das Heckscheiben-Rollo frei bewegen kann. Sonst können Rollo oder Gegenstände beschädigt werden. i Fahren Sie das Heckscheiben-Rollo immer vollständig ein oder aus. X Aus- oder einfahren: Kurz auf die Taste 1 drücken. Das Heckscheiben-Rollo fährt ganz aus oder ganz ein. X Stoppen: Erneut kurz auf die Taste 1 drücken. Heckscheiben-Rollo* (Limousine) 1 Lasche 2 Halterungen X Ausrollen: Das Sonnenschutz-Rollo an der Lasche 1 herausziehen und oben in die Halterungen 2 einhängen.! Führen Sie das Sonnenschutz-Rollo immer von Hand. Lassen Sie es nicht 1 Heckscheiben-Rollo aus- oder einfahren Z 211

215 Bedienen Nützliches Aschenbecher* Aschenbecher Cockpit Aschenbecher Fond Der Aschenbecher ist in den hinteren Türen. Zigarettenanzünder* G Verletzungs- und Brandgefahr Fassen Sie den heißen Zigarettenanzünder nur am Griff an. Sie können sich sonst verbrennen. Achten Sie darauf, dass mitfahrende Kinder sich nicht am heißen Zigarettenanzünder verletzen oder damit einen Brand verursachen. 1 Deckel 2 Schiebeknopf X Öffnen: Gegen die Markierung unten am Deckel 1 tippen. Der Aschenbecher öffnet sich. X Einsatz herausnehmen: Den Schiebeknopf 2 nach rechts drücken. Der Einsatz gleitet etwas heraus. X Einsatz einsetzen: Den Einsatz in die Halterung drücken, bis er einrastet. 1 Glutleiste 2 Einsatz entnehmen 3 Aschenbecher X Öffnen: Oben gegen den Aschenbecher 3 tippen. Der Aschenbecher klappt auf. X Einsatz herausnehmen: Die Glutleiste 1 mit dem Zeigefinger umklappen und den Einsatz nach oben 2 entnehmen. X Einsatz einsetzen: Den Einsatz in die Halterung drücken, bis er einrastet. 1 Zigarettenanzünder 212

216 X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. X Gegen die Markierung unten am Deckel tippen. Der Aschenbecher öffnet sich. X Auf den Zigarettenanzünder 1 drücken. Wenn die Spirale glüht, springt der Zigarettenanzünder 1 selbsttätig zurück. Steckdose Cockpit Bei Fahrzeugen mit Nichtraucherpaket ist eine Steckdose in der Mittelkonsole. Steckdose Fond Bedienen Nützliches Die Steckdose ist im Fond im Ablagefach der Mittelkonsole. 12-V-Steckdose Die Steckdose können Sie für Zubehör bis maximal 180 W verwenden. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht. 1 Steckdose X Gegen die Markierung unten am Deckel tippen. Das Ablagefach öffnet sich. X Den Deckel der Steckdose 1 nach rechts klappen. 1 Steckdose X Das Ablagefach oben antippen. Das Ablagefach fährt selbsttätig aus. X Den Deckel der Steckdose nach oben klappen. i Das T-Modell hat eine zusätzliche Steckdose links im Laderaum. Z 213

217 Bedienen Nützliches Mobiltelefon* G Unfallgefahr Beachten Sie beim Betrieb mobiler Kommunikationsgeräte im Fahrzeug die gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in dem Sie sich momentan aufhalten. Ist die Bedienung von Kommunikationsgeräten während der Fahrt gesetzlich zugelassen, so bedienen Sie diese nur, wenn es die Verkehrssituation zulässt. Sie können sonst vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden, einen Unfall verursachen und sich und andere verletzen. Funkgeräte und Telefaxgeräte ohne reflexionsarme Außenantenne können die Fahrzeug-Elektronik stören und damit die Betriebssicherheit des Fahrzeugs und dadurch auch Ihre Sicherheit gefährden. Benutzen Sie diese daher nur, wenn sie vorschriftsmäßig an einer separaten reflexionsarmen Außenantenne angeschlossen sind. G Verletzungsgefahr Durch überhöhte elektromagnetische Strahlung können Sie und andere gesundheitliche Schäden erleiden. Durch den Gebrauch einer Außenantenne wird dem in 214 der Wissenschaft diskutierten möglichen gesundheitlichen Risiko durch elektromagnetische Felder Rechnung getragen. i Um eine optimale Empfangsqualität von Mobiltelefonen im Fahrzeug sicherzustellen und die gegenseitige Beeinflussung von Fahrzeugelektronik und Mobiltelefonen zu minimieren, empfiehlt Mercedes-Benz den Einsatz einer freigegebenen Außenantenne. Eine angekoppelte Außenantenne leitet die vom Mobilfunkgerät ausgesendeten elektromagnetischen Felder nach außen ab und die Feldstärke im Fahrzeuginnenraum sinkt im Vergleich zum Betrieb ohne Außenantenne. i Für Ihr Fahrzeug gibt es verschiedene und ggf. länderspezifische Mobiltelefon-Aufnahmen, die Sie einbauen können. Diese Mobiltelefon-Aufnahmen erhalten Sie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Welche Funktionen und Dienste Ihnen beim Telefonieren zur Verfügung stehen, hängt von Ihrem Mobiltelefon-Typ und Diensteanbieter ab. Die Mobiltelefon-Aufnahme ist in der Armauflage. X Das Telefonfach öffnen (Y Seite 209). Mobiltelefon in Mobiltelefon-Aufnahme einsetzen Wenn Sie das Mobiltelefon in die Mobiltelefon-Aufnahme einsetzen, können Sie nur über die Freisprecheinrichtung mit Ihrem Gesprächspartner telefonieren.! Versuchen Sie nicht, das Mobiltelefon komplett mit der Mobiltelefon-Aufnahme zu entnehmen. Sonst können Sie die Mobiltelefon-Aufnahme beschädigen. X Auf der Mobiltelefon-Rückseite die Antennenstecker-Abdeckung abnehmen und sicher aufbewahren.

218 Bedienen Nützliches Beispieldarstellung 1 Mobiltelefon einrasten 2 Steckkontakt 3 Mobiltelefon-Aufnahme X Das untere Ende des Mobiltelefons in den Steckkontakt 2 der Mobiltelefon-Aufnahme 3 schieben. X Das Mobiltelefon vorn in Pfeilrichtung 1 drücken, bis es in der Mobiltelefon-Aufnahme 3 einrastet. Das Mobiltelefon ist mit der Freisprecheinrichtung und dem Multifunktions-Lenkrad verbunden. Der Akku wird je nach Ladezustand und Stellung des Schlüssels im Zündschloss geladen. Der Ladevorgang wird Ihnen im Display des Mobiltelefons angezeigt. i Es werden das Telefonbuch der SIM-Karte und des Mobiltelefonspeichers eingelesen. Wenn Sie den gleichen Eintrag in beiden Telefonbüchern gespeichert haben, werden im Multifunktions-Display auch beide angezeigt. Sie können mit den Tasten s und t am Multifunktions-Lenkrad telefonieren. Weitere Funktionen des Mobiltelefons können Sie über den Bordcomputer steuern (Y Seite 141). i Wenn Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen, bleibt das Mobiltelefon noch für etwa zehn Minuten eingeschaltet (Nachlaufzeit). Wenn Sie in dieser Zeit telefonieren, schaltet das Mobiltelefon etwa zehn Minuten nach Gesprächsende ab. Nachlaufzeit: Die Nachlaufzeit können Sie durch einen zusätzlichen Telefonbuch-Eintrag auf der SIM-Karte ändern. Geben Sie bei Namen Nachlaufzeit und bei Nummer eine Zahl zwischen 1 und 30 ein. Wenn Sie keine oder eine andere Zahl eingegeben haben, gilt weiterhin die Nachlaufzeit von zehn Minuten. Wie Sie einen Telefonbuch-Eintrag erstellen, lesen Sie in der Betriebsanleitung zu Ihrem Mobiltelefon. Rufnummerübertragung: Die Freisprecheinrichtung erkennt nicht, ob die Rufnummerübertragung im Mobiltelefon ein- oder ausgeschaltet ist. Deshalb wird die Rufnummer standardmäßig immer mit übertragen. Durch einen zusätzlichen Telefonbuch-Eintrag auf der SIM-Karte können Sie die Rufnummerübertragung ein- oder ausschalten. Geben Sie bei Namen CALLID und bei Nummer eine 0 oder eine 1 ein. Die Rufnummer wird bei 0 nicht übertragen und bei 1 übertragen. Wie Sie einen Telefonbuch-Eintrag erstellen, lesen Sie in der Betriebsanleitung Ihres Mobiltelefons. Z 215

219 Bedienen Nützliches Mobiltelefon aus Mobiltelefon-Aufnahme nehmen Vorhandene Mobiltelefon-Aufnahme ausbauen Andere Mobiltelefon-Aufnahme einbauen Beispieldarstellung 1 Mobiltelefon entriegeln 2 Mobiltelefon-Aufnahme X Den Entriegelungsschieber in Pfeilrichtung 1 drücken und das Mobiltelefon nach oben aus der Mobiltelefon-Aufnahme 2 nehmen. Mobiltelefon-Aufnahme umbauen Wenn Sie für Ihr Mobiltelefon eine andere Mobiltelefon-Aufnahme benötigen, bauen Sie die vorhandene Mobiltelefon-Aufnahme aus und anschließend die andere ein. Beispieldarstellung 1 Mobiltelefon-Aufnahme entriegeln 2 Mobiltelefon-Aufnahme entnehmen 3 Mobiltelefon-Aufnahme X In Pfeilrichtung 1 auf die Entriegelungstaste drücken und die Mobiltelefon-Aufnahme 3 in Pfeilrichtung 2 entnehmen. Beispieldarstellung 1 Kontaktplatte 2 Aussparungen 3 Mobiltelefon-Aufnahme X Die Mobiltelefon-Aufnahme 3 in die Aussparungen 2 der Kontaktplatte 1 einsetzen. X Die Mobiltelefon-Aufnahme 3 nach vorn schieben, bis sie einrastet. 216

220 Bedienen Nützliches Infrarot reflektierende Windschutzscheibe* Die infrarot reflektierende Verglasung verhindert, dass sich der Innenraum Ihres Fahrzeugs zu stark aufheizt. Sie behindert das Durchdringen der Scheibe mit Funkwellen bis in den Gigahertz-Bereich. Garagentoröffner* Mit der integrierten Fernbedienung im Innenspiegel können Sie bis zu drei verschiedene Tür- und Torsysteme bedienen. i Der Garagentoröffner ist nur für bestimmte Länder lieferbar. Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen in den einzelnen Ländern. 1 Funkwellen durchlässige Flächen Zum Betreiben von funkbetriebenen Geräten (z. B. Mauterfassungssystemen) sind in der Windschutzscheibe Funkwellen durchlässige Flächen 1, an denen Sie diese Systeme montieren können. Diese Flächen sehen Sie am besten von außen, wenn Sie die Windschutzscheibe im reflektierenden Licht einer Lichtquelle absuchen. Der Garagentoröffner HomeLink ist mit den meisten Garagen- und Außentorantrieben innerhalb Europas kompatibel. Nähere Informationen über HomeLink und/oder zu kompatiblen Produkten erhalten Sie: Rin einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt Rüber die gebührenfreie HomeLink Hotline (0) oder alternativ +49 (0) (kostenpflichtig) Rim Internet unter: Integrierte Fernbedienung im Innenspiegel 1 Kontrollleuchte 2 Sendetaste 3 Sendetaste 4 Sendetaste G Unfallgefahr Drücken Sie eine Sendetaste der Fernbedienung nur, wenn sich keine Personen oder Gegenstände im Bewegungsbereich des Garagentors befinden. Personen können sonst durch die Bewegung des Tors verletzt werden. Fernbedienung programmieren i Sie erzielen ein optimales Ergebnis, wenn Sie vor der Programmierung neue Batterien Z 217

221 Bedienen Nützliches in die tragbare Garagentor-Fernbedienung Ihres Garagentorantriebs einsetzen. X Den Speicher der integrierten Fernbedienung löschen (Y Seite 219), bevor sie zum ersten Mal programmiert wird. X Den Schlüssel im Zündschloss in Stellung 2 drehen. X Auf eine der Sendetasten 2 bis 4 auf der integrierten Fernbedienung drücken und gedrückt halten. Die Kontrollleuchte 1 beginnt nach kurzer Zeit zu blinken. Sie blinkt etwa einmal pro Sekunde. i Die Kontrollleuchte 1 blinkt bei der ersten Speicherung der Sendetaste sofort. Wenn diese Sendetaste schon programmiert ist, blinkt die Kontrollleuchte 1 erst nach 20 Sekunden im Sekundentakt. X Die Sendetasten weiter gedrückt halten. X Die tragbare Garagentor-Fernbedienung mit dem Sender im Abstand von 5 bis 20 cm auf die linke Seite des Innenspiegels richten. i Der erforderliche Abstand zwischen der tragbaren Garagentor-Fernbedienung und dem integrierten Garagentoröffner hängt vom System des Garagentorantriebs ab. Möglicherweise sind mehrere Versuche nötig. Dabei sollten Sie jede versuchte Einstellposition für mindestens 20 Sekunden aufrechterhalten, bevor Sie eine andere Position ausprobieren. X So lange auf die Sendetaste der tragbaren Garagentor-Fernbedienung drücken, bis die Kontrollleuchte 1 schnell blinkt. Die Programmierung war erfolgreich, wenn die Kontrollleuchte 1 schnell blinkt. X Die Sendetasten der integrierten und der tragbaren Garagentor-Fernbedienung loslassen. Wenn die Kontrollleuchte 1 nach etwa 20 Sekunden ausgeht und zuvor nicht schnell blinkte: X Die Sendetasten der integrierten und der tragbaren Fernbedienung loslassen. X Den Programmiervorgang wiederholen. Dabei den Abstand zwischen der tragbaren Garagentor-Fernbedienung und den Sendetasten im Innenspiegel verändern. i Wenn das Garagentorsystem mit einem Wechselcode (Rolling-Code) arbeitet, müssen Sie nach der Programmierung die integrierte Fernbedienung im Innenspiegel mit dem Empfänger des Garagentorsystems synchronisieren. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Betriebsanleitung des Garagentor-Öffnungssystems, z.b. unter Synchronisieren des Senders oder Anmelden neuer Sender. Sie können z. B. auch die oben genannte Hotline anrufen. Garagentor öffnen oder schließen Die integrierte Fernbedienung übernimmt nach der Programmierung die Funktion der Fernbedienung des Garagentorsystems. Lesen Sie dazu auch die Betriebsanleitung des Garagentorsystems. X Den Schlüssel im Zündschloss in Stellung 2 drehen. X Auf die Sendetaste am Innenspiegel drücken, die zum Bedienen des Garagentors programmiert wurde. Garagentorsystem mit einem Festcode: Die Kontrollleuchte 1 leuchtet permanent. Garagentorsystem mit einem Wechselcode: Die Kontrollleuchte 1 blinkt für 218

222 kurze Zeit und leuchtet dann für etwa zwei Sekunden. Dies wiederholt sich bis zu 20 Sekunden. i Der Sender sendet, solange Sie die Sendetaste drücken. Nach maximal 20 Sekunden wird der Sendevorgang abgebrochen und die Kontrollleuchte 1 blinkt. Drücken Sie gegebenenfalls erneut auf die Sendetaste. Speicher der Fernbedienung löschen X Den Schlüssel im Zündschloss in Stellung 2 drehen. X Etwa 20 Sekunden auf die Sendetasten 2 und 4 drücken, bis die Kontrollleuchte 1 schnell blinkt. Der Speicher ist gelöscht. i Wenn Sie das Fahrzeug verkaufen, löschen Sie vorher den Speicher der Fernbedienung. Fußmatte* auf der Fahrerseite G Unfallgefahr Wenn Sie Fußmatten verwenden, achten Sie auf ausreichenden Freiraum und sichere Befestigung. Die Fußmatte muss stets richtig mit den Druckknöpfen und den Halterungen befestigt sein. Bevor Sie losfahren, prüfen Sie die Befestigung und korrigieren Sie sie gegebenenfalls. Eine nicht ausreichend befestigte Fußmatte kann verrutschen und dadurch die Pedale in ihrer Funktion beeinträchtigen. Verwenden Sie nicht mehrere Fußmatten übereinander. 2 Halterungen X Den Sitz nach hinten schieben. X Einbauen: Die Fußmatte einlegen. Nützliches X Die Druckknöpfe 1 auf die Halterungen 2 drücken. X Ausbauen: Die Fußmatten von den Halterungen 2 abziehen. X Die Fußmatte entnehmen. Bedienen 1 Druckknöpfe Z 219

223 220

224 Betrieb Einfahrhinweise Tanken Motorraum Reifen und Räder Winterbetrieb Fahrhinweise Auslandsreisen Anhängerbetrieb Service Pflege

225 Betrieb Tanken Einfahrhinweise Die ersten 1500 km Je mehr Sie am Anfang den Motor schonen, desto zufriedener werden Sie später mit seiner Leistung sein. RFahren Sie daher während der ersten 1500 km mit wechselnder Geschwindigkeit und Drehzahl. RVermeiden Sie während dieser Zeit hohe Belastungen, z. B. Vollgas fahren. Überschreiten Sie nicht 2 / 3 der erlaubten Höchstdrehzahl für jeden Gang. RSchalten Sie rechtzeitig. RSchalten Sie zum Bremsen nicht von Hand zurück. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe*: RTreten Sie das Gaspedal möglichst nicht über den Druckpunkt durch (Kickdown). RLegen Sie die Schaltbereiche 3, 2 oder 1 nur bei langsamer Fahrt ein, z. B. bei Passfahrten. Ab 1500 km können Sie das Fahrzeug allmählich auf die volle Geschwindigkeit bringen und die Motor-Drehzahl steigern. Zusätzliche Fahrhinweise für AMG-Fahrzeuge: 222 RFahren Sie die ersten 1500 km nicht schneller als 140 km/h. RBringen Sie den Motor nur kurzzeitig auf eine maximale Drehzahl von /min. i Beachten Sie diese Hinweise auch dann, wenn an Ihrem Fahrzeug der Motor oder das Hinterachsgetriebe erneuert wurde. AMG-Fahrzeuge mit Hinterachs- Sperrdifferenzial* Ihr Fahrzeug ist mit einem selbstsperrenden Differenzial an der Hinterachse ausgestattet. Führen Sie zum besseren Schutz des Differenzialgetriebes an der Hinterachse, nach einer Einlaufphase von km, einen Ölwechsel durch. Dieser Ölwechsel verlängert die Lebensdauer des Differenzialgetriebes. Lassen Sie den Ölwechsel in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Tanken Tankvorgang G Explosionsgefahr Kraftstoffe sind leicht entzündlich. Feuer, offenes Licht und Rauchen sind daher im Umgang mit Kraftstoffen verboten. Schalten Sie vor dem Tanken den Motor und die Standheizung* aus. G Verletzungsgefahr Kommen Sie nicht mit Kraftstoffen in Berührung. Sie schaden Ihrer Gesundheit, wenn Ihre Haut in direkten Kontakt mit Kraftstoffen kommt oder Sie Kraftstoffdämpfe einatmen. G Brandgefahr Tanken Sie bei Fahrzeugen mit Dieselmotor kein Benzin. Mischen Sie Diesel nicht mit Benzin. Schäden an Kraftstoffanlage und Motor sind sonst die Folge. Hierdurch kann es zu einem Brand des Fahrzeugs kommen.! Tanken Sie kein Benzin in Fahrzeuge mit Dieselmotor. Tanken Sie kein Diesel in Fahrzeuge mit Benzinmotor. Bereits kleine

226 Mengen des falschen Kraftstoffs führen zu Schäden an der Einspritzanlage. Schäden, die durch das Beimischen des falschen Kraftstoffs entstehen, werden durch die Sachmängelhaftung nicht abgedeckt.! Wenn versehentlich falscher Kraftstoff getankt wurde, schalten Sie die Zündung nicht ein, da sonst der Kraftstoff in die Kraftstoffleitungen gelangen kann. Tank und Kraftstoffleitungen müssten dann entleert werden. Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt und lassen Sie den Tank sowie die Kraftstoffleitungen vollständig entleeren. Sie ent- oder verriegeln die Tankklappe automatisch mit dem Schlüssel oder mit KEY- LESS-GO*, wenn Sie das Fahrzeug öffnen oder schließen. Die Tankklappe ist rechts hinten. 1 Tankklappe öffnen 2 Tankdeckel einstecken 3 Reifendruck-Tabelle 4 Kraftstoffsorte X Den Tankdeckel nach links drehen und abnehmen. X Den Tankdeckel in den Halter an der Innenseite der Tankklappe stecken 2. X Den Tank nur so weit füllen, bis die Zapfpistole abschaltet.! Tanküberfüllungen können zur Beschädigung der Kraftstoffanlage führen. Tanken X Schließen: Den Tankdeckel aufsetzen und nach rechts drehen. Der Tankdeckel rastet hörbar ein. X Die Tankklappe schließen. i Fahrzeuge mit Dieselmotor: Wenn Sie den Tank vollständig leer gefahren haben, müssen Sie die Kraftstoffanlage entlüften (Y Seite 301). Benzin (EN 228) Betrieb! Tanken Sie nur unverbleites Superbenzin mit mindestens 95 ROZ/85 MOZ, das die europäische Norm EN 228 erfüllt. Sie könnten sonst die Motorleistung beeinträchtigen oder den Motor beschädigen. Weitere Informationen zum Benzin finden Sie im Stichwortverzeichnis unter Kraftstoff. i Wenn der empfohlene Kraftstoff nicht zur Verfügung steht, können Sie vorübergehend auch unverbleites Normalbenzin 91 ROZ/82,5 MOZ verwenden. Dadurch kann sich die Leistung vermindern und der Benzinverbrauch erhöhen. Vermeiden Sie Vollgasfahrten. Z 223

227 Betrieb Tanken In einigen Ländern kann es vorkommen, dass die verfügbare Benzin-Qualität nicht ausreicht und es dadurch zu Verkokungen im Bereich der Einlassventile kommt. In solchen Fällen sollte, in Absprache mit einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, dem Benzin das von Mercedes-Benz empfohlene Additiv (Teile-Nr. A ) beigemischt werden. Beachten Sie unbedingt die auf dem Behälter angegebenen Hinweise und Mischungsverhältnisse. E 350 CGI! Tanken Sie nur unverbleites Superbenzin mit mindestens 95 ROZ/85 MOZ, das die europäische Norm EN 228 erfüllt. Sie könnten sonst die Motorleistung beeinträchtigen oder den Motor beschädigen. Weitere Informationen zum Benzin finden Sie im Stichwortverzeichnis unter Technische Daten. i In einigen Ländern kann es vorkommen, dass die verfügbare Benzin-Qualität (verschwefelter Kraftstoff) nicht ausreicht und es dadurch vorübergehend zu Geruchsbildung insbesondere bei Kurzfahrten kommt. 224 Die Geruchsbildung lässt nach, sobald Benzin mit ausreichender Qualität (schwefelfreier Kraftstoff) getankt wird. AMG-Fahrzeuge! Tanken Sie nur unverbleites Super-Plus- Benzin mit mindestens 98 ROZ/88 MOZ, das die europäische Norm EN 228 erfüllt. Sie könnten sonst die Motorleistung beeinträchtigen oder den Motor beschädigen. Weitere Informationen zum Benzin finden Sie im Stichwortverzeichnis unter Technische Daten. i Wenn der empfohlene Kraftstoff nicht zur Verfügung steht, können Sie vorübergehend auch unverbleites Superbenzin 95 ROZ/85 MOZ verwenden. Dadurch kann sich die Leistung vermindern und der Benzinverbrauch erhöhen. Vermeiden Sie unbedingt Vollgasfahrten.! In Notfällen, nur wenn der empfohlene Kraftstoff nicht zur Verfügung steht, können Sie auch unverbleites Normalbenzin, 91 ROZ/82,5 MOZ verwenden. Hierbei ergeben sich jedoch deutlich höhere Verbrauchswerte und die Leistung wird deutlich vermindert. Vermeiden Sie Vollgasfahrten und fahren Sie nur im Fahrprogramm C. Wenn Ihnen dauerhaft ausschließlich Normalbenzin 91 ROZ/82,5 MOZ oder schlechter zur Verfügung steht, müssen Sie das Fahrzeug vom örtlichen Kundendienst an diesen Kraftstoff anpassen lassen. Diesel (EN 590)! Tanken Sie nur Diesel, der die europäische Norm EN 590 erfüllt. Sie könnten sonst die Motorleistung beeinträchtigen oder den Motor beschädigen. Weitere Informationen zum Diesel finden Sie im Stichwortverzeichnis unter Kraftstoff.! Bei Fahrzeugen mit Dieselpartikelfilter sollte bei Betankungen in Ländern außerhalb der EU nur schwefelarmer Euro-Diesel mit weniger als 0,005 Gewichtsprozent Schwefel verwendet werden. In Ländern, in denen Diesel mit höherem Schwefelgehalt erhältlich ist (z.b. 0,035 Gewichtsprozent), sollte der Motorölwechsel in kürzeren Intervallen durchgeführt werden. Weitere Informationen zum Motorölwechsel-Inter-

228 Betrieb Tanken vall erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.! Es kann zu erhöhtem Verschleiß, zu Schäden am Motor und an der Abgasanlage führen, wenn Sie Kraftstoffe verwenden, die die Anforderungen der EN 590 nicht erfüllen. Tanken Sie kein: RMarine-Diesel RHeizöl RBiodiesel RPflanzenöl RBenzin RPetroleum RKerosin Mischen Sie solche Kraftstoffe nicht mit Dieselkraftstoff und verwenden Sie keine Sonderzusätze (Ausnahme: Fließverbesserer siehe Tiefe Außentemperaturen ). Schäden, die durch solche nicht freigegebenen Kraftstoffe oder Zusätze entstehen, werden durch die Sachmängelhaftung nicht abgedeckt. E 300 BLUETEC! Bei Betankungen in Ländern außerhalb der EU darf nur schwefelarmer Euro-Diesel mit weniger als 0,005 Gewichtsprozent Schwefel (< 50 ppm) verwendet werden. Tiefe Außentemperaturen Bei tiefen Außentemperaturen kann das Fließvermögen des Dieselkraftstoffes nicht ausreichend sein. Um Betriebsstörungen zu vermeiden, wird in den Wintermonaten Dieselkraftstoff mit verbessertem Kältefließverhalten angeboten. Ab einer Temperatur von etwa 5 C muss Ihr Fahrzeug mit diesem Winterdiesel betankt werden. Winterdiesel können Sie bis etwa 20 C störungsfrei verwenden. Sollte nur Sommerdiesel oder weniger kältebeständiger Winterdiesel (z.b. in mediterranen Gegenden) verfügbar sein, mischen Sie dem Kraftstoff eine von der Außentemperatur abhängige Menge Fließverbesserer bei. Mischen Sie den Zusatz rechtzeitig dem Diesel bei, bevor das Fließverhalten des Diesels nicht mehr ausreicht. Andernfalls sind Störungen nur durch Erwärmung der gesamten Kraftstoffanlage, z. B. durch Abstellen in einer beheizten Garage, zu beseitigen. G Brandgefahr Tanken Sie bei Fahrzeugen mit Dieselmotor kein Benzin. Mischen Sie Diesel nicht mit Benzin. Schäden an Kraftstoffanlage und Motor sind sonst die Folge. Hierdurch könnte es zu einem Brand des Fahrzeugs kommen. Fließverbesserer Die Wirksamkeit eines Fließverbesserers ist nicht bei jedem Kraftstoff garantiert. Beachten Sie bei der Verwendung die Angaben des Herstellers. Verwenden Sie nur von Mercedes-Benz geprüfte und freigegebene Fließverbesserer. Informationen über von Mercedes-Benz geprüfte und freigegebene Fließverbesserer erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Z 225

229 Betrieb Motorraum Motorraum Motorhaube G Unfallgefahr Ziehen Sie während der Fahrt nicht den Entriegelungshebel. Die Motorhaube kann sich sonst öffnen und Ihnen die Sicht versperren. Öffnen G Verletzungsgefahr Sie können sich bei geöffneter Motorhaube verletzen auch wenn der Motor aus ist. Teile des Motors können sehr heiss werden. Um Verbrennungen zu vermeiden, berühren Sie nur die in der Betriebsanleitung beschriebenen Bauteile und beachten Sie die jeweiligen Gefahrenhinweise. G Verletzungsgefahr Der Kühlerlüfter zwischen Kühler und Motor kann auch bei abgezogenem Schlüssel selbsttätig anlaufen. Fassen Sie deshalb nicht in den Drehbereich des Lüfterrads. Sie können sich sonst verletzen. Fahrzeuge mit Benzinmotor: Die elektronische Zündanlage arbeitet mit hoher Spannung. Berühren Sie deshalb keinesfalls Bauteile der Zündanlage (Zündspule, Zündkabel, Zündkerzenstecker oder Prüfsteckdose), wenn: Rder Motor läuft Rder Motor angelassen wird Rdie Zündung eingeschaltet ist und der Motor von Hand durchgedreht wird Fahrzeuge mit Dieselmotor: Die elektronische Injektorensteuerung arbeitet mit hoher Spannung. Berühren Sie deshalb keinesfalls Bauteile der Einspritzanlage, wenn: Rder Motor läuft Rder Motor angelassen wird Rdie Zündung eingeschaltet ist X Sicherstellen, dass der Scheibenwischer ausgeschaltet ist. G Verletzungsgefahr Die Scheibenwischer mit dem Wischergestänge können sich in Bewegung setzen. Wenn die Motorhaube geöffnet ist, können Sie sich am Wischergestänge einklemmen. Stellen Sie sicher, dass der Scheibenwischer ausgeschaltet und der Schlüssel aus dem Zündschloss abgezogen ist, bevor Sie die Motorhaube öffnen. Der Entriegelungshebel für die Motorhaube ist im Fahrerfußraum. 1 Entriegelungshebel der Motorhaube X Am Entriegelungshebel 1 ziehen. Die Motorhaube ist entriegelt.! Stellen Sie sicher, dass die Scheibenwischer nicht von der Scheibe abgeklappt sind. Sie können sonst die Scheibenwischer oder die Motorhaube beschädigen. 226

230 Betrieb Motorraum Der Griff zum Öffnen der Motorhaube ist oberhalb des Kühlergrills. i Wenn Sie die Motorhaube ein Stück anheben können, ist sie nicht richtig eingerastet. Öffnen Sie sie noch einmal und lassen Sie sie mit etwas mehr Schwung zufallen. Über den Bordcomputer* i Nur bei E 420 CDI möglich. Bei allen anderen Modellen wird der Ölstand über den Ölmessstab geprüft (Y Seite 228). 2 Griff der Motorhaubensicherung X Den Griff der Motorhaubensicherung 2 aus dem Kühlergrill ziehen und die Motorhaube unten am Kühlergrill anheben. Schließen G Verletzungsgefahr Achten Sie beim Schließen der Motorhaube darauf, dass sich niemand einklemmt. X Die Motorhaube absenken und aus etwa 20 cm zufallen lassen. X Überprüfen, ob die Motorhaube richtig eingerastet ist. Motoröl Je nach Fahrweise verbraucht das Fahrzeug maximal 0,8 l Öl auf 1000 km. Der Ölverbrauch kann auch darüber liegen, wenn das Fahrzeug neu ist oder Sie häufiger mit hoher Drehzahl fahren. Sie können den Ölverbrauch erst nach einer längeren Fahrstrecke einschätzen. Weitere Informationen zum Motoröl finden Sie im Kapitel Technische Daten (Y Seite 394). Motor-Ölstand prüfen Das Fahrzeug dazu: Rwaagerecht stellen Rbei betriebswarmem Motor mindestens fünf Minuten mit abgestelltem Motor stehen lassen Rbei nicht betriebswarmem Motor (wenn Sie den Motor nur kurz gestartet hatten) mindestens 30 Minuten mit abgestelltem Motor stehen lassen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 steht (Y Seite 75). X Mit j oder k die Meldung auswählen: Motorölstand Messung läuft Die Messung dauert einen Moment. Sie sehen eine der folgenden Meldungen im Display: RMotorölstand in Ordnung R1,0 l für maximalen Ölstand einfüllen R1,5 l für maximalen Ölstand einfüllen R2,0 l für maximalen Ölstand einfüllen X Gegebenenfalls Öl nachfüllen (Y Seite 229). Weitere Meldungen im Multifunktions- Display Bei betriebswarmem Motor und Motoröl- Überfüllung erscheint die Meldung: Motorölstand Z 227

231 Betrieb Motorraum Ölstand reduzieren X Zu viel eingefülltes Öl absaugen lassen.! Bei zu viel eingefülltem Öl besteht die Gefahr eines Motor- oder Katalysatorschadens. Wenn die Meldung Für Motorölstand Zündung ein erscheint: X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen (Y Seite 75). Wenn die erforderliche Wartezeit nicht eingehalten wurde, erscheint die Meldung: Wartezeit einhalten X Nach etwa fünf Minuten eine neue Messung durchführen, wenn der Motor betriebswarm ist. X Nach etwa 30 Minuten eine neue Messung durchführen, wenn der Motor nicht betriebswarm ist (wenn der Motor nur kurz gestartet wurde). Wenn der Motor läuft, erscheint die Meldung: Motorölstand nicht bei Motorlauf X Den Motor abstellen und bei betriebswarmem Motor etwa fünf Minuten oder bei nicht betriebswarmem Motor (wenn der Motor nur kurz gestartet wurde) etwa 30 Minuten bis zur Messung warten. i Wenn Sie die Messung abbrechen wollen, drücken Sie am Multifunktions-Lenkrad auf die Taste k oder j. Mit Ölmessstab Beispieldarstellung Fahrzeug mit Benzinmotor (E 350) 1 Ölmessstab 2 MAX-Markierung 3 MIN-Markierung X Den Ölmessstab 1 herausziehen. X Den Ölmessstab 1 abwischen. X Den Ölmessstab 1 bis zum Anschlag in das Ölmessstabrohr einführen und erneut herausziehen. Der Ölstand stimmt, wenn der Pegel zwischen der MIN-Markierung 3 und der MAX-Markierung 2 steht. X Gegebenenfalls Öl nachfüllen. i Die Differenzmenge zwischen der MIN- Markierung 3 und der MAX-Markierung 2 beträgt etwa 2 Liter. i Bei 4-Zylinder Benzinmotoren und 8-Zylinder Benzinmotoren beträgt die Differenzmenge zwischen der MIN-Markierung 3 und der MAX-Markierung 2 etwa 1,5 Liter. 228

232 Motoröl nachfüllen Beispieldarstellung Fahrzeug mit Benzinmotor (E 500) 1 Deckel X Den Deckel 1 aufdrehen und abnehmen. X Die benötigte Menge Öl nachfüllen.! Füllen Sie nicht zu viel Öl ein. Bei zu viel eingefülltem Öl (Ölstand oberhalb der MAX- Markierung) besteht die Gefahr eines Motor- oder Katalysatorschadens. Lassen Sie zu viel eingefülltes Öl absaugen. X Den Deckel 1 auf die Einfüllöffnung schrauben. H Umwelthinweis Achten Sie darauf, dass Sie beim Nachfüllen nichts verschütten. Es darf kein Öl ins Erdreich oder in Gewässer gelangen. Sie schädigen sonst die Umwelt. Kühlmittel Betrieb Motorraum G Verletzungsgefahr Das Kühlsystem steht unter Druck. Schrauben Sie den Deckel deswegen erst dann auf, wenn sich der Motor abgekühlt hat. Dabei muss die Kühlmitteltemperatur- Anzeige unter 70 C anzeigen. Sie können sich sonst durch austretendes heisses Kühlmittel verbrühen. Kühlmittel besteht aus Wasser und einem Frost- und Korrosionsschutzmittel. Prüfen Sie den Kühlmittelstand nur bei waagerecht stehendem Fahrzeug und abgekühltem Motor. Beispieldarstellung Fahrzeug mit Dieselmotor (E 220 CDI) 1 Deckel Z 229

233 Betrieb Motorraum Kühlmittelstand prüfen Der Ausgleichsbehälter ist im Motorraum in Fahrtrichtung links. 1 Deckel 2 Ausgleichsbehälter 3 Markierungssteg X Den Deckel 1 langsam um eine halbe Drehung nach links drehen und so den Überdruck ablassen. X Den Deckel 1 weiter nach links drehen und abnehmen. Es ist ausreichend Kühlmittel im Ausgleichsbehälter 2, wenn das Kühlmittel im kalten Zustand bis zum Markierungssteg 3 in der Einfüllöffnung oder im warmen Zustand etwa 1,5 cm höher steht. 230 X Gegebenenfalls Kühlmittel nachfüllen. X Den Deckel 1 aufsetzen und bis zum Anschlag zudrehen. Weitere Informationen zum Kühlmittel finden Sie im Kapitel Technische Daten (Y Seite 396). Scheibenwaschanlage und Scheinwerfer-Reinigungsanlage* Der Wischwasserbehälter ist im Motorraum in Fahrtrichtung rechts. Die Scheinwerfer- Reinigungsanlage wird auch aus dem Wischwasserbehälter versorgt. 1 Deckel X Wischwasser ganzjährig mit Scheibenwaschmittel-Konzentrat mischen. G Brandgefahr Scheibenwaschmittel-Konzentrat ist leicht entflammbar. Vermeiden Sie Feuer, Rauchen und offenes Licht im Umgang mit dem Scheibenwaschmittel-Konzentrat. Verwenden Sie Rbei Temperaturen über dem Gefrierpunkt einen Wischwasserzusatz, wie z. B. MB- Summerwash gegen Schlierenbildung Rbei Frostgefahr einen Wischwasserzusatz mit Gefrierschutzeigenschaften, wie z. B. MB-Winterwash X Das Wischwasser in einem Behälter vormischen. Das Mischverhältnis dabei den Außentemperaturen anpassen.! Verwenden Sie nur Scheibenwaschmittel, die für Kunststoff-Streuscheiben geeignet sind. Ungeeignete Scheibenwaschmittel können die Kunststoff-Streuscheiben der Scheinwerfer beschädigen. X Öffnen: Den Deckel 1 an der Lasche nach oben ziehen. X Schließen: Den Deckel 1 auf die Einfüllöffnung drücken, bis er einrastet.

234 Betrieb Reifen und Räder Reifen und Räder Was Sie beachten sollten! Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, aus Sicherheitsgründen nur Reifen und Räder zu verwenden, die Mercedes-Benz speziell für Ihr Fahrzeug freigegeben hat. Diese Reifen sind speziell auf die Regelsysteme wie z. B. ABS oder ESP abgestimmt und wie folgt gekennzeichnet: RMO = Mercedes-Benz Original RMOE = Mercedes-Benz Original Extended* (mit Notlaufeigenschaften) Mercedes-Benz Original Extended-Reifen* sollten Sie nur auf speziell von Mercedes- Benz geprüften Rädern verwenden. Wenn Sie andere Reifen und Räder verwenden, kann Mercedes-Benz für daraus entstehende Schäden keine Verantwortung übernehmen. Informationen zu Reifen, Rädern und erlaubten Kombinationen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Wenn Sie andere Reifen verwenden als die für Mercedes-Benz geprüften und empfohlenen, können sich die Eigenschaften wie z. B. Fahrverhalten, Fahrgeräusche und Verbrauch nachteilig verändern. Zusätzlich können die Räder, z. B. unter Belastung oder beim Fahren mit Schneeketten, Karosserie oder Achsbauteile berühren. Dadurch können die Reifen oder das Fahrzeug beschädigt werden.! Runderneuerte Reifen werden für Mercedes-Benz nicht geprüft und empfohlen, da beim Runderneuern Vorschädigungen nicht immer erkannt werden. Daher kann Mercedes-Benz die Fahrsicherheit nicht gewährleisten. Verwenden Sie keine gebrauchten Reifen, deren bisherige Nutzung Sie nicht kennen. G Unfallgefahr Wenn Sie andere als die geprüften Räder oder Reifen montieren lassen, Rkönnen die Bremsen oder Fahrwerksteile beschädigt werden Rist der Freigang der Räder und Reifen nicht mehr gewährleistet Dadurch könnten Sie einen Unfall verursachen. Nacharbeiten an Bremsanlage und Rädern und der Einsatz von Distanz- und Bremsstaub- Scheiben sind nicht zulässig. Dadurch erlischt die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug. Hinweise zur Auswahl, Montage und Erneuerung der Reifen RVerwenden Sie nur Reifen und Räder gleicher Bauart und gleichen Fabrikats. RMontieren Sie auf die Räder nur passende Reifen. RFahren Sie neue Reifen während der ersten 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit ein, da sie danach erst die volle Leistungsfähigkeit entfalten. RMontieren Sie einzelne neue Reifen bei einem Fahrzeug mit einheitlicher Bereifung zuerst auf die Vorderräder. RErneuern Sie die Reifen, unabhängig von der Abnutzung, spätestens nach sechs Jahren. Dies gilt auch für das Reserverad*. RFahren Sie die Reifen nicht zu stark ab, da sonst die Haftung auf nassen Straßen stark nachlässt (Aquaplaning).! Lagern Sie abmontierte Reifen kühl, trocken und möglichst im Dunkeln. Schützen Sie die Reifen vor Öl, Fett, Benzin und Diesel. Z 231

235 Betrieb Reifen und Räder Hinweise zur regelmäßigen Überprüfung der Räder/Reifen RPrüfen Sie Räder und Reifen regelmäßig, mindestens alle 14 Tage, sowie nach der Fahrt im Gelände oder auf Schlechtwegestrecken, auf Beschädigungen (z. B. Einschnitte, Stiche, Risse, Beulen am Reifen bzw. Verbiegung, Risse oder starke Korrosion an Rädern). Beschädigte Räder könnten zu Reifendruckverlust führen. RPrüfen Sie regelmäßig die Profiltiefe und den Zustand der Reifenlauffläche über die gesamte Breite an allen Reifen (Y Seite 233). Schlagen Sie dazu die Vorderräder gegebenenfalls ein, um die Innenseite besser überprüfen zu können. RZum Schutz des Ventils vor Schmutz und Feuchtigkeit müssen alle Räder über eine Ventilkappe verfügen. RKontrollieren Sie regelmäßig und jeweils vor Antritt einer längeren Fahrt den Reifendruck aller Reifen inkl. Reserverad* und passen Sie ihn gegebenenfalls an (Y Seite 233). 28 Nur für bestimmte Länder. 232 Hinweise zur Fahrt RAchten Sie während der Fahrt auf Vibrationen, Geräusche und ungewohntes Fahrverhalten, z. B. einseitiges Ziehen. Dies kann auf Schäden an Rädern oder Reifen hindeuten. Reduzieren Sie bei Verdacht auf einen Reifendefekt die Geschwindigkeit. Halten Sie baldmöglichst an und kontrollieren Sie Räder und Reifen auf Beschädigungen. Versteckte Reifenschäden können ebenfalls Ursache für dieses ungewohnte Fahrverhalten sein. Sind keine Schäden erkennbar, lassen Sie das Fahrzeug, die Reifen und Räder in einer Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service- Stützpunkt, überprüfen. RAchten Sie darauf, dass beim Parken die Reifen nicht gequetscht werden. Überfahren Sie Bordsteine, Geschwindigkeitsschwellen oder ähnliche Kanten, falls nicht vermeidbar, im stumpfen Winkel und langsam. Die Reifen, insbesondere die Reifenflanken, könnten sonst beschädigt werden. Laufrichtung Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung bieten zusätzliche Vorteile, z. B. bei Aquaplaning. Diese Vorteile können Sie nur nutzen, wenn Sie sich an die Laufrichtung halten. Ein Pfeil auf der Seitenwand kennzeichnet die Laufrichtung eines Reifens. i Ein Reserverad* dürfen Sie auch gegen die Laufrichtung montieren. MOExtended-Notlaufsystem* Das MOExtended-Notlaufsystem ermöglicht es, dass Sie Ihr Fahrzeug auch bei völligem Luftverlust in einem oder mehreren Reifen weiterfahren können. Sie dürfen das MOExtended-Notlaufsystem nur in Verbindung mit dem Reifendruckverlust-Warner oder der Reifendruckkontrolle* und nur auf speziell von Mercedes-Benz geprüften Rädern verwenden. i Fahrzeuge mit MOExtended-Notlaufsystem sind nicht mit dem TIREFIT-Kit* 28 ausgestattet. Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit Reifen ohne Notlaufeigenschaften nachrüsten, z. B. Winter-

236 Betrieb Reifen und Räder reifen, sollten Sie es daher zusätzlich mit einem TIREFIT-Kit* ausstatten. i Ein TIREFIT-Kit* erhalten Sie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Hinweis zum Fahren im Pannenfall finden Sie im Kapitel Selbsthilfe (Y Seite 337). Reifenprofil G Unfallgefahr Beachten Sie, dass Runterhalb einer Profiltiefe von 3 mm die Haftung auf nassen Straßen stark nachlässt. Tauschen Sie deshalb Reifen mit geringerer Profiltiefe aus. RWinterreifen bereits bei einer Profiltiefe von 4 mm ausgetauscht werden sollten, da sie keine ausreichende Haftung mehr bieten. Rein Reifen an verschiedenen Stellen der Lauffläche unterschiedlich verschleißen kann. Prüfen Sie deshalb die Profiltiefe und den Zustand der Reifenlauffläche über die gesamte Breite an allen Reifen regelmäßig. Schlagen Sie dazu die Vorderräder gegebenenfalls ein. Sie könnten ansonsten aufgrund verminderter Haftung der Reifen die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen. Reifendruck G Unfallgefahr Zu hoher oder zu niedriger Reifendruck beeinträchtigt die Fahrsicherheit, so dass Sie einen Unfall verursachen könnten. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig und jeweils vor Antritt einer längeren Fahrt den Reifendruck aller Reifen inklusive Reserverad*und passen Sie ihn gegebenenfalls an. Verwenden Sie dazu einen geeigneten Reifendruckmesser. Das äußere Erscheinungsbild eines Reifens erlaubt keinen Rückschluss auf den Reifendruck. Bei Fahrzeugen mit elektronischer Reifendruckkontrolle* können Sie den Reifendruck auch über den Bordcomputer abfragen. Der Reifen muss bei beladenem Fahrzeug und bei Fahrten mit hoher Geschwindigkeit gemäß den Angaben in der Tankklappe angepasst werden (Y Seite 222). Für das Reserverad* gilt der jeweils höchste angegebene Wert. G Unfallgefahr Wenn der Reifendruck wiederholt abfällt, Runtersuchen Sie den Reifen auf Fremdkörper Rprüfen Sie, ob das Rad oder das Ventil undicht sind. Zu niedriger Reifendruck beeinträchtigt die Fahrsicherheit, so dass Sie einen Unfall verursachen könnten. Der Reifendruck ändert sich pro 10 C Lufttemperaturdifferenz um etwa 0,1 bar. Wenn Sie den Reifendruck in Räumen messen, deren Temperatur sich von der Außentemperatur unterscheidet, müssen Sie den gemessenen Wert entsprechend korrigieren. Die Reifentemperatur und damit der Reifendruck erhöht sich beim Fahren, abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit und der Reifenbelastung. Korrigieren Sie deshalb den Reifendruck nur bei kalten Reifen. Z 233

237 Betrieb Reifen und Räder Wenn die Reifen warm sind, dürfen Sie den Reifendruck nur korrigieren, wenn er für den aktuellen Betriebszustand zu niedrig ist. Eine Tabelle für den empfohlenen Reifendruck bei verschiedenen Betriebszuständen finden Sie in der Tankklappe Ihres Fahrzeugs. Zu geringer oder zu hoher Reifendruck Rverkürzt die Lebensdauer der Reifen Rbegünstigt Reifenschäden Rbeeinträchtigt das Fahrverhalten und damit die Fahrsicherheit (z. B. durch Aquaplaning). E 350 CGI 29 / E 300 BLUETEC: Die auf dem Luftdruckschild (Tankklappe) angegebenen Werte für den Zustand teilbeladen und vollbeladen sind für maximale Geschwindigkeit des Fahrzeugs ausgelegt. Entgegen den Angaben auf dem Luftdruckschild können für Geschwindigkeiten bis 210 km/h ohne Beeinträchtigung der Fahrsicherheit die angegebenen Werte wie folgt reduziert werden: -0,4 bar / -6 psi: E 350 CGI -0,3 bar / -4 psi: E 300 BLUETEC Der Abrollkomfort Ihres Fahrzeugs wird verbessert, der Kraftstoffverbrauch kann sich dadurch leicht erhöhen. 29 Nur für bestimmte Länder. 234 Kontrollieren Sie auch den Reifendruck des Reserverads*. H Umwelthinweis Kontrollieren Sie den Reifendruck regelmäßig, jedoch mindestens alle 14 Tage. Reifendruckverlust-Warner G Unfallgefahr Der Reifendruckverlust-Warner warnt Sie nicht vor einem falsch eingestellten Reifendruck. Sie müssen anhand der Tabelle in der Tankklappe entscheiden, ob Sie den Reifendruck korrigieren müssen. Der Reifendruckverlust-Warner ersetzt nicht die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks, da ein gleichmäßiger Druckverlust an mehreren Reifen nicht durch den Reifendruckverlust-Warner erkannt werden kann. Der Reifendruckverlust-Warner kann Sie nicht vor einem plötzlichen Luftverlust warnen, der z. B. durch einen eindringenden Fremdkörper ausgelöst wird. Bremsen Sie in diesem Fall das Fahrzeug vorsichtig bis zum Stillstand. Führen Sie dabei keine heftigen Lenkbewegungen aus. Während der Fahrt überwacht der Reifendruckverlust-Warner den eingestellten Reifendruck mit Hilfe der Raddrehzahlen. Dadurch kann das System einen deutlichen Reifendruckverlust an einem Rad erkennen. Verändert sich die Raddrehzahl durch einen absinkenden Reifendruck, sehen Sie im Multifunktions-Display eine entsprechende Warnmeldung. Der Reifendruckverlust-Warner funktioniert eingeschränkt oder verzögert, wenn: RSchneeketten an Ihrem Fahrzeug montiert sind Rwinterliche Straßenverhältnisse vorliegen RSie auf losem Untergrund (z. B. Sand oder Kies) fahren RSie sehr sportlich fahren (mit hoher Kurvengeschwindigkeit oder starker Beschleunigung) RSie mit einem sehr schweren oder großen Anhänger fahren RSie mit Dachlasten oder schwerer Beladung fahren

238 Betrieb Reifen und Räder Reifendruckverlust-Warner neu starten Starten Sie den Reifendruckverlust-Warner neu, wenn Sie Rden Reifendruck geändert haben RRäder oder Reifen gewechselt haben Rneue Räder oder Reifen montiert haben X Vor dem Neustart mit Hilfe der Tabelle in der Tankklappe sicherstellen, dass der Reifendruck an allen vier Reifen für die jeweilige Betriebssituation richtig eingestellt ist. X Die Hinweise im Abschnitt Reifendruck (Y Seite 233) beachten. G Unfallgefahr Der Reifendruckverlust-Warner kann nur zuverlässig warnen, wenn Sie den korrekten Reifendruck eingestellt haben. Wurde ein falscher Reifendruck eingestellt, wird dieser falsche Wert überwacht. Ein Reifen mit unzureichendem Luftdruck führt zur Instabilität des Fahrzeugs beim Fahren und somit auch zu einer erhöhten Unfallgefahr. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 2 ist. Im Multifunktions-Display müssen Sie die Standard-Anzeige sehen (Y Seite 126). X Mit k oder j die Funktion Reifendruck auswählen: Reifendrucküberwachung aktiv Menü mit R-Taste æ X Auf die Rückstelltaste links am Kombi- Instrument drücken. Im Multifunktions-Display erscheint die Meldung: Reifendrucküberwachung neu starten? Ja Abbruch Wenn Sie den Neustart bestätigen möchten: X Taste æ drücken. Im Multifunktions-Display erscheint die Meldung: Reifendrucküberwachung neu gestartet Nach einer gewissen Einlernphase überwacht der Reifendruckverlust-Warner die eingestellten Luftdruckwerte aller vier Reifen. Wenn Sie den Neustart abbrechen wollen: X Taste ç drücken. oder X Warten, bis die Meldung Reifendrucküberwachung neu starten? Ja Abbruch erlischt. Die beim letzten Neustart gespeicherten Luftdruckwerte werden weiterhin überwacht. Reifendruck elektronisch prüfen* Die Reifendruckkontrolle funktioniert nur, wenn in allen Rädern entsprechende Rad- Elektroniken montiert sind. Sie überwacht an allen vier Reifen den Druck, den Sie beim Neustarten der Reifendruckkontrolle eingestellt haben. Die Kontrolle warnt Sie, wenn der Druck an einem oder mehreren Reifen absinkt. G Unfallgefahr Die Reifendruckkontrolle warnt Sie nicht vor einem falsch eingestellten Reifendruck. Sie müssen anhand der Tabelle in der Tankklappe entscheiden, ob Sie den Reifendruck korrigieren müssen. Die Reifendruckkontrolle kann Sie nicht vor einem plötzlichen Luftverlust warnen, der Z 235

239 Betrieb Reifen und Räder z. B. durch einen eindringenden Fremdkörper ausgelöst wird. Bremsen Sie in diesem Fall das Fahrzeug vorsichtig bis zum Stillstand. Führen Sie dabei keine heftigen Lenkbewegungen aus. i Wenn im Fahrzeug oder in dessen Umgebung Funksendeeinrichtungen (z. B. Funkkopfhörer, Sprechfunkgeräte) betrieben werden, kann dies die Funktion der Reifendruckkontrolle stören. i Wenn Sie einen entlüfteten Reifen im Fahrzeug mitführen, dürfen Sie die Reifendruckkontrolle erst wieder aktivieren, wenn Rder entlüftete Reifen nicht mehr im Fahrzeug ist RSie den korrekten Reifendruck eingestellt haben Reifendruck mit dem Bordcomputer abrufen X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 2 ist. X Mit j oder k die Funktion Reifendruck auswählen. Es wird der aktuelle Reifendruck der einzelnen Räder angezeigt. Wenn das Fahrzeug länger als 20 Minuten geparkt war oder Sie danach nicht schneller als 25 km/h gefahren sind, erscheint die Meldung: Reifendruckanzeige erscheint nach einigen Minuten Fahrt i Die Werte für den Reifendruck im Bordcomputer können von denen abweichen, die Sie an der Tankstelle mit einem Luftdruckprüfer messen. Die vom Bordcomputer angezeigten Reifenluftdrücke beziehen sich auf Meereshöhe. An hochgelegenen Standorten wird von Luftdruckprüfern ein höherer Reifendruck angezeigt als vom Bordcomputer. Reduzieren Sie in diesem Fall nicht den Reifendruck. Reifendruck-Warnung Fällt der Reifendruck eines oder mehrerer Räder deutlich ab, erscheint im Multifunktions-Display eine Meldung. Der Reifendruck des betroffenen Rades wird Ihnen in einem roten Rechteck angezeigt. Zusätzlich hören Sie einen Signalton. Reifendruckkontrolle neu starten In den meisten Fällen erkennt die Reifendruckkontrolle die neuen Bezugswerte automatisch, z. B. nachdem Sie Rden Reifendruck geändert haben RRäder oder Reifen gewechselt haben Rneue Räder oder Reifen montiert haben Wenn Sie neue Bezugswerte von Hand festlegen möchten: X Mit Hilfe der Tabelle in der Tankklappe sicherstellen, dass der Reifenruck an allen vier Rädern für die jeweilige Betriebssituation richtig eingestellt ist. 236

240 Betrieb Reifen und Räder Die Hinweise im Abschnitt Reifendruck beachten (Y Seite 233). X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 2 ist. Im Multifunktions-Display müssen Sie die Standard-Anzeige sehen (Y Seite 126). X Mit j oder k die Funktion Reifendruck auswählen oder warten bis folgende Meldung erscheint: Reifendruckanzeige erscheint nach einigen Minuten Fahrt X Auf die Rückstelltaste links am Kombi- Instrument drücken (Y Seite 247). Im Multifunktions-Display erscheint die Meldung: Akt. Reifendruck überwachen? X Auf die Taste æ drücken. Im Multifunktions-Display erscheint die Meldung: Reifendruckkontrolle neu gestartet Die Reifendruckkontrolle hat den Reifendruck der Räder als neuen Bezugswert gespeichert. Wenn Sie den Neustart abbrechen wollen: X Auf die Taste ç drücken. Räder tauschen G Unfallgefahr Tauschen Sie die Vorder- und Hinterräder nur, wenn sie die gleichen Abmessungen haben, wie z.b. Größe, Einpresstiefe usw. Lassen Sie nach einem Radwechsel das Anziehdrehmoment in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Die Räder können sich lösen, wenn sie nicht mit einem Anziehdrehmoment von 130 Nm angezogen sind. Mercedes Benz empfiehlt Ihnen, aus Sicherheitsgründen nur die für Mercedes Benz freigegebenen, passenden Radschrauben zu verwenden. Bei Fahrzeugen mit gleicher Radgröße können Sie je nach Abnutzungsgrad die Räder alle 5000 bis km tauschen. Behalten Sie dabei die Laufrichtung der Räder bei. Die Vorder- und Hinterräder nutzen sich, abhängig von den Einsatzbedingungen, unterschiedlich ab. Tauschen Sie die Räder, bevor sich ein charakteristisches Abnutzungsbild an den Reifen gebildet hat. Charakteristisch ist die Abnutzung bei Vorderrädern an der Schulter und bei Hinterrädern in der Mitte des Reifens. Reinigen Sie bei jedem Rädertausch gründlich die Anlageflächen vom Rad und der Bremsscheibe. Kontrollieren Sie den Reifendruck und starten Sie gegebenenfalls den Reifendruckverlust-Warner oder die Reifendruckkontrolle* neu.! Wenn Ihr Fahrzeug mit der Reifendruckkontrolle* ausgestattet ist, sind elektronische Bauteile im Rad. Im Ventilbereich dürfen keine Montierwerkzeuge angesetzt werden. Sonst können die elektronischen Bauteile beschädigt werden. Lassen Sie die Reifen nur in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, tauschen. Z 237

241 Betrieb Winterbetrieb Winterbetrieb Was Sie beachten sollten Lassen Sie zu Winterbeginn Ihr Fahrzeug in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, winterfest machen. Winterreifen Verwenden Sie Winterreifen bei Temperaturen unter +7 C und auf winterlichen Straßen. Nur damit können die Fahrsysteme ABS, ESP und 4MATIC* auch im Winter entsprechend wirken. Für ein sicheres Fahrverhalten verwenden Sie für alle Räder Winterreifen gleichen Fabrikats und gleichen Profils. G Unfallgefahr Tauschen Sie Winterreifen mit einer Profiltiefe unter 4 mm unbedingt aus. Sie sind sonst nicht mehr wintertauglich und bieten insbesondere keine ausreichende Haftung mehr. Sie könnten dadurch die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen. 30 Nur für bestimmte Länder verfügbar. 238 Beachten Sie bei montierten Winterreifen unbedingt die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Wenn Sie Winterreifen montieren, deren erlaubte Höchstgeschwindigkeit unter der des Fahrzeugs liegt, müssen Sie im Sichtfeld des Fahrers ein entsprechendes Hinweisschild anbringen. Dieses erhalten Sie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Begrenzen Sie in diesem Fall zusätzlich die Fahrzeug-Höchstgeschwindigkeit mit der permanenten SPEEDTRONIC 30 auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit der Winterreifen (Y Seite 154). Wenn Sie die Winterreifen montiert haben: X Den Reifendruck überprüfen (Y Seite 233). X Die Reifendruck-Kontrolle* neu starten (Y Seite 235). G Unfallgefahr Wenn Sie während des Betriebs mit Winterreifen das Reserverad* montieren, müssen Sie wegen der unterschiedlichen Reifen mit instabilem Kurvenverhalten und schlechterer Fahrstabilität rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise an und fahren Sie vorsichtig. Lassen Sie das Reserverad* in der nächsten qualifizierten Fachwerkstatt austauschen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Schneeketten Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, aus Sicherheitsgründen nur die für Mercedes-Benz freigegebenen Schneeketten oder Schneeketten mit gleichem Qualitätsstandard zu verwenden.! Für AMG-Bereifungen gelten die Hinweise für den Einsatz von schneekettentauglichen Winterreifen von AMG. Nur mit diesen ist Schneekettenbetrieb zulässig! Wenn Sie Schneeketten montieren wollen, beachten Sie Folgendes:

242 RSie dürfen nicht auf alle Räder/Reifen- Kombinationen Schneeketten montieren. RAuf Not-Ersatzräder, wie z.b. Minispare / Faltrad dürfen keine Schneeketten montiert werden. RMontieren Sie Schneeketten, auch bei Fahrzeugen mit 4MATIC*, nur paarweise auf die Hinterräder. Beachten Sie die Montage-Anleitung des Herstellers.! Wenn Schneeketten auf die Vorderräder montiert werden, können sie beim Fahren an Karosserie und Achsbauteilen streifen und den Reifen oder das Fahrzeug beschädigen. Wenn Sie Schneeketten montiert haben, dürfen Sie bei Fahrzeugen mit AIRMATIC DC* nur mit erhöhtem Fahrzeugniveau fahren (Y Seite 157). Überschreiten Sie nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. i Zum Anfahren mit Schneeketten können Sie ESP ausschalten (Y Seite 57). Damit können Sie die Räder kontrolliert durchdrehen lassen und eine erhöhte Vortriebskraft erzeugen (Fräswirkung). Fahren im Winter G Unfallgefahr Schalten Sie bei glatter Fahrbahn nicht zum Bremsen zurück. Die Antriebsräder können die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann schleudern. Fahren Sie bei Glätte besonders vorsichtig. Vermeiden Sie abruptes Beschleunigen, Lenken und Bremsen. Wenn das Fahrzeug zu schleudern droht oder bei geringer Geschwindigkeit nicht zum Stehen gebracht werden kann: X Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Den Leerlauf einlegen. X Fahrzeuge mit Automatikgetriebe*: Den Wählhebel in Stellung N schalten. X Versuchen, das Fahrzeug durch Lenkkorrekturen unter Kontrolle zu halten. Fahrhinweise Rollen bei abgestelltem Motor Fahrhinweise G Unfallgefahr Stellen Sie den Motor während der Fahrt nie aus. Wenn der Motor nicht läuft, fehlt die Servo- Unterstützung für die Lenkung und die Betriebsbremse. Sie brauchen zum Lenken und Bremsen erheblich mehr Kraft und könnten dadurch die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen. Bremsen Betrieb G Unfallgefahr Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann ins Schleudern geraten. G Unfallgefahr Achten Sie darauf, dass andere Verkehrsteilnehmer durch das Abbremsen nicht gefährdet werden. Z 239

243 Betrieb Fahrhinweise Gefällstrecken Bei langem und steilem Gefälle, insbesondere bei beladenem Fahrzeug und bei Fahrten mit Anhänger, müssen Sie frühzeitig in einen kleineren Gang schalten bzw. bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe* den Schaltbereich 1, 2 oder 3 wählen. i Dies gilt auch, wenn Sie TEMPOMAT, SPEEDTRONIC oder DISTRONIC* eingeschaltet haben. Sie nutzen so die Bremswirkung des Motors und müssen weniger bremsen, um die Geschwindigkeit zu halten. Dadurch entlasten Sie die Bremsanlage und vermeiden, dass die Bremsen überhitzen und zu schnell verschleißen. Müssen Sie zusätzlich bremsen, betätigen Sie das Bremspedal nicht dauerhaft, sondern in Intervallen. Hohe und geringe Beanspruchung Stellen Sie, nachdem Sie die Bremsen sehr hoch beansprucht haben, das Fahrzeug nicht sofort ab, sondern fahren Sie kurze Zeit weiter. Die Bremsen kühlen sich durch den Fahrtwind schneller ab. 240 G Unfallgefahr Betätigen Sie während der Fahrt die Bremse niemals dauerhaft, z.b. Schleifenlassen durch andauernden leichten Pedaldruck. Dies führt zu einer Überhitzung der Bremsanlage, einem längeren Bremsweg und kann den vollständigen Verlust der Bremswirkung zur Folge haben. Wenn Sie die Bremse nur mäßig beanspruchen, überzeugen Sie sich gelegentlich von ihrer Wirksamkeit. Bremsen Sie dazu aus höherer Geschwindigkeit stärker ab. Die Bremse wird dadurch griffiger. Nasse Fahrbahn Wenn Sie bei starkem Regen längere Zeit fahren, ohne zu bremsen, kann es beim ersten Bremsen sein, dass die Bremse verzögert anspricht. Sie müssen dann fester auf die Bremse treten. Halten Sie deshalb größeren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Bremsen Sie nach einer Fahrt auf nasser Fahrbahn das Fahrzeug spürbar ab. Die Bremsscheiben werden warm, trocknen schneller und werden vor Korrosion geschützt. Eingeschränkte Bremswirkung auf salzgestreuten Straßen G Unfallgefahr Durch die Salzschicht auf Bremsscheiben und Bremsbelägen besteht die Gefahr, dass die Bremswirkung verspätet einsetzt, der Bremsweg sich erheblich verlängert und Sie dadurch einen Unfall verursachen. Zur Vermeidung dieser Gefahr sollten Sie Rauf salzgestreuten Straßen gelegentlich vorsichtig bremsen, um eine mögliche Salzschicht auf Bremsscheibe und Bremsbelag zu beseitigen, ohne dabei andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden Rbesonders großen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten und vorausschauend fahren Rnach Ende der Fahrt und wiederum gleich bei Fahrtbeginn vorsichtig die Bremse betätigen, um die Bremsscheibe von Salzresten zu befreien. Neue Bremsbeläge Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen aus Sicherheitsgründen, nur für Mercedes-Benz freigegebene Bremsbeläge oder Bremsbeläge mit

244 Betrieb Fahrhinweise gleichem Qualitätsstandard in Ihr Fahrzeug einbauen zu lassen. Nicht für Mercedes-Benz freigegebene Bremsbeläge oder Bremsbeläge mit nicht gleichem Qualitätsstandard können die Sicherheit Ihres Fahrzeugs beeinträchtigen. G Unfallgefahr Neue Bremsbeläge haben erst nach einigen hundert Kilometern eine optimale Bremswirkung. Gleichen Sie vorher die verminderte Bremswirkung durch stärkeren Druck auf das Bremspedal aus. Dies gilt auch nach dem Wechseln von Bremsbelägen oder Bremsscheiben. Hochleistungsbremsanlage für AMG- Fahrzeuge Die Hochleistungsbremsanlage ist für hohe Beanspruchungen ausgelegt. Dadurch kann es beim Bremsen zu Geräuschen kommen. Diese sind abhängig von RGeschwindigkeit RBremskraft RUmgebungsbedingungen, wie z.b. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Der Verschleiß von einzelnen Komponenten der Bremsanlage, wie z.b. Bremsbeläge oder Bremsscheiben, hängt ab von der individuellen Fahrweise und den Einsatzbedingungen. Eine allgemein gültige Kilometer-Laufleistung kann daher nicht angegeben werden. So ist bei forcierter Fahrweise der Verschleiß entsprechend hoch. Reifenhaftung G Unfallgefahr Während das Fahrzeug bei einer bestimmten Geschwindigkeit auf trockener Fahrbahn noch voll beherrschbar ist, müssen Sie bei nasser oder vereister Fahrbahn die Geschwindigkeit vermindern, um die gleiche Fahrsicherheit zu erreichen. Andernfalls könnten Sie einen Unfall verursachen. Widmen Sie bereits bei Temperaturen um den Gefrierpunkt dem Straßenzustand besondere Aufmerksamkeit. Wenn sich auf der Fahrbahn Eis gebildet hat (z.b. durch Nebel), entsteht beim Bremsen schnell ein leichter Wasserfilm auf dem Eis, der die Reifenhaftung ganz erheblich herabsetzt. Fahren Sie bei solcher Witterung besonders vorsichtig. Fahren bei Nässe Auf der Fahrbahn kann ab einer bestimmten Wasserhöhe Aquaplaning auftreten, obwohl RSie mit niedriger Geschwindigkeit fahren Rdie Reifenprofiltiefe der Räder ausreichend ist. Fahren Sie deshalb nicht in Spurrillen und bremsen Sie vorsichtig. Wasserdurchfahrt auf Straßen Wenn Sie durch Wasser fahren müssen, das sich auf der Straße gesammelt hat, beachten Sie, dass Rdie Wasserhöhe bei ruhigem Wasser maximal 25 cm betragen darf RSie maximal Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen.! Beachten Sie, dass vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge Wellen erzeugen. Dadurch kann die maximal zulässige Wasserhöhe überschritten werden. Beachten Sie diese Hinweise unbedingt, sonst können Schäden an Motor, Elektrik und Getriebe entstehen. Z 241

245 Betrieb Auslandsreisen Auslandsreisen Was Sie beachten sollten Auch im Ausland steht ein weit verbreiteter Mercedes-Benz Service zur Verfügung. Die betreffenden Werkstatt-Verzeichnisse erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service- Stützpunkt. In einigen Ländern sind nur Kraftstoffe mit geringer Oktanzahl erhältlich. Weitere Informationen zur Kraftstoff-Qualität finden Sie auf (Y Seite 222). Symmetrisches Abblendlicht In Ländern, in denen auf der anderen Straßenseite als im Zulassungsland gefahren wird, sind die Scheinwerfer auf symmetrisches Abblendlicht umzustellen. Dadurch wird der Gegenverkehr weniger geblendet. G Verletzungsgefahr Fahrzeuge mit Xenonscheinwerfer*: Xenon-Lampen stehen unter Hochspannung. Wenn Sie elektrische Kontakte der Xenon-Lampen berühren, können Sie einen Stromschlag bekommen und schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Entfernen Sie darum nicht die Abdeckung der Xenon- Lampe. Stellen Sie Xenon-Scheinwerfer nicht selbst um, sondern lassen Sie die Xenon- Scheinwerfer nur in einer qualifizierten Fachwerkstatt umstellen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevantern Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. 1 Abdeckkappe X Die Abdeckkappe 1 nach links drehen und entfernen. 1 Umstellhebel X Den Umstellhebel 1 umstellen. X Die Abdeckkappe wieder aufsetzen. G Unfallgefahr Lassen Sie die Scheinwerfer wieder auf asymmetrisches Abblendlicht zurückstellen, wenn Sie sich wieder auf der Straßenseite Ihres Zulassungslandes bewegen. Der Gegenverkehr könnte sonst geblendet werden und Sie einen Unfall verursachen. 242

(Video) Becker Map Pilot für Mercedes

246 Anhängerbetrieb Kugelhals ausklappen Bevor Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen können, müssen sie den Kugelhals montieren. i Bei Fahrzeugen mit Klappsitzbank müssen Sie zuerst das Sitzkissen der Klappsitzbank ausbauen (Y Seite 84) und den Laderaumboden hochklappen (Y Seite 197). Der Teleskophebel ist links unter der Kofferraum-Bodenmatte. 1 Teleskophebel 2 Kontrollleuchte G Unfallgefahr Achten Sie darauf, dass der Kugelhals im ein- und ausgeklappten Zustand eingerastet ist. Die Kontrollleuchte ist aus. Ziehen Sie bei angehängtem Anhänger nicht am Teleskophebel. Der Anhänger kann sich sonst lösen. X Den Teleskophebel 1 nach vorn herausziehen. X Den Teleskophebel 1 nach oben ziehen. Der Kugelhals entriegelt und klappt unter der hinteren Stoßstange aus. Die Kontrollleuchte 2 blinkt. Die Anhängersteckdose klappt automatisch ab. X Den Teleskophebel 1 wieder zurückführen. Anhängerbetrieb X Den Kugelhals von Hand in Pfeilrichtung drücken, bis er in senkrechter Position einrastet. Die Kontrollleuchte 2 geht aus. Im Multifunktions-Display steht so lange die Meldung Anhängerkupplung Verriegelung prüfen!, bis der Kugelhals eingerastet ist. X Die Schutzkappe vom Kugelkopf abnehmen. Hinweise zum Anhängerbetrieb G Unfallgefahr Achten Sie beim Zurückfahren des Zugfahrzeugs darauf, dass niemand zwischen Fahrzeug und Anhänger steht. Kuppeln Sie den Anhänger vorsichtig an und ab. Wenn Sie den Anhänger nicht korrekt am Zugfahrzeug anhängen, kann der Anhänger abreißen. Achten Sie darauf, dass folgende Werte nicht überschritten werden: Rdie zulässige Stützlast Rdie zulässige Anhängelast Betrieb Z 243

247 Betrieb Anhängerbetrieb Rdie zulässige Hinterachslast des Zugfahrzeugs Rdas zulässige Gesamtgewicht sowohl des Zugfahrzeugs als auch des Anhängers. Die maßgeblich zulässigen Werte, die nicht überschritten werden dürfen, finden Sie in Ihren Fahrzeugpapieren. Grundsätzlich vom Hersteller freigegebene Werte finden Sie auf den Typschildern und für das Zugfahrzeug im Kapitel Technische Daten. Anbaumaße und Lasten finden Sie im Kapitel Technische Daten (Y Seite 384). Die maximale Stützlast der Anhängerdeichsel auf den Kugelkopf beträgt 76 kg (Limousine) bzw. 84 kg (T-Modell). Die tatsächliche Stützlast darf aber nicht höher sein als der Wert, der auf den Typschildern der Anhängevorrichtung oder des Anhängers angegeben ist. Maßgebend ist der niedrigste Wert.! Nutzen Sie die maximal zulässige Stützlast möglichst aus. Unterschreiten Sie nicht eine Stützlast von 50 kg, sonst kann sich der Anhänger lösen. Beachten Sie, dass sich die Zuladung und Hinterachslast um die tatsächliche Stützlast verringern. i Bei Fahrzeugen ohne Niveauregulierung ändert sich die Kugelkopfhöhe mit der Beladung des Fahrzeugs. Verwenden Sie dann einen Anhänger mit höhenverstellbarer Deichsel. Anhänger ankuppeln G Verletzungsgefahr Kuppeln Sie einen Anhänger mit Auflaufbremse nicht im aufgelaufenen Zustand ab. Sie können sich sonst Ihre Hand zwischen Stoßstange und Deichsel einklemmen.! Kuppeln Sie einen Anhänger mit Auflaufbremse nicht zwischen Stoßstange und Deichsel ab, sonst kann durch das Ausfedern der Auflaufbremse Ihr Fahrzeug beschädigt werden. X Den Anhänger waagrecht hinter das Fahrzeug stellen. X Den Anhänger ankuppeln. X Die elektrische Verbindung zwischen Fahrzeug und Anhänger herstellen. Fahrhinweise Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit für Gespanne beträgt in Deutschland 80 km/h.! Halten Sie die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auch in Ländern ein, in denen höhere Geschwindigkeiten für Gespanne zugelassen sind. Mit Anhänger verhält sich Ihr Fahrzeug anders als ohne Anhänger. Das Gespann Rist schwerer Rist in seiner Beschleunigungs- und Steigfähigkeit eingeschränkt Rhat einen längeren Bremsweg Rreagiert stärker auf böigen Seitenwind Rerfordert feinfühligeres Lenken Rverbraucht mehr Kraftstoff. Bei langem und steilem Gefälle müssen Sie frühzeitig in einen kleineren Gang schalten bzw. bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe*den Schaltbereich 1, 2 oder 3 wählen. i Dies gilt auch, wenn Sie TEMPOMAT, DISTRONIC* oder SPEEDTRONIC eingeschaltet haben. 244

248 Betrieb Anhängerbetrieb Sie nutzen so die Bremswirkung des Motors und müssen weniger bremsen, um die Geschwindigkeit zu halten. Dadurch entlasten Sie die Bremsanlage und vermeiden, dass die Bremsen überhitzen und zu schnell verschleißen. Müssen Sie zusätzlich bremsen, betätigen Sie das Bremspedal nicht dauerhaft, sondern in Intervallen. G Unfallgefahr Betätigen Sie während der Fahrt die Bremse niemals dauerhaft, z.b. Schleifenlassen durch andauernden leichten Pedaldruck. Dies führt zu einer Überhitzung der Bremsanlage, einem längeren Bremsweg und kann den vollständigen Verlust der Bremswirkung zur Folge haben. Fahrtipps RHalten Sie größeren Abstand als beim Fahren ohne Anhänger. RVermeiden Sie abruptes Bremsen. Bremsen Sie nach Möglichkeit erst leicht, damit der Anhänger aufläuft. Steigern Sie dann die Bremskraft zügig. RDie Anfahrsteigfähigkeiten beziehen sich auf Meereshöhe. Beachten Sie bei Fahrten im Gebirge, dass mit zunehmender Höhe die Motorleistung und somit auch die Anfahrsteigfähigkeit abnimmt. Wenn der Anhänger pendelt: X Keinesfalls Gas geben. X Nicht gegenlenken. X Notfalls bremsen. G Unfallgefahr Versuchen Sie keinesfalls, durch Erhöhen der Geschwindigkeit das Gespann zu strecken. Kugelhals einklappen i Klappen Sie den Kugelhals ein, wenn Sie die Anhängervorrichtung nicht benutzen. 1 Teleskophebel 2 Kontrollleuchte X Die Schutzkappe auf den Kugelhals stecken. G Verletzungsgefahr Stellen Sie sicher, dass sich keine Personen oder Tiere im Schwenkbereich des Kugelhalses aufhalten. Sie können sie sonst verletzen. X Den Teleskophebel 1 nach vorn ausziehen. X Den Teleskophebel 1 nach oben ziehen. Der Kugelhals entriegelt und klappt unter der hinteren Stoßstange ab. Die Kontrollleuchte 2 blinkt. X Den Teleskophebel 1 wieder zurückführen. Z 245

249 Betrieb Anhängerbetrieb X Den Kugelhals von Hand in Pfeilrichtung drücken, bis er hinter der Stoßstange einrastet. Die Kontrollleuchte 2 und die Anzeige im Multifunktions-Display gehen aus. Spannungsversorgung des Anhängers Die Anhängersteckdose Ihres Fahrzeugs ist ab Werk mit einer Dauerspannungsversorgung ausgestattet. Die Dauerspannungsversorgung ist auf der Anhänger-Steckdosenbelegung 9.! Sie können Zubehör an die Dauerspannungsversorgung bis maximal 240 W anschließen. Über die Spannungsversorgung dürfen Sie keine Anhängerbatterie laden. Weitere Informationen zur Installation der Anhängerelektrik erhalten Sie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Anhänger mit 7-poligem Stecker Wenn Ihr Anhänger einen 7-poligen Stecker hat, können Sie die Verbindung zur 13-poligen Steckdose am Kugelhals mit einem Adapterstecker oder gegebenenfalls mit einem Adapterkabel herstellen. Beides erhalten Sie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Adapter montieren Stecker mit Nase 2 Steckdose mit Nut X Den Deckel der Steckdose öffnen. X Den Stecker mit der Nase 1 in die Nut 2 der Steckdose einsetzen und den Stecker im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.

250 X Den Deckel einrasten lassen. X Bei Benutzung eines Adapterkabels das Kabel mit Kabelbindern am Anhänger befestigen.! Achten Sie auf ausreichenden Kabelfreigang für Kurvenfahrten, damit das Kabel nicht abreißen kann. Service Aktives Service-System PLUS ASSYST PLUS, das Aktive Service-System, informiert Sie über den nächsten Service-Termin. Ein fälliger Service-Termin wird im Multifunktions-Display angezeigt: Service A in.. Tagen Service A in.. km Service A durchführen Service Service-Termin die Tage ohne Batterie abziehen. Service-Meldung ausblenden Betrieb Der Buchstabe zeigt an, wie lange die Werkstatt benötigt, um die Service-Arbeiten durchzuführen. Angezeigt werden die Buchstaben A für eine eine kurze Service-Dauer bis H für eine lange Service-Dauer. ASSYST PLUS erfasst keine Zeiten, in denen die Batterie abgeklemmt ist. Um den zeitabhängigen Service-Termin einzuhalten, vor Abklemmen der Batterie den Service-Termin abrufen und notieren. Oder nach dem Anklemmen der Batterie vom angezeigten 1 Rückstellknopf X Auf den Rückstellknopf 1 drücken. Z 247

251 Betrieb Pflege Service-Termin überschritten Sie sehen im Multifunktions-Display eine der folgenden Meldungen: Service A um.. Tage überzogen Service A um.. km überzogen Zusätzlich hören Sie einen Signalton. Eine qualifizierte Fachwerkstatt, z. B. ein Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, setzt die Service-Anzeige beim Service-Termin zurück. i Wenn Sie den vorgeschriebenen Service nicht ausführen lassen, können Sie gegen geltende Gesetze verstoßen, und die geltenden Garantie- und Kulanzansprüche können erlöschen. Service-Termin abrufen Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions- Lenkrad. X Die Zündung einschalten. X Mit è oder ÿ das Menü Standard- Anzeige wählen (Y Seite 126). X Mit j oder k die Service-Informationen wählen. In der Anzeige erscheint das Service-Symbol 9 und der Service-Termin. X Um eine andere Anzeige zu wählen, j, è oder ÿ drücken. Pflege Pflegehinweise Mit regelmäßiger und sachkundiger Pflege erhalten Sie den Wert Ihres Fahrzeugs. i Verwenden Sie am besten Mercedes- Benz Pflegemittel. Kratzer, aggressive Ablagerungen, Anätzungen und Schäden, die durch unsachgemäße Pflege entstanden sind, lassen sich nicht immer restlos beseitigen. In diesem Fall wenden Sie sich an eine qualifizierte Fachwerkstatt, z. B. an einen Mercedes-Benz Service- Stützpunkt. Beseitigen Sie Steinschlagschäden und folgende Verunreinigungen möglichst sofort, vermeiden Sie dabei starkes Reiben: RInsektenrückstände mit Insektenentferner einweichen lassen, anschließend abwaschen. RVogelkot mit Wasser einweichen lassen, anschließend abwaschen. RBaumharze, Öle, Kraftstoffe und Fette mit einem in Reinigungs- oder Feuerzeugbenzin getränkten Tuch durch leichtes Reiben entfernen. 248

252 Betrieb Pflege RWachs mit Silikonentferner entfernen. RTeerspritzer mit Teerentferner entfernen. H Umwelthinweis Entsorgen Sie leere Verpackungen, Reinigungstücher und Polierwatte umweltgerecht.! Befestigen Sie auf lackierten Flächen keinesfalls: RAufkleber RFolien RMagnetschilder oder Ähnliches Sie können sonst den Lack beschädigen. Wagenpflege! Stellen Sie Ihr Fahrzeug nach einer Reinigung nicht direkt dauerhaft ab, insbesondere nach einer Felgenreinigung mit Felgenreinigungsmittel. Felgenreinigungsmittel können an den Bremsscheiben und Bremsbelägen zu vermehrter Korrosion führen. Stellen Sie generell nach einer Reinigung das Fahrzeug betriebswarm ab. Waschanlage G Unfallgefahr Bei eingeschaltetem HOLD wird das Fahrzeug gebremst. Schalten Sie daher HOLD aus, bevor Sie in eine Waschstraße fahren. Sie können das Fahrzeug von Anfang an in einer automatischen Waschanlage waschen.! Vermeiden Sie die Reinigung in einer berührungsfreien Waschanlage, die chemische Hilfsmittel verwendet. Bevorzugen Sie Waschanlagen mit Hochdruckvorreinigung. Reinigen Sie bei grober Verschmutzung das Fahrzeug vor, bevor Sie in die Waschanlage fahren.! Achten Sie darauf, dass die Waschanlage für die Fahrzeuggröße geeignet ist. Klappen Sie vor der Wagenwäsche die Außenspiegel ein. Die Außenspiegel können sonst beschädigt werden.! Achten Sie darauf, dass die Seitenscheiben vollständig geschlossen sind, das Gebläse der Lüftung/Heizung ausgeschaltet ist und der Schalter des Scheibenwischers auf 0 steht. Sonst könnte z. B. der Regensensor aktiviert werden und unbeabsichtigtes Wischen auslösen. Dadurch könnten Schäden am Fahrzeug entstehen. Entfernen Sie nach der automatischen Wagenwäsche das Wachs und die Trocknungshilfe von der Windschutzscheibe und den Wischergummis. So vermeiden Sie Schlieren und verringern Wischergeräusche, die durch Rückstände auf der Scheibe entstehen können. Hochdruckreiniger G Unfallgefahr Verwenden Sie für die Reinigung Ihres Fahrzeuges keine Hochdruckreiniger mit Rundstrahldüsen (Dreckfräsen), insbesondere nicht für Reifen. Sie könnten sonst den Reifen beschädigen und einen Unfall verursachen.! Die Informationen des Geräteherstellers zum Einhalten des Abstands zwischen Fahrzeug und Düse des Hochdruckreinigers beachten (min. 30 cm). Die Düse des Hochdruckreinigers während der Reinigung bewegen. Zielen Sie dabei nicht direkt auf: Z 249

253 Betrieb Pflege RReifen RTürspalte Relektrische Bauteile RBatterie RSteckverbindungen RLampen RDichtungen Beschädigungen an Dichtungen bzw. elektrischen Bauteilen können zu Ausfällen bzw. Undichtigkeiten führen. Windschutzscheibe außen und Wischerblätter reinigen G Verletzungsgefahr Stellen Sie vor dem Reinigen der Windschutzscheibe oder Wischerblätter den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0. Die Scheibenwischer könnten sich sonst bewegen und Sie verletzen. X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 stellen (Y Seite 75). X Die Scheibenwischer am Kombischalter auf Stufe u stellen (Y Seite 104). X Den Schlüssel auf Stellung 0 drehen oder abziehen, wenn die Wischerarme senkrecht stehen (Y Seite 75).! Klappen Sie die Scheibenwischer nur aus einer senkrechten Stellung heraus von der Scheibe weg, sonst beschädigen Sie die Motorhaube. X Die Wischerarme von der Scheibe wegklappen, bis sie spürbar einrasten. X Die Windschutzscheibe und Wischerblätter reinigen. X Die Scheibenwischer wieder zurückklappen, bevor die Zündung eingeschaltet wird.! Reinigen Sie die Wischerblätter nicht zu oft, da sie sonst porös werden können, wodurch Wischergeräusche entstehen. Scheiben reinigen! Verwenden Sie zum Reinigen der Scheiben-Innenseite kein trockenes Tuch, Scheuermittel, Lösungsmittel oder lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel. Reinigen Sie die Scheiben-Innenseite mit einem feuchten Tuch oder handelsüblichem Glasreiniger. Berühren Sie die Innenseite der Heck- und Seitenscheiben nicht mit harten Gegenständen, z. B. Eiskratzer oder Ring. Sie können sonst die Scheiben, die Heckscheibenheizung oder die Antenne an der Heckscheibe beschädigen. i Nachträglich angebrachte Sonnenschutzfolien auf der Innenseite der Scheiben können den Radio- oder Mobiltelefonempfang stören, insbesondere wenn es sich um leitende oder metallisch beschichtete Folien handelt. Informationen zu Sonnenschutzfolien erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Scheinwerfer reinigen X Die Scheinwerferscheiben mit einem nassen Schwamm reinigen.! Verwenden Sie nur Scheibenwaschmittel, die für Kunststoff-Streuscheiben geeignet sind. Ungeeignete Scheibenwaschmittel können die Kunststoff-Streuscheiben der Scheinwerfer beschädigen. Verwenden Sie deshalb kein: 250

254 Betrieb Pflege Rtrockenes Tuch RScheuermittel RLösungsmittel Rlösungsmittelhaltiges Reinigungsmittel Sie können sonst die Scheibenoberfläche zerkratzen oder beschädigen. Kunststoffverkleidungen! Verwenden Sie keine trockenen, rauen oder harten Tücher und scheuern Sie nicht. Sie verkratzen oder beschädigen sonst die Oberflächen. X Kunststoffteile mit einem feuchten, flusenfreien Tuch (z. B. Mikrofasertuch) abwischen. X Leichte Verschmutzung: Als Reinigungsmittel in Wasser verdünnten, wenig schäumenden Fettlöser (z.b. Handspülmittel) verwenden. X Starke Verschmutzung: Ein lösungsmittelfreies und nicht ätzendes Reinigungsmittel verwenden. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen ein Mercedes-Benz Produkt. Cockpit und Prallplatte des Lenkrads reinigen X Ein sauberes und flusenfreies Tuch mit Wasser anfeuchten. X Die Kunststoffteile und das Cockpit reinigen. X Bei besonders starker Verschmutzung eine milde Seifenlauge verwenden. G Verletzungsgefahr Verwenden Sie keine lösungsmittelhaltigen Reiniger und Cockpitsprays zur Reinigung des Cockpits und der Prallplatte des Lenkrads. Durch die lösungsmittelhaltigen Reiniger wird die Oberfläche porös, und bei einer Airbagauslösung kann es zu erheblichen Verletzungen durch sich lösende Kunststoffteile kommen. Lederpolsterung*! Reinigen Sie REchtlederbezüge mit einem feuchten Tuch und wischen Sie diese mit einem trockenen Tuch nach. Dabei darauf achten, dass das Leder nicht durchnässt wird. Verwenden Sie zur Lederpflege den Lederpflegeschaum A Sie erhalten diesen z. B. in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. RKunstlederbezüge mit einem mit 1%iger Seifenlösung (z. B. Spülmittel) befeuchteten Tuch. RStoffbezüge mit einem mit1%iger Seifenlösung (z. B. Spülmittel) befeuchteten Mikrofasertuch. Dabei darauf achten, dass bei der Reinigung vorsichtig gerieben wird und komplette Bezugsteile behandelt werden, um Ränder zu vermeiden. Anschließend den Sitz trocknen lassen. Das Reinigungsergebnis hängt von Art und Alter der Verschmutzung ab. RAlcantarabezüge mit einem feuchten Tuch. Dabei darauf achten, dass komplette Bezugsteile behandelt werden, um Ränder zu vermeiden. i Beachten Sie, dass Lederbezüge als Naturprodukt einem natürlichen Alterungsprozess unterliegen und sich daher bei bestimmten Umgebungseinflüssen (z. B. hoher Luftfeuchtigkeit oder starker Hitze) unterschiedlich verhalten (z. B. stärkerer Faltenwurf). Beachten Sie, dass die regelmäßige Pflege Voraussetzung dafür ist, die Qualität (Optik Z 251

255 Betrieb Pflege und Haptik) der Bezüge langfristig zu erhalten. Pflege der Endrohre (AMG-Fahrzeuge) Durch aufgewirbelte Verunreinigungen kann sich unter Einwirkung von Streumitteln und agressiven Umwelteinflüssen Flugrost auf der Oberfläche bilden. Durch regelmäßige Pflege der Endrohre kann der ursprüngliche Glanz wieder hergestellt werden.! Reinigen Sie die Endrohre nicht mit alkalischen Reinigern wie z.b. Felgenreiniger. Verwenden Sie zur Reinigung der Endrohre die von Mercedes-Benz freigegebenen Chrompflegemittel. Informationen zu Chrompflegemitteln erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. 252 DISTRONIC* reinigen 1 Abdeckung der DISTRONIC* X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 drehen. X Die Abdeckung 1 im Kühlergrill mit Wasser, Shampoo und einem weichen Tuch reinigen.! Verwenden Sie keine trockenen, rauen oder harten Tücher und scheuern Sie nicht. Sie verkratzen oder beschädigen sonst die Oberflächen. PARKTRONIC* reinigen Die Sensoren sind vorn und hinten in der Stoßstange. 1 Sensoren der PARKTRONIC* in der vorderen Stoßstange, links X Die Sensoren 1 in der Stoßstange mit Wasser, Shampoo und einem weichen Tuch reinigen.! Verwenden Sie keine trockenen, rauen oder harten Tücher und scheuern Sie nicht. Sie zerkratzen oder beschädigen sonst die Sensoren. Wenn Sie die Sensoren mit einem Hochdruck- oder Dampfstrahl-Reiniger reinigen, beachten Sie die Informationen des Geräteherstellers zum Einhalten des Abstands zwischen Fahrzeug und Düse des Hochdruckreinigers.

256 Anhängevorrichtung* Der Kugelhals muss bei Verschmutzung oder Korrosion gereinigt werden. X Den Rostansatz mit einer Drahtbürste entfernen. X Den Schmutz mit einem sauberen, flusenfreien Tuch oder einer Bürste entfernen.! Reinigen Sie den Kugelhals nicht mit einem Hochdruckreiniger. Verwenden Sie keine Lösungsmittel. i Die Pflegearbeiten an Kugelhals und Anhängevorrichtung übernimmt auch jeder Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. H Umwelthinweis Entsorgen Sie öl- und fettgetränkte Lappen umweltgerecht. Betrieb Pflege 1 Kugelkopf X Nach dem Reinigen den Kugelkopf 1 leicht einölen oder fetten. X Die Funktion der Anhängevorrichtung am Fahrzeug überprüfen. Z 253

257 254

258 Selbsthilfe Wo finde ich was? Display-Meldungen Was tun, wenn Öffnen und Schließen im Notfall Ausgelöste NECK-PRO-Kopfstützen zurückstellen Batterien wechseln Lampen wechseln Wischerblätter wechseln Reifenpanne Batterie Starthilfe Ab- und Anschleppen Elektrische Sicherungen

259 Selbsthilfe Wo finde ich was? Wo finde ich was? Warndreieck Limousine Das Warndreieck ist innen am Kofferraumdeckel befestigt. T Modell Das Warndreieck ist im Laderaum hinter der linken Seitenverkleidung in einer roten Box untergebracht. 1 Warndreieck X Das Warndreieck 1 herausnehmen. 1 Entriegelungstaste 2 Seitenverkleidung 1 Warndreieck X Den Hebel um 90 in Pfeilrichtung drehen und das Warndreieck 1 herausnehmen. X Auf die Entriegelungstaste 1 drücken. X Die Seitenverkleidung 2 nach innen schwenken. 256

260 Warndreieck aufstellen Verbandstasche i Überprüfen Sie jährlich das Verfallsdatum der Verbandsmaterialien und tauschen Sie sie gegebenenfalls aus. Die Verbandstasche ist im Ablagefach unter dem Beifahrersitz. Feuerlöscher* Selbsthilfe Wo finde ich was? i Lassen Sie den Feuerlöscher nach jedem Gebrauch neu befüllen und alle zwei Jahre überprüfen. Sonst kann er im Notfall versagen. Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen in den einzelnen Ländern. Der Feuerlöscher befindet sich im Ablagefach am Fahrersitz. 1 Druckknopf 2 Seitliche Reflektoren 3 Standfüße X Die Standfüße 3 seitlich nach unten herausklappen. X Die seitlichen Reflektoren 2 bis zur Dreiecksform nach oben ziehen und durch den oberen Druckknopf 1 verbinden. 1 Griff X Öffnen: Den Griff 1 nach oben ziehen. X Den Deckel nach vorn klappen. X Die Verbandstasche herausnehmen. 1 Griff 2 Deckel X Öffnen: Den Griff 1 nach oben ziehen. X Den Deckel 2 in Pfeilrichtung nach vorn ziehen. X Den Feuerlöscher aus dem Ablagefach herausnehmen. Z 257

261 Selbsthilfe Wo finde ich was? Bordwerkzeug, Wagenheber und Reserverad* Das Bordwerkzeug ist im Koffer-/Laderaum in einem Ablagefach unter dem Koffer-/Laderaumboden. G Verletzungsgefahr Der Wagenheber ist nur zum kurzzeitigen Anheben des Fahrzeugs beim Radwechsel vorgesehen. Bei Arbeiten unter dem Fahrzeug müssen Sie Unterstellböcke verwenden. Achten Sie darauf, dass die Standfläche des Wagenhebers eben, fest und rutschsicher ist. Verwenden Sie keine Holzklötze oder Ähnliches als Wagenheberunterlage. Sonst kann der Wagenheber wegen der eingeschränkten Höhe seine Tragfähigkeit nicht erreichen. Starten Sie während des gesamten Radwechsels nicht den Motor. Legen Sie sich nicht unter das mit dem Wagenheber angehobene Fahrzeug. Wenn Sie das Fahrzeug nicht wie beschrieben anheben, kann es vom Wagenheber fallen (z. B. bei Motorstart, Öffnen oder Schließen einer Tür oder des Kofferraumdeckels/der Heckklappe) und Sie können sich schwer verletzen. 258 i Beachten Sie im Umgang mit dem Wagenheber auch die Sicherheitshinweise im Abschnitt Reifenpanne (Y Seite 334). Limousine X Den Kofferraumboden hochklappen (Y Seite 194). T Modell X Den Laderaumboden öffnen (Y Seite 195). Fahrzeuge mit Klappsitzbank* X Den Laderaumboden öffnen (Y Seite 195). i Um an das Bordwerkzeug zu gelangen, muss die seitliche Abdeckung gelöst werden. 1 Drehgriff 2 Abdeckung X Den Drehgriff 1 bis zum Anschlag nach rechts drehen und die Abdeckung 2 abnehmen.

262 Fahrzeuge mit TIREFIT-Kit Limousine T Modell Selbsthilfe Wo finde ich was? Fahrzeuge mit Notrad* Minispare / Faltrad oder Reserverad* 1 Bordwerkzeug, Wagenheber, klappbarer Unterlegkeil 2 Elektrische Luftpumpe 3 TIREFIT-Kit 1 Bordwerkzeug, Wagenheber, klappbarer Unterlegkeil 2 Elektrische Luftpumpe 3 TIREFIT-Kit 1 Bordwerkzeug, Radschlüssel, Wagenheber, klappbarer Unterlegkeil 2 Notrad Minispare / Faltrad oder Reserverad 3 Befestigung i Fahrzeuge mit Notrad Faltrad : Die elektrische Luftpumpe ist unter der Befestigung 3. Z 259

263 Selbsthilfe Wo finde ich was? Notrad* Minispare / Faltrad oder Reserverad* herausnehmen X Limousine: Die Gepäckablage ausbauen (Y Seite 260). X T-Modell: Den Laderaumboden ausbauen (Y Seite 196). X Die Befestigung 3 gegen den Uhrzeigersinn drehen. X Das Notrad Minispare / Faltrad oder das Reserverad 2 herausnehmen. X Ausbauen: Die Befestigungsclips 1 entgegen dem Uhrzeigersinn von den Befestigungsbolzen herunterdrehen. X Die Gepäckablage 2 im Bereich der Befestigungsclips 1 anheben. X Die Gepäckablage 2 aus dem Kofferraum herausnehmen. Klappbaren Unterlegkeil aufstellen Der klappbare Unterlegkeil dient zusätzlich zur Sicherung des Fahrzeugs gegen Wegrollen, z. B. beim Radwechsel. Gepäckablage aus- oder einbauen Die Gepäckablage können Sie nur bei der Limousine ausbauen. 1 Befestigungsclips 2 Gepäckablage 260 X Einbauen: Die Gepäckablage so in den Kofferraum einführen, dass die Befestigungsclips 1 etwa in Höhe der Befestigungsbolzen sind. X Die Vorderkante der Gepäckablage in Pfeilrichtung unter die Verkleidung der Ladekante schieben. X Die Befestigungsclips 1 bis zum Anschlag auf die Befestigungsbolzen drücken. 1 Platten nach oben schwenken 2 Untere Platte ausschwenken 3 Platte einführen X Beide Platten nach oben schwenken 1. X Die untere Platte nach außen schwenken 2. X Die Nasen der unteren Platte ganz in die Öffnungen der Grundplatte einführen 3.

264 Display-Meldungen Hinweise Der Bordcomputer zeigt Warnungen oder Störungen im Multifunktions-Display an. Bei bestimmten Display-Meldungen hören Sie zusätzlich einen Warnton oder einen Dauerton. Das Multifunktions-Display zeigt Display-Meldungen mit hoher Priorität rot an. Diese Display-Meldungen sind in den folgenden Tabellen in roter Schrift gedruckt. Handeln Sie entsprechend den Display-Meldungen und beachten Sie die zusätzlichen Hinweise in dieser Betriebsanleitung. G Unfallgefahr Wenn das Kombi-Instrument oder das Multifunktions-Display ausgefallen ist, können keine Display-Meldungen mehr angezeigt werden. Sie können dadurch Informationen zum Fahrzustand wie Geschwindigkeit, Außentemperatur, Warn-/Kontrollleuchten, Display-Meldungen und den Ausfall von Systemen nicht erkennen. Das Fahrverhalten kann beeinträchtigt sein. Passen Sie Ihre Fahrweise und Geschwindigkeit entsprechend an. Setzen Sie sich sofort mit einer qualifizierten Fachwerkstatt in Verbindung, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten besitzt. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Wenn Sie das Fahrzeug abstellen, beachten Sie die Hinweise zu HOLD (Y Seite 155) und Parken (Y Seite 112). Im Folgenden sind alle Display-Meldungen zusammengestellt. Display-Meldungen Display-Meldungen ausblenden Selbsthilfe Einige Display-Meldungen mit niedriger Priorität blendet der Bordcomputer nach wenigen Sekunden aus. Andere Display-Meldungen zeigt das Multifunktions-Display so lange an, bis Sie sie ausblenden. Einige Display-Meldungen mit hoher Priorität können Sie nicht ausblenden. Das Multifunktions-Display zeigt diese Display-Meldungen dauerhaft an, bis die Ursachen für die Display- Meldungen behoben sind. Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions- Lenkrad. X Mit è,, j oder k eine andere Anzeige wählen. Der Bordcomputer speichert bestimmte Display-Meldungen im Meldungsspeicher (Y Seite 131). Z 261

265 Selbsthilfe Display-Meldungen Textmeldungen G Unfall- und Verletzungsgefahr Bei unsachgemäßer Ausführung von Service-Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Es besteht die Gefahr, dass Sie die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und dadurch einen Unfall verursachen könnten. Auch können die Sicherheitssysteme Sie oder andere Personen nicht mehr wie vorgesehen schützen. Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung 120 km/h maximale Geschwindigkeit überschritten Die maximal erlaubte Geschwindigkeit ist überschritten 31. X Langsamer fahren. ABS ABS, ESP ohne Funktion siehe Betriebsanltg. G Unfallgefahr ABS, ESP und damit auch PRE-SAFE sind aufgrund einer Störung nicht verfügbar. Zusätzlich ist BAS abgeschaltet. Die Bremsanlage steht weiterhin mit voller Bremskraftverstärkung zur Verfügung. X Vorsichtig weiterfahren. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. 31 Nur für bestimmte Länder. 262

266 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung ABS ABS, ESP nicht verfügbar siehe Betriebsanltg. G Unfallgefahr ABS, ESP und damit auch PRE-SAFE sind aufgrund einer Unterspannung nicht verfügbar. Zusätzlich ist BAS abgeschaltet. Die Bremsanlage steht weiterhin mit voller Bremskraftverstärkung zur Verfügung. X Vorsichtig weiterfahren. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. DISTRONIC passiv Die DISTRONIC* regelt nicht mehr. X Vom Gas gehen. DISTRONIC Eine Einschaltbedingung der DISTRONIC* ist nicht erfüllt. X Wenn es die Situation erlaubt, schneller als 30 km/h fahren und die Geschwindigkeit speichern (Y Seite 145). oder X Einschaltbedingungen der DISTRONIC* prüfen. DISTRONIC ohne Funktion Die DISTRONIC* ist defekt. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Z 263

267 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung DISTRONIC z.zt. nicht verfügbar siehe Betriebsanltg. Die DISTRONIC* wird ausgeschaltet und ist vorübergehend nicht funktionsbereit, wenn Rdie DISTRONIC*-Abdeckung im Kühlergrill verschmutzt ist Rdie Funktion durch starken Niederschlag oder Nebel beeinträchtigt ist Rdie Radarsensorik vorübergehend nicht funktionsbereit ist, z. B. wegen elektromagnetischer Strahlung Rdie Radarsensorik für längere Zeit keine Fahrzeuge oder stehende Objekte, wie z.b. Schilder, erfasst hat Rdas System überhitzt ist Die DISTRONIC* ist wieder verfügbar und die Display-Meldung geht aus, wenn sich die Verschmutzung, wie z.b. Schneematsch, während der Fahrt löst oder das System die volle Sensorverfügbarkeit erkennt. Wenn die Display-Meldung nicht von selbst ausgeht: X Die DISTRONIC*-Abdeckung im Kühlergrill reinigen (Y Seite 252). X Gegebenenfalls warten, bis das System abgekühlt ist. X Den Motor neu starten. ESP ohne Funktion siehe Betriebsanltg. G Unfallgefahr ESP und damit auch BAS und PRE- SAFE sind aufgrund einer Störung nicht verfügbar. Zusätzlich leuchtet die Warnleuchte v im Kombi-Instrument. Die Bremsanlage steht weiterhin mit voller Bremskraftverstärkung zur Verfügung. X Vorsichtig weiterfahren. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. 264

268 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung P Gangwahlhebel in Parkposition Sie haben den Motor mit der KEYLESS- GO-Taste* abgestellt und die Fahrertür geöffnet. oder Sie haben bei eingeschaltetem HOLD Rdie Fahrertür geöffnet und den Sicherheitsgurt gelöst oder Rden Motor abgestellt oder X Den Wählhebel auf P stellen. Der Motor lässt sich wieder starten. Rdie Motorhaube geöffnet Zusätzlich kann ein regelmäßiger Hupton ertönen. Der Hupton wird intensiver, wenn Sie versuchen, das Fahrzeug zu verriegeln. Der Motor lässt sich nicht starten. P Gangwahlhebel in Parkposition Sie haben versucht, den Motor mit der KEYLESS-GO-Taste* bei Wählhebelstellung R oder D abzustellen. X Den Wählhebel auf P stellen. Gangwahlhebel in P- oder N-Stellung Sie wollen den Motor starten und der Wählhebel ist nicht in der Position P oder N. X Den Wählhebel auf P oder N stellen. Z 265

269 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung PRE-SAFE ohne Funktion siehe Betriebsanltg. G Verletzungsgefahr PRE-SAFE ist ausgefallen. Alle sonstigen Systeme zum Insassenschutz, z. B. Airbags, sind weiterhin verfügbar. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Reifendruckanzeige erscheint nach einigen Minuten Fahrt Die Reifendruckkontrolle* misst die Reifendrücke. X Weiterfahren. Nach einigen Minuten Fahrt werden im Multifunktions-Display die Reifendrücke angezeigt. Reifendruck korrigieren Fahrzeuge mit Reifendruckkontrolle*: Ein oder mehrere Reifen haben zu wenig Druck, oder die Reifendrücke der einzelnen Räder weichen stark voneinander ab. X Bei Gelegenheit den Reifendruck prüfen und gegebenenfalls korrigieren (Y Seite 233). Reifendruckkontrolle ohne Funktion Die Funktion der Reifendruckkontrolle* ist gestört. X Die Reifendruckkontrolle* und die Räder in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. Reifendruckkontrolle ohne Funktion Radsensoren fehlen Die Reifendruckkontrolle* ist ausgeschaltet, weil am Fahrzeug Räder ohne geeignete Radsensoren montiert sind. X Räder mit geeigneten Radsensoren in einer qualifizierten Fachwerkstatt montieren lassen. Sobald wieder Räder mit geeigneten Radsensoren montiert sind, aktiviert sich die Reifendruckkontrolle*selbsttätig nach einigen Minuten Fahrt. 266

270 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung Reifendruckkontr. Radsensorik fehlt Die Reifendruckkontrolle* empfängt von mindestens einem Rad keine Signale, da ein Rad ohne geeigneten Radsensor montiert wurde (z.b. das Reserverad). Oder mindestens ein Radsensor hat eine Störung. Im Multifunktions-Display wird beim betroffenen Reifen anstelle des Druckwertes ein Strich angezeigt. X Die Reifendruckkontrolle* und die Räder in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. Sobald wieder Räder mit geeigneten Radsensoren montiert sind, werden im Multifunktions- Display nach einigen Minuten Fahrt die Reifendrücke angezeigt. Reifendruckkontrolle z. Zt. nicht verfügbar Die Reifendruckkontrolle* ist zeitweise nicht betriebsbereit. Die Bordnetzspannung ist zu niedrig oder wegen einer Funkstörquelle werden keine Sensorsignale empfangen. X Weiterfahren. Sobald die Ursachen beseitigt sind, aktiviert sich die Reifendruckkontrolle* selbsttätig nach einigen Minuten Fahrt. Z 267

271 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung Reifendruck Reifen überprüfen G Unfallgefahr Der Reifendruckverlust-Warner hat einen starken Druckverlust erkannt. X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Die Reifen prüfen. X Den Reifendruck prüfen und gegebenenfalls korrigieren (Y Seite 233). X Das defekte Rad gegebenenfalls reparieren oder wechseln (Y Seite 326). X Anschließend bei korrekt eingestelltem Reifendruck den Reifendruckverlust-Warner neu starten (Y Seite 234). Reifendrucküberwachung ohne Funktion Der Reifendruckverlust-Warner ist aufgrund eines Fehlers ausgeschaltet. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Reifen prüfen Danach Reifendrucküberwachung neu starten Es lag eine Reifendruck-Warnmeldung vor. X Sicherstellen, dass der korrekte Reifendruck an allen Reifen eingestellt ist (Y Seite 233). X Anschließend den Reifendruckverlust-Warner neu starten (Y Seite 234). HOLD aus HOLD hat sich ausgeschaltet. Das Fahrzeug ist ins Rutschen gekommen, oder bei fest getretenem Bremspedal ist eine Einschaltbedingung nicht mehr erfüllt. X HOLD später wieder einschalten. 268

272 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung HOLD nicht aktivierbar siehe Betriebsanltg. Eine Einschaltbedingung für HOLD ist nicht erfüllt. Einschaltbedingungen für HOLD prüfen (Y Seite 155). X Die Motorhaube schließen. X Die Fahrertür schließen. X Den Motor starten. X Die Parkbremse lösen. X Alle nicht benötigten Verbraucher ausschalten. Sobald die Batteriespannung ausreicht, lässt sich HOLD wieder einschalten. HOLD ohne Funktion siehe Betriebsanltg. Eine Störung ist aufgetreten. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. TEMPOMAT und SPEEDTRONIC ohne Funktion Die SPEEDTRONIC und der TEMPOMAT bzw. die DISTRONIC* sind ohne Funktion. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. SRS Rückhaltesystem Störung Werkstatt aufsuchen G Verletzungsgefahr Die Rückhaltesysteme sind gestört. X Umgehend eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Z 269

273 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung TEMPOMAT Eine Einschaltbedingung des TEMPOMAT ist nicht erfüllt. X ESP einschalten (Y Seite 58). X Wenn es die Situation erlaubt, schneller als 30 km/h fahren und die Geschwindigkeit speichern (Y Seite 143). Symbolmeldungen G Unfall- und Verletzungsgefahr Bei unsachgemäßer Ausführung von Service-Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Es besteht die Gefahr, dass Sie die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und dadurch einen Unfall verursachen könnten. Auch können die Sicherheitssysteme Sie oder andere Personen nicht mehr wie vorgesehen schützen. Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. 270

274 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung # Die Batterie wird nicht mehr geladen. Mögliche Ursachen: Rdefekter Generator Rgerissener Keilrippenriemen Rein Defekt in der Elektronik X Sofort verkehrsgerecht anhalten und den Keilrippenriemen prüfen. X Wenn er gerissen ist: Nicht weiterfahren und die nächste qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. X Wenn er in Ordnung ist: Das Fahrzeug in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. & T-Modell: Die Heckklappe ist geöffnet. X Die Heckklappe schließen. Ê Y V Limousine: Der Kofferraumdeckel ist geöffnet. G Unfallgefahr Fahrzeuge mit Einbruch-Diebstahl-Warnanlage*: Sie fahren mit geöffneter Motorhaube. Mindestens eine Tür ist geöffnet. Das Display-Symbol zeigt Ihnen an, welche Türen offen sind. X Den Kofferraumdeckel schließen. X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Die Motorhaube schließen. X Die Türen schließen. Z 271

275 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Der Lüfter zur Kühlung des Kühlmittels ist defekt. Fahrzeug hebt an Fahrzeuge mit AIRMATIC DC*: Ihr Fahrzeug stellt sich auf Ihre Niveauwahl ein. Fahrzeug hebt an kurz warten Fahrzeuge mit AIRMATIC DC*: Das Fahrzeugniveau im Stand ist zu tief. X Bei Kühlmitteltemperaturen unter 120 bis zur nächsten qualifizierten Fachwerkstatt weiterfahren. X Dabei eine hohe Motorbelastung (z.b. Bergfahrten) und Stop-and-go-Fahrten vermeiden. X Nicht losfahren. X Warten, bis die Display-Meldung ausgeht. Das zum Fahren erforderliche Niveau ist erreicht. 272

276 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche STOPP, Auto zu tief G Die AIRMATIC DC* ist defekt. Störung Die AIRMATIC DC* funktioniert nur eingeschränkt. Das Fahrverhalten kann dadurch beeinträchtigt sein.! Vermeiden Sie einen großen Lenkeinschlag. Bei der Weiterfahrt kann sonst der Kotflügel oder der Reifen beschädigt werden. Achten Sie auf Streifgeräusche. X Nicht schneller als 80 km/h fahren. X An den Fahrbahnrand fahren und ein höheres Fahrzeugniveau wählen. Je nach Defekt wird dadurch eventuell das Fahrzeug angehoben. X Sofort eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Nicht schneller als 80 km/h fahren. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. \ Anhängerkupplung Verriegelung prüfen 2 Bremsbelagverschleiß Die Anhängevorrichtung* ist nicht richtig eingerastet. Die Bremsbeläge sind an der Verschleißgrenze. X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Den Kugelhals in der Endposition einrasten lassen (Y Seite 243). X Die Bremsbeläge möglichst bald in einer qualifizierten Fachwerkstatt ersetzen lassen. Z 273

277 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung 3 Sofort bremsen Bei eingeschaltetem HOLD ist eine Störung aufgetreten. oder Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Sie haben bei eingeschaltetem HOLD Rdie Fahrertür geöffnet und den Sicherheitsgurt gelöst oder Rden Motor abgestellt oder Rdie Motorhaube geöffnet Zusätzlich kann ein regelmäßiger Hupton ertönen. Der Hupton wird intensiver, wenn Sie versuchen, das Fahrzeug zu verriegeln. Der Motor lässt sich nicht starten. X Sofort fest auf die Bremse treten, bis die Warnmeldung im Multifunktions-Display ausgeht. X Das Fahrzeug beim Verlassen gegen Wegrollen sichern (Y Seite 112). Der Motor lässt sich wieder starten. 3 EBV, ABS, ESP ohne Funktion siehe Betriebsanltg. G Unfallgefahr EBV, ABS, ESP sind aufgrund einer Störung nicht verfügbar. Zusätzlich ist BAS abgeschaltet. Dadurch ist auch PRE- SAFE ohne Funktion. Die Bremsanlage steht weiterhin mit voller Bremskraftverstärkung zur Verfügung. X Vorsichtig weiterfahren. X Sofort eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. 274

278 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung 3 Bremsflüssigkeitsstand prüfen G Unfallgefahr Es ist zu wenig Bremsflüssigkeit im Bremsflüssigkeitsbehälter. X Das Fahrzeug umgehend verkehrssicher abstellen. X Nicht weiterfahren! X Die nächste qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. X Keine Bremsflüssigkeit nachfüllen. Der Fehler wird dadurch nicht behoben.! Parkbremse lösen Sie fahren mit angezogener Parkbremse. X Die Parkbremse lösen.? Fondlehne links nicht verriegelt oder Fondlehne rechts nicht verriegelt Die linke bzw. rechte Fondlehne ist nicht eingerastet. X Die Fondlehne vollständig einrasten (Y Seite 200). [ Kraftstoff-Filter reinigen X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Z 275

279 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung D D Kühlmittel Anhalten, Motor aus Kühlmittel Anhalten, Motor aus Das Kühlmittel ist zu heiß. Der Keilrippenriemen kann gerissen sein. X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Den Motor abstellen. X Den Motor erst wieder starten, wenn die Display-Meldung ausgeht. Sonst kann der Motor beschädigt werden. X Die Kühlmitteltemperatur-Anzeige beobachten. X Wenn die Temperatur erneut ansteigt, umgehend eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Den Motor abstellen. X Den Keilrippenriemen prüfen. X Wenn er in Ordnung ist: Den Motor erst wieder starten, wenn die Display-Meldung ausgeht. Sonst kann der Motor beschädigt werden. X Wenn er gerissen ist: Nicht weiterfahren und die nächste qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. 276

280 Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung B.... Kühlmittel nachfüllen siehe Betriebsanltg. Abbiegelicht links oder Abbiegelicht rechts Abblendlicht links oder Abblendlicht rechts Anhänger Blinker links oder Anhänger Blinker rechts Anhänger Bremslicht Der Kühlmittelstand ist zu niedrig. Das linke bzw. rechte Abbiegelicht* ist defekt. Das linke bzw. rechte Abblendlicht ist defekt. Das linke bzw. rechte Anhänger-Blinklicht ist defekt. Das Anhänger-Bremslicht ist defekt. Display-Meldungen X Kühlmittel nachfüllen, dabei die Warnhinweise beachten (Y Seite 229). X Wenn häufiger Kühlmittel nachgefüllt werden muss, das Kühlmittelsystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Halogen-Scheinwerfer: Die Lampe wechseln (Y Seite 320). X Bi-Xenon-Scheinwerfer*: Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Die Lampe wechseln. X Die Lampe wechseln. Selbsthilfe Z 277

281 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung.... Anhänger Rücklicht links oder Anhänger Rücklicht rechts AUTO-Licht ohne Funktion Blinker hinten links Ersatzlicht aktiv oder Blinker hinten rechts Ersatzlicht aktiv Blinker Spiegel links oder Blinker Spiegel rechts Das linke bzw. rechte Anhänger-Rücklicht ist defekt. Der Lichtsensor ist defekt. Das Dauerfahrlicht ist eingeschaltet. Das linke bzw. rechte hintere Blinklicht ist defekt. Das Blinklicht am linken bzw. rechten Seitenspiegel ist defekt. Diese Display-Meldung sehen Sie nur, wenn alle Leuchtdioden ausgefallen sind. X Die Lampe wechseln. X Im Bordcomputer das Licht auf manuelle Bedienung stellen (Y Seite 135). X Die Beleuchtung mit dem Lichtschalter einund ausschalten. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. 278

282 Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung.. Blinker vorne links Ersatzlicht aktiv oder Blinker vorne rechts Ersatzlicht aktiv Das linke bzw. rechte vordere Blinklicht ist defekt. 3. Bremslicht Das dritte Bremslicht ist defekt. Diese Display-Meldung sehen Sie nur, wenn alle Leuchtdioden ausgefallen sind. Display-Meldungen X Die Lampe wechseln (Y Seite 320). Selbsthilfe X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.. Brems-/Schlusslicht links Ersatzlicht aktiv oder Brems-/Schlusslicht rechts Ersatzlicht aktiv. Fernlicht links oder Fernlicht rechts Das linke bzw. rechte Bremsschlusslicht ist defekt. Diese Display-Meldung sehen Sie nur, wenn alle Leuchtdioden* ausgefallen sind. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Das linke bzw. rechte Fernlicht ist defekt. X Die Lampe wechseln (Y Seite 320). Z 279

283 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung. Intell. Light System ohne Funktion Das Intelligent Light System* ist defekt. Die Beleuchtung ohne Intelligent Light System* steht Ihnen weiterhin zur Verfügung. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.. Kennzeichenlicht links oder Kennzeichenlicht rechts. Die linke bzw. rechte Kennzeichenleuchte ist defekt. Licht ausschalten Sie haben vergessen, beim Verlassen des Fahrzeugs das Licht auszuschalten. X Die Lampe wechseln (Y Seite 320). X Den Lichtschalter auf M oder U drehen. oder X Bei eingeschaltetem Nebelschlusslicht: Den Lichtschalter bis zum Anschlag hineindrücken.. Nebelscheinwerfer links oder Nebelscheinwerfer rechts Der linke bzw. rechte Nebelscheinwerfer ist defekt. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. 280

284 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung. Nebelschlusslicht links oder Nebelschlusslicht rechts. Parklicht vorne links Ersatzlicht aktiv oder Parklicht vorne rechts Ersatzlicht aktiv. Rückfahrlicht links oder Rückfahrlicht rechts. Schlusslicht links Ersatzlicht aktiv oder Schlusslicht rechts Ersatzlicht aktiv Die linke bzw. rechte Nebelschlussleuchte ist defekt. Das linke bzw. rechte vordere Parklicht ist defekt. Der linke bzw. rechte Rückfahrscheinwerfer ist defekt. Das linke bzw. rechte Rücklicht ist defekt. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Halogen-Scheinwerfer: Die Lampe wechseln (Y Seite 320). X Bi-Xenon-Scheinwerfer*: Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Z 281

285 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung ò N N N N Luftfilter ersetzen Bei Tankstopp Motorölstand prüfen Bei Tankstopp 1 l Motoröl nachfüllen Motorölstand Anhalten, Motor aus Motorölstand Ölstand reduzieren Der Luftfilter des Motors muss ersetzt werden. Der Motorölstand ist auf ein kritisches Maß abgesunken. Der Motorölstand ist zu niedrig. Es ist zu wenig Motoröl im Motor. Es besteht die Gefahr eines Motorschadens. Sie haben zu viel Motoröl eingefüllt. Es besteht die Gefahr eines Motor- oder Katalysatorschadens. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Den Motorölstand prüfen (Y Seite 227) und gegebenenfalls Motoröl nachfüllen. X Wenn öfter Motoröl nachgefüllt werden muss, den Motor auf etwaige Undichtigkeit überprüfen lassen. X Den Motorölstand prüfen (Y Seite 227) und gegebenenfalls Motoröl nachfüllen. X Wenn öfter Motoröl nachgefüllt werden muss, den Motor auf etwaige Undichtigkeit überprüfen lassen. X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Den Motor abstellen. X Motoröl nachfüllen und Motorölstand prüfen (Y Seite 227). X Motoröl bis zur vorgeschriebenen Füllmenge absaugen lassen. Dabei die gesetzlichen Bestimmungen beachten. 282

286 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung N Keine Messung des Motorölstands möglich Das Messsystem ist defekt. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. ± Anzeige defekt Werkstatt aufsuchen Einige elektronische Systeme können keine Informationen mehr an den Bordcomputer liefern. Folgende Systeme können ausgefallen sein: RKühlmitteltemperatur-Anzeige X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. RDrehzahlmesser RAnzeige für TEMPOMAT oder SPEED- TRONIC H Reifendruck Achtung Reifendefekt G Unfallgefahr Ein oder mehrere Reifen verlieren schnell Luft. Das betreffende Rad wird in der Reifendruckanzeige der Reifendruckkontrolle* hervorgehoben. X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Das Rad reparieren oder wechseln (Y Seite 326). Z 283

287 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung H I I I Reifendruck Reifen überprüfen Schlüssel-Batterie wechseln Schlüssel nicht erkannt Schlüssel nicht erkannt An einem oder mehreren Reifen ist der Druck stark abgesunken. Das betreffende Rad wird in der Reifendruckanzeige der Reifendruckkontrolle* hervorgehoben. Die Batterien des KEYLESS-GO-Schlüssels* sind leer. Der KEYLESS-GO-Schlüssel* ist nicht im Fahrzeug. Wenn der Motor abgestellt ist, kann das Fahrzeug nicht mehr zentral verriegelt und der Motor nicht mehr gestartet werden. Der KEYLESS-GO-Schlüssel* wird bei laufendem Motor nicht erkannt, weil eine starke Funkquelle stört. X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Die Reifen prüfen. X Falls erforderlich, das Rad reparieren oder wechseln (Y Seite 326). X Den Reifendruck prüfen und gegebenenfalls korrigieren (Y Seite 233). Nach einigen Minuten Fahrt mit korrigiertem Reifendruck geht die Warnmeldung automatisch aus. X Die Batterien wechseln (Y Seite 318). X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Den KEYLESS-GO-Schlüssel* suchen. X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel im Zündschloss bedienen 284

288 Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung I I I X X Schlüssel nicht erkannt Schlüssel im Fahrzeug erkannt Der KEYLESS-GO-Schlüssel* wird momentan nicht erkannt. Der KEYLESS-GO-Schlüssel* wurde beim Verriegeln im Fahrzeug erkannt. Schlüssel erneuern Der Schlüssel ist nicht mehr funktionsfähig. ohne Funktion Batterie schwach ohne Funktion Kraftstoff tanken Die Batteriespannung ist zu niedrig. Die Standheizung/-lüftung* hat sich abgeschaltet bzw. lässt sich nicht einschalten. Es ist zu wenig Kraftstoff im Tank. Die Standheizung* lässt sich nicht einschalten. Display-Meldungen X Die Lage des KEYLESS-GO-Schlüssels* im Fahrzeug verändern. X Gegebenenfalls das Fahrzeug mit dem Schlüssel im Zündschloss bedienen. X Den KEYLESS-GO-Schlüssel* aus dem Fahrzeug entfernen. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Eine längere Strecke fahren. Die Batterie wird geladen. Sobald die Batteriespannung ausreicht, lässt sich die Standheizung/-lüftung* wieder einschalten. X An der nächsten Tankstelle tanken. Selbsthilfe Z 285

289 Selbsthilfe Display-Meldungen Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung X ohne Funktion siehe Betriebsanltg. Die Standheizung* hat eine vorübergehende Störung oder ist defekt. X Bei waagerecht stehendem Fahrzeug und abgekühltem Motor: Viermal im Abstand von mehreren Minuten versuchen, die Standheizung* einzuschalten. X Wenn die Standheizung* sich nicht einschaltet: Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Es ist nur noch wenig Kraftstoff im Tank. X An der nächsten Tankstelle tanken. W t t t Tankreserve Der Kraftstoffstand ist unter die Reservemarke gesunken. Ein sicherer Betrieb der Standheizung* ist nicht mehr gewährleistet. PIN eingeben: Sie haben sich an Ihrem Mobiltelefon* noch nicht angemeldet. Bluetooth bereit Die Bluetooth-Verbindung zwischen Ihrem Mobiltelefon und dem Audiosystem oder COMAND APS* ist nicht aktiviert. Kein Telefon gesteckt Ihr Mobiltelefon ist nicht in die Mobiltelefon-Aufnahme* eingesetzt. X An der nächsten Tankstelle tanken. X Die PIN für die SIM-Karte eingeben. X Bei Bedarf die Bluetooth-Verbindung zwischen Mobiltelefon und Audiosystem oder COMAND APS* aktivieren, siehe separate Betriebsanleitung. X Mobiltelefon in die Mobiltelefon-Aufnahme* einsetzen (Y Seite 214). 286

290 Display-Meldungen Mögliche Ursache/Folge Mögliche Lösung W Wischwasser nachfüllen Der Wasserstand im Scheibenwaschbehälter ist unter das Minimum gesunken. Display-Meldungen X Wischwasser nachfüllen (Y Seite 230). Selbsthilfe Z 287

291 Selbsthilfe Was tun, wenn... Was tun, wenn... Was Sie beachten sollten G Unfall- und Verletzungsgefahr Bei unsachgemäßer Ausführung von Service-Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Es besteht die Gefahr, dass Sie die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und dadurch einen Unfall verursachen könnten. Auch können die Sicherheitssysteme Sie oder andere Personen nicht mehr wie vorgesehen schützen. Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. 288

292 Selbsthilfe Was tun, wenn... Warn- und Kontrollleuchten in Schaltern und Tasten Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Eine oder alle Kontrollleuchten auf der Taste der Sitzbelüftung* blinken. Eine oder alle Kontrollleuchten auf der Taste der Sitzheizung* blinken. Die Kontrollleuchte der Lenkradheizung* am Hebel links unten an der Lenksäule blinkt. Es ist nicht ausreichend Spannung vorhanden, da zu viele Verbraucher eingeschaltet sind. Die Sitzbelüftung* hat sich automatisch ausgeschaltet. Es ist nicht ausreichend Spannung vorhanden, da zu viele Verbraucher eingeschaltet sind. Die Sitzheizung* hat sich automatisch ausgeschaltet. Es ist nicht ausreichend Spannung vorhanden, da zu viele Verbraucher eingeschaltet sind. Die Lenkradheizung* hat sich automatisch ausgeschaltet. X Nicht benötigte Verbraucher, z.b. Leseleuchte, Innenraumbeleuchtung usw., ausschalten. Sobald wieder genügend Spannung vorhanden ist, schaltet sich die Sitzbelüftung* automatisch wieder ein. X Nicht benötigte Verbraucher, z.b. Leseleuchte, Innenraumbeleuchtung usw., ausschalten. Sobald wieder genügend Spannung vorhanden ist, schaltet sich die Sitzheizung* automatisch wieder ein. X Nicht benötigte Verbraucher, z.b. Leseleuchte, Innenraumbeleuchtung usw., ausschalten. Sobald wieder genügend Spannung vorhanden ist, schaltet sich die Lenkradheizung* automatisch wieder ein. Die Kontrollleuchte auf der Taste 2 in der Bedieneinheit der THERMATIC/4-Zonen-THERMO- TRONIC* blinkt dreimal, wenn Sie auf die Taste drücken. Die Kühlung lässt sich nicht mehr einschalten. Die Kühlung ist aufgrund einer Störung abgeschaltet. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. Z 289

293 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Die Kontrollleuchte auf der Taste der Heckscheibenheizung blinkt. Die Heckscheibenheizung hat sich vorzeitig ausgeschaltet oder lässt sich nicht einschalten. Es ist nicht ausreichend Spannung vorhanden, da zu viele Verbraucher eingeschaltet sind. X Nicht benötigte Verbraucher, z.b. Leseleuchte, Innenraumbeleuchtung usw., ausschalten. Sobald wieder genügend Spannung vorhanden ist, schaltet sich die Heckscheibenheizung automatisch wieder ein. Fahrzeuge mit automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*: Die Kontrollleuchte 5 PAS- SENGER AIRBAG OFF an der Mittelkonsole ist an. Fahrzeuge mit automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*: Die Kontrollleuchte 5 PAS- SENGER AIRBAG OFF an der Mittelkonsole ist an. Auf dem Beifahrersitz ist ein spezieller Mercedes-Benz Kindersitz mit automatischer Kindersitzerkennung montiert. Der Beifahrer- Airbag ist deshalb ausgeschaltet. G Verletzungsgefahr Auf dem Beifahrersitz ist kein Kindersitz montiert. Die automatische Kindersitzerkennung* ist gestört. X Elektronische Geräte vom Beifahrersitz entfernen, z. B.: RNotebooks RMobiltelefone RKarten mit Transponder, z. B. Skipässe oder Zutrittsberechtigungen Wenn die Kontrollleuchte 5 PASSENGER AIRBAG OFF immer noch an ist: X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. 290

294 Selbsthilfe Was tun, wenn... Warn- und Kontrollleuchten im Kombi-Instrument Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge - Die gelbe ABS-Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. v Die gelbe ESP -Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. G Unfallgefahr ABS ist aufgrund einer Störung nicht verfügbar. Damit sind z. B. auch BAS, ESP, EBV und PRE- SAFE abgeschaltet. Die Bremsanlage arbeitet weiterhin mit normaler Wirkung, aber ohne elektronische Unterstützung. Die Räder können deshalb z. B. bei einer Vollbremsung blockieren. G Unfallgefahr ESP ist ausgeschaltet. ESP stabilisiert nicht das Fahrzeug, wenn es ins Schleudern kommt oder ein Rad durchdreht. X Vorsichtig weiterfahren. X Die zusätzlichen Meldungen im Multifunktions-Display beachten (Y Seite 261). X Möglichst bald eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X ESP wieder einschalten (Y Seite 57). Ausnahmen: (Y Seite 58). X Die Fahrweise den Witterungs- und Straßenverhältnissen anpassen. Z 291

295 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge v Die gelbe ESP -Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. v Die gelbe ESP -Warnleuchte blinkt während der Fahrt. 3 Die rote Bremsen-Warnleuchte ist während der Fahrt an. Zusätzlich hören Sie einen Warnton. G Unfallgefahr ESP ist aufgrund einer Störung nicht verfügbar. ESP stabilisiert nicht das Fahrzeug, wenn es ins Schleudern kommt oder ein Rad durchdreht. G Unfallgefahr ESP oder die Traktionskontrolle greift ein, weil mindestens ein Rad durchdreht. Der TEMPOMAT oder die DISTRONIC* wird ausgeschaltet. Sie fahren mit angezogener Parkbremse. X Die zusätzlichen Meldungen im Multifunktions-Display beachten (Y Seite 262). X Vorsichtig weiterfahren. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Beim Anfahren nur so viel Gas wie nötig geben. X Während der Fahrt das Gaspedal zurücknehmen. X Die Fahrweise den Witterungs- und Straßenverhältnissen anpassen. X ESP nicht ausschalten. Ausnahmen: (Y Seite 58). X Die Parkbremse lösen. Die Warnleuchte und der Warnton gehen aus. 292

296 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge 3 Die rote Bremsen-Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. Zusätzlich hören Sie einen Warnton. G Unfallgefahr Es ist zu wenig Bremsflüssigkeit im Flüssigkeitsbehälter. X Nicht weiterfahren! X Sofort eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. X Die zusätzlichen Meldungen im Multifunktions-Display beachten (Y Seite 261). X Auf keinen Fall Bremsflüssigkeit nachfüllen. Dadurch wird der Fehler nicht behoben. l Die rote Abstands-Warnleuchte* ist während der Fahrt an. l Die rote Abstands-Warnleuchte* ist während der Fahrt an. Zusätzlich hören Sie einen Warnton. G Unfallgefahr Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ist für die gewählte Geschwindigkeit zu gering. G Unfallgefahr Sie nähern sich einem vorausfahrenden Fahrzeug mit zu hoher Geschwindigkeit. Oder die DISTRONIC* hat ein stehendes Hindernis auf Ihrer voraussichtlichen Fahrstrecke erkannt. X Den Abstand vergrößern. X Sofort bremsbereit sein. X Die Verkehrssituation aufmerksam beobachten. Gegebenenfalls bremsen oder einem Hindernis ausweichen. Z 293

297 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge D Die rote Kühlmittel-Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. D Die rote Kühlmittel-Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. Es ist zu wenig Kühlmittel im Ausgleichsbehälter. Das Kühlwasser ist zu heiß und der Motor wird nicht ausreichend gekühlt. Wenn der Kühlmittelstand in Ordnung ist, kann der Elektrolüfter des Kühlers ausgefallen sein. Das Kühlwasser ist zu heiß und der Motor wird nicht ausreichend gekühlt. X So bald wie möglich anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Motor und Kühlmittel abkühlen lassen. X Den Kühlmittelstand prüfen. Dabei die Warnhinweise beachten (Y Seite 229). Gegebenenfalls Kühlmittel nachfüllen. X Wenn häufiger Kühlmittel nachgefüllt werden muss, das Kühlmittelsystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. X Bei Kühlmitteltemperaturen unter 120 bis zur nächsten qualifizierten Fachwerkstatt weiterfahren. X Dabei eine hohe Motorbelastung (z.b. Bergfahrten) und Stop-andgo-Fahrten vermeiden. D Die rote Kühlmittel-Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. Zusätzlich hören Sie einen Warnton. Der Kühlmittelstand ist zu niedrig. Das Kühlmittel hat die Temperatur von 120 überschritten. Der Motor wird nicht ausreichend gekühlt und kann beschädigt werden. X So bald wie möglich anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Motor und Kühlmittel abkühlen lassen. X Den Kühlmittelstand prüfen. Dabei die Warnhinweise beachten (Y Seite 229). Gegebenenfalls Kühlmittel nachfüllen. X Wenn häufiger Kühlmittel nachgefüllt werden muss, das Kühlmittelsystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. 294

298 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge D Die rote Kühlmittel-Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. Zusätzlich hören Sie einen Warnton. Wenn der Kühlmittelstand in Ordnung ist, kann der Elektrolüfter des Kühlers ausgefallen sein. Das Kühlmittel hat die Temperatur von 120 überschritten. Der Motor wird nicht ausreichend gekühlt und kann beschädigt werden. X Nicht weiterfahren! X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. ± Die gelbe Motor-Diagnose-Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. ± Die gelbe Motor-Diagnose-Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. Fahrzeuge mit Dieselmotor: Der Tank war leer gefahren. Es kann eine Störung vorliegen: Ran der Kraftstoffeinspritzung oder Ram Abgas-System oder Ran der Zündanlage (bei Fahrzeugen mit Benzinmotor) Die Emissionsgrenzwerte können dadurch überschritten werden und der Motor läuft gegebenenfalls im Notbetrieb. X Nach dem Tanken den Motor drei- bis viermal hintereinander starten. Der Notbetrieb wird aufgehoben. Das Fahrzeug muss nicht überprüft werden. X Das Fahrzeug so schnell wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. Z 295

299 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge H Die gelbe Warnleuchte der Reifendruckkontrolle* ist an. 1 Die rote SRS-Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. < Die rote Sicherheitsgurt- Warnleuchte leuchtet nach dem Motorstart für 6 Sekunden 32. < Sie hören nach dem Motorstart einen Warnton für maximal 6 Sekunden 32. G Unfallgefahr Die Reifendruckkontrolle* hat einen schnellen oder starken Druckverlust an mindestens einem Reifen festgestellt. G Verletzungsgefahr Die Rückhaltesysteme sind gestört. Die Airbags oder Gurtstraffer können entweder ungewollt oder bei einem Unfall gar nicht auslösen. Die Sicherheitsgurt-Warnleuchte erinnert Fahrer und Beifahrer daran, sich anzugurten. G Verletzungsgefahr Der Fahrer ist nicht angegurtet. X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen. X Die zusätzlichen Meldungen im Multifunktions-Display beachten (Y Seite 261). Wenn die Panne behoben ist, geht die Warnleuchte nach einigen Minuten Fahrt aus. X Umgehend eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen. X Angurten (Y Seite 93). X Angurten (Y Seite 93). Der Warnton geht aus. 32 Nur für bestimmte Länder. 296

300 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge < Die rote Sicherheitsgurt- Warnleuchte geht nach dem Motorstart an, sobald die Fahrertür oder die Beifahrertür geschlossen wird. G Verletzungsgefahr Der Fahrer oder der Beifahrer ist nicht angegurtet. G Verletzungsgefahr Es liegen Gegenstände auf dem Beifahrersitz. X Angurten (Y Seite 93). Die Warnleuchte geht aus. X Die Gegenstände vom Beifahrersitz nehmen und an einem gut gesicherten Ort verstauen. Die Warnleuchte geht aus. < Die rote Sicherheitsgurt- Warnleuchte blinkt und Sie hören einen Intervall- Warnton. G Verletzungsgefahr Der Fahrer oder der Beifahrer ist nicht angegurtet und Sie fahren schneller als 25 km/h oder sind kurzzeitig schneller als 25 km/h gefahren. G Verletzungsgefahr Es liegen Gegenstände auf dem Beifahrersitz und Sie fahren schneller als 25 km/h oder sind kurzzeitig schneller als 25 km/h gefahren. X Angurten (Y Seite 93). Die Warnleuchte und der Intervall-Warnton gehen aus. X Die Gegenstände vom Beifahrersitz nehmen und an einem gut gesicherten Ort verstauen. Die Warnleuchte und der Intervall-Warnton gehen aus. Z 297

301 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge W Die gelbe Tankreserve- Warnleuchte ist an, während der Motor läuft. Der Kraftstoffstand ist unter die Reservemarke gesunken. Ein sicherer Betrieb der Standheizung* ist nicht mehr gewährleistet. X An der nächsten Tankstelle tanken. Akustische Warnsignale Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Der Alarm der Einbruch-Diebstahl-Warnanlage* wird ausgelöst. Sie hören einen Warnton. Sie hören einen Warnton. Sie hören einen Warnton. Sie haben das Fahrzeug mit dem Notschlüssel geöffnet und die Einbruch-Diebstahl-Warnanlage* nicht ausgeschaltet. Eine Display-Meldung wird im Multifunktions-Display angezeigt. Sie fahren mit angezogener Parkbremse. Sie haben vergessen, beim Verlassen des Fahrzeugs das Licht auszuschalten. X Den Alarm beenden (Y Seite 60). X Die Erläuterungen zu den Display-Meldungen beachten (Y Seite 261). X Die Parkbremse lösen. X Den Lichtschalter auf M oder U drehen. oder X Bei eingeschaltetem Nebelschlusslicht: Den Lichtschalter bis zum Anschlag hineindrücken. 298

302 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Sie hören einen Warnton. Sie hören einen regelmäßigen Hupton. G Verletzungsgefahr Der Fahrer oder Beifahrer ist nicht angegurtet. Sie haben bei eingeschaltetem HOLD den Motor abgestellt und die Fahrertür geöffnet oder die Motorhaube geöffnet. X Angurten (Y Seite 93). X HOLD ausschalten (Y Seite 156). Unfall Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Das Fahrzeug verliert Kraftstoff. Der Umfang der Beschädigung lässt sich nicht feststellen. Es lässt sich keine Beschädigung feststellen. G Brandgefahr Die Kraftstoffleitung oder der Tank sind defekt. Durch auslaufenden Kraftstoff besteht Entzündungs- oder Explosionsgefahr! X Sofort die Zündung ausschalten. X Den Zündschlüssel abziehen. Auf keinen Fall den Motor neu starten! Durch auslaufenden Kraftstoff besteht Entzündungs- oder Explosionsgefahr! X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. X Den Motor wie gewohnt starten. Z 299

303 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Die NECK-PRO-Kopfstützen am Fahrer- und Beifahrersitz wurden ausgelöst. Ihr Fahrzeug hatte einen Heckaufprall. X Die ausgelösten NECK-PRO-Kopfstützen zurückstellen (Y Seite 317). Kraftstoff und Tank Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Das Fahrzeug verliert Kraftstoff. Die Tankklappe lässt sich nicht öffnen. G Brand- oder Explosionsgefahr Die Kraftstoffleitung oder der Tank ist defekt. Die Tankklappe ist nicht entriegelt. Der Öffnungsmechanismus klemmt. X Sofort den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 drehen und abziehen. X Den Motor keinesfalls neu starten! X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. X Das Fahrzeug entriegeln (Y Seite 314). X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. 300

304 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Der Tank wurde bei einem Fahrzeug mit Dieselmotor vollständig leer gefahren. Es ist Luft in der Kraftstoffanlage. X Das Fahrzeug auftanken. X Die Zündung für etwa 10 Sekunden einschalten (Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2). X Den Motor ununterbrochen maximal 40 Sekunden starten, bis er regelmäßig läuft. Die Kraftstoffanlage ist entlüftet. Wenn der Motor nicht anspringt: X Zwei Minuten warten. X Den Startvorgang für maximal 40 Sekunden wiederholen. Wenn der Motor immer noch nicht anspringt: X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. Z 301

305 Selbsthilfe Was tun, wenn... Motor Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Der Motor springt nicht an. HOLD ist eingeschaltet. X HOLD ausschalten (Y Seite 156). X Motor erneut starten. Der Motor springt nicht an. Der Starter/Anlasser arbeitet hörbar. RDie Motor-Elektronik ist gestört. RDie Kraftstoffversorgung ist gestört. X Vor dem nächsten Startversuch den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 zurück drehen. X Den Motor erneut starten (Y Seite 109). Zu lange und zu häufige Startversuche vermeiden, da sie die Batterie entladen. Wenn der Motor auch nach mehreren Startversuchen nicht anspringt: X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. Fahrzeuge mit Dieselmotor: Der Motor springt nicht an. Der Starter/Anlasser arbeitet hörbar. Die Tankreserve-Warnleuchte ist an und die Tankanzeige steht auf 0. Der Kraftstofftank wurde leer gefahren. X Das Fahrzeug auftanken. X Die Kraftstoffanlage entlüften (Y Seite 301). Der Motor springt nicht an. Der Starter/Anlasser arbeitet nicht hörbar. Die Bordspannung ist zu gering, weil die Batterie zu schwach oder leer ist. X Starthilfe geben lassen (Y Seite 343). Wenn der Motor trotz Starthilfe nicht anspringt: X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. 302

306 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Fahrzeuge mit Benzinmotor: Der Motor läuft unregelmäßig und hat Zündaussetzer. Die Kühlmitteltemperatur- Anzeige liegt über 120 C. Zusätzlich kann die Kühlmittel- Warnleuchte an sein und ein Warnsignal kann ertönen (Y Seite 120). Die Motor-Elektronik oder ein mechanisches Bauteil der Motorsteuerung ist gestört. Der Kühlmittelstand ist zu niedrig. Das Kühlwasser ist zu heiss und der Motor wird nicht ausreichend gekühlt. Wenn der Kühlmittelstand in Ordnung ist, kann der Elektrolüfter des Kühlers ausgefallen sein. Das Kühlwasser ist zu heiss und der Motor wird nicht ausreichend gekühlt. X Nur wenig Gas geben. X Die Ursache umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt beheben lassen. Es kann sonst unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator gelangen und ihn beschädigen! X So bald wie möglich anhalten und den Motor sowie das Kühlmittel abkühlen lassen. X Den Kühlmittelstand prüfen (Y Seite 229). Dabei die Warnhinweise beachten und gegebenenfalls Kühlmittel nachfüllen. X Bei Kühlmitteltemperaturen unter 120 C bis zur nächsten qualifizierten Fachwerkstatt weiterfahren. X Dabei eine hohe Motorbelastung, wie z. B. bei Bergfahrten und Stop-and-Go-Fahrten, vermeiden. Z 303

307 Selbsthilfe Was tun, wenn... Automatikgetriebe* Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Das Getriebe hat Schaltstörungen. Das Beschleunigungsvermögen verschlechtert sich. Das Getriebe schaltet nicht mehr. Das Getriebe verliert Öl. Das Getriebe ist im Notbetrieb. Sie können nur noch in den 2. Gang und in den Rückwärtsgang schalten. X Das Getriebe umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen lassen. X Anhalten. X Den Wählhebel auf P stellen. X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 drehen. X Mindestens 10 Sekunden warten, bevor der Motor erneut gestartet wird. X Den Wählhebel auf Stellung D oder R stellen. Das Getriebe schaltet bei D in den 2. Gang, bei R in den Rückwärtsgang. X Das Getriebe umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen lassen. 304

308 Selbsthilfe Was tun, wenn... PARKTRONIC* Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Nur die roten Segmente in den Warnanzeigen der PARKTRONIC sind an. Sie hören zusätzlich für etwa zwei Sekunden ein Warnsignal. Die PARKTRONIC schaltet sich nach etwa 20 Sekunden ab und die Kontrollleuchte auf der PARK- TRONIC-Taste geht an. Die PARKTRONIC ist gestört und hat sich abgeschaltet. X Bei anhaltenden Problemen die PARKTRONIC in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Nur die roten Segmente in den Warnanzeigen der PARKTRONIC sind an. Die PARKTRONIC schaltet sich nach etwa 20 Sekunden ab. Nur die roten Segmente in den Warnanzeigen der PARKTRONIC sind an. Die PARKTRONIC schaltet sich nach etwa 20 Sekunden ab. Die Sensoren der PARKTRONIC sind verschmutzt oder gestört. Eventuell stört eine andere Funkoder Ultraschallquelle. X Die Sensoren der PARKTRONIC reinigen (Y Seite 252). X Die Zündung wieder einschalten. X Die Funktion der PARKTRONIC an einem anderen Ort prüfen. Z 305

309 Selbsthilfe Was tun, wenn... Scheinwerfer und Blinklicht Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Die Scheinwerfer oder Blinker in den Außenspiegeln sind von innen beschlagen. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Das Scheinwerfergehäuse ist undicht, sodass Feuchtigkeit eingedrungen ist. X Mit eingeschaltetem Licht fahren. Nach einer kurzen Strecke verschwindet der Beschlag. X Die Scheinwerfer in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. Scheibenwischer Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Die Scheibenwischer blockieren. Die Scheibenwischer fallen ganz aus. Zum Beispiel Laub oder Schnee behindern die Bewegung der Scheibenwischer. Der Wischermotor hat abgeschaltet. Der Scheibenwischerantrieb ist gestört. X Aus Sicherheitsgründen den Schlüssel aus dem Zündschloss abziehen. X Die Ursache der Blockade beseitigen. X Die Scheibenwischer wieder einschalten. X Am Kombischalter eine andere Wischergeschwindigkeit einstellen. X Die Scheibenwischer in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. 306

310 Selbsthilfe Was tun, wenn... Scheiben Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Eine Seitenscheibe lässt sich nicht schließen. Es wurde ein Gegenstand zwischen Seitenscheibe und Türrahmen eingeklemmt. In der Führungsschiene der Seitenscheibe sind Gegenstände, die das Hochlaufen der Scheibe verhindern. Die Ursache ist für Sie nicht sichtbar. X Den Gegenstand entfernen. X Die Seitenscheibe schließen. X Die Gegenstände entfernen. X Die Seitenscheibe schließen. X Die Seitenscheibe mit erhöhter Schließkraft oder ohne Einklemmschutz schließen (Y Seite 107). Spiegel Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Ein Außenspiegel wurde gewaltsam nach vorn oder hinten ausgerastet. Fahrzeuge ohne elektrisch heranklappbare Außenspiegel: X Den Spiegel von Hand in die richtige Position drücken. Fahrzeuge mit elektrisch heranklappbaren Außenspiegeln*: X So oft kurz auf die Spiegeleinklapp-Taste* (Y Seite 89) drücken, bis ein deutliches Schlaggeräusch zu hören ist. Das Spiegelgehäuse ist wieder eingerastet und die Spiegel können wie gewohnt eingestellt werden (Y Seite 89). Z 307

311 Selbsthilfe Was tun, wenn... Schlüssel Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Sie können das Fahrzeug mit dem Schlüssel nicht mehr ver- oder entriegeln. Die Batterie-Kontrollleuchte des Schlüssels leuchtet beim Test nicht auf. Sie haben einen Schlüssel verloren. Die Batterien des Schlüssels sind schwach oder leer. Der Schlüssel ist defekt. Die Batterien des Schlüssels sind leer. X Die Spitze des Schlüssels aus nächster Nähe auf den Türgriff der Fahrertür richten und erneut versuchen, das Fahrzeug zu öffnen oder zu schließen. Wenn dies nicht geht: X Das Fahrzeug mit dem Notschlüssel ver- oder entriegeln (Y Seite 314). X Die Batterien des Schlüssels kontrollieren (Y Seite 319) und gegebenenfalls wechseln (Y Seite 319). X Das Fahrzeug mit dem Notschlüssel ver- oder entriegeln (Y Seite 314). X Den Schlüssel in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. X Die Batterien wechseln (Y Seite 319). X Den Schlüssel in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt sperren lassen. X Den Verlust umgehend der Fahrzeugversicherung melden. X Gegebenenfalls die mechanische Schließung austauschen lassen. 308

312 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Sie haben den Notschlüssel verloren. Der Schlüssel lässt sich im Zündschloss nicht mehr drehen. Der Schlüssel stand längere Zeit in Stellung 0. Die Bordspannung ist zu niedrig. X Den Verlust umgehend der Fahrzeugversicherung melden. X Gegebenenfalls die mechanische Schließung austauschen lassen. X Den Schlüssel abziehen und wieder ins Zündschloss stecken. X Die Starter-Batterie überprüfen und gegebenenfalls aufladen (Y Seite 338). X Den Motor starten. X Nicht benötigte Verbraucher, wie z. B. Sitzheizung* oder Innenraumbeleuchtung, ausschalten und erneut versuchen, den Schlüssel zu drehen. Wenn das nicht geht: X Die Starter-Batterie überprüfen und gegebenenfalls aufladen (Y Seite 338). oder X Starthilfe geben lassen (Y Seite 343). oder X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. Z 309

313 Selbsthilfe Was tun, wenn... KEYLESS-GO* Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Sie können das Fahrzeug mit dem KEYLESS-GO-Schlüssel nicht mehr ver- oder entriegeln. Die Batterie-Kontrollleuchte des KEYLESS-GO-Schlüssels leuchtet beim Test nicht auf. Die Batterien des KEYLESS-GO- Schlüssels sind schwach oder leer. KEYLESS-GO ist defekt. Eine starke Funkquelle stört. Die Batterien des KEYLESS-GO- Schlüssels sind leer. X Das Fahrzeug mit der Fernbedienungsfunktion des Schlüssels veroder entriegeln. Die Spitze des Schlüssels aus nächster Nähe auf den Türgriff der Fahrertür richten und erneut versuchen, das Fahrzeug zu öffnen oder zu schließen. Wenn dies nicht geht: X Das Fahrzeug mit dem Notschlüssel ver- oder entriegeln (Y Seite 314). X Die Batterien des KEYLESS-GO-Schlüssels kontrollieren (Y Seite 319) und gegebenenfalls wechseln (Y Seite 319). X Das Fahrzeug mit der Fernbedienungsfunktion des Schlüssels veroder entriegeln. Dazu die Spitze des Schlüssels aus nächster Nähe auf den Türgriff der Fahrertür richten und erneut versuchen, das Fahrzeug zu öffnen. X Den KEYLESS-GO-Schlüssel in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. X Das Fahrzeug mit dem Notschlüssel ver- oder entriegeln (Y Seite 314). X Die Batterien wechseln (Y Seite 319). 310

314 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Das Fahrzeug lässt sich mit dem KEYLESS-GO-Schlüssel und der KEYLESS-GO-Taste nicht starten. Der KEYLESS-GO-Schlüssel ist im Fahrzeug. Sie haben den KEYLESS-GO- Schlüssel verloren. Eine Tür ist geöffnet. Dadurch kann der Schlüssel schlechter erkannt werden. Sie haben beim Starten nicht auf die Bremse getreten. Eine starke Funkquelle stört. X Die Tür schließen und erneut versuchen, das Fahrzeug zu starten. X Auf die Bremse treten und auf die KEYLESS-GO-Taste drücken. X Das Fahrzeug mit dem KEYLESS-GO-Schlüssel im Zündschloss starten. X Den KEYLESS-GO-Schlüssel in einem Mercedes-Benz Service- Stützpunkt sperren lassen. X Den Verlust umgehend der Fahrzeugversicherung melden. X Gegebenenfalls die mechanische Schließung austauschen lassen. Standheizung* Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Die Standheizung funktioniert nicht. Der Tank ist nur noch bis zur Reservemarke gefüllt. Die Fahrzeugbatterie ist zu weit entladen. X An der nächsten Tankstelle tanken. X Die Fahrzeugbatterie laden. Z 311

315 Selbsthilfe Was tun, wenn... Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Die Standheizung lässt sich nicht mit der Fernbedienung ein- oder ausschalten. Die Standheizung ist defekt. Auf dem Display der Fernbedienung steht FAIL und das Symbol. Die Signalübertragung zwischen Fernbedienung und Fahrzeug ist gestört. Auf dem Display der Fernbedienung steht FAIL und das Symbol. Im Tank ist zu wenig Kraftstoff oder die Standheizung ist defekt. X Die Standheizung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. X Die Position zum Fahrzeug verändern, gegebenenfalls näher an das Fahrzeug herangehen. X Erneut versuchen, die Standheizung mit der Fernbedienung einoder auszuschalten. X An der nächsten Tankstelle tanken. X Die Standheizung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen. 312

316 Selbsthilfe Was tun, wenn... Fahrzeug stilllegen Problem Mögliche Ursache/Folge Lösungsvorschläge Das Fahrzeug soll für länger als sechs Wochen stillgelegt werden. Das Fahrzeug erleidet durch eine längere Stilllegung Standschäden. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen und sich beraten lassen. X Die Batterie abklemmen (Y Seite 341). Z 313

317 Selbsthilfe Öffnen und Schließen im Notfall Öffnen und Schließen im Notfall Notschlüssel Wenn sich das Fahrzeug nicht mehr mit dem Schlüssel oder mit dem KEYLESS-GO-Schlüssel* ver- oder entriegeln lässt, benutzen Sie den Notschlüssel. Wenn Sie die Fahrertür oder den Kofferraumdeckel (Limousine) mit dem Notschlüssel entriegeln und öffnen, löst dies die Einbruch- Diebstahl-Warnanlage* aus (Y Seite 59). Sie haben mehrere Möglichkeiten, den Alarm zu beenden: X Auf die Taste k oder j des Schlüssels drücken. oder X Den Schlüssel ins Zündschloss stecken. oder X Auf die KEYLESS-GO-Taste* auf dem Wählhebel drücken. Dabei muss der KEYLESS- GO-Schlüssel* im Fahrzeug sein. oder X Das Fahrzeug mit KEYLESS-GO* ver- oder entriegeln. Dabei muss der KEYLESS-GO- Schlüssel* außerhalb des Fahrzeugs sein. Notschlüssel entriegeln und entnehmen 1 Entriegelungsschieber 2 Notschlüssel X Den Entriegelungsschieber 1 in Pfeilrichtung schieben und gleichzeitig den Notschlüssel 2 ganz aus dem Schlüssel herausziehen. Fahrzeug entriegeln Wenn sich Ihr Fahrzeug nicht mehr mit dem Schlüssel oder dem KEYLESS-GO-Schlüssel* zentral entriegeln lässt: X Den Notschlüssel aus dem Schlüssel entnehmen (Y Seite 314). $ Entriegeln X Den Notschlüssel bis zum Anschlag ins Schloss der Fahrertür schieben. X Den Notschlüssel gegen den Uhrzeigersinn auf Stellung $ drehen. Die Tür ist entriegelt. X Den Notschlüssel zurückdrehen und abziehen. 314

318 Fahrzeug verriegeln Wenn sich Ihr Fahrzeug nicht mehr mit dem Schlüssel oder dem KEYLESS-GO-Schlüssel* zentral verriegeln lässt: X Die Fahrertür öffnen. X Die Beifahrertür, die hinteren Türen und den Kofferraumdeckel/die Heckklappe schließen. X Auf die Verriegelungstaste drücken (Y Seite 68). X Prüfen, ob die Sicherungsstifte an den Türen noch sichtbar sind. Gegebenenfalls die Sicherungsstifte von Hand herunterdrücken. X Die Fahrertür schließen. X Den Notschlüssel aus dem Schlüssel entnehmen (Y Seite 314). $ Verriegeln X Den Notschlüssel bis zum Anschlag ins Schloss der Fahrertür schieben. X Den Notschlüssel im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag auf Stellung $ drehen. X Den Notschlüssel zurückdrehen und abziehen. X Prüfen, ob die Türen und der Kofferraumdeckel/die Heckklappe verriegelt sind. Öffnen und Schließen im Notfall Kofferraum öffnen und schließen Kofferraum entriegeln Selbsthilfe! Der Kofferraumdeckel schwenkt beim Öffnen nach oben aus. Achten Sie deshalb darauf, dass genügend Platz über dem Kofferraumdeckel ist. Wenn sich der Kofferraum nicht mehr mit dem Schlüssel oder mit dem KEYLESS-GO- Schlüssel* entriegeln lässt: X Den Notschlüssel aus dem Schlüssel entnehmen (Y Seite 314). Kofferraumschloss $ Kofferraum entriegeln Z 315

319 Selbsthilfe Öffnen und Schließen im Notfall X Den Notschlüssel bis zum Anschlag ins Kofferraumschloss schieben. X Den Notschlüssel gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag auf Stellung $ drehen und am Griff des Kofferraumdeckels ziehen. Der Kofferraum ist entriegelt. X Den Notschlüssel zurückdrehen und abziehen. Kofferraum manuell öffnen (Heckdeckelfernschließung*) Kofferraum manuell schließen (Heckdeckelfernschließung*) G Verletzungsgefahr Achten Sie beim Schließen des Kofferraumdeckels darauf, dass sich niemand einklemmt. i Lassen Sie den Schlüssel nicht im Kofferraum liegen. Sonst könnten Sie sich aussperren. Heckklappe öffnen Wenn sich die Heckklappe nicht mehr öffnen lässt, nutzen Sie die Notentriegelung innen in der Heckklappe. i Bei Fahrzeugen mit Klappsitzbank* können Sie die Heckklappe von innen mit dem Griff öffnen (Y Seite 70). Kofferraumdeckel öffnen 1 Griff X Den Kofferraumdeckel am Griff 1 anheben. Kofferraumdeckel schließen 1 Griffmulde X Den Kofferraumdeckel an der Griffmulde 1 herunterziehen. X Gegebenenfalls den Kofferraumdeckel von außen an den Kanten zudrücken. 1 Entriegelungshebel 2 Abdeckung der Entriegelung! Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen nach oben und nach hinten aus. Achten Sie deshalb darauf, dass genügend Platz über und hinter der Heckklappe ist. 316

320 Selbsthilfe X Die Abdeckung 2 von der Verkleidung an der Heckklappe abziehen. X Den Entriegelungshebel 1 bis zum Anschlag nach links drücken und die Heckklappe öffnen. Parksperre manuell aufheben Bei einer elektrischen Störung können Sie die Sperrung des Wählhebels in Stellung P manuell aufheben, z.b. wenn Sie das Fahrzeug abschleppen wollen. X Den Deckel bei einer Öffnung von etwa 45 festhalten. X Einen geeigneten Stift 1, wie z.b. einen Schraubendreher, in die Öffnung stecken. X Den Stift 1 nach unten drücken und gleichzeitig den Wählhebel aus der Stellung P bewegen. X Den Stift 1 herausziehen. Der Wählhebel lässt sich nun frei bewegen, bis er wieder in Stellung P gebracht wird. Ausgelöste NECK-PRO-Kopfstützen zurückstellen Ausgelöste NECK-PRO-Kopfstützen zurückstellen Wurden bei einem Unfall NECK-PRO-Kopfstützen ausgelöst, müssen Sie die Kopfstützen am Fahrer- und Beifahrersitz wieder zurückstellen. Sonst wäre bei einem erneuten Heckaufprall das zusätzliche Schutzpotenzial nicht vorhanden. Ausgelöste Kopfstützen erkennen Sie daran, dass sie nach vorn verstellt sind und sich nicht mehr einstellen lassen. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen die NECK- PRO-Kopfstützen nach einem Heckaufprall in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen zu lassen, z.b. in einem Mercedes-Benz Service- Stützpunkt. i Sollten Sie Probleme beim Zurückstellen der Kopfstützen haben, lassen Sie diese Arbeit in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, z.b. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Parksperre manuell aufheben 1 Stift X Das Ablagefach in der Mittelkonsole öffnen. X Den Cupholder* entnehmen. Z 317

321 Selbsthilfe Batterien wechseln 1 Rückstell-Werkzeug 2 Kopfstützenpolster zurückdrücken 3 Führung X Das Rückstell-Werkzeug 1 aus dem Handschuhfach nehmen. X Das Rückstell-Werkzeug 1 in die Führung 3 zwischen dem Kopfstützenpolster und der hinteren Kopfstützen-Abdeckung einführen. X Das Rückstell-Werkzeug 1 nach unten drücken, bis die Kopfstützen-Auslösung hörbar verriegelt. X Das Rückstell-Werkzeug 1 herausziehen. X Mit kräftigem Druck das Kopfstützenpolster bis zum Einrasten zurückdrücken 2. X Diese Arbeiten an der zweiten Kopfstütze wiederholen. Batterien wechseln Hinweise Lassen Sie die Batterien am besten in einer qualifizierten Fachwerkstatt wechseln, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. G Vergiftungsgefahr Batterien enthalten giftige und ätzende Substanzen. Halten Sie daher Batterien von Kindern fern. Wenn eine Person eine Batterie verschluckt hat, muss sie sofort zum nächsten Arzt gehen. H Umwelthinweis Werfen Sie Batterien nicht in den Hausmüll! Sie enthalten hoch giftige Substanzen. Geben Sie entladene Batterien bei einer qualifizierten Fachwerkstatt ab, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt oder bei einer Rücknahmestelle für Alt-Batterien. 318

322 Selbsthilfe Batterien wechseln Schlüssel oder KEYLESS-GO-Schlüssel* Batterien kontrollieren X Auf die Taste j oder k drücken. Die Batterien sind in Ordnung, wenn die Batterie-Kontrollleuchte kurz aufleuchtet. X Den Notschlüssel 1 in die Öffnung des Schlüssels stecken und in Pfeilrichtung drücken. Das Batteriefach 2 ist entriegelt. X Das Batteriefach 2 aus dem Schlüssel herausziehen. X Das Batteriefach in das Gehäuse des Schlüssels zurückschieben, bis das Batteriefach einrastet. X Die Funktion aller Tasten des Schlüssels am Fahrzeug prüfen. Fernbedienung für Standheizung* Batterien wechseln Sie brauchen eine 6-V-Stiftbatterie vom Typ 2CR Sie brauchen zwei 3-V-Knopfzellen vom Typ CR X Den Notschlüssel aus dem Schlüssel entnehmen (Y Seite 314). 1 Batterien 1 Notschlüssel 2 Batteriefach X Die alten Batterien 1 aus dem Batteriefach entnehmen. X Die neuen Batterien mit dem Pluspol nach oben unter der Kontaktfeder einsetzen. Dazu ein fusselfreies Tuch verwenden. 1 Batterie 2 Batterieabdeckung X Die seitlichen Arme der Batterieabdeckung 2 spreizen und die Batterieabdeckung 2 abschieben. X Die alte Batterie 1 entnehmen. Z 319

323 Selbsthilfe Lampen wechseln X Die neue Batterie einsetzen. Dabei die Polmarkierungen auf der Rückseite der Fernbedienung beachten. X Die Batterieabdeckung 2 wieder auf die Fernbedienung schieben. X Mit der Fernbedienung die Standheizungsfunktionen am Fahrzeug prüfen. Lampen wechseln Hinweise zum Lampenwechsel Lampen und Leuchten sind ein wesentlicher Bestandteil der Fahrzeugsicherheit. Achten Sie deswegen darauf, dass alle Lampen immer funktionieren. G Verletzungsgefahr Lampen und Leuchten können sehr heiß sein. Lassen Sie sie deshalb vor dem Wechsel abkühlen. Sonst könnten Sie sich verbrennen, wenn Sie sie berühren. Bewahren Sie Lampen für Kinder unzugänglich auf. Sie könnten sonst z. B. die Lampe beschädigen und sich verletzen. Verwenden Sie keine Lampe, die heruntergefallen ist. Die Lampe kann platzen und Sie verletzen. H7-Lampen stehen unter Druck und könnten bei einem Lampenwechsel platzen, insbesondere, wenn sie sehr heiß sind. Tragen Sie deshalb beim Wechsel eine Schutzbrille und Handschuhe. G Verletzungsgefahr Xenon-Lampen stehen unter Hochspannung. Wenn Sie elektrische Kontakte der Xenon-Lampen berühren, können Sie einen Stromschlag bekommen und schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Entfernen Sie darum nicht die Abdeckung der Xenon- Lampe. Wechseln Sie Xenon-Lampen nicht selbst, sondern lassen Sie die Xenon-Lampen nur in einer qualifizierten Fachwerkstatt wechseln, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. G Verletzungsgefahr HiP-Lampen stehen unter Druck und können bei einem Lampenwechsel platzen und Sie könnten sich verletzen. Wechseln Sie HiP-Lampen nicht selbst, sondern lassen Sie die HiP-Lampen nur in einer qualifizierten Fachwerkstatt wechseln, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. 320

324 Selbsthilfe Lampen wechseln Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Übersicht! Wechseln Sie Leuchtdioden nicht selbst. Sie könnten sonst die Leuchtdioden oder Teile des Fahrzeugs beschädigen. T Modell Limousine Z 321

325 Selbsthilfe Lampen wechseln Vordere Lampen Lampe Typ 1 Zusatzblinklicht Leuchtdiode 33 2 Blinklicht PY 21 W 3 Abblendlicht H7 55 W 34 oder D2S 35 W* 35 4 Fernlicht H7 55 W Stand-/Parklicht 5 Nebelscheinwerfer W 5 W oder Leuchtdiode* 33 H11 55 W 33 Hintere Lampen Lampe 6 Drittes Bremslicht 7 Nebelschlusslicht Typ Leuchtdiode 33 HiP 33 Rück-/Parklicht HiP 33 Rückfahrlicht HiP 33 Bremslicht HiP 33 oder Blinklicht HiP 33 8 Kennzeichenbeleuchtung Leuchtdiode* 33 C 5 W Vor dem Lampenwechsel Folgende Lampen können Sie wechseln: RAbblendlicht (Fahrzeuge mit Halogen- Scheinwerfer) RFernlicht RStand- und Parklicht (Fahrzeuge mit Halogen-Scheinwerfer) RBlinklicht (vorn) RKennzeichenbeleuchtung Beachten Sie dabei folgende Schritte: RVerwenden Sie nur die hier angegebenen Lampentypen. RSchalten Sie vor dem Lampenwechsel die Beleuchtung aus, um einen Kurzschluss zu vermeiden. RFassen Sie Lampen nur mit einem sauberen, fusselfreien Tuch an. RArbeiten Sie nicht mit öligen oder feuchten Händen. RWenn auch die neue Lampe nicht leuchtet, suchen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt 33 Lassen Sie diese Lampen nur in einer qualifizierten Fachwerkstatt wechseln, z.b. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. 34 Fahrzeuge mit Halogen-Scheinwerfer 35 Fahrzeuge mit Bi-Xenon-Scheinwerfer*: Lassen Sie diese Lampen nur in einer qualifizierten Fachwerkstatt wechseln, z.b. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. 322

326 Selbsthilfe Lampen wechseln auf, z.b. einen Mercedes-Benz Service- Stützpunkt. i Lassen Sie die Scheinwerfer-Einstellung regelmäßig in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Vordere Lampen wechseln Halogen- oder Bi-Xenon*-Scheinwerfer 1 Lampenhalter Blinklicht 2 Lampenhalter Fernlicht 3 Lampenhalter Stand-/Parklicht 4 Gehäusedeckel Abblendlicht (Halogen-/ Bi-Xenon-Scheinwerfer) Abblendlicht wechseln (Fahrzeuge mit Halogen-Scheinwerfern) X Die Beleuchtung ausschalten. X Die Motorhaube öffnen. X Den Gehäusedeckel 4 gegen den Uhrzeigersinn drehen und abnehmen. X Den Lampenhalter gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis er ausrastet. X Den Lampenhalter herausziehen. X Die Lampe wechseln. X Den Lampenhalter in den Scheinwerfer einsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis er einrastet. X Den Gehäusedeckel 4 ansetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis er einrastet. Fernlicht wechseln X Die Beleuchtung ausschalten. X Die Motorhaube öffnen. X Den Lampenhalter 2 gegen den Uhrzeigersinn drehen und mit der Lampe herausziehen. X Die Lampe aus dem Lampenhalter 2 herausziehen. X Die neue Lampe in den Lampenhalter 2 einsetzen. X Den Lampenhalter 2 in den Scheinwerfer einsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis er einrastet. Stand- und Parklicht wechseln (Fahrzeuge mit Halogen-Scheinwerfern) X Die Beleuchtung ausschalten. X Die Motorhaube öffnen. X Den Lampenhalter 3 gegen den Uhrzeigersinn drehen und herausziehen. X Die Lampe aus dem Lampenhalter 3 ziehen. X Die neue Lampe in den Lampenhalter 3 einsetzen. X Den Lampenhalter 3 in den Scheinwerfer einsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis er einrastet. Blinklicht wechseln X Die Beleuchtung ausschalten. X Die Motorhaube öffnen. Z 323

327 Selbsthilfe Wischerblätter wechseln X Den Lampenhalter 1 gegen den Uhrzeigersinn drehen und mit der Lampe herausziehen. X Die Lampe mit leichtem Druck gegen den Uhrzeigersinn aus dem Lampenhalter 1 herausziehen. X Die neue Lampe in den Lampenhalter 1 drücken und im Uhrzeigersinn drehen. X Den Lampenhalter 1 in den Scheinwerfer einsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis er einrastet. Hintere Lampen wechseln Kennzeichenbeleuchtung wechseln Kennzeichenbeleuchtung (Limousine) 1 Schrauben X Die Beleuchtung ausschalten. X Den Kofferraumdeckel öffnen. X Die Schrauben 1 herausdrehen. X Die Kennzeichenleuchte abnehmen. X Die Lampe auswechseln. X Die Kennzeichenleuchte einsetzen. X Die Schrauben 1 hineindrehen. Wischerblätter wechseln Wischerblätter Windschutzscheibe G Unfallgefahr Die Scheiben werden nicht mehr richtig gewischt, wenn die Wischerblätter verschlissen sind. Dadurch können Sie das Verkehrsgeschehen nicht mehr beobachten und einen Unfall verursachen. Wechseln Sie die Wischerblätter zweimal im Jahr, am besten im Frühling und im Herbst. G Unfallgefahr Die Wischerarme können sich in Bewegung setzen und Sie verletzen, wenn Sie den Scheibenwischer eingeschaltet haben. Ziehen Sie vor dem Wechseln der Wischerblätter den Schlüssel aus dem Zündschloss.! Fassen Sie beim Wechseln nur die Halterung am Wischerblatt an, um die Wischergummis nicht zu beschädigen. 324

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328 Ausbauen Wischerblatt senkrecht stellen Fahrzeuge ohne KEYLESS-GO* X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 oder 2 steht. X Den Scheibenwischer am Kombischalter auf Stellung u (Y Seite 105) stellen. X Wenn die Wischerarme senkrecht stehen: Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung M drehen und den Schlüssel abziehen. X Den Wischerarm von der Windschutzscheibe wegklappen, bis er spürbar einrastet. X Das Wischerblatt quer stellen. Fahrzeuge mit KEYLESS-GO* X Den Motor ausschalten. X Den Fuß vom Bremspedal nehmen. X Den Scheibenwischer am Kombischalter auf Stellung u (Y Seite 105) stellen. X So oft auf die KEYLESS-GO-Taste drücken, bis der Scheibenwischer startet. X Wenn die Wischerarme senkrecht zur Motorhaube stehen: Auf die KEYLESS-GO- Taste drücken. X Den Wischerarm von der Windschutzscheibe wegklappen, bis er spürbar einrastet. X Das Wischerblatt quer stellen. Wischerblatt herausnehmen Wischerblätter wechseln X Das Wischerblatt in Pfeilrichtung aus der Halterung am Wischerarm herausziehen. Einbauen Selbsthilfe X Das neue Wischerblatt entgegen der Pfeilrichtung auf die Halterung am Wischerarm schieben. X Das Wischerblatt parallel zum Wischerarm drehen. X Den Wischerarm wieder zurück an die Windschutzscheibe klappen. Wischerblatt Heckscheibe (T-Modell) G Verletzungsgefahr Der Wischerarm kann sich in Bewegung setzen und Sie verletzen, wenn Sie den Scheibenwischer eingeschaltet haben. Ziehen Sie vor dem Wechsel des Wischerblatts den Schlüssel aus dem Zündschloss. Z 325

329 Selbsthilfe Reifenpanne Ausbauen 1 Wischerblatt 2 Lasche 3 Halterung 4 Ausbauen X Den Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen. X Den Wischerarm von der Heckscheibe wegklappen, bis er spürbar einrastet. X Das Wischerblatt 1 im rechten Winkel zum Wischerarm drehen. X Die Lasche 2 zusammendrücken und das Wischerblatt 1 in Pfeilrichtung 4 von der Halterung herunterschieben. X Das Wischerblatt 1 abnehmen. Einbauen X Das neue Wischerblatt gegen die Pfeilrichtung 4 auf die Halterung 3 schieben, bis die Lasche 2 einrastet. X Den Sitz des Wischerblattes 1 überprüfen. X Das Wischerblatt 1 parallel zum Wischerarm drehen. X Den Wischerarm wieder zurück an die Heckscheibe klappen. Reifenpanne Ihr Fahrzeug kann ausgestattet sein mit: Rdem TIREFIT-Kit (Y Seite 259) Reinem Notrad* Minispare (Y Seite 259) Reinem Notrad* Faltrad (Y Seite 259) Reinem Reserverad* (Y Seite 259) Rdem MOExtended-Notlaufsystem* (Y Seite 337) Fahrzeug vorbereiten i Bei Fahrzeugen mit MOE-Bereifung* entfällt die Fahrzeugvorbereitung. X Das Fahrzeug möglichst weit vom fließenden Verkehr auf festem, rutschsicherem und ebenem Untergrund abstellen. X Die Warnblinkanlage einschalten. X Fest auf die Parkbremse treten. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe X Den ersten Gang oder den Rückwärtsgang einlegen. 326

330 Selbsthilfe Reifenpanne Fahrzeuge mit Automatikgetriebe* X Den Wählhebel auf P stellen. Für alle Fahrzeuge X Die Mitfahrer aussteigen lassen. Darauf achten, dass dies außerhalb des Gefahrenbereichs der Straße geschieht. X Dafür sorgen, dass sich die Mitfahrer während der Reifenpanne außerhalb des Gefahrenbereichs aufhalten, z. B. hinter der Leitplanke. X Den Motor abstellen. X Den Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen. X Das Warndreieck (Y Seite 256) oder die Warnblinkleuchten in ausreichendem Abstand aufstellen. Dabei die gesetzlichen Vorschriften beachten. G Verletzungsgefahr Der Wagenheber ist nur zum kurzzeitigen Anheben des Fahrzeugs beim Radwechsel vorgesehen. Bei Arbeiten unter dem Fahrzeug müssen Sie Unterstellböcke verwenden. Achten Sie darauf, dass die Standfläche des Wagenhebers eben, fest und rutschsicher ist. Verwenden Sie keine Holzklötze oder ähnliches als Wagenheberunterlage. Sonst kann der Wagenheber wegen der eingeschränkten Höhe seine Tragfähigkeit nicht erreichen. Starten Sie während des gesamten Radwechsels nicht den Motor. Legen Sie sich nicht unter das mit dem Wagenheber angehobene Fahrzeug. Wenn Sie das Fahrzeug nicht wie beschrieben anheben, kann es vom Wagenheber fallen (z. B. bei Motorstart, Öffnen oder Schließen einer Tür oder des Kofferraumdeckels/der Heckklappe) und Sie können sich schwer verletzen. TIREFIT-KIT verwenden Mit dem TIREFIT-Kit können Sie kleine Stichverletzungen, besonders in der Reifen-Lauffläche, abdichten. TIREFIT können Sie bei Außentemperaturen bis -20 C verwenden. G Unfallgefahr In folgenden Fällen ist Ihre Sicherheit besonders gefährdet und TIREFIT kann keine Pannenhilfe leisten: Rbei Schnitt- oder Stichverletzungen des Reifens, die größer als 4 mm sind Rbei Schäden an der Felge Rwenn Sie mit sehr niedrigem Reifendruck oder luftleeren Reifen gefahren sind Fahren Sie nicht weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Z 327

331 Selbsthilfe Reifenpanne X Den eingedrungenen Fremdkörper, z. B. die Schraube oder den Nagel, im Reifen lassen. X TIREFIT, den beiliegenden Aufkleber max. 80 km/h und die elektrische Luftpumpe aus dem Stauraum unter dem Kofferraumboden/Laderaumboden nehmen (Y Seite 258). 1 Aufkleber Sichtfeld Fahrer 2 Aufkleber Rad X Den Teil 1 des Aufklebers in das Sichtfeld des Fahrers kleben. X Den Teil 2 des Aufklebers in der Nähe des Ventils auf das Rad des defekten Reifens kleben. G Verletzungsgefahr TIREFIT darf nicht mit Haut, Augen oder Kleidung in Berührung kommen. RWenn Sie TIREFIT in die Augen bekommen oder berührt haben, spülen Sie sie sofort gründlich mit klarem Wasser aus. RWechseln Sie mit TIREFIT verschmutzte Kleidung sofort. RWenn allergische Reaktionen auftreten, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Halten Sie TIREFIT von Kindern fern. RWenn TIREFIT verschluckt wurde, lassen Sie sofort den Mund gründlich ausspülen und reichlich Wasser trinken. RLösen Sie kein Erbrechen aus! Suchen Sie sofort einen Arzt auf! RAtmen Sie die Dämpfe nicht ein. i Wenn TIREFIT ausgetreten ist, lassen Sie es antrocknen. Sie können es dann wie eine Folie abziehen. Wenn Ihre Kleidung mit TIREFIT verschmutzt wurde, lassen Sie sie möglichst bald in einer Reinigung mit Perchlorethylen reinigen. G Verletzungsgefahr Beachten Sie die Sicherheitshinweise des Herstellers auf dem Aufkleber der elektrischen Luftpumpe! i Ihrem Fahrzeug können zwei unterschiedliche Luftpumpen beigelegt sein. Sie erkennen die Version 1 an der Klappe, hinter der sich der Schlauch mit dem Manometer und das Kabel befinden und die Version 2 an dem in die elektrische Luftpumpe eingelassenen Manometer. Version 1 Version 1 1 TIREFIT-Füllflasche 2 Klappe 328

332 3 Aussparung 4 Ein-/Ausschalter 5 Stecker mit Kabel 6 Schlauch elektrische Luftpumpe 7 Flansch X Die Klappe 2 der elektrischen Luftpumpe öffnen. X Den Stecker mit Kabel 5 und den Schlauch der elektrischen Luftpumpe 6 aus dem Gehäuse ziehen. X Den Schlauch 6 der elektrischen Luftpumpe auf den Flansch 7 der TIREFIT- Füllflasche 1 schrauben. X Die TIREFIT-Füllflasche 1 mit dem Kopf nach unten in die Aussparung 3 der elektrischen Luftpumpe stecken. 8 Einfüllschlauch 9 Ventil X Die Ventilkappe vom Ventil 9 des defekten Reifens drehen. Selbsthilfe Reifenpanne X Sicherstellen, dass die Ablassschraube a am Manometer b ganz geschlossen ist. X Den Einfüllschlauch 8 auf das Ventil 9 schrauben. X Den Stecker 5 in die Steckdose des Zigarettenanzünders* (Y Seite 212) oder in eine 12 V-Steckdose in Ihrem Fahrzeug (Y Seite 213) stecken. X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 (Y Seite 75) drehen. X Den Ein-/Ausschalter 4 an der elektrischen Luftpumpe auf I drücken. Die elektrische Luftpumpe ist eingeschaltet. Der Reifen wird aufgepumpt. i Zunächst wird das TIREFIT in den Reifen gepumpt. Dabei kann der Druck kurzzeitig auf ca. 5 bar steigen. Schalten Sie die elektrische Luftpumpe in dieser Phase nicht ab! X Die elektrische Luftpumpe fünf Minuten laufen lassen. Danach muss ein Reifendruck von mindestens 1,8 bar erreicht sein. a Ablassschraube b Manometer! Betreiben Sie die elektrische Luftpumpe nicht länger als sechs Minuten ohne Unterbrechung. Sonst kann sie zu heiss werden. Z 329

333 Selbsthilfe Reifenpanne Wenn die Luftpumpe abgekühlt ist, können Sie sie weiter benutzen. Wenn nach fünf Minuten der Luftdruck von 1,8 bar nicht erreicht wird: X Die elektrische Luftpumpe ausschalten, diese abnehmen und mit dem Fahrzeug etwa 10 m vor- oder zurückfahren. Das TIREFIT kann sich so besser verteilen. X Die TIREFIT-Füllflasche 1 von der elektrischen Pumpe abnehmen. X Den Reifen erneut aufpumpen. G Unfallgefahr Wenn nach fünf Minuten der Luftdruck von 1,8 bar nicht erreicht werden kann, ist der Reifen zu stark beschädigt. Fahren Sie nicht weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Wenn Sie einen Reifendruck von 1,8 bar erreicht haben: X Den Ein-/Ausschalter 4 an der elektrischen Luftpumpe auf 0 drücken. Die elektrische Luftpumpe ist ausgeschaltet. X Die elektrische Luftpumpe abnehmen und verstauen. X Das Warndreieck einklappen und verstauen. X Sofort losfahren. Das TIREFIT kann sich so im Reifen verteilen. X Nach etwa zehn Minuten Fahrt anhalten und den Reifendruck mit der elektrischen Luftpumpe überprüfen. G Unfallgefahr Wenn der Reifendruck jetzt weniger als 1,3 bar beträgt, ist der Reifen zu stark beschädigt. Fahren Sie nicht weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes- Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. X Den Reifendruck korrigieren, wenn er noch mindestens 1,3 bar beträgt (Werte siehe Tankklappe). Reifendruck erhöhen: Die elektrische Luftpumpe einschalten. Reifendruck verringern: Die Ablassschraube a am Manometer b öffnen. X Zur nächsten Werkstatt fahren und den Reifen ersetzen lassen. X Das TIREFIT-Kit so bald wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt ersetzen lassen, z. B. in einem Mercedes-Benz Service- Stützpunkt. G Unfallgefahr Überschreiten Sie nicht die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Der Aufkleber max. 80 km/h muss im Sichtbereich des Fahrers befestigt sein. Das Fahrverhalten des Fahrzeugs kann beeinträchtigt sein. 330

334 Selbsthilfe Reifenpanne H Umwelthinweis Lassen Sie das gebrauchte TIREFIT-Kit fachgerecht entsorgen, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. X Das TIREFIT-Kit alle vier Jahre in einer qualifizierten Fachwerkstatt austauschen lassen, z. B. in einem Mercedes-Benz Service- Stützpunkt. Version2 X Den Stecker mit Kabel 4 und den Schlauch 5 der elektrischen Luftpumpe aus dem Gehäuse ziehen. X Den Schlauch der elektrischen Luftpumpe 5 auf den Flansch 6 der TIREFIT- Füllflasche 1 schrauben. X Die TIREFIT-Füllflasche 1 mit dem Kopf nach unten in die Aussparung 2 der elektrischen Luftpumpe stecken. X Den Stecker 4 in die Steckdose des Zigarettenanzünders* (Y Seite 212) oder in eine 12 V-Steckdose in Ihrem Fahrzeug (Y Seite 213) stecken. X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 drehen. X Den Ein-/Ausschalter 3 an der elektrischen Luftpumpe auf I drücken. Die elektrische Luftpumpe ist eingeschaltet. Der Reifen wird aufgepumpt. i Zunächst wird das TIREFIT in den Reifen gepumpt. Dabei kann der Druck kurzzeitig auf ca. 5 bar steigen. Schalten Sie die elektrische Luftpumpe in dieser Phase nicht ab! X Die elektrische Luftpumpe fünf Minuten laufen lassen. Danach muss ein Reifendruck von mindestens 1,8 bar erreicht sein. 1 TIREFIT-Füllflasche 2 Aussparung 3 Ein-/Ausschalter 4 Stecker mit Kabel 5 Schlauch elektrische Luftpumpe 6 Flansch 7 Ventil 8 Einfüllschlauch X Die Ventilkappe vom Ventil 7 des defekten Reifens drehen. X Den Einfüllschlauch 8 auf das Ventil 7 schrauben.! Betreiben Sie die elektrische Luftpumpe nicht länger als sechs Minuten ohne Unterbrechung. Sonst kann sie zu heiss werden. Wenn die Luftpumpe abgekühlt ist, können Sie sie weiter benutzen. Wenn nach fünf Minuten der Luftdruck von 1,8 bar nicht erreicht wird: Z 331

335 Selbsthilfe Reifenpanne X Die elektrische Luftpumpe ausschalten, diese abnehmen und mit dem Fahrzeug etwa 10 m vor- oder zurückfahren. Das TIREFIT kann sich so besser verteilen. X Die TIREFIT-Füllflasche 1 von der elektrischen Pumpe abnehmen. X Den Reifen erneut aufpumpen. G Unfallgefahr Wenn nach fünf Minuten der Luftdruck von 1,8 bar nicht erreicht werden kann, ist der Reifen zu stark beschädigt. Fahren Sie nicht weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Wenn Sie einen Reifendruck von 1,8 bar erreicht haben: 332 X Den Ein-/Ausschalter 3 an der elektrischen Luftpumpe auf 0 drücken. Die elektrische Luftpumpe ist ausgeschaltet. X Die elektrische Luftpumpe abnehmen und verstauen. X Das Warndreieck einklappen und verstauen. X Sofort losfahren. Das TIREFIT kann sich so im Reifen verteilen. X Nach etwa zehn Minuten Fahrt anhalten und den Reifendruck mit der elektrischen Luftpumpe überprüfen. G Unfallgefahr Wenn der Reifendruck jetzt weniger als 1,3 bar beträgt, ist der Reifen zu stark beschädigt. Fahren Sie nicht weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes- Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. 9 Ablasstaste a Manometer X Den Reifendruck korrigieren, wenn er noch mindestens 1,3 bar beträgt (Werte siehe Tankklappe). Reifendruck erhöhen: Die elektrische Luftpumpe einschalten. Reifendruck verringern: Die gelbe Ablasstaste 9 neben dem Manometer a drücken. X Zur nächsten Werkstatt fahren und den Reifen ersetzen lassen. X Das TIREFIT-Kit so bald wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt ersetzen las-

336 Selbsthilfe Reifenpanne sen, z. B. in einem Mercedes-Benz Service- Stützpunkt. G Unfallgefahr Überschreiten Sie nicht die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Der Aufkleber max. 80 km/h muss im Sichtbereich des Fahrers befestigt sein. Das Fahrverhalten des Fahrzeugs kann beeinträchtigt sein. H Umwelthinweis Lassen Sie das gebrauchte TIREFIT fachgerecht entsorgen, z. B. in einem Mercedes- Benz Service-Stützpunkt. X Das TIREFIT-Kit alle vier Jahre in einer qualifizierten Fachwerkstatt austauschen lassen, z. B. in einem Mercedes-Benz Service- Stützpunkt. Radwechsel und Reserverad-Montage* G Unfallgefahr Rad- und Reifengröße von Reserverad*, Notrad* und Normalrad können unterschiedlich sein. Mit einem montierten Notrad* Minispare / Faltrad ändert sich das Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs. Passen Sie Ihre Fahrweise an. Sie dürfen das Notrad* Minispare / Faltrad nur kurzzeitig benutzen. Überschreiten Sie nicht die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und schalten Sie das ESP nicht ab. Betreiben Sie das Fahrzeug niemals mit mehr als einem Notrad* Minispare / Faltrad. G Unfallgefahr Lassen Sie das Notrad* Minispare / Faltrad oder das Reserverad* bald möglichst in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat, durch ein neues Rad ersetzen. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Fahrzeug vorbereiten X Das Fahrzeug wie beschrieben vorbereiten (Y Seite 326). X Wenn ein Anhänger angehängt ist, Anhänger abkoppeln. X Die Räder in Geradeausstellung bringen. X Aus dem Stauraum unter dem Kofferaum-/ Laderaumboden Rgegebenenfalls das Notrad* Minispare / Faltrad oder das Reserverad* Rdas Bordwerkzeug Rden Unterlegkeil Rden Wagenheber nehmen. X Das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern. Auf ebener Straße: Vorn und hinten Keile oder ähnliches unter das Rad legen, das Z 333

337 Selbsthilfe Reifenpanne dem zu wechselnden Rad diagonal gegenüber liegt. X An Gefällen: Keile oder ähnliches unter beide Räder der anderen Achse legen. Fahrzeug anheben 1 Radschlüssel X Am zu wechselnden Rad die Radschrauben mit dem Radschlüssel 1 um etwa eine Umdrehung lösen. Die Schrauben nicht herausschrauben. G Unfallgefahr Wenn Sie den Wagenheber nicht richtig ansetzen, kann das Fahrzeug Rvom Wagenheber fallen RSie oder andere verletzen Rbeschädigt werden. Setzen Sie deshalb den Wagenheber nur an den dafür vorgesehenen Wagenheber- Ansatzpunkten an. Beseitigen Sie vor dem Ansetzen des Wagenhebers eventuellen Schmutz aus der Wagenheberaufnahme. Die Ansatzpunkte für den Wagenheber sind hinter den Radläufen der Vorderräder und vor den Radläufen der Hinterräder. 1 Wagenheber-Ansatzpunkt 2 Wagenheber 3 Kurbel X Den Wagenheber 2 am Wagenheber- Ansatzpunkt 1 ansetzen. X Darauf achten, dass sich der Fuß des Wagenhebers direkt unter dem Wagenheber Ansatzpunkt 1 befindet. X So lange an der Kurbel 3 drehen, bis der Reifen maximal drei Zentimeter vom Boden entfernt ist. X Die oberste Radschraube ganz herausschrauben. 334

338 Selbsthilfe 1 Zentrierbolzen X Statt der Radschraube den Zentrierbolzen 1 aus dem Bordwerkzeug in das Gewinde schrauben. X Die übrigen Radschrauben ganz herausschrauben.! Legen Sie die Radschrauben nicht in Sand oder Schmutz. Die Gewinde der Radschrauben und Radnaben können sonst beschädigt werden. X Das Rad abnehmen. Neues Rad montieren G Unfallgefahr Erneuern Sie Radschrauben, die beschädigt oder angerostet sind. Ölen und fetten Sie Radschrauben nie ein. G Unfallgefahr Wenn ein Gewinde in der Radnabe beschädigt ist, fahren Sie nicht weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes Benz Service-Stützpunkt oder den Service 24 h. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Reifenpanne G Unfallgefahr Verwenden Sie nur Radschrauben, die für das Rad und das Fahrzeug vorgesehen sind. Mercedes Benz empfiehlt Ihnen aus Sicherheitsgründen nur die für Mercedes Benz freigegebenen Radschrauben zu verwenden. Andere Schrauben könnten sich lösen. Ziehen Sie die Radschrauben nicht bei angehobenem Fahrzeug fest. Das Fahrzeug kann sonst kippen. 1 Radschrauben für alle werkseitig angebotenen Räder X Die Anlageflächen von Rad und Radnabe reinigen. X Das Notrad* Minispare / Faltrad oder das Reserverad auf den Zentrierbolzen schieben und andrücken. Z 335

339 Selbsthilfe Reifenpanne X Die Radschrauben einschrauben und leicht anziehen. X Den Zentrierbolzen herausschrauben. X Die letzte Radschraube einschrauben und leicht anziehen. Notrad* Faltrad mit der elektrischen Luftpumpe aufpumpen G Unfallgefahr Pumpen Sie das Faltrad auf, bevor Sie das Fahrzeug ablassen, da sonst die Felge beschädigt werden kann. Die elektrische Luftpumpe ist im Stauraum unter dem Koffer-/Laderaumboden. 336 X Die elektrische Luftpumpe aus dem Stauraum unter dem Koffer-/Laderaumboden nehmen. 1 Klappe 2 Ein- /Ausschalter 3 Stecker 4 Luftschlauch mit Manometer und Ablassschraube 5 Überwurfmutter X Die Klappe 1 öffnen. X Den Stecker 3 und den Luftschlauch 4 aus dem Gehäuse ziehen. X Sicherstellen, dass die Ablassschraube am Manometer geschlossen ist. X Die Ventilkappe vom Ventil des Reifens schrauben. X Die Überwurfmutter 5 des Luftschlauchs 4 auf das Ventil schrauben. X Den Stecker 3 in die Steckdose des Zigarettenanzünders* (Y Seite 212) oder in eine 12-V-Steckdose in Ihrem Fahrzeug (Y Seite 213) stecken. X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zündschloss in Stellung 2 ist. X Den Ein-/Ausschalter 2 an der elektrischen Luftpumpe auf I drücken. Die elektrische Luftpumpe ist eingeschaltet. Der Reifen wird aufgepumpt. X Wenn ein Reifendruck von 3,5 bar erreicht ist, den Schalter an der elektrischen Luftpumpe auf 0 drücken. Die elektrische Luftpumpe ist ausgeschaltet.! Betreiben Sie die elektrische Luftpumpe nicht länger als sechs Minuten ohne Unterbrechung. Sonst kann sie zu heiss werden. Wenn die Luftpumpe abgekühlt ist, können Sie sie weiter benutzen. Wenn der Reifendruck mehr als 3,5 bar beträgt:

340 Selbsthilfe Reifenpanne X Die Ablassschraube am Manometer öffnen, bis der korrekte Reifendruck eingestellt ist. X Die elektrische Luftpumpe abnehmen und verstauen. Fahrzeug ablassen X Das Fahrzeug ablassen. Dazu die Kurbel des Wagenhebers so lange gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis das Fahrzeug wieder fest auf dem Boden steht. X Den Wagenheber zur Seite legen. 1-5 Radschrauben G Unfallgefahr Lassen Sie nach einem Radwechsel das Anziehdrehmoment umgehend prüfen. Die Räder können sich lösen, wenn sie nicht mit einem Anziehdrehmoment von 130 Nm angezogen sind. X Den Wagenheber in die Ausgangsstellung zurückdrehen und ihn und das restliche Bordwerkzeug wieder im Koffer-/Laderaum verstauen. Fahrzeuge mit Notrad* Minispare / Faltrad : X Das defekte Rad in die Schutzfolie packen, die dem Notrad* Minispare / Faltrad beiliegt, und das Rad im Koffer-/Laderaum transportieren. oder X Je nach Radgröße können Sie das defekte Rad auch in der Reserveradmulde festschrauben. In diesem Fall müssen Sie die Ablageschale aus der Reserveradmulde sicher im Koffer-/Laderaum verstauen. MOExtended-Notlaufsystem* Sie dürfen das MOExtended-Notlaufsystem nur in Verbindung mit dem Reifendruckverlust-Warner oder der Reifendruckkontrolle* benutzen.! Die maximale Fahrstrecke im Notlauf ist abhängig von der Beladung des Fahrzeugs. Sie beträgt 50 km im teilbeladenen Zustand und 30 km im vollbeladenem Zustand. Die maximal zu erzielende Fahrstrecke im Notlauf beginnt ab dem Erscheinen der Druckverlust-Warnmeldung im Multifunktions-Display. Sie dürfen die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h nicht überschreiten. i Fahrzeuge mit MOExtended-Notlaufsystem sind nicht mit dem TIREFIT-Kit* ausgestattet. Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit Reifen ohne Notlaufeigenschaften nachrüsten, z. B. Winterreifen, sollten Sie es daher zusätzlich mit einem TIREFIT-Kit* ausstatten. X Die Radschrauben in der angegebenen Reihenfolge 1 bis 5 über Kreuz gleichmäßig festziehen. Das Anziehdrehmoment muss 130 Nm betragen. i Aktivieren Sie die Reifendruck-Kontrolle*erst, wenn sich der entlüftete Reifen nicht mehr im Fahrzeug befindet. i Ein TIREFIT-Kit* erhalten Sie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Z 337

341 Selbsthilfe Batterie G Unfallgefahr Das Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs bei Notlauf verschlechtert sich zum Beispiel Rbei Kurvenfahrt Rbeim Bremsen Rbei starkem Beschleunigen Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an und vermeiden Sie abrupte Lenk- und Fahrmanöver sowie das Fahren über Hindernisse (Bordsteine, Schlaglöcher, im Gelände). Dies gilt insbesondere bei hoher Auslastung des Fahrzeugs. Die erzielbare Notlaufstrecke hängt wesentlich von der Fahrbeanspruchung ab. Sie kann daher je nach Geschwindigkeit, Last, Fahrmanövern, Straßenbeschaffenheit, Außentemperatur usw. erheblich geringer oder bei schonender Fahrweise auch größer sein. Beenden Sie den Notlauf bei: RSchlaggeräuschen RSchütteln des Fahrzeugs RRauchentwicklung mit Gummigeruch Rständigem ESP -Eingriff RRissen in den Reifen-Seitenwänden Nach einer Fahrt im Notlauf müssen Sie die Felge in einer qualifizierten Werkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten besitzt, auf ihre weitere Verwendbarkeit hin überprüfen lassen. Der defekte Reifen muss in jedem Fall ausgetauscht werden. Mercedes Benz empfiehlt Ihnen hierfür eine Mercedes Benz Service-Station. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. i Verwenden Sie bei einem Fahrzeug mit MOExtended-Bereifung auch nur MOExtended-Ersatzreifen in der für das Fahrzeug vorgeschriebenen Größe. Batterie Hinweise zur Batterie Die Fahrzeug-Batterie sollte immer ausreichend geladen sein, damit sie ihre vorgesehene Lebensdauer erreicht. Wenn Sie überwiegend kurze Strecken fahren oder das Fahrzeug für längere Zeit abstellen, lassen Sie den Ladezustand der Batterie öfter prüfen. Um Korrosionsschäden durch austretende Säure zu vermeiden, sollten Sie die Batterie nur durch eine Batterie mit Zentral-Entgasungsdeckel ersetzen. Wenn Sie Ihr Fahrzeug für längere Zeit stilllegen wollen, lassen Sie sich in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt beraten. G Verletzungsgefahr Beachten Sie beim Umgang mit der Batterie Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen. Explosionsgefahr Feuer, offenes Licht und Rauchen sind im Umgang mit der Batterie verboten. 338

342 Selbsthilfe Batterie Vermeiden Sie Funkenbildung. Batteriesäure ist ätzend. Vermeiden Sie Berührungen mit Haut, Augen oder Kleidung. Tragen Sie geeignete Schutzkleidung, insbesondere Handschuhe, Schürze und Gesichtsschutz. Spülen Sie Säurespritzer sofort mit klarem Wasser ab. Suchen Sie gegebenenfalls einen Arzt auf. Tragen Sie eine Schutzbrille. Halten Sie Kinder fern. Beachten Sie diese Betriebsanleitung. H Umwelthinweis Werfen Sie Batterien nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie eine defekte Batterie umweltgerecht. Geben Sie sie in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt oder bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien ab. G Verletzungsgefahr Mercedes Benz empfiehlt Ihnen, aus Sicherheitsgründen nur Batterien zu verwenden, die Mercedes-Benz für Ihr Fahrzeug geprüft und freigegeben hat. Diese Batterien bieten einen erhöhten Auslaufschutz, damit Insassen nicht verätzt werden, wenn eine Batterie bei einem Unfall beschädigt wird. Um Verätzungen oder Verbrennungen zu verhindern, beachten Sie beim Umgang mit Batterien unbedingt folgende Sicherheitshinweise: RBeugen Sie sich nicht über die Batterie. RLegen Sie keine Metallgegenstände auf eine Batterie. Sie können sonst einen Kurzschluss verursachen und das leicht explosive Gasgemisch der Batterie kann sich entzünden. RAchten Sie darauf, sich nicht elektrostatisch aufzuladen. Tragen Sie z. B. keine synthetische Kleidung oder reiben Sie sich nicht an Textilien. Ziehen oder schieben Sie die Batterie deshalb auch nicht über Teppichböden oder andere synthetische Materialien. RFassen Sie eine Batterie keinesfalls zuerst an. Um eine eventuell vorhandene elektrostatische Aufladung abzubauen, stellen Sie sich zuerst außerhalb des Fahrzeugs und berühren Sie die Karosserie. RReiben Sie nicht mit Lappen oder Tüchern an der Batterie. Die Batterie kann durch elektrostatische Aufladung bei Berührung oder bereits durch Überspringen eines Funkens explodieren.! Schalten Sie den Motor aus und ziehen Sie den Schlüssel ab, bevor Sie die Polklemmen der Batterie lösen oder abnehmen. Sie können sonst elektronische Aggregate, wie z. B. den Generator zerstören. i Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, Arbeiten an der Batterie, wie z. B. Ausbauen, Laden Z 339

343 Selbsthilfe Batterie oder Tauschen in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt durchführen zu lassen. Einbauort Batterie Ihr Fahrzeug ist mit einer Batterie im Kofferraum ausgerüstet. Sie ist unter der Abdeckung in der Reserveradmulde. X Die Gepäckablage ausbauen (Y Seite 194). Limousine 1 Minuspol 2 Pluspol (unter Abdeckung) 3 Verschluss-Stopfen 4 Entlüftungsschlauch i Bei Fahrzeugen mit Reserverad* ist die Batterie seitlich rechts in der Mulde. T Modell: Batterie unter der Abdeckung im Laderaum rechts X Die Abdeckung nach oben ziehen und abnehmen. Limousine: Batterie im Kofferraum 1 Elektrostatikschutz 2 Batterie T Modell 1 Elektrostatikschutz 2 Batterie 340

344 Selbsthilfe Batterie X Ausbauen: Den Elektrostatikschutz nach oben ziehen und abnehmen. X Einbauen: Den Elektrostatikschutz auf der Batterie festdrücken. X Fest auf die Parkbremse treten und beim Automatikgetriebe* den Wählhebel auf P stellen. X Alle elektrischen Verbraucher ausschalten. T Modell 1 Pluspol (unter Abdeckung) 2 Minuspol 3 Verschluss-Stopfen 4 Entlüftungsschlauch Elektrostatikschutz G Verletzungsgefahr Verwenden Sie nachfüllbare Batterien nur mit eingebautem Elektrostatikschutz. Der Elektrostatikschutz verhindert Funkenbildung durch elektrostatische Aufladung und somit ein Entzünden des leicht explosiven Gasgemischs der Batterie. i Den Elektrostatikschutz erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Batterie abklemmen G Unfallgefahr Bei abgeklemmter Batterie Rhaben Sie keine Bremskraftverstärkung. Sie brauchen dann mehr Kraft zum Bremsen und haben einen längeren Bremspedalweg. Gegebenenfalls müssen Sie das Bremspedal mit voller Kraft durchtreten. Rkönnen Sie den Zündschlüssel nicht mehr drehen und bei KEYLESS-GO* bleibt der Druck auf die KEYLESS-GO- Taste* ohne Wirkung Rist bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe* der Wählhebel in Stellung P blockiert! Klemmen Sie die Batterie immer in der nachfolgend beschriebenen Reihenfolge ab. Vertauschen Sie keinesfalls die Anschlussklemmen! Sie können sonst die Elektronik des Fahrzeugs beschädigen. X Den Schlüssel im Zündschloss auf 0 drehen und abziehen. X Den Kofferraum öffnen. X Die Abdeckung ausbauen (Y Seite 260). X Die Batterieabdeckung entfernen. X Die Minusklemme der Batterie lösen. X Die Abdeckung der Plusklemme entfernen. X Die Plusklemme der Batterie lösen. X Den Entlüftungsschlauch abziehen. Batterie ausbauen Limousine X Die Batterie abklemmen (Y Seite 341). X Die Schraube, mit der die Batterie gegen Verrutschen gesichert ist, lösen. X Das Befestigungsband lösen und die Batterie entnehmen. Z 341

345 Selbsthilfe Batterie T Modell 1 Abstandshalter 2 Batterie 3 Befestigungsband X Die Batterie abklemmen (Y Seite 341). X Die Schraube, mit der die Batterie gegen Verrutschen gesichert ist, lösen. X Das Befestigungsband 3 lösen und die Batterie entnehmen. X Den Abstandshalter 1 am Entlüftungsschlauch der Batterie entnehmen. Batterie laden und einbauen G Verletzungsgefahr Laden Sie die Batterie nur in gut belüfteten Räumen. Beim Ladevorgang können Gase entweichen und Verpuffungen entstehen, die Sie und andere verletzen können oder Lackschäden oder Verätzungen am Fahrzeug verursachen. Informationen über Ladegeräte, die das Laden im eingebauten Zustand zulassen, erhalten Sie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. G Verletzungsgefahr Während des Ladevorgangs besteht Verätzungsgefahr durch aus der Batterie entweichende Gase. Beugen Sie sich während des Ladevorgangs nicht über die Batterie.! Laden Sie keinesfalls die eingebaute Batterie, es sei denn, Sie benutzen ein von Mercedes-Benz geprüftes und freigegebenes Ladegerät. Diese Ladegeräte lassen das Laden im eingebauten Zustand zu. Die Elektronik des Fahrzeugs kann sonst beschädigt werden.! Verwenden Sie nur Ladegeräte mit einer Begrenzung der Ladespannung auf max. 14,8 V. X Die Batterie laden. Dazu die Hinweise in der Betriebsanleitung des Ladegeräts beachten. X Die geladene Batterie wieder einbauen. Dazu die unter Batterie ausbauen (Y Seite 341) beschriebenen Schritte in umgekehrter Reihenfolge durchführen.! Bauen Sie nachfüllbare Batterien nie ohne den Elektrostatikschutz ein. Die Batterie könnte sonst durch die elektrostatische Entladung bersten. Die dabei austretende Batteriesäure kann Ihr Fahrzeug beschädigen. Weitere Informationen zum Elektrostatikschutz (Y Seite 341). G Verletzungsgefahr Batteriesäure ist ätzend. Vermeiden Sie Berührungen mit Haut, Augen oder Kleidung. 342

346 Selbsthilfe Starthilfe Batterie anklemmen! Klemmen Sie die Batterie immer in der im Folgenden beschriebenen Reihenfolge an. Vertauschen Sie keinesfalls die Anschlussklemmen! Sie können sonst die Elektronik des Fahrzeugs beschädigen. X Alle elektrischen Verbraucher ausschalten. X Die Plusklemme anschließen und die Abdeckung befestigen. X Die Minusklemme anschließen. X Den Entlüftungsschlauch aufstecken. Dabei darauf achten, dass die Batterie gegenüber dem Entlüftungsschlauch mit einem Verschlussstopfen versehen ist. X Gegebenenfalls den Elektrostatikschutz wieder anbringen (Y Seite 341). i Nach einer Stromunterbrechung (z. B. Wieder-Anklemmen) der Batterie müssen Sie folgende Arbeiten ausführen: Rdie Uhr stellen (Y Seite 135) Rdas Schiebe-Hebe-Dach* justieren (Y Seite 184) Rdie Funktion Außenspiegel automatisch ein-/ausklappen* durch einmaliges Ausklappen justieren (Y Seite 90) Starthilfe Starthilfe bekommen Wenn die Batterie entladen ist, kann Ihnen ein anderes Fahrzeug oder eine externe Batterie mit Starthilfekabeln Starthilfe leisten. Beachten Sie dabei folgende Punkte: RLassen Sie sich nur bei kaltem Motor und abgekühlter Katalysatoranlage Starthilfe geben. RStarten Sie den Motor nicht, wenn die Batterie eingefroren ist. Lassen Sie die Batterie zuerst auftauen. RLassen Sie sich nur von Batterien mit 12 V Nennspannung Starthilfe geben. RVerwenden Sie nur verpolungssichere Starthilfekabel mit ausreichendem Querschnitt und isolierten Polzangen. i Verpolungssichere Starthilfekabel und weitere Informationen zur Starthilfe erhalten Sie z. B. in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.! Vermeiden Sie mehrere und lange Startversuche. Starten Sie nicht mit Hilfe eines Schnellladegeräts. G Verletzungsgefahr Während der Starthilfe besteht Verätzungsgefahr durch aus der Batterie entweichende Gase. Beugen Sie sich während der Starthilfe nicht über die Batterie. G Explosionsgefahr Während der Starthilfe können Verpuffungen durch aus der Batterie entweichende Gase entstehen. Vermeiden Sie Funkenbildung. Hantieren Sie in der Nähe der Batterie nicht mit offener Flamme und rauchen Sie nicht. Beachten Sie die Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen beim Umgang mit der Batterie. Diese finden Sie im Stichwortverzeichnis unter dem Stichwort Batterie. X Darauf achten, dass sich die Fahrzeuge nicht berühren. X Fest auf die Parkbremse treten. X Schaltgetriebe: Den Leerlauf einlegen. X Automatikgetriebe*: Den Wählhebel auf P stellen. X Alle Fahrzeuge: Alle elektrischen Verbraucher ausschalten. Z 343

347 Selbsthilfe Starthilfe Limousine 1 Minuspol eigenes Fahrzeug 2 Pluspol eigenes Fahrzeug 3 Pluspol Fremdbatterie 4 Minuspol Fremdbatterie X Wenn ein anderes Fahrzeug Starthilfe gibt, beim helfenden Fahrzeug den Motor in Leerlaufdrehzahl laufen lassen. X Den Pluspol am eigenen Fahrzeug 2 und den Pluspol der Fremdbatterie 3 mit dem Starthilfekabel verbinden. Dabei mit der eigenen Batterie beginnen. X Den Minuspol der Fremdbatterie 4 und den Minuspol am eigenen Fahrzeug 1 mit dem Starthilfekabel verbinden. Dabei mit der Fremdbatterie beginnen. X Den Motor starten. X Wenn der Motor läuft, einige elektrische Verbraucher, wie z.b. das Gebläse, einschalten. Keinesfalls das Licht einschalten. X Das Starthilfekabel zuerst von den Minuspolen 1 und 4, dann von den Pluspolen 2 und 3 lösen. Dabei jeweils bei der Batterie des eigenen Fahrzeugs beginnen. X Die Batterie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, wie z. B. in einem Mercedes- Benz Service-Stützpunkt überprüfen lassen. T Modell 1 Abdeckung 2 Drehverschlüsse X Die drei Drehverschlüsse 2 um eine viertel Umdrehung drehen. X Die Abdeckung 1 nach vorn herausnehmen. 1 Massepunkt eigenes Fahrzeug 2 Pluspol eigenes Fahrzeug (unter Abdeckung) X Wenn ein anderes Fahrzeug Starthilfe gibt, beim helfenden Fahrzeug den Motor in Leerlaufdrehzahl laufen lassen. X Die Pluspole der Batterien mit dem Starthilfekabel verbinden. Dabei mit der eigenen Batterie beginnen. X Den Minuspol der Fremdbatterie und den Karosseriemassepunkt mit dem Starthilfe- 344

348 Selbsthilfe Starthilfe kabel verbinden. Dabei mit dem Minuspol der Fremdbatterie beginnen. X Den Motor starten. X Wenn der Motor läuft, einige elektrische Verbraucher, wie z.b. das Gebläse, einschalten. Keinesfalls das Licht einschalten. X Das Starthilfekabel zuerst vom Massepunkt am eigenen Fahrzeug 1 und vom Minuspol des helfenden Fahrzeugs lösen, dann von den Pluspolen. Dabei bei der Batterie des eigenen Fahrzeugs beginnen. X Die Batterie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, wie z. B. in einem Mercedes- Benz Service-Stützpunkt überprüfen lassen. Starthilfe geben Sie können einem anderen Fahrzeug mit entladener Batterie Starthilfe geben. Beachten Sie dabei folgende Punkte: RGeben Sie nur Batterien mit 12 V Spannung Starthilfe. RGeben Sie keiner eingefrorenen Batterie Starthilfe. Warten Sie bis die Batterie aufgetaut ist. RBeachten Sie die Vorschriften des Fremdfahrzeugs. RVerwenden Sie nur verpolungssichere Starthilfekabel mit ausreichendem Querschnitt und isolierten Polzangen. G Verätzungsgefahr Während der Starthilfe besteht Verätzungsgefahr durch aus der Batterie entweichende Gase. Beugen Sie sich während der Starthilfe nicht über die Batterie. G Explosionsgefahr Während der Starthilfe können Verpuffungen durch aus der Batterie entweichende Gase entstehen. Vermeiden Sie Funkenbildung. Hantieren Sie in der Nähe der Batterie nicht mit offener Flamme und rauchen Sie nicht. Beachten Sie die Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen beim Umgang mit der Batterie. Diese finden Sie im Stichwortverzeichnis unter dem Stichwort Batterie.! Geben Sie keinesfalls Starthilfe über die Fremdstart-Stützpunkte im Motorraum. Die Fremdstart-Stützpunkte sind nicht für das Geben von Starthilfe ausgelegt. Das Fahrzeug kann dadurch beschädigt werden. X Darauf achten, dass sich die Fahrzeuge nicht berühren. X Fest auf die Parkbremse treten. X Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe: Den Leerlauf einlegen. X Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe*: Den Wählhebel auf P stellen. X Alle elektrischen Verbraucher ausschalten. X Den Motor starten und in Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Z 345

349 Selbsthilfe Ab- und Anschleppen Darstellung Limousine 1 Minuspol eigene Batterie 2 Pluspol eigene Batterie Darstellung T Modell 1 Pluspol eigene Batterie 2 Minuspol eigene Batterie X Die Pluspole der Batterien mit dem Starthilfekabel verbinden. Dabei mit der Fremdbatterie beginnen. X Die Minuspole der Batterien mit dem Starthilfekabel verbinden. Dabei mit der helfenden Batterie beginnen. X Den Motor starten. X Das Starthilfekabel zuerst von den Minuspolen, dann von den Pluspolen lösen. Dabei bei der Batterie des Fremdfahrzeugs beginnen. Ab- und Anschleppen Was Sie beachten sollten G Unfallgefahr Wenn Sie das Fahrzeug abschleppen, müssen Sie eine Abschleppstange verwenden, wenn: Rder Motor nicht läuft Rdie Bremsanlage gestört ist Rdie Energieversorgung oder das Bordnetz gestört ist Wenn der Motor nicht läuft, fehlt die Unterstützung der Servolenkung und Sie haben keine Bremskraftverstärkung. Sie brauchen dann mehr Kraft zum Bremsen und haben einen längeren Bremspedalweg. Gegebenenfalls müssen Sie das Bremspedal mit voller Kraft durchtreten. Schleppen Sie das Fahrzeug nicht ab, wenn sich der Schlüssel im Zündschloss nicht drehen lässt. Die Lenkung ist dann verriegelt und das Fahrzeug nicht lenkbar. Wenn Sie ein anderes Fahrzeug an- oder abschleppen, darf dessen Gewicht das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrzeuges nicht überschreiten. 346

350 Selbsthilfe Ab- und Anschleppen G Unfallgefahr Bei eingeschaltetem HOLD wird das Fahrzeug gebremst. Schalten Sie daher HOLD aus, wenn das Fahrzeug abgeschleppt werden soll. Wenn Sie ein anderes Fahrzeug an- oder abschleppen, darf dessen Gewicht das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrzeuges nicht überschreiten. Lassen Sie das Fahrzeug besser transportieren, statt es abzuschleppen. Beachten Sie beim Abschleppen die gesetzlichen Bestimmungen in den einzelnen Ländern.! Fahren Sie beim Abschleppen langsam und nicht ruckartig an. Zu hohe Zugkräfte können die Fahrzeuge beschädigen. Verwenden Sie die Abschleppöse nicht zur Bergung.! Sie dürfen das Fahrzeug maximal 50 km weit abschleppen. Dabei darf eine Schleppgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschritten werden. Bei einer Schleppstrecke über 50 km muss das gesamte Fahrzeug angehoben und transportiert werden.! Befestigen Sie Abschleppseil oder Abschleppstange nur an den Abschleppösen. Sie können das Fahrzeug sonst beschädigen. RFahrzeuge mit Automatikgetriebe* dürfen Sie nicht durch Anschleppen starten. RWenn der Motor nicht anspringt, versuchen Sie es mit der Starthilfe (Y Seite 343). RWenn das Fahrzeug mit der Starthilfe nicht anspringt, lassen Sie es zu einer qualifizierten Fachwerkstatt abschleppen, z. B. zu einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. RWenn das Fahrzeug einen Getriebeschaden hat, lassen Sie es nur mit abgeflanschter Gelenkwelle abschleppen. RDer Wählhebel des Automatikgetriebes* muss beim Abschleppen in Stellung N stehen. RWenn Sie das Fahrzeug über eine längere Strecke abschleppen, lassen Sie es nur mit angehobener Hinterachse abschleppen. RWenn Sie das Fahrzeug mit angehobener Vorder- oder Hinterachse abschleppen, muss die Zündung ausgeschaltet sein. Sonst kann ein Eingriff von ESP die Bremsanlage beschädigen. RFahrzeuge mit 4MATIC* dürfen nicht mit angehobener Vorder- oder Hinterachse abgeschleppt werden. RBeim Abschleppen muss die Batterie angeklemmt und aufgeladen sein. Sonst - können Sie die Zündung nicht einschalten - können Sie den Wählhebel nicht auf N stellen (bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe*) - haben Sie keine Unterstützung beim Bremsen i Schalten Sie vor dem Abschleppen die automatische Türverriegelung aus (Y Seite 137). Sie können sich sonst beim Schieben oder Abschleppen des Fahrzeugs aussperren. Z 347

351 Selbsthilfe Ab- und Anschleppen Abschleppöse anbauen Abdeckung vorn öffnen Die Aufnahmen für die einschraubbaren Abschleppösen sind in den Stoßstangen. Sie sind jeweils vorn und hinten unter den Abdeckungen in Fahrtrichtung rechts. 1 Abdeckung X Die Abdeckung 1 großflächig an der gesamten Unterkante in Pfeilrichtung nach hinten drücken. X Die Abdeckung 1 von der Öffnung nehmen. Abdeckung hinten öffnen 1 Abdeckung X Die Abdeckung 1 in Pfeilrichtung nach hinten drücken. X Die Abdeckung 1 von der Öffnung nehmen. Abschleppöse befestigen X Die Abschleppöse und den Radschlüssel aus dem Bordwerkzeug nehmen (Y Seite 258). X Die Abschleppöse im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag einschrauben. X Den Griff des Radschlüssels in die Abschleppöse stecken und festziehen. Fahrzeug abschleppen! Sie dürfen das Fahrzeug maximal 50 km weit abschleppen. Dabei darf eine Schleppgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschritten werden. Bei einer Schleppstrecke über 50 km muss das gesamte Fahrzeug angehoben und transportiert werden.! Fahrzeuge mit 4MATIC* dürfen nicht mit angehobener Vorder- oder Hinterachse abgeschleppt werden.! Wenn Sie das Fahrzeug mit angehobener Hinterachse abschleppen lassen oder die Parkbremse auf dem Bremsenprüfstand prüfen lassen, muss die Zündung aus sein (Schlüssel im Zündschloss in Stellung 0 oder 1). Sonst kann ein Eingriff von ESP die Bremsanlage beschädigen. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. X Den Leerlauf einlegen. 348

352 Fahrzeuge mit Automatikgetriebe* X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. X Den Wählhebel auf N stellen. Anschleppen (Motor-Notstart) Beachten Sie: RFahrzeuge mit Automatikgetriebe* dürfen Sie nicht durch Anschleppen starten. RDie Batterie muss angeklemmt sein. RDer Motor und die Katalysatoranlage müssen abgekühlt sein. RVermeiden Sie mehrere und lange Startversuche. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. X Das Kupplungspedal durchtreten. X Den Leerlauf einlegen. X Das Fahrzeug anschleppen oder anrollen lassen. X Den passenden Gang einlegen und die Kupplung langsam kommen lassen. Dabei kein Gas geben. Der Motor wird gestartet. Abschleppöse abbauen X Den Radschlüssel aus dem Bordwerkzeug nehmen (Y Seite 258). X Den Griff des Radschlüssels in die Abschleppöse stecken und den Radschlüssel gegen den Uhrzeigersinn drehen. X Die Abschleppöse abschrauben. X Die Abdeckung aufsetzen und darauf drücken, bis sie einrastet. X Die Abschleppöse und den Radschlüssel in das Bordwerkzeug legen. Fahrzeug transportieren Ab- und Anschleppen Wenn Sie das Fahrzeug für den Transport auf einen Anhänger oder Transporter ziehen, können Sie die Abschleppösen verwenden.! Das Fahrzeug nur an den Rädern oder Felgen, nicht an Fahrzeugteilen wie z.b. Achsoder Lenkungsteilen festzurren. Das Fahrzeug kann sonst beschädigt werden. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe X Den Leerlauf einlegen. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe* X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. X Den Wählhebel auf N stellen. Selbsthilfe Z 349

353 Selbsthilfe Elektrische Sicherungen Elektrische Sicherungen Hinweise zum Sicherungswechsel Die elektrischen Sicherungen Ihres Fahrzeugs dienen dazu, defekte Stromkreise abzuschalten. Eine ausgelöste Sicherung bewirkt dann, dass die nachfolgenden Komponenten und die damit verbundenen Funktionen ausfallen. Durchgebrannte Sicherungen müssen durch gleichwertige Sicherungen, erkennbar an der Farbe und dem Sicherungswert, ersetzt werden. Die Sicherungswerte entnehmen Sie dem Sicherungs-Belegungsplan. Ein Mercedes-Benz Service-Stützpunkt berät Sie gerne. G Brandgefahr Verwenden Sie nur für Mercedes-Benz freigegebene Sicherungen mit dem jeweils vorgegebenen Sicherungswert für die betreffenden Systeme. Reparieren oder überbrücken Sie defekte Sicherungen nicht. Sonst könnte es durch Überlastung zu einem Brand kommen. Lassen Sie die Ursache in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, feststellen und beseitigen. Brennt eine neu eingesetzte Sicherung erneut durch, lassen Sie die Ursache in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, feststellen und beseitigen.! Verwenden Sie nur für Mercedes-Benz freigegebene Sicherungen mit dem jeweils vorgegebenen Sicherungswert für das betreffende System. Sonst könnten Teile oder Systeme beschädigt werden. Die elektrischen Sicherungen sind auf verschiedene Sicherungskästen verteilt: RHauptsicherungskasten am Cockpit auf der Fahrerseite RSicherungskasten im Koffer-/Laderaum in Fahrtrichtung links Sicherungs-Belegungsplan Der Sicherungs-Belegungsplan ist im Hauptsicherungskasten am Cockpit. Vor dem Sicherungswechsel X Das Fahrzeug parken. X Alle elektrischen Verbraucher ausschalten. X Den Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen. Hauptsicherungskasten Der Hauptsicherungskasten ist am Cockpit auf der Fahrerseite. 1 Abdeckung Hauptsicherungskasten 2 Flacher, stumpfer Gegenstand! Verwenden Sie keinen spitzen Gegenstand, wie z.b. einen Schraubendreher, um den Hauptsicherungskasten am Cockpit zu 350

354 Selbsthilfe Elektrische Sicherungen öffnen. Sie können sonst das Cockpit beschädigen. X Öffnen: Die Fahrertür öffnen. X An der Aussparung einen flachen, stumpfen Gegenstand als Hebel 2 ansetzen. X Die Abdeckung 1 mit dem flachen, stumpfen Gegenstand 2 aus dem Cockpit lösen. Sicherungskasten im Koffer- und Laderaum Limousine Der Sicherungskasten ist im Kofferraum in Fahrtrichtung links hinter der Abdeckung. T-Modell Der Sicherungskasten ist im Laderaum in Fahrtrichtung links hinter der Seitenverkleidung. X Die Abdeckung 1 mit der Hand in die Pfeilrichtung ziehen und abnehmen. X Schließen: Die Abdeckung 1 vorn einhängen. X Die Abdeckung 1 einklappen, bis sie einrastet. X Die Fahrertür schließen. 1 Verriegelungen 2 Abdeckung X Öffnen: Den Kofferraumdeckel öffnen. X Die beiden Verriegelungen 1 entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. X Die Abdeckung 2 abnehmen. X Schließen: Die Abdeckung 2 einsetzen und verriegeln. X Den Kofferraumdeckel schließen. 1 Entriegelungstaste 2 Abdeckung X Öffnen: Die Heckklappe öffnen. X Auf die Entriegelungstaste 1 drücken. X Die Abdeckung 2 in Pfeilrichtung nach unten klappen. X Schließen: Die Abdeckung 2 einsetzen und verriegeln. X Die Heckklappe schließen. Z 351

355 352

356 Technische Daten Einleitung Technische Daten Mercedes-Benz Original-Teile Fahrzeugelektronik Typschilder Motor Fahrleistungen Reifen und Räder Fahrzeugabmessungen Fahrzeuggewichte Anhängevorrichtung* Betriebsstoffe und Füllmengen Frequenzen für Garagentoröffner*

357 Technische Daten Mercedes-Benz Original-Teile Einleitung Technische Daten i Die technischen Daten wurden nach EU- Richtlinien ermittelt. Alle Daten gelten für die Grundausstattung der Fahrzeuge. Daher können sie bei Fahrzeugen mit Sonderausstattungen abweichen. Weitere Informationen erhalten Sie bei einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Mercedes-Benz Original-Teile Mercedes-Benz prüft Original-Teile und für Ihren Fahrzeugtyp freigegebene Umbau- und Zubehörteile auf Zuverlässigkeit, Sicherheit und Eignung. Andere Teile kann Mercedes- Benz trotz laufender Marktbeobachtung nicht beurteilen. Daher übernimmt Mercedes-Benz keine Verantwortung für deren Einsatz in Mercedes-Benz Fahrzeugen, auch wenn im Einzelfall eine Abnahme oder behördliche Genehmigung vorliegen sollte. In der Bundesrepublik Deutschland und in einigen anderen Ländern sind bestimmte Teile nur dann zum Ein- und Umbau zugelassen, wenn sie den geltenden gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Alle Mercedes- Benz Original-Teile erfüllen diese Voraussetzung. Nicht zugelassene Teile können zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. Dies ist der Fall, wenn: Rsich die in der Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart ändert Reine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist Rsich das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert Die Verwendung von nicht zugelassenen Teilen kann die Fahrzeugsicherheit beeinträchtigen. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen deshalb Mercedes-Benz Original-Teile und für Ihren Fahrzeugtyp freigegebene Umbau- und Zubehörteile! H Umwelthinweis Daimler bietet recycelte Tauschaggregate und -teile in gleicher Qualität wie Neuteile an. Dabei gilt der gleiche Anspruch aus Sachmängelhaftung wie bei Neuteilen. Mercedes-Benz Original-Teile und freigegebene Umbau- und Zubehörteile erhalten Sie bei einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Dort werden Sie auch über zulässige technische Änderungen beraten und Teile werden fachgerecht montiert. Geben Sie bei der Bestellung von Original- Teilen immer die Fahrzeug-Ident-Nummer und die Motornummer an. Die Nummern finden Sie auf der Fahrzeug-Datenkarte im Serviceheft oder auf den Typschildern Ihres Fahrzeugs (Y Seite 356). 354

358 Technische Daten Fahrzeugelektronik Fahrzeugelektronik Eingriffe in die Motor-Elektronik G Unfallgefahr Lassen Sie die Motor-Elektronik und die dazugehörigen Teile nur von einer qualifizierten Fachwerkstatt warten, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes Benz Service- Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Sonst kann Ihre Fahrsicherheit beeinträchtigt werden.! Lassen Sie die Motor-Elektronik und die dazugehörigen Teile, wie Steuergeräte, Sensoren oder Verbindungsleitungen, nur in einer qualifizierten Fachwerkstatt warten, z. B. in einem Mercedes-Benz Service- Stützpunkt. Sonst können Fahrzeugteile schneller verschleißen und Sie können den Anspruch aus Sachmängelhaftung verlieren und die Fahrzeug-Betriebserlaubnis kann erlöschen. Nachträglicher Einbau von elektrischen und elektronischen Geräten Elektrische und elektronische Geräte können die Betriebssicherheit des Fahrzeugs gefährden. Wenn Sie solche Geräte nachträglich einbauen, brauchen diese eine Typgenehmigung und müssen mit dem e Zeichen gekennzeichnet sein. Das e Zeichen erhalten Sie von dem Gerätehersteller oder einer autorisierten Prüfstelle.! Schäden oder Folgeschäden, die entstehen, wenn Sie Geräte einbauen, die nicht von Mercedes-Benz freigegeben sind, fallen nicht unter den Anspruch aus Sachmängelhaftung von Mercedes-Benz. Wenn Sie Funkgeräte in das Fahrzeug einbauen, müssen Sie dies genehmigen lassen. Mercedes-Benz genehmigt den Einbau von Funkgeräten, wenn diese fachgerecht und mit einer reflexionsarm angebrachten Außenantenne eingebaut werden. Die Sendeleistung des Funkgeräts darf die nachfolgend aufgeführte maximale Sendeleistung nicht überschreiten. G Unfallgefahr Funkgeräte können die Fahrzeug-Elektronik stören und damit die Betriebssicherheit des Fahrzeugs und Ihre Sicherheit gefährden, wenn: Rsie keine Außenantenne haben Rdie Außenantenne nicht reflexionsarm ist Rdie Außenantenne falsch montiert ist G Verletzungsgefahr Durch überhöhte elektromagnetische Strahlung können auch Sie und andere gesundheitliche Schäden erleiden. Durch den Gebrauch einer Außenantenne wird dem in der Wissenschaft diskutierten möglichen gesundheitlichen Risiko durch elektromagnetische Felder Rechnung getragen. Lassen Sie daher die Außenantenne nur von einer qualifizierten Fachwerkstatt einbauen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. i Mercedes-Benz empfiehlt den Einsatz einer freigegebenen Außenantenne. Z 355

359 Technische Daten Typschilder Dadurch kann eine optimale Empfangsqualität von Mobiltelefonen/Funkgeräten im Fahrzeug sichergestellt werden. Die gegenseitige Beeinflussung von Fahrzeugelektronik und Mobiltelefonen/Funkgeräten kann dadurch minimiert werden. Eine angekoppelte Außenantenne leitet die vom Mobilfunkgerät ausgesendeten elektromagnetischen Felder nach außen ab. Frequenzbereich Kurzwelle (< 50 MHz) maximale Sendeleistung (Watt) m-band 20 2 m-band cm-band cm-band 10 Typschilder Typschild mit Fahrzeug-Ident-Nummer (FIN) und Lack-Code-Nummer Das Typschild ist auf der Beifahrerseite unten im Türrahmen angebracht. 1 Typschild X Beifahrertür öffnen. Sie sehen das Typschild 1. Typschild Beispieldarstellung 1 Typschild 2 Fahrzeughersteller 3 EG-Betriebserlaubnis-Nummer 4 Fahrzeug-Ident-Nummer (FIN) 5 Zulässiges Gesamtgewicht 6 Zulässiges Zuggewicht 7 Zulässige Achslast vorn 8 Zulässige Achslast hinten 9 Lack-Code-Nummer! Wenn Sie im Fahrzeug elektrische oder elektronische Geräte nutzen, die diese Bedingungen nicht erfüllen, kann die Fahrzeug-Betriebserlaubnis erlöschen (EU- Direktive 95/54/EG Elektromagnetische Verträglichkeit von Fahrzeugen). 356

360 Technische Daten Motor Fahrzeug-Ident-Nummer (FIN) Zusätzlich zur Angabe auf dem Typschild ist die Fahrzeug-Ident-Nummer (FIN) in die Karosserie eingeschlagen. Sie ist unten vor dem Beifahrersitz angebracht. Motornummer Die Motornummer ist am Motorblock (Kurbelgehäuse) eingeschlagen. Nähere Informationen erhalten Sie bei jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. 1 Bodenbelag 2 Fahrzeug-Ident-Nummer (FIN) X Den Beifahrersitz ganz nach hinten schieben. X Den Bodenbelag 1 nach oben klappen. Sie sehen die Fahrzeug-Ident-Nummer (FIN) 2. Z 357

361 Technische Daten Motor Motor E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 E 280 4MATIC Nennleistung 135 KW (183 PS) 150 KW (203 PS) 170 KW (231 PS) 170 KW (231 PS) bei Drehzahl /min /min /min /min Nenndrehmoment 250 Nm 245 Nm 300 Nm 300 Nm bei Drehzahl /min /min /min /min Zylinderzahl Gesamthubraum 1796 cm cm cm cm 3 Höchstdrehzahl /min /min /min /min E 350 E 350 4MATIC E 500 E 500 4MATIC Nennleistung 200 KW (272 PS) 200 KW (272 PS) 285 KW (387 PS) 285 KW (387 PS) bei Drehzahl /min /min /min /min Nenndrehmoment 350 Nm 350 Nm 530 Nm 530 Nm bei Drehzahl /min /min /min /min Zylinderzahl

362 Technische Daten Motor E 350 E 350 4MATIC E 500 E 500 4MATIC Gesamthubraum 3498 cm cm cm cm 3 Höchstdrehzahl /min /min /min /min E 63 AMG E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI Nennleistung 378 KW (514 PS) 100 KW (136 PS) 125 KW (170 PS) 140 KW (190 PS) bei Drehzahl /min /min /min /min Nenndrehmoment 630 Nm 340 Nm 400 Nm 400 Nm (440 Nm 36 ) bei Drehzahl /min /min /min /min ( /min 36 ) Zylinderzahl Gesamthubraum 6208 cm cm cm cm 3 Höchstdrehzahl /min /min /min /min E 280 CDI 4MATIC E 320 CDI E 320 CDI 4MATIC E 420 CDI Nennleistung 140 KW (190 PS) 165 KW (224 PS) 165 KW (224 PS) 231 KW (314 PS) bei Drehzahl /min /min /min /min Z 36 Nur bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe 359

363 Technische Daten Motor E 280 CDI 4MATIC E 320 CDI E 320 CDI 4MATIC E 420 CDI Nenndrehmoment 440 Nm 540 Nm 510 Nm 730 Nm bei Drehzahl /min /min /min /min Zylinderzahl Gesamthubraum 2987 cm cm cm cm 3 Höchstdrehzahl /min /min /min /min E 350 CGI E 300 Bluetec Nennleistung 215 KW (292 PS) 155 KW (211 PS) bei Drehzahl /min /min Nenndrehmoment 365 Nm 540 Nm bei Drehzahl /min /min Zylinderzahl 6 6 Gesamthubraum 3498 cm cm 3 Höchstdrehzahl /min /min 360

364 Technische Daten Fahrleistungen Fahrleistungen Geschwindigkeiten 7-Gang Automatikgetriebe* E 230 E 280 E 350 E 500 E 63 AMG Höchstgeschwindigkeit Limousine 240 km/h 248 km/h 250 km/h 250 km/h 250 km/h T Modell 238 km/h 250 km/h 250 km/h 250 km/h 7-Gang Automatikgetriebe* E 280 CDI E 320 CDI E 420 CDI E 350 CGI E 300 Bluetec Höchstgeschwindigkeit Limousine 238 km/h 250 km/h 250 km/h 250 km/h 244 km/h T Modell 230 km/h 240 km/h 250 km/h 5-Gang Automatikgetriebe* E 200 KOMPRESSOR E 280 4MATIC E 350 4MATIC E 500 4MATIC Höchstgeschwindigkeit Limousine 232 km/h 244 km/h 250 km/h 250 km/h T Modell 222 km/h 232 km/h 245 km/h 250 km/h Z 361

365 Technische Daten Fahrleistungen 5-Gang Automatikgetriebe* E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI 4MATIC E 320 CDI 4MATIC Höchstgeschwindigkeit Limousine 211 km/h 225 km/h 234 km/h 244 km/h T Modell 200 km/h 218 km/h 226 km/h 236 km/h 6-Gang Schaltgetriebe E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 Höchstgeschwindigkeit Limousine 236 km/h 248 km/h 250 km/h T Modell 225 km/h 233 km/h 246 km/h 6-Gang Schaltgetriebe E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI Höchstgeschwindigkeit Limousine 214 km/h 227 km/h 241 km/h T Modell 202 km/h 218 km/h 231 km/h 362

366 Technische Daten Fahrleistungen Beschleunigung von 0 auf 100 km/h E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 E 280 4MATIC Limousine 9,1 s 8,9 s 7,3 s T Modell 9,5 s 9,9 s 8,1 s Limousine 9,4 s 7,8 s T Modell 9,7 s 8,3 s Limousine 9,1 s 7,3 s T Modell 9,9 s 7,9 s E 350 E 350 4MATIC E 500 E 500 4MATIC 6-Gang-Schaltgetriebe 5-Gang-Automatikgetriebe 7-Gang-Automatikgetriebe 5-Gang-Automatikgetriebe 7-Gang-Automatikgetriebe Limousine 7,1 s 5,5 s T Modell 7,4 s 5,7 s Limousine 6,9 s 5,3 s T Modell 7,1 s 5,4 s Z 363

367 Technische Daten Fahrleistungen E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI Limousine 9,9 s 8,4 s 8,6 s T Modell 10,5 s 9,1 s 9,1 s Limousine 9,9 s 8,6 s T Modell 10,7 s 9,1 s Limousine 7,6 s T Modell 8,2 s E 280 CDI 4MATIC E 320 CDI E 320 CDI 4MATIC E 420 CDI Limousine 8,2 s 7,4 s T Modell 9,0 s 8,1 s Limousine 6,8 s 6,1 s T Modell 7,3 s E 350 CGI E 300 Bluetec E 63 AMG 6-Gang-Schaltgetriebe 5-Gang-Automatikgetriebe 7-Gang-Automatikgetriebe 5-Gang-Automatikgetriebe 7-Gang-Automatikgetriebe 7-Gang-Automatikgetriebe Limousine 6,8 s 7,2 s 4,5 s T Modell 7,0 s 4,6 s 364

368 Technische Daten Reifen und Räder Reifen und Räder! Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen aus Sicherheitsgründen Reifen zu verwenden, die Mercedes-Benz speziell für Ihr Fahrzeug freigegeben hat. Diese Reifen sind speziell auf die Regelsysteme, wie z.b. ABS oder ESP, abgestimmt, und wie folgt gekennzeichnet: RMO = Mercedes-Benz Original RMOE = Mercedes-Benz Original Extended* (mit Notlaufeigenschaften) Wenn Sie andere Reifen verwenden, kann Mercedes-Benz für daraus entstehende Schäden keine Verantwortung übernehmen. Informationen zu Reifen erhalten Sie bei jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Beschädigung des Reifens oder des Fahrzeugs kann die Folge sein. i Weitere Informationen zu Reifen und Rädern erhalten Sie bei jedem Mercedes- Benz Service-Stützpunkt. Eine Tabelle für den Reifendruck finden Sie innen an der Tankklappe Ihres Fahrzeugs. Weitere Informationen zum Reifendruck finden Sie im Kapitel Betrieb (Y Seite 233).! Wenn Sie andere Reifen verwenden, als die von Mercedes-Benz geprüften und empfohlenen, können sich die Eigenschaften, wie z. B. Fahrverhalten, Geräusch, Verbrauch usw., nachteilig verändern. Zusätzlich können maßliche Abweichungen und eine andere Reifenverformung im Fahrbetrieb unter Belastung zum Anstreifen an Karosserie und Achsbauteilen führen. Eine Z 365

369 Technische Daten Reifen und Räder Bereifung Limousine E 200 KOMPRESSOR / E 200 CDI / E 220 CDI E 230 / E 280 / E 280 4MATIC E 300 Bluetec / E 350 / E 350 4MATIC / E 350 CGI / E 280 CDI / E 280 CDI 4MATIC / E 320 CDI / E 320 CDI 4MATIC Beide Achsen Sommerreifen 205/60 R16 92V 205/60 R16 92W Winterreifen /60 R16 92H M+S 205/60 R16 92H M+S Rad 37 7J x 16 H2 ET 33 7J x 16 H2 ET 33 Beide Achsen Sommerreifen 225/55 R16 95V 225/55 R16 95W 225/55 R16 95W Winterreifen 225/55 R16 95H M+S 225/55 R16 95H M+S 225/55 R16 95H M+S Rad 7,5J x 16 H2 ET 42 oder 8J x 16 H2 ET 36 7,5J x 16 H2 ET 42 oder 8J x 16 H2 ET 36 7,5J x 16 H2 ET 42 oder 8J x 16 H2 ET Nicht in Verbindung mit Sonderausstattung Sportpaket*. 366

370 Technische Daten Reifen und Räder Alle Modelle, außer E 63 AMG E 63 AMG Beide Achsen Sommerreifen /45 R17 95W Sommerreifen 38, /45 R17 95W MOExtended Winterreifen /45 R17 99V XL M+S Winterreifen 38, 39, /45 R17 99V XL M+S MOExtended Winterreifen 245/40 R18 97V XL M+S Rad 8J x 17 H2 ET 38 oder 8,5J x 17 H2 ET 38 8,5J x 18 H2 ET Nur in Verbindung mit der Sonderausstattung Sportfahrwerk*, AIRMATIC DC* oder Fahrwerk AVANTGARDE*. 39 Reifen mit Notlaufeigenschaften und nur in Verbindung mit aktivierter Reifendruckverlust-Warnung oder Reifendruckkontrolle*. 40 Nicht direkt ab Werk beziehbar. Weitere Informationen erhalten Sie in einer Fachwerkstatt, zb. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Z 367

371 Technische Daten Reifen und Räder T Modell E 200 KOMPRESSOR / E 200 CDI / E 220 CDI / E 280 CDI / E 280 CDI 4MATIC / E 320 CDI / E 320 CDI 4MATIC E 230 / E 280 / E 280 4MATIC / E 350 / E 350 CGI / E 350 4MATIC Beide Achsen Sommerreifen 225/55 R16 95W 225/55 R16 95Y Winterreifen 225/55 R16 95H M+S 225/55 R16 95H M+S Rad 7,5J x 16 H2 ET 42 oder 8J x 16 H2 ET 36 7,5J x 16 H2 ET 42 oder 8J x 16 H2 ET 36 Beide Achsen Sommerreifen /45 R17 95W 245/45 R17 95Y Sommerreifen 41, /45 R17 95W MOExtended 245/45 R17 95Y MOExtended Winterreifen /45 R17 99V XL M+S 245/45 R17 99V XL M+S Winterreifen 41, 42, /45 R17 99V XL M+S MOExtended 245/45 R17 99V XL M+S MOExtended Rad 8J x 17 H2 ET 38 oder 8,5J x 17 H2 ET 38 8J x 17 H2 ET 38 oder 8,5J x 17 H2 ET Nur in Verbindung mit der Sonderausstattung Sportfahrwerk*, AIRMATIC DC* oder Fahrwerk AVANTGARDE*. 42 Reifen mit Notlaufeigenschaften und nur in Verbindung mit aktivierter Reifendruckverlust-Warnung oder Reifendruckkontrolle*. 43 Nicht direkt ab Werk beziehbar. Weitere Informationen erhalten Sie in einer Fachwerkstatt, zb. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. 368

372 Technische Daten Reifen und Räder E 500 / E 500 4MATIC E 63 AMG Beide Achsen Sommerreifen 245/45 R17 95Y Sommerreifen /45 R17 95Y MOExtended Winterreifen 245/45 R17 99V XL M+S 245/40 R18 97V XL M+S Reifen mit Notlaufeigenschaften und nur in Verbindung mit aktivierter Reifendruckverlust-Warnung oder Reifendruckkontrolle*. 45 T Modell: Mit Winterreifen ist eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h zulässig. Z 369

373 Technische Daten Reifen und Räder E 500 / E 500 4MATIC E 63 AMG Winterreifen 44, /45 R17 99V XL M+S MOExtended Rad 8J x 17 H2 ET 38 oder 8,5J x 17 H2 ET 38 8,5J x 18 H2 ET 38 AMG-Ausstattung* Alle Modelle, außer 4MATIC-Fahrzeuge und E 63 AMG 4MATIC-Fahrzeuge Vorderachse Sommerreifen 245/40 ZR /40 ZR 18 97Y XL Winterreifen 245/40 R 18 97V XL M+S 245/40 R 18 97V XL M+S Leichtmetallrad 8,5J x 18 H2 ET 38 8,5J x 18 H2 ET 38 Hinterachse Sommerreifen /35 ZR 18 XL 245/40 ZR 18 97Y XL Leichtmetallrad 9J x 18 H2 ET 39 8,5J x 18 H2 ET Reifen mit Notlaufeigenschaften und nur in Verbindung mit aktivierter Reifendruckverlust-Warnung oder Reifendruckkontrolle*. 46 Nicht direkt ab Werk beziehbar. Weitere Informationen erhalten Sie in einer Fachwerkstatt, zb. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. 47 Kein Schneekettenbetrieb möglich. 370

374 Technische Daten Reifen und Räder Alle Modelle, außer 4MATIC-Fahrzeuge und E 63 AMG 4MATIC-Fahrzeuge Winterreifen 48, /40 R 18 97V XL M+S 245/40 R 18 97V XL M+S Leichtmetallrad 8,5J x 18 H2 ET 38 8,5J x 18 H2 ET Schneekettenbetrieb nur auf Hinterachse möglich. 49 T-Modell: Mit Winterreifen ist eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h zulässig. Z 371

375 Technische Daten Reifen und Räder Performance Package* E 63 AMG Mischbereifung (Limousine und T Modell) E 63 AMG Performance Package* Vorderachse Sommerreifen 245/40 ZR /40 ZR 18 Leichtmetallrad 8,5J x 18 H2 ET 38 8,5J x 18 H2 ET 38 Hinterachse Sommerreifen /35 ZR 18 XL 265/35 ZR 18 XL Leichtmetallrad 9J x 18 H2 ET 39 9,5J x 18 H2 ET 44 Beide Achsen Wintererreifen 51, /40 R 18 97V XL M+S 245/40 R 18 97V XL M+S Leichtmetallrad 8,5J x 18 H2 ET 38 8,5J x 18 H2 ET Kein Schneekettenbetrieb möglich. 51 Schneekettenbetrieb nur auf Hinterachse möglich. 52 T-Modell: Mit Winterreifen ist eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h zulässig. 372

376 Technische Daten Reifen und Räder Sportpaket* Alle Modelle, außer 4MATIC-Fahrzeuge und E 63 AMG 4MATIC-Fahrzeuge: Limousinen 4MATIC-Fahrzeuge: T-Modelle Vorderachse Sommerreifen 245/40 R18 93Y 245/40 R18 93Y 245/40 R18 97Y XL Leichtmetallrad 8,5 J x 18 H2 ET 38 8,5 J x 18 H2 ET 38 8,5 J x 18 H2 ET 38 Hinterachse Sommerreifen 265/35 R18 97Y XL 245/40 R18 93Y 245/40 R18 97Y XL Leichtmetallrad 9J x 18 H2 ET 39 8,5 J x 18 H2 ET 38 8,5 J x 18 H2 ET 38 Beide Achsen Winterreifen 245/40 R18 97V XL M+S 245/40 R18 97V XL M+S 245/40 R18 97V XL M+S 53 Leichtmetallrad 8,5 J x 18 H2 ET 38 8,5 J x 18 H2 ET 38 8,5 J x 18 H2 ET T-Modell: Mit Winterreifen ist eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h zulässig. Z 373

377 Technische Daten Reifen und Räder Reserverad* Je nach Land, Motorisierung oder verbauten Rädern kann Ihr Fahrzeug mit TIREFIT, einem Notrad* Minispare, Faltrad oder einem Reserverad* ausgestattet sein.! Für das Reserverad* ist der höchste Reifendruck, entsprechend der Tabelle in der Tankklappe einzustellen. i Fahrzeuge mit MOExtended-Reifen (Reifen mit Notlaufeigenschaften) sind ab Werk nicht mit dem TIREFIT-Kit ausgestattet. Alle Modelle außer E 63 AMG E 63 AMG Notrad* Minispare 54 Reifen T 155/70 R17 110M Reifendruck 4,2 bar Rad 4,0B x 17 H2 ET 34 Notrad* Faltrad 54 Reifen 175/ P XL Reifendruck 3,5 bar Rad 6,0B x 18 H2 ET Kein Schneekettenbetrieb möglich. 374

378 Technische Daten Fahrzeugabmessungen Fahrzeugabmessungen E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 E 280 4MATIC Fahrzeuglänge (ECE) Fahrzeugbreite mit ausgeklappten Außenspiegeln Limousine 4852 mm 4852 mm 4852 mm 4852 mm T Modell 4884 mm 4884 mm 4884 mm 4884 mm Limousine 2063 mm 2063 mm 2063 mm 2063 mm T Modell 2063 mm 2063 mm 2063 mm 2063 mm Fahrzeughöhe Limousine 1483 mm 1483 mm 1483 mm 1498 mm T Modell 1506 mm 1506 mm 1506 mm 1509 mm Radstand Limousine 2854 mm 2854 mm 2854 mm 2854 mm T Modell 2854 mm 2854 mm 2854 mm 2854 mm E 350 E 350 4MATIC E 500 E 500 4MATIC Fahrzeuglänge (ECE) Limousine 4852 mm 4852 mm 4852 mm 4852 mm T Modell 4884 mm 4884 mm 4884 mm 4884 mm Z 375

379 Technische Daten Fahrzeugabmessungen E 350 E 350 4MATIC E 500 E 500 4MATIC Fahrzeugbreite mit ausgeklappten Außenspiegeln Limousine 2063 mm 2063 mm 2063 mm 2063 mm T Modell 2063 mm 2063 mm 2063 mm 2063 mm Fahrzeughöhe Limousine 1484 mm 1499 mm 1465 mm 1475 mm T Modell 1506 mm 1509 mm 1500 mm 1513 mm Radstand Limousine 2854 mm 2854 mm 2854 mm 2854 mm T Modell 2854 mm 2854 mm 2854 mm 2854 mm E 63 AMG E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI Fahrzeuglänge (ECE) Fahrzeugbreite mit ausgeklappten Außenspiegeln Limousine 4881 mm 4852 mm 4852 mm 4852 mm T Modell 4919 mm 4884 mm 4884 mm 4884 mm Limousine 2063 mm 2063 mm 2063 mm 2063 mm T Modell 2063 mm 2063 mm 2063 mm 2063 mm Fahrzeughöhe Limousine 1465 mm 1483 mm 1483 mm 1484 mm T Modell 1500 mm 1506 mm 1506 mm 1506 mm 376

380 Technische Daten Fahrzeugabmessungen E 63 AMG E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI Radstand Limousine 2854 mm 2854 mm 2854 mm 2854 mm T Modell 2854 mm 2854 mm 2854 mm 2854 mm E 280 CDI 4MATIC E 320 CDI E 320 CDI 4MATIC E 420 CDI Fahrzeuglänge (ECE) Fahrzeugbreite mit ausgeklappten Außenspiegeln Limousine 4852 mm 4852 mm 4852 mm 4852 mm T Modell 4884 mm 4884 mm 4884 mm Limousine 2063 mm 2063 mm 2063 mm 2063 mm T Modell 2063 mm 2063 mm 2063 mm Fahrzeughöhe Limousine 1499 mm 1484 mm 1499 mm 1465 mm T Modell 1509 mm 1506 mm 1509 mm Radstand Limousine 2854 mm 2854 mm 2854 mm 2854 mm T Modell 2854 mm 2854 mm 2854 mm Z 377

381 Technische Daten Fahrzeuggewichte E 350 CGI E 300 Bluetec Fahrzeuglänge (ECE) Fahrzeugbreite mit ausgeklappten Außenspiegeln Limousine 4852 mm 4852 mm T Modell 4884 mm Limousine 2063 mm 2063 mm T Modell 2063 mm Fahrzeughöhe Limousine 1484 mm 1484 mm T Modell 1506 mm Radstand Limousine 2854 mm 2854 mm T Modell 2854 mm Fahrzeuggewichte Das Leergewicht ist einschließlich Fahrer (68 kg), Gepäck (7 kg) und allen Flüssigkeiten (Tank zu 90 % gefüllt) angegeben. Sonderausstattungen erhöhen das Leergewicht und verringern die Nutzlast. Spezifischere Gewichtsangaben entnehmen Sie dem Typschild (Y Seite 356). E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 E 280 4MATIC Leergewicht (nach EG-Richtlinie) Limousine 1580 kg 1650 kg 1660 kg 1780 kg T Modell 1720 kg 1775 kg 1785 kg 1905 kg 378

382 Technische Daten Fahrzeuggewichte E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 E 280 4MATIC Zulässiges Gesamtgewicht Zulässige Achslast vorn Zulässige Achslast hinten bei Anhängerbetrieb Maximale Dachlast Maximale Kofferraumzuladung 55 Limousine 2105 kg 2175 kg 2185 kg 2305 kg T Modell 2295 kg 2350 kg 2360 kg 2480 kg Limousine 1005 kg 1045 kg 1045 kg 1150 kg T Modell 975 kg 1005 kg 1005 kg 1110 kg Limousine 1145 kg 1175 kg 1185 kg 1200 kg T Modell 1320 kg 1345 kg 1355 kg 1370 kg Limousine 1195 kg 1225 kg 1235 kg 1250 kg T Modell 1395 kg 1420 kg 1430 kg 1430 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 55 Beachten Sie bei Fahrzeugen mit AIRMATIC und beim T Modell die zulässige Hinterachslast. Z 379

383 Technische Daten Fahrzeuggewichte E 350 E 350 4MATIC E 500 E 500 4MATIC Leergewicht (nach EG-Richtlinie) Zulässiges Gesamtgewicht Zulässige Achslast vorn Zulässige Achslast hinten bei Anhängerbetrieb Maximale Dachlast Maximale Kofferraumzuladung 56 Limousine 1690 kg 1785 kg 1785 kg 1880 kg T Modell 1810 kg 1910 kg 1895 kg 1990 kg Limousine 2215 kg 2310 kg 2310 kg 2405 kg T Modell 2385 kg 2485 kg 2460 kg 2535 kg Limousine 1060 kg 1145 kg 1115 kg 1200 kg T Modell 1010 kg 1110 kg 1080 kg 1155 kg Limousine 1200 kg 1210 kg 1240 kg 1250 kg T Modell 1375 kg 1375 kg 1380 kg 1380 kg Limousine 1250 kg 1260 kg 1290 kg 1300 kg T Modell 1430 kg 1430 kg 1430 kg 1430 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 56 Beachten Sie bei Fahrzeugen mit AIRMATIC und beim T Modell die zulässige Hinterachslast. 380

384 Technische Daten Fahrzeuggewichte E 63 AMG E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI Leergewicht (nach EG-Richtlinie) Zulässiges Gesamtgewicht Zulässige Achslast vorn Zulässige Achslast hinten bei Anhängerbetrieb Maximale Dachlast Maximale Kofferraumzuladung 57 Limousine 1840 kg 1615 kg 1615 kg 1715 kg T Modell 1955 kg 1785 kg 1785 kg 1845 kg Limousine 2365 kg 2140 kg 2140 kg 2240 kg T Modell 2460 kg 2360 kg 2360 kg 2420 kg Limousine 1165 kg 1040 kg 1040 kg 1105 kg T Modell 1110 kg 1025 kg 1025 kg 1060 kg Limousine 1245 kg 1145 kg 1145 kg 1180 kg T Modell 1350 kg 1335 kg 1335 kg 1360 kg Limousine 1195 kg 1195 kg 1230 kg T Modell 1385 kg 1385 kg 1410 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 57 Beachten Sie bei Fahrzeugen mit AIRMATIC und beim T Modell die zulässige Hinterachslast. Z 381

385 Technische Daten Fahrzeuggewichte E 280 CDI 4MATIC E 320 CDI E 320 CDI 4MATIC E 420 CDI Leergewicht (nach EG-Richtlinie) Zulässiges Gesamtgewicht Zulässige Achslast vorn Zulässige Achslast hinten bei Anhängerbetrieb Maximale Dachlast Maximale Kofferraumzuladung 58 Limousine 1840 kg 1750 kg 1845 kg 1910 kg T Modell 1965 kg 1885 kg 1980 kg Limousine 2365 kg 2275 kg 2370 kg 2435 kg T Modell 2540 kg 2460 kg 2555 kg Limousine 1210 kg 1125 kg 1210 kg 1225 kg T Modell 1170 kg 1080 kg 1175 kg Limousine 1200 kg 1195 kg 1205 kg 1255 kg T Modell 1370 kg 1380 kg 1380 kg Limousine 1250 kg 1245 kg 1255 kg 1305 kg T Modell 1430 kg 1430 kg 1430 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 58 Beachten Sie bei Fahrzeugen mit AIRMATIC und beim T Modell die zulässige Hinterachslast. 382

386 Technische Daten Fahrzeuggewichte E 350 CGI E 300 Bluetec Leergewicht (nach EG-Richtlinie) Zulässiges Gesamtgewicht Zulässige Achslast vorn Zulässige Achslast hinten bei Anhängerbetrieb Maximale Dachlast Maximale Kofferraumzuladung 59 Limousine 1720 kg 1735 kg T Modell 1840 kg Limousine 2245 kg 2260 kg T Modell 2415 kg Limousine 1080 kg 1120 kg T Modell 1035 kg Limousine 1210 kg 1185 kg T Modell 1380 kg Limousine 1255 kg 1235 kg T Modell 1435 kg 100 kg 100 kg 100 kg 100 kg 59 Beachten Sie bei Fahrzeugen mit AIRMATIC und beim T Modell die zulässige Hinterachslast. Z 383

387 Technische Daten Anhängevorrichtung* Anhängevorrichtung* Anbaumaße G Unfallgefahr Lassen Sie eine Anhängevorrichtung nur in einer qualifizierten Fachwerkstatt nachrüsten, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich.! Wenn Sie nachträglich eine Anhängevorrichtung einbauen lassen, sind je nach Fahrzeugtyp Änderungen am Kühlsystem notwendig. Beachten Sie beim nachträglichen Einbau einer Anhängevorrichtung die Befestigungspunkte am Fahrgestellrahmen. Limousine Befestigungspunkte für Anhängevorrichtung 1 Befestigungspunkte 2 Überhangmaß Bei werkseitig montierter Anhängervorrichtung beträgt das Überhangmaß 1234 mm. T-Modell Befestigungspunkte für Anhängevorrichtung 1 Befestigungspunkte 2 Überhangmaß Bei werkseitig montierter Anhängervorrichtung beträgt das Überhangmaß 1264,5 mm. 384

388 Technische Daten Anhängevorrichtung* Anhängelasten Alle Modelle außer E 200/E E 200 E 230 Zulässige Anhängelast, gebremst 61 Limousine 1900 kg 1700 kg 62 T-Modell Fahrzeuge mit Schaltgetriebe Fahrzeuge mit Automatikgetriebe* 1900 kg 2100 kg 1700 kg kg Zulässige Anhängelast, ungebremst Limousine 750 kg 750 kg T-Modell 750 kg 750 kg Maximale Stützlast 63 Limousine 76 kg 76 kg T-Modell 84 kg 84 kg 60 Bei Modell E 63 AMG ist kein Anhängerbetrieb möglich. 61 Bei Mindestanfahr-Steigfähigkeit 12% 62 Bei Mindestanfahr-Steigfähigkeit 8 %: 1900 kg 63 Die Stützlast ist in der Anhängelast nicht enthalten. Z 385

389 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen Betriebsstoffe und Füllmengen Hinweise zu Betriebsstoffen und Füllmengen Betriebsstoffe sind: RKraftstoffe (z. B. Benzin, Diesel) RSchmierstoffe (z. B. Motoröl, Getriebeöl) RKühlmittel RBremsflüssigkeit RScheibenwaschmittel Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, von Mercedes-Benz erprobte und freigegebene Produkte zu verwenden, die in dieser Mercedes-Benz Betriebsanleitung unter dem jeweiligen Kapitel aufgeführt sind, weil RKonstruktionsteile und Betriebsstoffe aufeinander abgestimmt sind RSchäden, die durch die Verwendung nicht freigegebener Betriebsstoffe entstehen, nicht unter die Sachmängelhaftung fallen Sie erkennen die von Mercedes-Benz freigegebenen Betriebsstoffe an folgender Aufschrift auf den Behältern: RMB-Freigabe (z. B. MB-Freigabe ) RMB-Approval (z. B. MB-Approval ) Andere Kennzeichnungen und Empfehlungen, die auf ein Qualitätsniveau oder eine Spezifikation gemäß einer MB-Freigabe hinweisen, sind nicht zwingend von Mercedes- Benz freigegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. G Verletzungsgefahr Beachten Sie beim Umgang mit allen Betriebsstoffen sowie bei deren Lagerung und Entsorgung die geltenden Bestimmungen, sonst können Sie sich und andere gefährden. Halten Sie Betriebsstoffe von Kindern fern. Um Ihre Gesundheit zu erhalten, vermeiden Sie den direkten Kontakt von Betriebsstoffen mit Augen oder offenen Wunden. Wurde ein Betriebsstoff verschluckt, suchen Sie sofort einen Arzt auf. H Umwelthinweis Entsorgen Sie Betriebsstoffe umweltgerecht! Kraftstoffe G Explosionsgefahr Kraftstoffe sind leicht entzündlich. Feuer, offenes Licht und Rauchen sind daher im Umgang mit Kraftstoffen verboten. Schalten Sie vor dem Tanken den Motor und die Standheizung* aus. G Verletzungsgefahr Vermeiden Sie, dass Kraftstoffe mit Ihrer Haut oder Bekleidung in Berührung kommen. Sie schaden Ihrer Gesundheit, wenn Ihre Haut in direkten Kontakt mit Kraftstoffen kommt oder Sie Kraftstoffdämpfe einatmen. 386

390 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen Tankinhalt Limousine T Modell E 200 KOMPRESSOR 64 / E l 70 l E 280/E 280 4MATIC 65 l (80 l) l (80 l) 65 E 350/E 350 4MATIC 80 l 80 l E 500/E 500 4MATIC 80 l 80 l E 63 AMG 80 l 80 l E 300 Bluetec l E 200 CDI l E 220 CDI l 70 l E 280 CDI / E 280 CDI 4MATIC 65 l (80 l) l (80 l) 65 E 320 CDI / E 320 CDI 4MATIC 80 l 80 l E 420 CDI 80 l l Tank als Sonderausstattung erhältlich. 65 Bei Ausstattungsvariante CLASSIC 80 l Tank als Sonderausstattung erhältlich. Z 387

391 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen Limousine T Modell E 350 CGI 80 l 80 l davon Reserve bei AMG-Fahrzeugen etwa 8-9 l etwa 14 l etwa 8-9 l etwa 14 l! Tanken Sie kein Benzin in Fahrzeuge mit Dieselmotor. Tanken Sie kein Diesel in Fahrzeuge mit Benzinmotor. Mischen Sie Diesel nicht mit Benzin. Bereits kleine Mengen des falschen Kraftstoffs führen zu Schäden an der Einspritzanlage. Schäden, die durch das Beimischen des falschen Kraftstoffs entstehen, werden durch die Sachmängelhaftung nicht abgedeckt. Weitere Informationen zum Tanken und zu den Kraftstoffen finden Sie im Kapitel Betrieb. Einleitung Kraftstoffverbrauch Unter folgenden Bedingungen verbraucht das Fahrzeug mehr Kraftstoff als normal: Rbei sehr niedrigen Temperaturen Rim Stadtverkehr Rbei kurzen Strecken Rbei Fahrten mit Anhänger Rin bergigem Gelände Die Verbrauchswerte wurden nach der EU- Richtlinie RL 80 /1268 /EWG ermittelt. i Nur für bestimmte Länder: Die jeweils aktuellen Verbrauchs- und Emissionswerte Ihres Fahrzeugs können Sie aus den COC- Papieren (EG-CERTIFICATE OF CONFOR- MITY) entnehmen. Diese Papiere erhalten Sie bei der Fahrzeug-Auslieferung.! Verwenden Sie keine Sonderzusätze, da sie zu Funktionsstörungen und Motorschäden führen können. Schäden, die durch die Verwendung solcher Zusätze entstehen, werden nicht von der Mercedes-Benz Sachmängelhaftung erfasst. H Umwelthinweis CO 2 (Kohlendioxid) ist das Gas, das nach heutigem Wissensstand hauptsächlich für die Erwärmung der Erdatmosphäre verantwortlich ist (Treibhauseffekt). Der CO 2 - Ausstoß Ihres Fahrzeugs variiert direkt mit dem Kraftstoffverbrauch und ist damit abhängig von Rder effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch den Motor Rder jeweiligen Fahrweise Randeren nichttechnischen Faktoren, wie z. B. Umwelteinflüssen oder Straßenzustand. 388

392 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen Durch zurückhaltende Fahrweise und regelmäßige Wartung Ihres Fahrzeugs können Sie zur Minimierung des CO 2 -Ausstoßes beitragen. Kraftstoffverbrauch Die Verbrauchsangaben wurden nach geltenden EU-Richtlinien ermittelt und beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug. Im Realbetrieb können diese Werte abweichen. Schaltgetriebe E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 Innerorts Limousine 11,7-12,2 l/100 km 13,3-13,5 l/100 km 13,4-13,6 l/100 km T Modell 12,4-12,6 l/100 km 13,8-13,9 l/100 km 13,7-13,9 l/100 km Außerorts Limousine 6,3-6,7 l/100 km 6,9-7,0 l/100 km 6,9-7,1 l/100 km T Modell 6,7-7,0 l/100 km 7,1-7,4 l/100 km 7,2-7,4 l/100 km Gesamt (NEFZ) Limousine 8,2-8,8 l/100 km 9,2-9,4 l/100 km 9,3-9,5 l/100 km T Modell 8,9-9,1 l/100 km 9,6-9,8 l/100 km 9,6-9,8 l/100 km CO 2 -Emission Limousine g/km g/km g/km T Modell g/km g/km g/km Z 389

393 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen Schaltgetriebe E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI Innerorts Limousine 8,2-8,6 l/100 km 8,2-8,7 l/100 km 9,5-9,7 l/100 km T Modell 9,3-9,6 l/100 km 9,3-9,6 l/100 km 10,0-10,2 l/100 km Außerorts Limousine 4,9-5,2 l/100 km 4,9-5,2 l/100 km 5,4-5,6 l/100 km T Modell 5,6-5,9 l/100 km 5,6-5,9 l/100 km 5,6-5,8 l/100 km Gesamt (NEFZ) Limousine 6,1-6,4 l/100 km 6,1-6,4 l/100 km 6,9-7,1 l/100 km T Modell 7,1-7,2 l/100 km 7,1-7,2 l/100 km 7,2-7,4 l/100 km CO 2 -Emission Limousine g/km g/km g/km T Modell g/km g/km g/km Automatikgetriebe* E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 Innerorts Limousine 12,1-12,6 l/100 km 13,3-13,5 l/100 km 13,5-13,8 l/100 km T Modell 12,9-13,0 l/100 km 13,9-14,1 l/100 km 13,8-14,1 l/100 km Außerorts Limousine 6,5-6,8 l/100 km 7,3-7,5 l/100 km 7,0-7,3 l/100 km T Modell 6,9-7,4 l/100 km 7,4-7,6 l/100 km 7,3-7,6 l/100 km 390

394 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 Gesamt (NEFZ) Limousine 8,5-8,9 l/100 km 9,4-9,6 l/100 km 9,4-9,7 l/100 km T Modell 9,2-9,4 l/100 km 9,7-9,9 l/100 km 9,7-10,0 l/100 km CO 2 -Emission Limousine g/km g/km g/km T Modell g/km g/km g/km Automatikgetriebe* Automatikgetriebe* E 280 4MATIC E 350 CGI E 300 Bluetec Innerorts Limousine 13,8-14,2 l/100 km 13,0-13,5 l/100 km 9,9-10,1 l/100 km T Modell 14,3-14,6 l/100 km 13,1-13,6 l/100 km Außerorts Limousine 7,6-8,0 l/100 km 6,3-6,7 l/100 km 5,6-5,9 l/100 km T Modell 8,0-8,3 l/100 km 6,5-7,0 l/100 km Gesamt (NEFZ) Limousine 9,9-10,2 l/100 km 8,7-9,2 l/100 km 7,2-7,5 l/100 km T Modell 10,3-10,6 l/100 km 8,9-9,4 l/100 km CO 2 -Emission Limousine g/km g/km g/km T Modell g/km g/km Z 391

395 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen E 350 E 350 4MATIC E 500 Innerorts Limousine 14,0-14,4 l/100 km 14,5-14,9 l/100 km 16,9 l/100 km T Modell 14,1-14,6 l/100 km 14,7-15,3 l/100 km 17,3 l/100 km Außerorts Limousine 7,2-7,8 l/100 km 8,0-8,3 l/100 km 8,2 l/100 km T Modell 7,5-8,0 l/100 km 8,3-8,5 l/100 km 8,5 l/100 km Gesamt (NEFZ) Limousine 9,7-10,2 l/100 km 10,4-10,7 l/100 km 11,5 l/100 km T Modell 9,9-10,4 l/100 km 10,6-11,0 l/100 km 11,8 l/100 km CO 2 -Emission Limousine g/km g/km 273 g/km T Modell g/km g/km 280 g/km Automatikgetriebe* Automatikgetriebe* E 500 4MATIC E 63 AMG E 200 CDI Innerorts Limousine 17,8 l/100 km 22,3 l/100 km 9,0-9,8 l/100 km T Modell 18,2 l/100 km 22,6 l/100 km 9,5-10,1 l/100 km Außerorts Limousine 9,2 l/100 km 9,8 l/100 km 5,2-5,5 l/100 km T Modell 9,5 l/100 km 9,9 l/100 km 5,7-6,1 l/100 km 392

396 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen E 500 4MATIC E 63 AMG E 200 CDI Gesamt (NEFZ) Limousine 12,3 l/100 km 14,3 l/100 km 6,5-7,1 l/100 km T Modell 12,6 l/100 km 14,5 l/100 km 7,1-7,5 l/100 km CO 2 -Emission Limousine 293 g/km 341 g/km g/km T Modell 300 g/km 345 g/km g/km Automatikgetriebe* Automatikgetriebe* E 220 CDI E 280 CDI E 280 CDI 4MATIC Innerorts Limousine 9,1-9,6 l/100 km 10,1-10,4 l/100 km 10,4-10,6 l/100 km T Modell 9,8-10,3 l/100 km 10,6-11,0 l/100 km 10,9-11,5 l/100 km Außerorts Limousine 5,4-5,6 l/100 km 5,6-5,9 l/100 km 6,3-6,5 l/100 km T Modell 5,9-6,2 l/100 km 5,9-6,4 l/100 km 6,7-6,8 l/100 km Gesamt (NEFZ) Limousine 6,7-7,1 l/100 km 7,2-7,5 l/100 km 7,8-8,0 l/100 km T Modell 7,3-7,7 l/100 km 7,6-8,1 l/100 km 8,2-8,5 l/100 km CO 2 -Emission Limousine g/km g/km g/km T Modell g/km g/km g/km Z 393

397 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen Automatikgetriebe* E 320 CDI E 320 CDI 4MATIC E 420 CDI Innerorts Limousine 10,3-10,6 l/100 km 10,5-10,7 l/100 km 13,2 l/100 km T Modell 10,6-11,0 l/100 km 11,0-11,6 l/100 km Außerorts Limousine 5,6-6,0 l/100 km 6,4-6,6 l/100 km 7,0 l/100 km T Modell 5,9-6,4 l/100 km 6,8-6,9 l/100 km Gesamt (NEFZ) Limousine 7,3-7,6 l/100 km 7,9-8,1 l/100 km 9,3 l/100 km T Modell 7,6-8,1 l/100 km 8,3-8,6 l/100 km CO 2 -Emission Limousine g/km g/km 246 g/km T Modell g/km g/km Motoröl Eine Liste der Motoröle, die nach Mercedes-Benz Betriebsstoff-Vorschriften geprüft und freigegeben sind, liegt in jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt aus. Bei Motorölen, die von Mercedes-Benz freigegeben sind, ist die MB-Blatt-Nummer auf dem Ölgebinde vermerkt. In der Tabelle sehen Sie, welche MB-Blatt-Nummer für welche Motorisierung gültig ist: 394

398 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 E 280 4MATIC E 350 E 350 4MATIC E 350 CGI E 500 E 500 4MATIC E 63 AMG MB-Blatt-Nummer 229.3/ / / / / / E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI E 280 CDI 4MATIC E 320 CDI E 320 CDI 4MATIC E 420 CDI E 300 Bluetec MB-Blatt-Nummer Mit Dieselpartikelfilter /229.31/ /229.31/ /229.31/ /229.31/ /229.31/ MB-Blatt-Nummer Ohne Dieselpartikelfilter /228.5/ / 229.3/229.31/ 229.5/ /228.5/ / 229.3/229.31/ 229.5/ /228.5/ /229.31/ 229.5/ /228.5/ /229.31/ 229.5/ i Ist im Ausnahmefall die im Motor eingefüllte RMotorölmarke RQualitätsstufe (MB-Blatt-Nummer) RSAE-Klasse (Viskosität) nicht verfügbar, kann ein anderes von Mercedes-Benz freigegebenes mineralisches oder synthetisches Motoröl nachgefüllt werden. 66 Einschränkung: Es dürfen nur Motorenöle SAE XW-40 verwendet werden. 67 Nur für bestimmte Länder. Z 395

399 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen Durch Ölmischungen vermindern sich die Vorteile hochwertiger Motoröle.! Verwenden Sie keine Schmierstoffzusätze. Sie können zu erhöhtem Verschleiß und Schäden an den Aggregaten führen. Wenn Sie Schmierstoffzusätze verwenden, sind die Gewährleistungsansprüche eingeschränkt.! Bei Fahrzeugen mit Dieselpartikelfilter können vorübergehend, nur wenn die aufgeführten Motoröle nicht zur Verfügung stehen, auch Motoröle für Fahrzeuge ohne Dieselpartikelfilter eingefüllt werden. Lassen Sie anschließend zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Ölwechsel durchführen. Füllmengen Die nachfolgenden Werte beziehen sich auf einen Ölwechsel inklusive Ölfilter. Motor mit Ölfilter E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 E 280 4MATIC E 350 E 350 4MATIC E 350 CGI E 500 E 500 4MATIC E 300 Bluetec E 63 AMG Wechselmenge 5,5 l 8,0 l 8,5 l 8,8 l Motor mit Ölfilter E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI 4MATIC E 320 CDI 4MATIC E 280 CDI E 320 CDI E 420 CDI Wechselmenge 6,5 l 8,5 l 8,5 l 10,5 l 396

400 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen Kühlmittel Das Kühlmittel ist eine Mischung aus Wasser und Korrosions-/Frostschutzmittel. Dieses sorgt für: RKorrosionsschutz RGefrierschutz RErhöhung des Siedepunktes i Bei der Erstauslieferung des Fahrzeugs ist ein Kühlmittel eingefüllt, das den Gefrierund Korrosionsschutz sicherstellt.! Füllen Sie nur vorgemischte Kühlflüssigkeit mit dem gewünschten Gefrierschutz ein. Sie können sonst den Motor beschädigen. Weitere Hinweise zum Kühlmittel und zur Befüllung entnehmen Sie dem Mercedes- Benz Betriebsstoff-Vorschriften Blatt ! Verwenden Sie immer ein geeignetes Kühlmittel auch in Ländern mit hohen Temperaturen! Das Kühlsystem ist sonst nicht ausreichend vor Korrosion geschützt und der Siedepunkt ist zu niedrig. Bei vorschriftsmäßiger Korrosions-/Frostschutzmittelfüllung liegt der Siedepunkt des Kühlmittels bei etwa 130 C. Der Anteil an Korrosions-/Frostschutzmittel im Kühlsystem sollte Rmindestens 50 % betragen. Damit ist das Kühlsystem bis etwa -37 C gegen Einfrieren geschützt R55 % (Gefrierschutz bis -45 C) nicht überschreiten, weil sonst Wärme schlechter abgeführt wird Wenn das Fahrzeug Kühlmittel verloren hat, füllen Sie etwa zu gleichen Teilen Wasser und Korrosions-/Frostschutzmittel ein. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, Korrosions-/Frostschutz, der für Mercedes-Benz freigegeben wurde.! Das Kühlsystem enthält eine Füllung, die spätestens nach 15 Jahren bzw. nach Kilometern erneuert werden muss. Lassen Sie den Austausch im Serviceheft bestätigen! Die Garantie bleibt nur bestehen, wenn Sie von Mercedes-Benz freigegebenes Korrosions-/Frostschutzmittel nachfüllen und die empfohlenen Mischungsverhältnisse beachten. Z 397

401 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen Füllmengen Die nachfolgenden Werte geben jeweils den Gesamtinhalt des Kühlsystems an. E 200 KOMPRESSOR E 230 E 280 E 280 4MATIC E 350 E 350 4MATIC E 350 CGI E 500 E 500 4MATIC E 63 AMG Kühlmittel 9,2 l 10,0 l 12,0 l 11,3 l 11,8 l Korrosions-/Frostschutzmittelanteil für Gefrierschutz bis 37 C (ca. 50 %) bis 45 C (ca. 55 %) 4,6 l 5,0 l 6,0 l 5,7 l 5,9 l 5,1 l 5,5 l 6,6 l 6,2 l 6,5 l 398

402 Technische Daten Betriebsstoffe und Füllmengen E 200 CDI E 220 CDI E 280 CDI E 280 CDI 4MATIC E 300 Bluetec E 320 CDI E 320 CDI 4MATIC E 420 CDI Kühlmittel 10,2 l 10,2 l 13,0 l 13,0 l 15,3 l Korrosions-/Frostschutzmittelanteil für Gefrierschutz bis 37 C (ca. 50 %) bis 45 C (ca. 55 %) 5,1 l 5,1 l 6,5 l 6,5 l 7,7 l 5,6 l 5,6 l 7,2 l 7,2 l 8,4 l Bremsflüssigkeit Die Bremsflüssigkeit nimmt im Laufe der Zeit Feuchtigkeit aus der Atmosphäre auf. Dadurch sinkt der Siedepunkt. Lassen Sie die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre durch von Mercedes-Benz freigegebene Bremsflüssigkeit erneuern und den Austausch im Serviceheft bestätigen! Scheibenwaschanlage Der Scheibenwaschbehälter fasst etwa 4,5 Liter, mit Scheinwerfer-Reinigungsanlage* 7 Liter. G Unfallgefahr Wenn der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit zu niedrig ist, können sich bei hoher Beanspruchung der Bremsen (z. B. bei Passabfahrten) Dampfblasen in der Bremsanlage bilden. Dadurch wird die Bremswirkung beeinträchtigt. i Üblicherweise ist im Motorraum ein Hinweis, der Sie an den nächsten Bremsflüssigkeitswechsel erinnert. Scheinwerfer-Reinigungsanlage* und Scheibenwaschanlage werden gemeinsam aus dem Scheibenwaschbehälter versorgt. X Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt: Z 399

403 Technische Daten Frequenzen für Garagentoröffner* Den Scheibenwaschbehälter mit einer Mischung aus Wasser und Scheibenwaschmittel-Konzentrat füllen (Y Seite 230). X Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt: Den Scheibenwaschbehälter mit einer Mischung aus Wasser, Frostschutzmittel und Scheibenwaschmittel-Konzentrat füllen (Y Seite 230). Das Mischungsverhältnis den Außentemperaturen anpassen. G Brandgefahr Scheibenwaschmittel-Konzentrat ist leicht entflammbar. Vermeiden Sie Feuer, Rauchen und offenes Licht im Umgang mit dem Scheibenwaschmittel-Konzentrat. Frequenzen für Garagentoröffner* Land Funk-Zulassungsnummer Frequenzbereich MHz Ägypten W-KLE-17 / 08.Mar , 30, 40, 418, 433, 868 Andorra 20. Jul 27, 30, 40, 433, 868 Australien 28. Jun 27, 30, 40, 433, 868 Barbados keine Zulassung erforderlich 27, 40, 433,

404 Technische Daten Frequenzen für Garagentoröffner* Land Funk-Zulassungsnummer Frequenzbereich MHz Belgien Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE18.Mai 05 27, 40, 433, 868 Chile 38447/F-23 No , 433 Dänemark Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE20.April 05 27, 40, 433, 868 Deutschland Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE April 05 27, 40, 433, 868 Estland Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE11.Mai 05 27, 40, 433, 868 Finnland Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE Mai 05 27, 40, 433, 868 Frankreich Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE Mai 05 27, 30, 40, 433, 868 Frz. Guyana Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE Mai 05 27, 30, 40, 433, 868 Gibraltar Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE13.Mai 05 (UK) 27, 40, 418, 433, 868 Griechenland Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE11409/18/4/ Mai 05 27, 40, 433, 868 Großbritannien Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE18.Mai 05 27, 40, 418, 433, 868 Guadeloupe Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE Mai 05 27, 30, 40, 433, 868 Irland Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE18.Mai 05 27, 40, 433, 868 Island Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE18.Mai 05 27, 40, 433, 868 Z 401

405 Technische Daten Frequenzen für Garagentoröffner* Land Funk-Zulassungsnummer Frequenzbereich MHz Italien DGPGSR/II/347487/FOR/15347 DGPGSR/II/347487/FOR/15348 DGPGSR/II/347487/FOR/15350 DGPGSR/II/347487/FOR/15357 DGPGSR/II/347487/FOR/15358 DGPGSR/II/347487/FOR/ , 40, 433, 868 Jordanien TRC/LPD/2005/23 27, 30, 40, 433, 868 Kanarische Inseln /2005, / /2005, / /2005, / /2005, 3.Juni , 40, 433, 868 Kroatien SDR 224/06 27, 40, 433, 868 Kuwait 5. Oktober , 30, 40, 418, 433, 868 Lettland 2920/O&M/2006 / 26. Apr , 40, 433, 868 Libanon Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE B Mai 05 27, 40, 433, 868 Liechtenstein Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE Mai 05 27, 40, 433, 868 Litauen Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE27.4-1B Mai 05 27, 40, 433, 868 Luxemburg Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE150405/ Mai 05 27, 40, 433,

406 Technische Daten Frequenzen für Garagentoröffner* Land Funk-Zulassungsnummer Frequenzbereich MHz Malta Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE18.Mai 05 27, 40, 433, 868 Martinique Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE11.Juli 05 27, 30, 40, 433, 868 Monaco Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE Mai 05 27, 40, 433, 868 Neuseeland 20.März 06 27, 30, 40, 433 Niederlande Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE18.Mai 05 27, 40, 433, 868 Norwegen Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE05/02424-SA Mai 05 27, 40, 433, 868 Österreich Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE18.Mai 05 27, 40, 433, 868 Polen Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE21.April 05 27, 40, 433, 868 Portugal ANCOM-S08399/05 27, 40, 433, 868 Réunion Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE11.Juli 05 27, 40, 433, 868 Rumänien Article 6.4 of Directive 1999/5/EC R&TTE 27, 30, 40, 433, 868 Russland 13.May Saudi Arabien 11_02_05/ , 433 Schweden Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE18.Mai 05 27, 40, 433, 868 Schweiz Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE Mai 05 27, 40, 433, 868 Z 403

407 Technische Daten Frequenzen für Garagentoröffner* Land Funk-Zulassungsnummer Frequenzbereich MHz Slowakische Republik Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE Slovak 206/11/ Mai 05 27, 40, 433, 868 Slowenien Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE 500-1/ Mai 05 27, 40, 433, 868 Spanien /2005, /2005, / /2005, /2005, / / , 40, 433, 868 Südafrika 11.Okt , 40, 433 Syrien 279/4/14 / 05. Mar. 06 Tschechische Republik General Licence GL-30/R/2000 Reg No Mai 05 27, 40, 433 Ungarn Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE18.Mai 05 27, 40, 433, 868 Vereinigte Arabische Emirate 1623/5/10-2/26/ Zypern Article 6 of Directive 1999/5/EC R&TTE5.Mai 05 27, 40, 433,

408 Internet Weitere Informationen zu Mercedes-Benz Fahrzeugen und zur Daimler AG erhalten Sie im Internet unter Redaktion Bei Fragen oder Anregungen zu dieser Betriebsanleitung erreichen Sie die Technische Redaktion unter folgender Adresse: Daimler AG, HPC: R822, D Stuttgart Redaktionsschluss: Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise, sind ohne schriftliche Genehmigung der Daimler AG nicht erlaubt.

409 Z1 00 Bestell-Nr Teile-Nr Z100 DE Ausgabe ÄJ 2008/1 b

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Name: Arielle Torp

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